Wochenblatt.
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und gesund zu Ichermürrbc in Pommern an, wohin höchstgedachter Prinz Georg/ eben damalm eine Spatzierreise getban. Derselbe nahm ihn auf seinen Wagen in sein Quartier mit nach Anclam ; nachdem er auf dieser Rerse roz. Meilen zurückgelegct hatte. Hier trat er seine Dienste an, und war der allererste an einem Reuter, der am vierten Tag seiner Ankunft arquebufirt wurde.
Nachdem der König in Schweden mit der ganzen Armee in Pommern kam, brachen sie im Julio auf, und marchirten durchs Mecklenburgische, Hollsteiniscbe, und Jütland/ dabey er mit zugegen gewesen, und so lange mit zu Fe^de gelegen, bis die Stadt und Vestung Friedrichs- oede in Jütland erobert wurde; wo er in wahrender Plünderung dem Plärrer selbigen Ortes und vielen beängstigten Herzen bey Leib und Lebensgefahr Schutz leistete. Dagegen wollte man ihn mit Gaben belohnen; welches er aber jedesmal ausschlug, und sich nichts weiter auSbat, als ein christliches Gebat zu seinem ewigen Wohlergehen.
Den sten Novemb. giengen sie in die Winterquartier, da seinem gnädigsten Herrn zu ferner Hosstadtein adelicl.erHol, Estwager, angewiesen ward Mit demselben reifete er zu Pferd in sein Vatterland zurück, und kam den StenFebr ,Lf8. allhier zu Giesen glücklich an. Dir Ursache dieser Reise war ♦ weil sein gnädigster Fürst , das Regiment re- erutiren wollte. Die Reise geschähe in groser Kalte, und wurde über ifo Meile Wegs zurück gelegt.
Etliche Tage hernach kam er nach Darmstadt, und nachdem eben um dieselbe Zett durch Absterbung M. Hartmann Mogii seel. eine Pfarrstelle an beiden Kirchen zu Giesen vacant wurde, so meldete er sich deßhal- ben gebührend an; welches ihm auch gnädigst zuqesaget wurde. Die Vorstellung geschähe von l). Haberkorn in der Burgkirche am 111. Trinit. und am 1V. Trinit. in der Stadtkirche.
Bcy dieser Bedienung lebte er unvereblichet bis in das 1659. Jahr; da er sich mit Felicitas / Christoph Wallbachs / weiland Medici und ApotheckerS, auch gülden Zollverwesers in ButSbach, Tochter verlobet, und solch Eheverlöbnis, am riten October zu Giesen durch vrie- sterliche Einseegnung öestattigen ließ. Im Jahr 1664. hatPrintz Georg
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