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zvo Wochenblatt.

wib war Ver rrste, der allhier in teutschen Versen peroriret, auch mit von Lenen, welche die Studentenordnung in der Burgtirche des Nachmittags <u predigen, angesangen.

rsfr^ den 7ten April, als D. Mcnzer von hier weg nnd) Darm- fiadt gieng, um die ihm daselbst aufgetragene Stadt»und Hofprediger­stelle, wie auch die Dafü^e Superinrendur anzutretten , so zogen die vor­nehmsten sich damalen chier aufhaltende 8rudiost Theol. mit ihm, um in Darmstadt seines ferneren Unterrichtes zu geniesen. Das bewog ihn in solcher Absicht gleichfalls sich dorthin zu begeben zumal der damalige Stadt- Halter Otto Hartmann von Schlitz / genannt von Göry/ ihn zu seines und seiner Schwester Sohnes Praeceptor begehrte. Nicht lange hernach verlangte ihn Herr Landgraf Georg zum Informator der Fürst­lichen Kinder, und wurde dazu von D Mlenzer in Beyseyn des Fürstli­chen Hofmeisters von Hareingshausen, vorgestellet. Bald darauf be­gehrte Herrn Landgraf Ludwigs hochfürstliche Frau Gemahlin, Frau Maria Elisabeeha, gebohrne Herzogin zu Sckleßig Hollstein/ die- selbe täglich eine Stunde in der lateinischen Sprache, worinnen sie schon einen Anfang hatte, zu unterweisen, welches auch geschähe ; zugleich aber übte er sich fleißig im predigen; und wurde einigemal die Hofklrche von ihm allein versehen.

Jrn Jahr r6s6. erhielte er die gnädigste Erlaubniß , auf seine Ko­sten eme Reise durch die Pfalz; und das Würtenbergische auf Straß­burg zu thun. Als er nun von D. Mlenzer Abschied nehmen wollte, zeig­te ihm derselbe ein Schreiben von Georg dem mittleren Prinzen ku Hes­sen, worinnen er zu dessen Hof-und RegimentSpredigcr begehret wurde- 3 < diesen Beruf willfahrete er zwar, jedoch mit dem Beding , daß er erst leine Reise thun, und hernach bey seiner Wiederkunft, dieses Amt ankretten wollte. Seine Reise tratt er den folgenden Tag auch wirklich an, und dachte , es würde diese Felvpredigerstelle immirtelst einem an­dern aufgerragm worden seyn. Wegerte sich auch desselben nochmalm bey seiner Wt-derkunft, doch vermogte er es nicht abzuschlagen ; nachdem ihm so fort zugeredet, und in allem willfahret wurde. Gieng daher in das examen ec lehafticum, unD wurde von D. Menzek/ am r. Sonntaa nach Ep-phan. in der Stadrkirche zu Darmstadt ordiniret. Am iiten Zannar, MM a von Darmstadt ab, und kam dm »tm Mertz, frisch lj j j \ und

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