IM
Wschettb!are
iMtn unb drollichten Streichen Geschmack finden, Pasquillen gerne hören, und leibst Pasquillen machen. Er wird ihnen den Landlde vorlesen, und diese berühmt« Pasquille auf Gott sortsetzen.
Unter zehntausend Schatten wird keiner in der Hölle den Hann«, wurst bester agiren, als Voltaire. Von Jugend aushatteer zu dieser Ä d beste Anlage, die man sich denken kann, die fruchtbarste Phan- den a chwind-st-n Witz. Und Pin ganzes Leben hindurch übte er k^Vandne Sttlmkiäfte, als diese Wer feine Schriften liest, wird ihm Gerechtigkeit wiederfahren lasten. Er war der größte Phantast, der je« mals aelebt bat Denn wer Phantasie und V)itz , sie seyn übrigens so a ücklich als si wolftn ohne Verstand und Vernunft gebraucht, ist allzeit Dban ast Doch an dem Ork. und in der Gesellschaft, weiche Voltaire wchi-n wird.schadet dieser Fehler nicht. Er wird vielmehr den W« tnutft desto bester spielen, über Gott, der weise, gut denkende Seelen E ich werden lassen, und Narre» zur Hölle verweisen muß , über Re- Uaion und Siltiichkiit, über Geschöpft «om höchsten bis zum niedrigsten Rang, über die heiligsten Gegenstände lachen, und noch weit arger- Zoten reissen, als er bisher gerissen har.
Nichts desto weniger ist eö noch möglich, daß ihm eine besten und schönere Rolle, als die in dem bunten Rock, gegeben werd. ES kommt seinen Geschmack an. Er hat lange genug Romanen, Satpren und ^pökk-r-y-n über die Religion g-l-s-n, und Romanen, Satyren und Svött-r-y-n über die Religion geschrieben. Er lege sie endlich einmal zurück, und schreibe vernünftig. Er gebrauche die Zeit, die so kur;«8cik, weiche ihm noch übrig ist, um sich auf den Fall , wenn etwa das Ehu- #»nthnm keine Fabel wäre, gefaßt zu halten, würdiger als vorher. Et blt mwonn n ? so bald er an äugt ernsthaft zu denken. Seme Seele, die Ker ganz Roman war, wird eine andere Richtung bekommen und die Religion wird ein interessanter Gegenstand für ihn styn.
Heber die christliche Religion zu lachen, wenn sie durch Aberglauben . s fATiHv ssärimonien entstellt wird, sey ihm noch immer erlaubt, fo L ^ n d-Mbin « und Widersprüche zu finden glaubt. Ab« über"dft natürliche Religion, über die Religion der gesunden Ver- nuRÜ L°, kann ihm nicht'länM mehr verziehen werden, er mußw


