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Zwcytens, daß man sich in der Deutung der Satire mächtig irre, welches die unterschiedne Auslegungen, womit man sich herumtragt, beweisen. Der eine meint, der Hauptpunct beruhe auf der zu Ende angeführten Grabschrist. Der andere bildet sich ein die Satire stecke hauptsächlich vornen in dem Eingang, und betreffe die Eitelkeit der Gelehrten. Ein dritter glaubt mit eben dem Recht, als die vorhergehenden behaupten zu können, die ganze Sache seye weiter nichts, als eine Satire auf die so gewöhnlichen langweiligen Erzehlungen, womit man täglich heimgesucht wird. Diese Herrn irren sich insgesamt, obgleich ein jeder etwas vor sich hat. Denn was den vierten betrift , welcher mit einer vielbedeutenden Mine zu verstehen gab, daß unter der Attaque auf die Wittwe Woodmann wohl noch ein Geheimniß verborgen seyn möchte, so verdient dieses wie der Zusammenhang ausweißt, keine weitere Ueberlegung. Ich sage Ihnen also, ein jeder einzelner Zug ist eine Satire, und ich habe, wie man im Sprüchwort zu reden pflegt, mit einer Platze viele Mücken schlagen wollen. Wollenes die Herrn noch einmahl durchlesen, so werden Sie nun, da Sie den Schlüssel haben, sehen, daß eine jede Zeile eine Anspielung enthält. Gleich vornen wird den Neugierigen etwas zu rathen aufgegeben, gleich als wenn mir eö geabn&et hätte, daß man sich mit der Auslegung dieses Aussatzes beschäftigen würde. Hätte man nur dieses recht gelesen, so würde man sich geschämt haben, irgend eine Deutung zu wagen. Ist das keine Satire# wenn sich der Verfasser ein Gelehrter nennt, weil er mit Hülfe eines Wörterbuchs einen neuern lateinischen Schriftsteller so ziemlich verstehen könne? Und in diesem Ton geht das gantze Stück fort. Doch ich bin müde, mein eigner Commentator zu werden, und müde solche feine Ausleger noch ferner in die Schule zu führen, wozu sie zu alt seyn möchten.
Drittens, daß man sich in der Person des Verfassers ebensals betrogen habe. Ich gedenke nichts weniger, als mich zu rühmen : aber ich kann doch getrost behaupten, daß eben nicht ein jeder, dec allensals ein par Spöttereyen in Gesellschaften anbringen kann, diese Satire zu verfertigen im Stande gewesen ist. Und warum verfällt man nicht auf mich, als den wahren Verfasser, der sich ohne alle Bedenklichkeit als solchen darstellen wird, sobald ein rechtschaffener Mann glauben wird, daß es ihm nothwendig sey, denfelbigen zu wissen? Frcylich mag der Character, den ich von mir selbst zum Scherz gebildet habe, manchen in eine mächtige Verlegenheit gesetzt haben. Ich will also diese Deutung erleichtern. Ich - , habe


