Ausgabe 
(31.12.1915) 308. Erstes Blatt
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uns mitten im Grauen des Krie

Truppen füdöstlich von Albert war e

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Nr. 308

Der Sießener An erscheint täglich, außer Sonntags. Beilagen: viermal wöchentlich Sießener Familienblätter; weunal wöchentl. Kreis⸗ latt für den Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land⸗ wirtschaftliche zeitfragen Ferusprech-Anschlüsse: E Verlag, Geschäftsstelleb1 Adresse für Drahtnach⸗ richten: Anzeiger sießen. Annahme ven Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Abend vorher.

Gener

vergebliche Massenopfer der Russen an der be Oesterreich und dieAncona⸗Frage.

Silvester. Gießen, 31. Dez.

Wie in Tränenschleier gehüllt, sinkt leise das alte Jahr hinab in den Schoß der Vergangenheit, und bei Tausenden und Abertausenden, denen es bitteres Leid gebracht, ent⸗ spricht diese Abschiedsstimmung nur zu sehr dem Grund⸗ ton der eigenen Seele. Aber ehe das scheidende Jahr uns völlig entschwindet, richtet es sich noch einmal kraftvoll empor, schlägt seine dunkle Hülle zurück und mit vorwurfs⸗ vollem Blick stellt es uns die ernste Frage:Brachte ich euch denn nichts als Kummer und Tränen, gab ich euch denn gar keinen Grund zum Danken? 5

Und durch diese Frage zwingt es uns, nicht nur der teuren Opfer zu gedenken, die der grausame Krieg im Laufe des vergangenen Jahres von uns forderte, sondern auch der Erfolge, welche unsere Helden mit ihrem Opfertode erkauften. Und diese Erfolge sind wahrlich nicht gering: Unser geliebtes Vaterland frei von Feinden, im Westen und Osten nur Fortschritte und feste, unbesiegbare Schutzwehr allüberall unsere österreichischen Bundesgenossen sieg⸗ reich gegen die leidenschaftlich anstürmenden Italiener; die uns verbündeten Türken glänzend bewährt in schwierigen, erfolgreichen n unsere Unterseeboote auf treuer Wacht, trutzig und wehrhaft den Feind stellend und be⸗ siegend rings auf den weiten Meeren, Galizien mit Hilfe unserer treuen Verbündeten befreit, in den tapferen Bulgaren neue Freunde gewonnen und mit ihrer energi⸗ schen Hilfe Serbien, das Land erobert, in dem zue r st ruchloser Mordgeist die Fackel des Krieges entzündete, Franzosen und Engländer auch auf diesen neuen Kriegs⸗ schauplätzen aufs Haupt geschlagen und in die Enge getrie⸗ ben, ja, da gibt es freilich Ursache genug, aus tiefstem Herzen zu danken!

Immer noch steht mahnend mit ernster Frage das alte Jahr vor uns:Wie sah es denn im Lande selber aus, während alle Grenzen Deutschlands vom Donner der Ge⸗ schütze widerhallten? und wir müssen gestehen wir sind schwer heimgesucht, aber Not haben wir nicht gelitten. Danken müssen wir auch hier, daß in dieser harten Zeit sich die richtigen Führer fanden, die mit kluger, energischer Organisation dafür sorgten, daß unsere Lebensmittel reich⸗ ten und weiter reichen werden, daß wir vor Entbehrung behütet blieben, daß wir unsere Kinder kräftig und gesund erhalten, unsere Gefangenen ernähren, unser Feld bestellen, Unsere Ernte einbringen und vor allen Dingen unsere Truppen genügend mit Lebensmitteln versorgen konnten.

Und weiter gab ich euch nichts? fragt das alte Jahr mit eindringlichem Blick. Da schwingt unsere Seele und ant⸗ wortet aus tiefstem Erleben:Ja, du gabst uns mehr, du strenger Freund. Fragen wecktest du in uns, die über die Zeit hinausdringen in die Ewigkeiten, Erkenntnis schenktest du uns über Menschen und Dinge, wie sie uns bis dahin verschlossen war, Verständnis gabst du uns für alle Menschennot und alles Menschengeschick. Du verschärftest unsere Empfindlichkeit 1 alles Halbe und Unechte, du ließest unser Herz aufsubeln vor Freude, wenn wir auf Opfermut, auf echte Hingebung und Größe stießen, du ließest uns im geringsten oft höchstes erkennen, du ließest ges den tiefsten Sinn aufgehen von dem Worte unseres Meisters:Du sollst deinen Nächsten lieben als dich selbst. Da neigt das alte Jahr sein königliches Haupt und sagt leise:Das alles en Pflicht. Nahmt ihr, was ich bot, mit verstehender Seele, so erwächst euch die Kraft, weiter alles Schwere zu meistern und das Ziel zu erreichen Scheidend verweise ich euch auf eine bessere 1 in der ihr in Frieden wirken und Segen verbreiten sollt. 5

Und als es so spricht, ist es, als läge ein goldener Schim⸗ mer auf seinem Haupte. Es hüllt sich in seinen dunklen Schleier und deutet mit der Hand gen Osten, und während wir noch sinnend stehen, ist das alte Jahr verschwunden, ringsherum läuten die Glocken und unter Sternenglanz in zartem Dämmern steigt das neue Jahr herauf mit neuen Rätseln, mit neuen Sorgen und mit einer

großen, herrlichen Verheißung!. ot (TB.) Großes Hauptquartier, 30. Dezember.

(Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz.

In der Nacht zum 29. Dezember mißglückten eng⸗ lische Versuche, nordwestlich von Lille durch Ueber⸗ raschung in unsere Stellungen einzudringen. Eine kleine nächtliche Unternehmung unserer r folgreich und utzend Engländern.

wurden gestern die abenstücke zurück⸗

führte zur Gefangennahme von einigen D Am Hartmannsweilerkopf in französischer Hand gebliebenen Gr erobert. Im übrigen fanden an vielen

günstigen Beobachtungsverhältnisf 7 5 12 ünstigen Be nissen zeitweise lebhaft Feuerkämpfe statt. i h

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165. Jahrgang

al⸗Anzeiger für G

und Menin un tärischer S sind sieben E englisch Luftka

d die dortigen Bahnanlagen an. Mili⸗ chaden ist nicht angerichtet, dagegen inwohner verletzt und ein Kind getötet. Ein es Flugzeug wurde nordwestlich von Cambrai im mpf ahgeschossen.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Südlich von Schlock, sowie an mehreren Stellen der Heeresgruppe des Generals v. Linsingen wurden Vor⸗ stöße russischer Jagd⸗Kommandos ab gewiesen.

Bei der Armee des Generals Grafen von Bothmer wiesen österreichisch⸗ungarische Truppen den Angriff star⸗ ker russischer Kräfte gegen den Brückenkopf von Burkanom an der Strypa ab. Neben starken blutigen Verlusten büßte der Feind etwa neunhundert Gefangene ein.

Balkan⸗Kriegsschauplatz. Die Lage ist unverändert. Oberste Heeres leitung.

* 5* Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht.

Wien, 30. Dez.(TB. Nichtamtlich.) Amtlich wird

verlautbart: 30. Dezember 1915. 5 n Russischer Kriegsschauplatz.

Die Kämpfe in Ostgalizien nahmen an Umfang und an Heftigkeit zu. Der Feind richtete gestern seine An⸗ griffe nicht nur gegen die bessarabische Front, sondern auch gegen unsere Stellungen östlich der unteren und mittleren Strypa. Sein Vordringen scheiterte meist schon unter dem Feuer unserer Batterien, wo dies nicht geschah, brachen die russischen Sturmkolonnen in unserem Infanterfe⸗ und Ma⸗ schinengewehrfeuer zusammen. Im närdlichsten Teile seines gestrigen Angriffsfeldes vor dem Brückenkopf von Burkanop ließ der Gegner 900 Tote und Sch w erver⸗ wundete zurück. Es ergaben sich hier drei Fähnriche und 870 Mann. Die Gesamtzahl der gestern in Ostgalizien ein⸗ gebrachten Gefangenen übersteigt 1200. An der Ikwa und an der Putilowka kam es stellenweise zu Geschützkämp⸗ fen, am Kormynbach und am Styr wiesen österreichisch⸗ ungarische und deutsche Truppen mehrere russische Vor⸗ stö ße ab. 8

Italienischer Kriegsschauplatz.

An der Tiroler Front wurden feindliche Angriffs⸗ versuche auf Torbole und gegen den Monte Carbonile durch unser Feuer zum Stehen gebracht. Auf den Hängen nördlich des Tonale⸗Passes versuchten die Italiener unter Mißbrauch der Genfer Flagge ihre Drahthinder⸗ nisse auszubauen. Sie wurden beschossen. Auf der Hochfläche von Dober do fanden lebhafte Minenwerferkämpfe statt, die bis in die Nacht hinein anhielten.

Südöstlicher Kriegsschauplatz.

Keine besonderen Ereignisse.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs ö v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

Ereignisse zur See. g

Am 29. früh hat eine Flottille von fünf Zerstörern und KreuzerHelgoland das französischeunterseeboot Monce vernichtet; zweiter Offizier und 15 Mann gefangen genommen. Darauf im Hafen von Durazzo einen Dampfer und einen Segler durch Geschützfeuer ver⸗ senkt und das Feuer mehrerer Landbatterien zum Schweigen gebracht. Dabei stießen zwei Zerstörer auf Minen,Lika gesunken,Triglav schwer beschädigt. Größter Teil der Mannschaft gerettet.Triglav wurde ins Schlepp⸗ tau genommen, mußte jedoch nach einigen Stunden ver⸗ senkt werden, da mehrere überlegene feindliche Kreuzer und Zerstörer den Rückzug der ganzen Flottille bedrohten. Unsere Flottille ist in den Basishafen zurückgekehrt. Unter den feindlichen Schiffen wurden nur englische Kreuzer Typ Briftol, undFalmouth, sowie französische Zerstörer Typ Bouclier deutlich erkannt. Flottenkommando.

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* Türkische Berichte. f Konstantinopel, 30. Dez.(WTS. Nichtamtlich) Das Hauptquartier meldet:

An der Jrak⸗Front dauert die Schlacht bei Kut⸗el⸗ Amara mit längeren Pausen fort. Bei der Einnahme von Schaik Said erbeuteten wir 450 Kannen Petroleum und Benzin, die den Engländern gehörten.

An der Kaukasusfront ereignete sich außer Pa⸗ trouillengefechten nichts.

In der Nacht vom 27. zum 28. Dezember und am 28. Dezember brachte unsere Artillerie in Erwiderung des Feuers eines feindlichen Kreuzers und eines Torpedobootes die Geschütze dieser beiden Kriegsschiffe, die ein wirkungs⸗ loses Feuer gegen Anäforta und Ari Burnu richteten, zum Schteigen und zwang sie, sich zu entfernen. Bei Sedd⸗ ül⸗Bahr fand in der Nacht vom 27. zum 28. und am 28. De⸗ zember ein heftiger Kampf mit Bomben und Luft⸗ torpedos auf dem rechten und linken Flügel statt. Im Zentrum Artilleriekampf. Nachmittags beschossen zwei Kreu⸗

Auch die Fliegertätigkeit war beiderseits sehr

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zer kurze Zeit den rechten Flügel, stellten aber infolge der Gegenwirkung unserer Artillerie das Feuer ein und ent⸗

berhessen

Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ.⸗Buch⸗ und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle und druckerei: Schulstr. 7.

Sreitag, 51. dezember 1915

Bezugsprei monatl. 85 Pf., viertel⸗ jährl. Mk. 2.50; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf.; durch die Post Mk. 2.30 viertel⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf. ausw. 20 Pi. Haupt⸗ schriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Fr. R. Zenz; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen.

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Aer

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tolischen Küsten batterien. beschossen dungsstellen von Tekle Burun und Seddan Bahr gebung. Am 27. Dezember unternahm eines unserer Wasser⸗ flugzeuge Erkundungsflüge über Lemnos und Mavro und 3 warf erfolgreich Bomben auf einen Hafenspeicher von M 1 s ab, wo ein Brand hervorgerufen wurde. Sonst

nichts Neues. 5 5

und Um⸗

nommen. 0 f An der Dardanellenfront warfen am 29. De zember ein Panzerschiff und ein Torpedoboot einige Gra⸗ naten auf Anaforta und zogen sich zurück. Unsere Artilleris jagte ein Torpedoboot, das sich Ari Burnu nähern wolltet in die Flucht. Bei Sedd⸗ül⸗Bahr in der Nacht zum 29. De⸗ zember und am 29. Dezember sehr lebhaftes Bombenwerfen auf dem rechten und dem linken Flügel. Gegen mittag be⸗ schossen während einiger Zeit zwei feindliche Schiffe unsere Stellungen am Zentrum, nachdem einige ihrer Flugzeuge sie beobachtet hatten. Der Feind brachte sodann drei Minen zur Explosion, darunter eine, die bei uns keinen Schaden anrichtete, sondern nur bei dem Feinde felbst. Die zwei anderen Minen zerstörten ein Grabenstück von 10. Meter Breite, dessen Trümmer in den Ha unserer Feinde blieben. Am 28. Dezember eröffnete das westlich von Denichehier verankerte PanzerschiffSu freu das Feuer auf eine Batterie an der anatolischen Küste der Meerengen. Unsere Batterien erwiderten und trafen durch zwei Gra⸗ naten den französischen Panzer, der, von Flam

men und Rauch umhüllt, sich entfernte. Am 28. Dezember, in der Nacht zum 29. Dezember und am 29. D be⸗ schossen unsere Batterien an den Meerengen erfolgreich die Umgegend von Sedd⸗ül⸗Bahr und Schuppen. Am 29. De⸗ zember warf eines unserer Wasserflugzeuge Bomben auf das feindliche Lager bei Sedd⸗ül⸗Bahr ab, wo sie einen Brand hervorriefen. t 7 Auf den übrigen Fronten keine Veränderung. Die Zählung der bei Anaforta und Ari Burun gemachten Beute ist noch nicht abgeschlossen. 5 * S 1354

ssarabien.

Die russische Massenopfer in Be Czernowitz, 30. Dez. Die Wirkungen der letzten mißlungenen russischen Angriffe sind jetzt übersehbar. Vor den österreichischen Drahtverhauen sind Häufen uff, scher Leichen bis zur Höhe der Drahtverhaue. Eine Unzahl Leichen sind in den Stacheldrähten hängen ge⸗ blieben. Soeben werden mehrere 100 Gefangene abgeführt, welche in das Sperrfeuer der österreichischen Geschütze ge⸗ langt sind und die Uebergabe dem sicheren Tode vorzogen. Stellenweise sind sogar 20 Reihenangriffe gemacht. Die russische Mannschaft ist förmlich niedergemäht. Die österreichischen Maschinengewehrabteilungen hatten beson⸗ ders hervorragend zu den Erfolgen beigetragen. Bei der Vorbereitung zum Sturm hatten die Russen ein so heftiges Trommelfeuer veranstaltet, daß in einer Stunde an einer Stelle 400 Schüsse kamen. Zum Angriff angesetzt waren auf russischer Seite die Mannschaften mehrerer Reichswehr⸗ Regimenter, Tscherkessen⸗Regimenter, blutjunge russische Mannschaften neben Greisen.(Berl. Lokalanz.)

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* N j Das Ergebnis des französischen Sozialistenkongresses. Paris, 30. Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Der Natio⸗ nalkongreß der französischen sozialistischen Par⸗ tei schloß mit der Annahene eines Beschlußantrages, in dem festgestellt wird, daß die sozialistische Partei mit ganz Frankreich unter dem brutalen Stoß des Angriffes z. Werke der nationalen Verteidigung mit Ausschluß jeder Eroberungs⸗ oder Annexionsabsicht in den Krieg eintrak Die Partei werde solange im Kriege verharren, bis das Gebiet des Landes befreit und die Bedingungen eines dauerhaften Friedens sichergestellt seien. Unter den Bedingungen eines dauerhaften Friedens verstehe die Partei, daß die kleinen Märtyrernationen, Belgien und Ser⸗ bien, aus ihren Trümmern wieder erstehen müßten, in ihrer wirtschaftlichen und politischen Unabhängigkeit wieder hergestellt würden. Die unterdrückten Völkerschaften Euro⸗ pas müßten das freie Verfügungsrecht über sich selbs! wieder erhalten, und das Band zwischen Frankreich und Elsaß⸗Lothringen müsse wieder hergestellt werden. Frankreich werde sich dabei vorausschauend und gerecht zu erweisen verstehen, indem. es Elsaß⸗Lothringen auffordere, selbst von neuem feierlich seinen Willen, der französischen Gemeinschaft anzugehören, kundzutun. Die Kundgebung for⸗ dert die Regierungen der Alliierten auf, alle Erobe⸗ rungs politik zurückzuweisen und sich genau an den Nationalitätsgrundsatz zu halten. Ein fester Ausbau des Völkerrechtes erscheine der sozialisti⸗ schen Partei als die sicherste Gewähr für einen dauernden Frieden. Indem die Alliierten Schiedsgerichtsverträge für dalle Streitigkeiten schaffen würden, würden sie der Nlo⸗ 55