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die ich doch Mt MderS als durch W MbMch Einer Vev- nunst geniesen kann.
In diesen für mich so interessanten Betrachtungen wurde ich durch einige Spässe, die dieser sogenannte Hannswurfi machte, gestört. Diese Spässe bestunden aus elenden und erbärmlichen Einfällen, die mir und wenigen Vernünftigen, die neben mir stunden, auserordentlich misfielev. Nichts destoweniger aber hatten sie bey vielen andern eine ganz entgeaenge- schte Wirkung. <-Jch sah eine sehr grose Menge, worunter sich auch verschiedene von Stand befanden, welche alle gekommen waren, die W-s- heit dieses Narren zu bewundern, und welche meistentheils, ehe noch der schmutzige Witz desselben zum Vorschein kam, schon den Mund zum La«. chen gespitzt hatten, und ihren lauten Beyfall nur bis zum Ausbruch dieses Witzes zu sparen schienen. Ich kann schwören, daßuch einige an diesem Ort viel aufmerksamer als bey mancher schönen Predigt gesehen habe. Hier konnte ich mich unmöglich enthalten, diese bereitwilligen Lacher von ganzem Herzen zu bedauern, und den Vorsatz zu erneuern, in Zukunft nichts zu bewundern, als was wahrhaft edel und gros ist, weil ich mich sonst durch das Gegentheil unfehlbar bey allen vernünftigen lächerlich und verächtlich machen würde.
Einige Schritte von dem Haufen, wovon der Hannswurst umgebe» war, hörte ich einen entsetzlichen Lärm; und als ich mich demselben näherte, sah ich verschiedene Betrunkene, die sich die Liebe angethan und ihre Vernunft, nicht verkauft, wie der Hannswurst, sondern versoffen hatten. Nunmehro hielt ich den Hannswurst für einen weit vernünftigem Narrn, als diese. Jener liefe sich doch noch die Ehre, ein Narr zu seyn, bezahlen, diese aber gaben noch Geld dazu, daß sie diese Ehre erlangten. Warum mögen sich wohl diese Leute betrunken haben? dachte ich. Suchen sie vielleicht eine Ehre darinn, daß sie sich eine Zeitlang dem Vieh gleich machen.? das würde doch eine lchlechte Ehre seyn, und id) möchte alsdan» nur wissen, mit welchem Namen man die Schande benennen wollte. Nein, keine Ehre können sie darinn suchen. Sie würden ja sonst so tumm seyn und nicht wissen, worin« die wahre Ehre besteht. Und wer wird das glauben, daß diese Leute die Ehre nicht besser kennen sollten? Finden sie dann vielleicht ein Vergnügen in der Trunkenheit? Was?' Vergnügen sollten sie darin« finde«? das ist unmöglich. Wie kann ein Mensch vergnügt styn,der keine Vernunft hat ? Man hat mir immer gesagt, daß keine tbö- richte und unerlaubte Handlung den Menschen ein wahres Vergnüge»
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