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Hebung ihrer Fräulein Tächter in der protestantischen Religion betreffend, wurde von ihm an den höchsten Reichsgerichten bearbeitet und nachWunsch oeenciat. ES ist auch von dieser Sache eine Deduckttvn vorhanden, wel« che dem Verzeichnis seiner Schriften eine neue Zierde erteilet.

Denen, welche auch da die Gelehrsamkeit ehren , wann sie nut Religion verknüpft ist, so selten sie auch sind, wird es nicht unangenehm ftyn, wann wir einige Züge des Charakters dieses grosen Gelehrten entwerfen. Es scheunt n. un­fern Zetten ein verächtliches Lob für einen Belehrten , wann mau m seine» Cha­rakter Gottesfurcht mit einmifcht. Freylich, wann diese alles ist, was man von einem Mann der in einem gelehrten Posten stehet, ?agen kann , so ist er noch nickt über das erhöben, was jedem eigen seyn sollte. Sie aber gibt den A^ssenschaf, tcn nnd der weltlichen Größe einen dauerhaften Glantz; sie erhebt die Bemuhun, neu in Amtsgeschäften zu einer gewissen Stärcke; sie ertheilct ihnen das Gepräge des Edlen und des Dauerhaften welches sie auf keine and^eArt erhalten können. Ohne sie bleiben die prachtvollen Namen, Tugend, Menschenliebe, Patriotismus, nur leere Töne. Dann ohne sie gibt es keine Patrioten , keure Menschenfreunde, keineTuaeudhafte. Dieses wäre Borcholtwahrhaftig. Dazu hatte die Religion sem öderzgebttdet,die Religion deren er sich öffentlich nicht schämte, zu gros als sich von dec Gewohnheit seiner Zeiten hinreißen zu lassen, dieReligion welche m achter Liebe gegen jedermann sichtbar wurde, und die Hochachtung emfioßte, we che seme Verdienste

h ßÄjf.rf oflcm Neid und Feindschaft sicher setzte. Ern seltenes Gluck , wann d^er Hochachtung weichen muß, und diese gegen alle Feindschaft sicher stellet! Dieses wäre M ihm würklich. Doch wäre cs noch der geringste Vorthett, den er

mofanbe Die ruhige Blicke, weiche er in die Ewigkeit thate bey Heranna, ^rung seines EndeS, * zeigten daß Religion mehr thut, als alle abstrackte Lrostgrun,- de der Weltweisen, mehr als das gegen diese grose Verwandclung zu schwache Ge­fühl ein ehrlicher Mann gewesen zu seyn. Bey einem Herzen das m fernem Leben mit fo erhabenem Gefühl begleitet wäre, konnte sein Umgang nicht anders als ange,

Sein lebhafte« Temperament ermunterte die Gesellschaften, und zwar so Ä7/weMge werden nachahmen können,stets lehrreich, ohne vergebliche Reden, und i-re Ackere mm Gegenstand seiner Unterredung zu machen. Nie brachte also jemand «ns ^ner Gesellschaft Misvergnügen zurück. Die ihn gekannt , werden nicht nur ze, V1r Li[ unterschreiben, sondern noch viel mehr hinzudencken und noch mehr em- Lnd-n- «kn der Person des Herrn Vice-Canzlers hat der Fürst der treuesten Die- »er - die Akademie einen sehr patriotischen Beförderer ihres Wohls, und eine der vornehmsten Stützen ihres Flors; seine Collegen den erwünschtesten und aufrichtigst dankenden Freund; die akademischen Bürger den angenehmsten, gründlichsten und flaifmffen Lehrer geschähet - * 'und - - nun vcrlohren. Wie lange wird nicht ein Kortholt unvergeslich bleiben!

Es gehören noch hierher die Sckriften welche in den Streitigkeiten der Herren Grafen zu Sayn und Wittgenstein sind verfertiget worden s. weislichs zuverlaßige Nachrichten jetzt lebenden Rcchsgcl. 4-Theil p. 224.

* Dieses erfolgte nachdem er 12. Tage vorher das 6ote Jahr zurnckgelcgt, und 2 Wochen an einem Rothlaufsfieber kranck gelegen den Uten Febr. 1771,