Wochenblatt. *•?
Die Mutter und die Tochter.
Die Mutter.
Ich sag dir, Magdgen, liebe nicht?
Die Tochter.
Gehorsam ist zwar meine Pflicht; Allem erlauben Sie, Sie haben ja Einst auch geliebt, nicht wahr Mama? Denn wo war ich |on(l hergekommen!
Die Mutter.
Frevlich hab ich geliebt, gefreyt, Doch ebendas ists, was mich reut, Daß ich nm den Papa genommen. <^ch war da noch nicht so gescheut, Als ich jetzt bin, sonst hatt ichs nicht gethan. Drum Mägdgen, Mägdgen höre. Was ich dir nun klug durch Erfahrung lehre: Verlieb dich nicht, nimm keinen Mann; Die Che ist die größte Pein auf Erden!
Die Tochter.
Der Rach ist mütterlich! allein Es muß doch würklich auch hübsch seyn, Wie Sie, durch die Erfahrung klug zu werden;
Von dm Hausarzttum oder Hausmitteltt überhaupt/ und insbesondere em Mittel gegen das Verbrennen.
Die so genannten Hausmittel verdienen eine größere Aufmerksamkeit, als fit selten gewürdiget werden. Die meisten Menschen die auf dem Lande wohnen, haben nicht allezeit das Glück, daß sie sich in der Noch geschwind den Rath geschickter Aerzte bedienen können , und wenn sie diese- ja könnten, so fürchten sie sich vor den vielen Arzneyen und Kosten, L«de-
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