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Wochenblatt.

»ig blieb aKoMcn, unb fragte ben Aly Bea was er daselbst unter fa großen <ocbl6||ern und Riegeln bewahrte?In diesem Zimmer.

jener-bewahre ich das Liebste so ich auf der Weit habe, un6menr«bte8 eigentbum. Alles was Ewr. Masest. in diesem Haust gesehen haben ae. hör Ihnen i»; was sich aber in dieser Kammer befindet, ist mein eigen rch hoffe Ewr. Maßest werden es mir nicht nehmen kaffen < Diese Aena«! licbreit erweckte des Königes Neugier noch mehr, und man mufite b e Pforte eröfnen. Der Anblick war mwermuthet, denn man sähe mr weisse Wände deren ganze Verzierung in einem Hirte,Habe, einer Kiste, einem Ä tentleiDe und einer leeren Tasche bestand. 2lly bem rfte d«Vrw,nvru»- des Königs und aller Umstehenden, und erklärte uwnnaßer Sei n Als mich, sprach er, ber große Schach Abas aufeinem Vera- antraf; wo ich meine Heerde hütete, war babjenige so ich allhier aulbewabre. a ' les was ich auf ber Welt hatte. Dieser vortrestiche Fürst ließ mir dies- Ueberreste meines ehmahligen Glücks, und meiner ehemaligen Zuiriedmi»!, . und ich hoffe Ewr.Majest. werben mir dieselben gleichfals nicht nehmen, sondern mich damit in Frieden fortgehen lassen, um meine ehmalige vergnügte Leben/, art zu wiederhohlen; welches ich für die größte Wohlthat ansehen werde.»

, r Es -st em Vorrecht der Tugend, daß ihre Züge so sanft als die Na­tur find, mW daß sie daher mit gewissen unwiedersiehstchen Empfindungen zuweilen die lasterhaften selbst überrascht. aiy brautbte fein 9ßo t n,eh! um alle die ihn hörten in Bewegung zu setzen. Der König zog sein Klei» aus, und legt es ihm an, welches in den Morgenländern die höchste Gna. denbezeugung ist, die ein Untertan hoffen kann. Der Neid und die Nee. läumdung war zum ewigen Stillschweigen verdammt: dieser gröle mann aber genoß der ungestörten Liebe und Ehrfurcht seiner Mitbürger, bis « unter ben Thronen und Lobeserhebungen derselben in feinem hoben Doste» r-rst-rb. Der Schriftsteller ber dies erzählt, hat iyn selbst gekannt, und saget er sey ihm ober anbern Europäern niemahls in ~lfPaban auf Ber Straffe begegnet, ohne zu fragen, ob er ihnen nicht worum dienen könne, und mehr als einmahl habe er ihnen von freuen Stücken Erfrischungen von Schiraswein und den besten Früchten des Landes jugefatibt. fl

Ick will meine Leser bey diesem ebfen Sharacter ihren eignen Betrach, tungen überlassen, und nur bemerken, daß die wahre Glückseligkeit im Grunde betrachtet bep Hohen und Niedrigen einerley ist; daß sie in dem

Genüsse