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Fünftes Stück.
Dienstags den r. Februar. i?74*
gjjit Hochfürstl. Hessen Darmstadtischcr gnädigster Erlaubniß.
Wir kommen nun auf die Schicksalen dieses Ordens , die wir, so viel möglich, ins kürzere ziehen wollen, dennweitläuftig zu seyn leidet dee Raum dieser Blatter nicht und ermüdet den Leser.
Jesuiten fanden bald durch ihre Staatsstreiche Eingang, aberuuch a ) nicht weniger Widerspruch und Verfolgung. Ihre beste EMpfeh- lung war die Mission, und dadurch fanden sie auch Aufnahme in Portugal, denn Johannes der Ulte räumte ihnen die erste Schule zu Coimbra if40 cig. In Frankreich wiedersetzte sich die Sorbonne und das Parlament, und mit ihnen verbunden sich die übrigen Orden , und wie sollte sie sich auch nicht einer Gesellschaft wiedersetzen, die Ihnen Catheder, Ansehen, und Beichtstühle zu rauben drohete, und dennoch wurden diese Geistliche, unter gewissen Bedingungen, die sie aber sich gleich vornahmen nicht zu beobachten, in dieses Reich aufgenommen. Allein, kaum waren sie hier eingepflanzt so sprosste schon ihre verabscheuungswürdige Lehre in schädliche Früchte aus. Schon solte ein liebenswürdiger König durch ihre mörderische .Hände fallen. Denn auf ihre Anreize stieß Johann Cha- rel, ein Zögling aus ihren Seminarien, einen Dolch nach Hein- reich den 4ten der Streich aber fehlte, und nun muste diese anomalische Gesellschaft Jesu aus dem Lande weichen, und dennoch wurden sie ungeach-
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