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Ihre
ganz ergebenste Dienerin Aurelia Üebertod, gebohrne Mitmacherin.
» Meine Herrn! „
'• Vergeben Sie mir, wenn ich Ihnen beschwerlich falle. Ich bitte " nHI “lJf',,ne cmM6 Gefälligkeit. Werben Sie mir dieselbe aber " Ä,"'ct>ht”6b^Ä' Fönnc" Sie nicht. Mein Gewissen sagt u es mir, baß Sie cs nicht können- Nun hören Tie- Ich bin eine von
U * Ihren
” W/UMaMaeht haben, daß ich seit der Zeit immer viel lieber in der „ Gescllschafft von Mannspersonen als Frauenzimmern gewesen bin. Ob " s°"st em wenig eitel und sehr zu,»Zorn geneigt hin; so bin ich „ doch IN andern Stucken wieder desto liebenswürdiger. Wenn mir mein „ seeliger Mann vorwarf, daß ich so gerne mit Mannspersonen umgieng r „ so wußte ich ihm gleich wieder allerhand angenehme Schmeicheleien zu to« " R' daß erseme Vorwurf- vergaß. Nun muß ich Ihnen zwar sagen, „ daß meine Schönheit schon em wenig verblüht ist; aber ich bin doch im! " “* noch schön genug, um meinem zukünftigen liebsten Gemahl, dem " Herrn Quirinus Altlieb, Vergnügen zu machen. Mein Vermögen iss " ?!'* Nicht sogar gros, aber desto gröserist die Zärtlichkeit meiner Liebe. „ Und ich wollte stst schwören, daß der vortrestichste Herr Quirinus Alt. - lieb unter allen Frauenzimmern kein einziges findet, das ihn feuriger um.
armen wird , als ich. In der That, ich würde mich recht bemühen, den« selben glücklich zu machen, wenn eS ihm gefiele, mich allen andern vor« zuziehen. Wenn er nur nicht eifersüchtig ist; so getraute ich mir hundert ^sahre Mit ihm zu leben, ohne mich ein einziges mal mit ihm zu zanken. -J meine Herrn , wenn Sie es dahin bringen könnten, daß mich der wür«
Herr Quinnus Altlieb heyrathete ; ich wollte Ihnen gewis allerhand Gegengefglligkeiken erzeigen. Ich schäme michs nicht zu bekennen, daß et »er einjigeifl, den ich mir ju meinem zweiten Mann wünschte. Es wird doch hoffentlich nichts schaden, daß ich ohne die Getränke, die ihm zuwider sind, nicht leben ann, und daß ich keine Liebhaberin von Brey und Cattoffeln bim Doch das ist kein Hauptfehler, ich will schon sehen, wie ich m diesem Stucke mit ihm zurechte komme. Thun Sie nur al' le«, meine H»m, was Sie thun können. Ich erwarte mit der größten Ungedud die Genehmhaltung meine» Anerbietens von dem Herrn Quirinus Altlieb, den bis in den Tod liebet


