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LVocherMätZ,

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m sie - bey jedem kleine» Zufall nur gar zu oft verdammt, und doch we­gen dem Ausgang der Krankheit in Ungewißheit, gelassen werden. Viele Aerzte haben es fid) zur Rege! gemacht keinen aus ihrer Behausung ohne Recept gehen zu lassen, Heils um etwas gewisses darvon zu ziehen , oder den, der noch ungewiß ist ob er krank seye, durch den Gebrauch des R. wirklich davon zu überzeugen ; rheiis ihre Geschicklichkeit den recht bunden Mecepten zu zeigen, da man nicht selten z. V. fast alle kalckactige Körper die nur das Mineralreich und Lhimeich aufzuweiftn hat, zuweilen noch mit etlichen Siegelerden vermischt, um etwas Magensaure wegzunehmen, auf einem Blütchen vereiniget findet. Und wie marktschreyerischklingt es, wenn der Patient nur anfangt einen Nebenumstand zu erzählen der mit der Hauptkrankheit in keiner oder einer geringen Verbindung steht, der Arzt gleich zu der Feder greift, und ehe jener von der Hauptkrankheit was har sagen können schon ein Zettelchen überreigt bekomt, mit welchem er einer geschwinden Hülfe versichert und zum Wiederkommen ermahnt wird. So flute Wirkungen einfache Speisen bey Gesunden herfürbringen ; eben so gute haben einfache Medicamente bey Kranken. Ein Hausmittel bey ei­ner gewissen bekannten Krankheit oder Schaden, zur rechten Zeit gebraumt, schäft oft mehr Hülfe als ganze Apotheken, so wohl bey Menschen aksbcy Vieh. Ich will hiermit nicht sagen, daß der Landmann in allen Zufällen sein eigner Arzt seyu soll; sondern nur in den Fällen wo er gewiß ist , daß es diese und keine andere Krankheit oder Schaden seye, und wvbey durch hinlängliche Erfahrung ein Hausmittel vor bewährt befunden worden. Schade, daß oft die besten so wenig dem Landmann bekannt sind! Viele Dieser, meistens einfacher oder nur wenig zusammengesezter und wohlfeiler Mittel, die jeder Hausvatker sich selbst bereiten kann, trist man in man­chen Schriften zerstreuet an, und es wäre zu wünschen, daß jemand dem Lcmdmann einen kurzen und faßlichen Auszug in die Hände geben , und diejenigen viele und gute Hausmittel, die man nur an einzelen Orten auf Dem Lande besitzt, ausforschen und bekannter machen möchte. Tissot hat in seinem ichönen Buch , welches er vor den Landmann abgefaßt hat, wie auch der geschickte Fortsetzer dieses Werks mehr vor einen Arzt auf dem Lande, oder vor einen rechtschaffenen Landgeistlichen (der sich zu mehr ver­bunden hält, als wöchentlich ein oder zweimal zu frohnden , in der Ge­schwindigkeit des Samstags Abends vor die Seelen seiner Zuhörer aus -alten Postillen etwas zusammen zu raffen, von der Kanzel unordentlich Vörzuschütten, und mit persoMen Hoß, oder Eigennutz.zu würgens som der»