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menschlichen Tugenden geschrieben worden. Die Einkleidung mit der Grabschrift ist bloß zufällig und erwählt worden, um durch die Abwechselung des Vortrags dem Leser eine wichtige Mora! vorzuhalten , die er sonst bei) dem gewöhnlichen moralischen Vortrag mit Wiederwillen, oder wohl gar nicht gelesen haben würde. Die Absicht war also keineswegs einzelne Personen anzustechen, sondern allen Lesern insgemein nützlich zu seyn, und Gelegenheit zu geben, ihren heuchlerischen Handlungen, die sie vor gut ausgeben, ob sie es gleich im geringsten nicht sind, zu ihrer eignen Besserung nachzudenken.
* Wie steht es nun um die Ausleger? Schämen Sie sich bald, daß sie so einfältig gewesen sind, des Verfassers klare Worte, worinnen er feine Absicht entdeckt, nicht zu verstehen ? Denn was ist klarer als die Worte: Die Leser möchten untersuchen, ob diese Grabschrift sich nicht auch dereinst auf sie schicken möchte? -Oder allenfals so boshaft, daß Six Schilderungen auf andre Leute ausdeuten, die doch vor Sie selbst gemacht sind, und von denen ihr Gewissen wider ihren Willen sie überführen muß, daß sie die Orrginalien sind, wenn auch gleich der Verfasser keinen einzigen persönlich kennt. Denn es ist genug, daß er die Menschen kennt: und
So sind die Menschen miteinander!
An Muth ist keiner Alexander;
An Thorheie gehn ihm tausend für.
„ Ha.'wieder etwas Vielleicht wird der Mann, der hier gemeynt ist, wohl Alexander geheisen haben. „ Ja. Ich dachte gar. Leben (Ne wohl, meine Herrn Ausleger! wenn sie so fort machen wollen , wann wird man mit Ihnen fertig werden?
Ich aber meine Herrn, habe die Ehre mit der vollkommensten Hoch, achtung zu seyn.
G. * * * R. * * *
Von denen Dickrüben. ♦
Diese sind eines von denen vorzüglichsten Gewachsen , welche zu dem Futter des Rindviehes gebauet werden können. Sie werden auch Hh z Dickwur,
* S. Kurtzgefastt. Unterrlcht vor denBaadendnrlachischen Landmann wie man die vier vornehmsten Futterkränter - - pflanzen und benutzen soll.


