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Von der heilsamen Wirkung der SonMtrdleit in dem p-bagra/ in einem Drief von dem Doceor Turnbull aus Smyrna an einen Freund in London/ welcher denselben zum kluyen -es menjchkchrrr Geschlechts bekannt gemacht hat. (Ari­dem British Magazine.)

Ich nehme mir die Freyheit denen Personen, welche mit dem Podar- gra behaftet sind, Nachricht zu geben, daß sie sich von den Fontanellen grosen Nutzen zu versprechen haben. Denn indem durch dieselben die poda» grische Materie welche neue Anfülle verursachen konnte, abgeführet wird, so bleiben diese entweder gar aus, oder sie werden doch wenigstens sehr ver­mindert. Es ist nun bereits sieben Jahre, seitdem ich angefangen, mei­nen podagrischen Patienten Fontanellen setzen zu lassen, und ich kann ver­sichern, daß sich alle wohl dabey befunden haben. Einige derselben sind bis itzt von dem Podagra gänzlich ftey geblieben, und geniessen überhaupt eine bessere Gesunyhelt als vorher. Andere haben nur im Winter einen ganz leichten Anfall auszustehen, welcher selten 8. Tage wahret; ohnerach- tet die meisten vorher einige Monate des Jahrs damit geplagt waren. Unter andern hatte ich zween Patienten, welche Knoten von kalkartiger Materie an verschiedenen Gelenken bekommen haben; diese sind nun auch von dieser Unbequemlichkeit frcy. Diese Knoten sind in Eyterung überge­gangen, und dadurch ist die kalkartige Materie nach und nach abgeführk worden, so daß sie nun den Gebrauch einiger Gelenke wieder erlangt ha­ben. Dieses scheinet mir ein Beweis zu seyn, daß durch Fontanellen der neue Zufluß der Safte, welche diese Knoten verursacht hatten, verhindert und abgeleitet worden; und es erhellet auch zugleich hieraus, daß man durch Fontanellen dem Podagra zuvorkommen kann, indem dadurch die podagrssche Materie abgeführet wird, welche sich sonst mit der Zeit in ge- gnugsamer Menge sammlen würde, um neue Anfälle zu erregen.

Ich habe die Fontanellen immer über dem Knie, unmittelbar über dem Ort, da man die Strumpfbänder anzulegen pflegt, setzen lassen, weil ich gefunden, daß dieser Platz dazu bequemer ist, als wenn man sie unter dem Knie wollte setze» lassen. Ich bin auch durch die Erfahrung über­zeugt worden, daß die Fontanellen, wenn sie in den untern Theilen ge­setzt werden, noch den besondern Nutzen haben, daß, indem sie die Säfte unterwärts ziehen, sie dadurch verhindern, daß das Podagra nicht zurück kehren, und in dem Kopf, auf der Brust und im Unterleibe gefährliche Zufälle erregen kann. ES ist schon ein groser Trost für Personen, welche

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