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deshelbcn genau zuschm / ob der Kern vertrocknet/ ober schwärzst ch ist; ob sich an Dem Holze etwas dürres oder schadhaftes befindet; ob die Rinde hart/ mooßig, eingeschrumpfet/ wurmstichig / aufgesprungen oder brandfieckig sey; und ob die Wurzel gering, ohne Nebcnwurzeln / benaget/ gesplittert. schwarz, faul oder trocken ist. Trift man einen oder den ander» von diesen Fehlern an den jungen Baumen an; so taugen sie wenig oder nicht zum Setzen.
4) Es wird weiter erfordert/ daß die Obstbäume, die wohl gera- then sollen, zu gehöriger Zeit und recht gesetzt werden. Die beste Zeit, sie an ihre Stellen zu setzen, ist, wenn das Laub abfallt, bis in den Decem- ber, weil in dem Herbste und Winter die Feuchtigkeiten zu den Wurzestr dringen und machen, daß um diese sich die Erde recht ansetzet, und weil auch zu denselben Jahrszeiten die Wurzeln Fasern treiben und zunehmen. Dieser Ursachen halber wachsen die im Herbste gepflanzete Baume, besonders die Apfel und Birnbäume in dem folgenden Sommer merklich besser, a!ö diejenigen, welche erst in dem Frühjahre gesetzt worden.
Das Versetzen darf aber nicht vorgenommen werden, wenn das Erdreich naß ist und aneinander klebet; indem es alsdann in Klumpen auf den Wurzeln liegen bleibet, und an ihnen Höhlungen lasset, welche verursachen, daß sie anlaufen und zum Theil oder ganz verschimmeln, davon die Baume entweder am Wachsen sehr gehindert werden , oder gar verderben. Der nasse Boden und ein starker Frost sind manchmal Schuld daran, daß das Setzen in dem Herbste und im Anfänge des Winters nickt geschehen kaum Alsdann ist es vortraglicher, dasselbe im Jenner oder Hornung, als in dem Märze vorzunehmen.
V y dem Verpflanzen hat man so wenig auf den abnehmenden Mond, den einige dabey beobachtet haben wollen, als auf das zunehmende Licht, das man nach andern in Acht nehmen soll, zu sehen. Nack dem einen oder dem andern richten sich nur gewisse Leute, bey denen vorgefaßte und sonderbare Meinungen mehr gelten, als richtige Gründe und Erfahrungen.
Ehe die Bäume gesetzt werden, ist es sehr dienlich, den Boden, wo sie stehen sollen, vorher so zuzurichten, daß sie darin desto besser anschlagen können. Der Jardinier solitaire giebt die Anweisung, ihn durchgängig drei- Schuhe tief mit Fleis dergestalt zu umgraben, daß die oberste Erde untenhin, und die unterste obenhin komme, und behauptet, daß in ei* «em so gegrabenen Erdreiche, das die Luft, Feuchtigkeit und Sonne durch- drmgen könne, die Bäume vollkommen gut wachsen.
H * Hieran


