Wochenblatt.
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den besser fortificirt worden, die endlich Ludwig IV. zu noch größerer Vollkommenheit gebracht.
Ax 7xj.se schmähliche Gefangenschaft hatte der gottselige und glorwürdige Fürst mtt nich§ v«<vürckt. Er war nur dem schnralkaldischen Bunde b-yge- ",L. welchen die teutschen protestirende Fürsten und Alanden zur Vc- der^lutherischen Lehre A. 1531 zu errichten genothrget waren, Eegen auch die Catholischen zu Beschützung ihrer Lehre den so genannten Keil Bund zu Nürnbera gemacht hatten. Darauf entstund aler A. 1541 ber betrübte Krieg, den man den schmalkald,sehen nennt, doch anfangs «nr aeaen den unruhigen Hertzog ßeinrid) den iüngern, vonBramr« scdweictdienen Todfeind Lutheri, der die schmalialdrsche Bundsgenossen und besonders die Stadt Goslar anqriff und derselben alle Drangsal am tbat welchen denn Landgraf Philipp gelangen bekam und.nach ZreqenHam setzt/ Mein 1546 griff auch Kaiser Carl V, nachdem er sich nut dem Pabst in e 1k aenaue Verbindung eingelassen die schmalkaldtsche Dundsgenossen '? e‘ Dl^se stellten ihm eme Armee unter dem Commando des Chmfursteu qlb Friedrichs von Gackstn und Landgraf Philipps von Hessen ent- 3°.;’ S x,er Krieg aber fiel sehr unglücklich vor dre Protestanten aus. Dec Kburf'ürst gerieth in kaiserliche Kriegsgefangenschaft und verlokw Die Chm- 2rde die Hertzog NIoritz bekam, der sich damals, ob er gleich der Toch- termann desLandgrafen Philipp war, dennoch zum Kaiser hielte. Und ohüino der nun zu schwach war, der kaiserlichen dXacht allein zu Widers ' Rk?nPPMte sich, wenn er keinen feindlichen 'Angriff erwarten wollte, dem N/auf Gnade Überlassen, eine fußfäll.ge Abbitte thun , hundert und tauftnd Gulden vor die Kriegskosten erlegen, alle Bestungen blö unfeine schleifen, die Artillerie ausliefern und Hertzog Henrichen von SLnnrJbweirt lostlassen. Nun wollte der heldenmuthrge Philipp zwar ^von höre», sondern den feindlichen Angriff nut seinen tapfer» kÄsen erwarten. Doch auf inständiges Zureden des Churfuruen Ioa- iims “ w Bränbenburß unt> Morlyen von S-chs-n bequemt« er fich ^ diesen barten Bedingungen mit dem einzigen ausdrücklichen Vorbehalt, rrtß J Nlcht mit einiger Gefängniß und Einziehung seiner Lande beschwert würde, worüber ihm auch der Kaiser zuvor eine schriftliche Versicherung E und die beyde Churfürsten versprachen, wo er an Leib und Guch Gefängniß, Bestrickung oder Schmälerung seines Landes sollte beschert werden, wollten sie sich alsdenn auf ftmer Linder Erfor, dern einstellen und das erwarten, so ihm über dre Lrtickel wurde werden. Als er sich aber darauf nach Salle zum Kayser begeben und fußfättige Abbitte gethan, auch zu allem übrigen was ihm aufer- leat war , verpflichtet, ward er dennoch znm grvsten Schrecken der Chur- .'.',rüen in A-rest gezogen. Er berief sich dagegen auf die kaiserliche Der- Stunq, daß er mitemiger G-fa'ng„iß nicht beleg- werden solte.. Man sagte thm aber, daß es nicht einiger, sondern ewiger heiße urd wurckbch


