Wochenblatt. b?
«nheiken! alle!» alle seine Wünsch« und Bemühungen waren vergebens. Er legre deßwegen all« seine Bedienungen nieder und kehrte wieder jur Phi, wsophie zurück- In kurzer Zeit bekam er einige Tausende die seine Lehre ««nahmen und den besten Gebrauch davon machten. — Im fünf und fünf« »qsten Jahre seines Alkers wurde er SkaakSminister im Königreiche Lu. Vier zeigte er sich in seiner wahren Größe; er gab der Regierungssorm eine ganz andre Wendung und setzte sie in kurzer Zeit auf einen so hohe» $u§, vaß die benachbarten Fürsten sich um die Wette beeiferken ihn an sich zu locken. Allein alle ihr« Bemühungen waren vergebens. Co» - fu- ne arbeitete mit doppeltem Fleiße an der Emporbrmgüng des Staats, und er würde gewiß die Regierungsverfassung zu dem möglichsten Grade der Vollkommenheit gebracht haben, wenn der König von Lu seinen Vorschlägen immer Gehör gegeben hätte und rugendhascer gewesen wäre. Dieser König ließ sich durch junge Weibspersonen , die ihm der König von Tsi unter dem Vorwande einer Gesandschast zugeichickk hatte, zu der abscheulichsten L-benSart verführen, lebte bloß sich selbst, und bekümmerte sich gar nicht um seine Unkerkhanen. Con-fu.tz- suchte ihn durch die nachdrücklichsten Vorstellungen wieder zur Tugend zurück zu bringen; allein vergebens - Hierauf legte er abermals alle sein« Bedienungen nieder und verließ sein Vaterland Er hatte bereits viele Schüler, die sowohl seiner Person, als Lehre ergeben waren. Diese theilte er in vier Klaffen. Di« erst« Klaffe muß den Weg der Tugend und Rechtschaffenheit befördern. Die zweyke Klaffe beschäftigte sich mit Vernunstschlüffen und der Redekunst. Die dritte Klaffe mußte sich aufdie Politik legen, und die Man- bannen in l ihren Obliegenheiten unterrichten. Die vierte Classe endlich beförderte die Sitten. Auf diese Schüler verwandte er ungemein Vielen Fleiß. Er starb endlich in dem drey und siebenzigsten viirhre seines Alters und wurde sowohl vom Könige und feinem Hofe, am meisten aber von seinen Schülern bedauert. Er war von Statur groß und wohlgebauet, hatte eine starke Stimme und große Augen. - ©eine Schriften die für Muster einer gesunden Regierungskunst gehalten werden, sind folgende: Tay-Hy», die Schule der Erwachsenen. <£boitgyong, das unveränderliche Mittel. Lun-yn, moralische und nützliche Reden. Mena-rse, dich Buch soll einer seiner geschicktesten Schüler gemacht haben, und es sollen darinn die vorkreslichsten Regeln der Regierungskunst vorgetragen fcijn. - Alle diese Bücher stehen in großer Hochachtung und werden unter die kanonischen Bücher zweyken Rangs gezählt. —
Jyr Con-fu


