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Jagdhunde abrichtsn, als ihren zur Unsterblichkeit geschaffenen Kindern diejenige Tugenden beyzubringen, wodurch ste stch bey GOtt angenehm und der ÄLelt nützlich machen könnten. Darf es uns noch wundern, daß manchmal ein Hund oder ein Pferd mehr gilt, als ein ganz Dutzend

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Auf wohl eingerichteten Schulen fangt man schon an, die Kind» nicht mehr durch Schlage jum Gehorsam zu bringen, sondern durch lieb­reiche und vernünftige Ermahnungen und durch die Einprägung einer rei­nen Lhrliebe. Es wäre zu wünschen, daß man auf allen Schulen Mit den künftigen Bewohnern der Weit und des Himmels auf diese 2beif« umgienge. Man könnte es, wenn man wollte, auf mein Wort glau­ben, daß durch Schläge niemand vernünftig und tugendhaft gemachkwird, dor es tncbt o^ttc btcfclbc werden will. T6arum schäft mau ste denn nicht ab? Will man ihnen vielleicht die Wissenschaften und überhaupt die Tugend dadurch angenehmer machen, als es durch vernünftige Vorstellun­gen geschehen kann? Das wird man wohl schwerlich können. Alles, was ihr durch die Schlage etwa ausrichten könnt, ist, daß ihr die Kmder zu Heuchlern macht, die euch gehorchen, so lange ihr bey ihnen seyd und sie schlagen könnt. Send ihr aber mit der Ruthe von ihnen entfernt; so wer­den sie ein Vergnügen darin suchen, wider das Berbott zu handeln. Und zudem, wenn ihr ihnen durch Schlage Schmerzen verursacht; so müßt ihr befürchten, daß sie euch mehr hassen als von Herzen lieben, und daß ste euch eher für grausame Tyrannen ansehen lernen, als für treue Eltern. Und wenn dies ist; so wird eure Erziehung schlimme Folgen haben. Wenn ihr ihnen aber von Jugend auf sagt und ihnen täglich neue Beweise davon gebt, daß ihr sie wahrhaftig liebt, und nichts so sehnlich wünscht, als ste glücklich zu sehen, und daß ste auf keine andre Art glücklich werden kön- ten, als wenn sie euren Lehren folgten, wenn ihr ihnen bey jeder Gelegen­heit zeigt, wie schön und liebenswürdig die Tugend an und für stch selbst sey, wie ruhig und glückseelig der Mensch lebe, der seine Pflichten erfüllt, wie viele Vortheile sie haben würden, wenn sie euch gehorchten; wenn chr ihnen dieses alles zu einer schicklichen Zeit nicht mürrisch und verdrießlich, sondern sanftmüthig und mit einer liebreichen Ernsthaftigkeit sagt; dann werdet ihr rechkschafne und treue Verehrer der Tugend und gehorsame Kin­der erziehen. Und wenn diese Vorstellungen keinen Eindruck auf ihr Herz machen; so werden es die Schlage gewiS noch viel weniger thun. Aber, sagt ihr, es giebt doch zuweilen sehr halsstarrige Kinder, die sich durch

Zzz keine