Wochenblatt.
Stehn alle Blumen um sie her, Als wenn sie Blumengöttinn war, Und sie in ihrer schönsten Pracht, In der sie sie hervorgebracht Ihr huldigten. Balsamscher Dust Erfüllt die kühle Morgenluft l
Die Lilge, die sich treuer glaubt, Als Nelk' und Rose hebt ihr Haupt Weit über Nelk, und Ros empor, Und sieht in aller Blumen Chor Weiß, wie die Unschuld in der Schaar Der Tugenden.
Die Göttin n sieht Mit einem Blick, wie alles blüht. Die eitle Tulpe nimmt es wahr, Beherzigt den empfangnen Blick, Und denkt: Ich bin das Meisterstück Der Götkinn! als aus ihrer Hand Ich stolz yervorglenLj, o ba stand Die Güttinn selbst Gedankenvoll, Und sah mich an, ich weis es wohl!
Die Göttin« aber geht vorbey Und sieht sie nicht, sagt nicht sie fey Ihr Meisterstück. Die Rose zieht Die Augen auf sich. Aufgeblüht, Wie eine junge Schöne, stand Sie da, vor ihrer sanften Hand
Und both sich an. Doch, Doris bricht
Die Kömginn der Bluhmen nicht
Ach, sagt sie nur, wie schon bist brr! Die andern Blumen hören zu.
Sie sieht den königlichen Putz Der Blatter, sie bemerkt dm Schutz


