Ausgabe 
(2.12.1915) 284. Erstes Blatt
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erfolg sei. Der zweite Artikel sagt, daß die jetzt von einigen Blättern verlangte Truppenentsendung nach Sy⸗ rien, die den Suezkanal retten sollten, ein großer Irrtum wäre. Kitchener werde in London dafür eintreten, daß sowohl der Ballanfeldzug als auch das Dardanellenunter⸗ nehmen rückgängig gemacht werden. Auch werde er dafür sorgen, daß nicht ein dritter Fehler mit einer unglücklichen Expedition nach Syrien begangen werde. Kitchener sei der Meinung, dem Vierverbande bliebe, wenn er siegen wolle, nur ein Weg, nämlich die deutschen Linien in der Champagne und im Artvis zu durchbrechen. Nur auf diese Weise könne Aegypten gerettet werden.

Papiermangel in Italien.

Rom, 1. Dez.(WTB Nichtamtlich.)Giornale d'Italia schreibt, wenn die italienische Regierung nicht bald Abhilfe schaffe, würden in etwa 25 Tagen wegen des Papier⸗ mangels keine italienischen Zeitungen mehr erscheinen. Die italienischen Papierfabriken erhielten wegen des Waggonmangels keine Rohstoffe mehr, so daß die Papierfabrikation unmöglich werde. Als Beispiel wird an⸗ geführt, daß eine Papierfabrik 200 Waggons für die Zufuhr von Rohstoffen benötigte, aber erst nach 20 Tagen ganze 15 Waggons zugestanden erhielt. Das Blatt fragt die Re⸗ gierung, was sie sagen würde, wenn die Zeitungen nicht mehr erscheinen könnten.

N ö DasGallipoli⸗Problem.

Mailand, 1. Dez.(WTB. Nichtamtlich) Der Londoner Mitarbeiter desSecolo sandte seinem Blatte einen ausführ⸗ lichen ArtikelZu dem Gallipoli⸗ Problem. In dem Artikel heißt es, Kitchener werde bei seiner Rückkehr nach London sich in die Notwendigkeit versetzt sehen, einen der schwersten Ent⸗ schlüsse im Verlauf des gegenwärtigen Krieges zu fassen, denn das Ministerium werde über das Schicksal des vor acht Monaten eingeleiteten Unternehmens auf

Gallipoli entscheiden müssen, nämlich ob es möglich sei, und ob eine weitere beinahe übermenschliche Anstrengung ver⸗ sucht werden solle, um den Widerstand der Türken zu brechen, oder ob es vielmehr ratsamer wäre, die Zelte und Fahnen wieder einzupacken und das Schlachtfeld zu räumen, wober be⸗ rücksichtigt werden müsse, daß von diesem letzteren Entschluß das Prestige Englands im ganzen muselmanischen Orient ab⸗ hängig sei. Nachdem der Korrespondent von neuem bestätigt, daß

der Gallipolifeldzug nur auf dringendes Bitten Rußlands ein⸗ geleitet worden sei, gibt er zu, daß 200 000 Mann lange Monate vergebens gegen die Halbinsel ange⸗ rannt sind. Die Türken, die noch im März mit 30000 oder 40 000 Mann hätten überrannt werden können, hätten im Verlauf des Feldzuges die Halbinsel Gallipoli in ein gewaltiges System von Schützengräben verwandelt, wodurch die anfänglich seitens der Alliierten begangenen Fehler in der Abschätzung der Schwierig⸗ eiten unheilbar und verderblich geworden seien. Der Korrespon⸗ dent drückt dann die Befürchtung aus, daß die Türken gegen die Truppen der Alliierten beim Verlassen der Halbinsel die heftigsten Angriffe richten werden, so daß die Ausführung des Rück⸗ zuges überhaupt fraglich werde. Der Ministerrat müsse darüber entscheiden. Die Verantwortung aber, die dieser kleine Kreis von Männern gegenüber der Geschichte und der Zukunft des britischen Weltreiches auf sich nehme, sei eine von jenen, die ohne weiteres erzittern machen. 5 Unwürdige Schüler Kitcheners. Konstantinopel, 1. Dez.(WTB Nichtamtlich.) Das Kriegspressequartier teilt mit: Die englischen Befehlshaber ind Soldaten an der Frakfront handeln als unwür⸗ ige Schüler Kitcheners, des berüchtigten Schläch⸗ ters von Ondurmam. Die Engländer, die infolge des Ge⸗ echtes vom 22. November in unsere Stellungen in der Um⸗ er so

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P nen, die mit dem inneren Dienst in dem M leum eines Heiligen in der Nähe von 8 be⸗ auftragt waren. Als wir nach drei Tagen die Stellungen

st ü m me eichen jener Diener nicht weit von dem Mausoleum. Wir überlassen der öffentlichen Meinung Europas das Urteil über diese barbarischen Handlungen.

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8 Die Eröffnung der italienischen Kammer.

5 Rom, 1. Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agenzia Stefani. Die Sitzung der Kammer fand bei dichtbesetzten Tribünen statt. Sämtliche Minister und über 9 Abgeordnete waren erschienen. Auch mehrere Botschaf⸗ ter und Gesandte, ebenso Denys Cochin, wohnten der Sitzung bei. Nach einer patriotischen Ansprache des Präsi⸗ ergriff der Minister des Aeußern, Sonnino, das

8 Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Son nino schil 7 1 2 am 1 1. derte in seiner Rede in der italienischen Kammer die Gründe,

Rom, 1. Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht: Gestern ruhte Sie alia der Infentere, um 5 eroberten Stellungen zu befestigen. Die Artillerie entwickelte eine lebhafte Tätigkeit, um die neuen feindlichen Linien zu zerstören. Das ge⸗ wohnte feindliche Feuer auf bewohnte Städte rief im Krankenhaus von Mon falcone eine Feuersbrunst hervor, die schnell gelöscht wurde. Feindliche Flieger warfen einige Bomben die Weiler Maularo und Misincinis in Karnien, ohn einer ad zu verursachen. In kleinen Gefechten wurden dem Feind einige 30 Gefangene und ein Maschinengewehr abgenommen.

Die Einstellung der Jahrestlasse 1917 in Frankreich.

1 Paris, 1. Dez.(WTB. Nichtamtlich) Die Kammer beriet gestern einen Gesetzesantrag über die Einstellung der Jahresklasse 1917. Kriegsminister Gallie ni er⸗ klärte, er befinde sich darin in vollständiger Uebereinstimmung mit Joffre, daß es sich bei der Forderung nach der Einberufung der Jahresklasse 1917 nur um eine Vorsichtsmaßregel handele, der man zustimmen müsse. Die Einberufung bedeute nicht,

ß die 2 ien daß dee 75 an 1 1 5 3 aber es sei nötig, iese Jahresklasse lange sorgfältig ausge⸗ bildet werde, damit sie für jeden möglichen Fall bereit sei.

ögli iner Verfügung tellen, damit sie im Frühjahr Nr Alliierten die Verstärkungen und Rüstungen Frankreichs ihm er⸗

Darauf gab der Minister Erklärungen ab über die große landwirtschaftliche Mobilisierung, die er in Uebereinstimmung mit dem Landwirtschaftsminister für das nächste

ühjahr vorbereite. Gallieni schloß mit der Bitte, dem Lande die

dem Balrkanunternehmen zu beteiligen, das mili⸗ tärisch ein Irrtum und eine Gefahr und politisch ein Miß.

von Ktesiphon eindrangen, töteten sechs

wieder b 5* wir mit großer Empörung die ver⸗ demnächf . en

Gallieni forderte die Kammer auf, diese Jahresklasse sobald als Regi

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Paris, 1. Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Laut einer Meldung desMatin begründete in der französischen Kammer Turmel einen radikalsozialistischen Gegenantrag zu der Vorlage be⸗ treffend die Einberufung der Jahresklasse 1917, Auriel einen ebensolchen der Sozialisten, welche beide Vertagung der Vor⸗ lage fordern. Beide Redner verlangten, daß, wenn man neue Mannschaften brauche, man sie aus den zahllosen Drück e⸗ bergern nehmen sollte, deren Existenz eine Schande wäre. Die Radikalsozialisten zogen ihren Antrag unter Anschluß an den sozia⸗ listischen Antrag zurück. Trotz wiederholter Erklärungen von den Bänken der Antragsteller und der dringenden Aufforderung an den Kriegsminister, man wolle nur bestimmte Erklärungen von der Regierung bezüglich der Anwendung der Lex Dalbiez, gab Gal⸗ lieni keine Antwort. Der sozialistische Antrag wurde mit 405 gegen 115 Stimmen abgelehnt.

Die bevorstehende Einberufung der Jahresklasse 1917 in Frankreich legt einen deutlichen Beweis für den Mangel an Mannschaften ab, unter dem Frankreich zu leiden beginnt. Noch mehr beweist dies aber ein imMatin mitgeteilter Vorschlag des Senators Bernard, der die Zustimmung der Heereskommission erlangt hat. Danach sollen, wie es bereits auf Grund eines Ge⸗ setzes vom 19. Oktober für Westafrika angeordnet ist, freiwillige Werbungen für die französische Armee unter den Eingeborenen der gesamten französischen Kolonien vorgenommen werden. Für die Freiwilligen, für ihre Familienangehörigen, ja selbst für die Stammeshäuptlinge sind zur Erzeugung einer Begeisterung für die Sache Frankreichs große Geldprämien vorgesehen.

Ein Bericht des Feldmarschalls Freuch.

London, 1. Dez.(WTB. Nicktamtlich) Das Reutersche Bureau meldet unterm 29. November: Feldmarschall French meldet: In der Nacht zum 25. November drang bei Gommecourt eine Abteilung in die deutschen Laufgräben ein und warf Hand⸗ . in verschiedene tiefe Unterstände, die voll von deutschen

(daten waren. Bei Givenchy sprengten wir eine Mine, wodurch zwei Galerien zerstört und zahlreiche deutsche Bombenwerfer getötet wurden. Die Flieger des Feindes waren am 28. November sehr tatig 15 Luftgesechte fanden statt. Eine deutsche Maschtne ist heruntergeholt worden. Auf das deutsche Fliegerlager in Gits und auf die Munitionsfabrik in La Chapelette wurden Bomben abgeworfen. Der Angriff auf Gits wurde durch 14, auf La Chape⸗ lette durch 19 4 5 ausgeführt. Hier ist belangreicher Schaden angerichtet worden. Ein britischer Flieger, der an dem Angriff auf La Chapelette teilnahm, bekämpfte in einem einzigen Luft⸗ gefecht fünf feindliche Flugzeuge. Alle unsere Flugzeuge kamen wohlbehalten zurück. Am 28. November warf ein deutscher Flieger Bomben an die Küste. Dabei zwang ein französischer Flieger den deutschen, zu landen; ebenso ein englisches Wasser⸗ flugzeug ein deutsches. Bei Middelkerke zerstörte ein britischer Flieger ein deutsches U-Boot, das, wie man wahrnahm, in zwei Stücke brach. In den letzten Tagen beschossen wir verschiedene Teile der feindlichen Laufgräben. Die feindliche Artillerie war östlich Aveluy, nordöstlich Loos, östlich Neuve Chapelle, östlich Ar⸗ mentieres und östlich bon Ypern tätig.(Notiz: Wie wir von zu⸗ ständiger Stelle erfahren, ist die Nachricht betreffend die Zer⸗ störung eines deutschen Unterseebootes durch einen britischen Flieger vollständig aus der Lust gegriffen.)

London, 30. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) General French erschien gestern auf dem auswärtigen Amt..

Die neuen Minister in Oesterreich.

Wirtschaftsleben die bevorstehenden Verhandlungen über den Ausgleich mit Un⸗

5 bestand. In diesem Wirkungskreise ei

daß das gegenwärtige Ministerium bleibt, was es war, als es ins Leben getreten ist: Wohl geleitete, objektiv und gerecht verwaltende Bea 1 1 8**

Der türkische Bericht.

Konstankinopel, 1. Dez.(WTB. Nichtamklich.) Das Hauptquartier teilt mit: An der Haukasugs front nichts wefentliches. Es fanden

mtenregierung.

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nur einzelne Erkundungskämpfe statt. An der Dardauellen⸗ front Artillerie⸗, Maschinengewehr⸗ und H. nit Unterbrechungen. Sonst nichts Wichtigers England und die Erörterung der Friedensbedingungen.

London, 1. Dez(WI Nichtamtlich.) DieMornin Po st erklärt es in einem Lestartikel für zeitgemäß, die 10 dens bedingungen zu erörtern und schreibt: schrecklich darunter, daß feine Regierung. in der Zeit des Friedens nicht für den Krieg vorsorgte. Es wird schlimmer zu leiden haben, sich nicht auf den Frieden vorbe⸗

minions und greift die Regierung wegen der ossenheit, di sie besaß, den Krieg so zu dren, mig fe Fah in i 8 ganzem Herzen für den Sieg kämpfen und dem Feinde von. 12 ö i t machen, oder 5 di

Der Tervell befitrwortet in einer Zuschrift an dieMorning Post die Bildung einer offiziellen Hoalition

später kommen. Das Unterhaus den gegenwärtigen Umständen genötigt, alle Friedens bedingungen, die die Regierung vorschlagen würde, anzunehmen. Es sei daher wichtig, eine offizielle 7 55 zu haben, die darauf bestände, daß es ein wirklicher Friede und kein Kompromiß würde, der durch deutschfreundliche Einflütsse zustande käme. a

Eine Arbeiterkonferenz in London.

London, 1. Dez.(WTB Nichtamtlich.) Heute wurde hier eine große Arbeiterkonferenz, an der 1000

1917 zu geben. Durch Handaufheben nahm darauf die

zammer bi Gesetzes vorlage an.

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Delegierte teilnahmen, die vier Millionen gewerkschaftlich

organisierte Arbeiter vertraten, abgehalten. Die Konferenz

befaßte sich mit den Hriegs finanzen. Asquft! Me Kenna sprachen.. 5

London, 1.(WDB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen. In der 1 N Konferenz der Ar⸗ beiterdelegierten wies Asquith, der mit lautem Beifall begrüßt wurde, auf die enormen finanziellen und wirtschaftlichen Lasten hin, die der Krieg dem Lande auf⸗ erlege. Aber Englands Schultern seien breit genug, um sie zu tragen. Die Regierung vertraue darauf, daß alle Klassen, besonders die Arbeiter, weiterhin den Geist der Selbstaufopferung entwickeln würden, wie in der Vergangenheit. Der Präsident des Handelsamtes, Run⸗ cim an, berichtete, was die Regierung bisher getan habe, um eine ungerechtfertigte Steigerung der Lebens⸗ mittelpreise zu verhindern. Die Regierung habe dem Lande Zuckervorräte zum Preise von 40 Millionen P Sterling gesichert, sie habe 25 Millionen Pfund für isch⸗ transporte ausgegeben, wodurch sie eine größere sichergestellt habe, als sie das Land jemals aufweisen konnte. Der Schatzkanzler Me Kenna sprach ebenfalls wie Asquith von der Notwendigkeit, im gegenwärtigen Augenblick nicht mit neuen Lohnforderungen zu kommen. Die Löhne seien in den meisten Arbeitszweigen gestiegen. Weitere Lohnforderungen würden gegen die eigenen Interessen der Arbeiter verstoßen. Die Hauptsache sei, das Land mit Sol⸗ daten, Matrosen und Kriegsbedarf zu versorgen. Das Land müsse Kanonen und Munition haben, selbst wenn der letzte Schilling dafür ausgegeben werden sollte.

Aus China.

London, 2. Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Wie die Morning Post aus Schanghai meldet, berichten chinesische Blätter, daß sich der frühere Kaiser von China mit einer Tochter Muanschikais verlobt habe.

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Der Seekrieg. London, 1. Dez.(WTB. Nichtamtlich.) Lloyds meldet: Der britische Dampfer. ist versenkt wor⸗ den. Der Kapitän und 21 un der Besatzung sind ge⸗ landet. Ein anderes Boot mit fünf Personen wird Bergen

Aus Stadt und Cand. Gießen, 2. Dezember 1915.

Hessischer Zentralwohnungsverein.

Der Vorstand des Vereins hielt am 27. v. Mts. unter dem Vorsitze des Freiherrn von Hehl zu Herrnsheim⸗Worms eine Vorstandssitzung ab. Zur Beratung standen u. a. zwei wichtige Fragen, nämlich die Ansiedelung von Kriegsin va⸗ liden und die Regelung des Hypothekenkredits in Hessen. Mit Bezug auf die erstere Frage herrschte Einmütigkeit darüber, daß es wünschenswert sei, sie baldmöglichst ihrer prak⸗

Lösung näher zu führen. Es könne sich in Hessen bei seinem ie Schaffung von Bauern⸗ Klein⸗

Garten⸗

eee, 9 ste wire Inva we verbessern und sie wi i sowohl als auch sozial heben, wenn sie mit i i ein eigenes Heim erwerben können. Selbstverständlich soll die orge nicht nur Kriegsbeschädigten zugute kommen, sondern 4 Kriegsteilnehmern, die krank zurückkehren, ebenso Krie⸗ gerwitwen. Die Aufgabe ist vi ig und erfordert eine

nde Prüfung der zu ihrer Löf erforderlichen Schritte. Namentlich wird die Beschaffung der e Mittel mancher⸗ lei Schwi iten machen. Es wurde deshalb angeregt, die in Aussicht stehende Kriegsgewinnsteuer für den in Rede stehenden Zweck zum Teil in Anspruch zu nehmen. Zur Weiter⸗ bearbeitung der Fragen wurde ein Ausschuß gewählt mit dem Auf⸗ trage, zu prüfen, in welcher Form die Ansiedlung von Kriegs⸗ invaliden in Hessen am zweckmäßigsten stattfinden kann und ob etwaige Zuschüsse des Reichs zu diesem Zwecke nicht aus der Kriegsgewinnsteuer entnommen werden könnten 5 Der Frage der Regelung des Hy pothekenkredits in Hessen lag eine Denkschrift z die von dem vom Vorstande schon früher ernannten Ausschusse ausgearbeitet worden war. Die Denkschrift soll nach dem Beschlusse des Vorstandes die lage zu weiterer Bearbeitung der Frage und zur Formu⸗ lierung bestimmter Anträge bilden. Es wurde auch zu diesem Zwecke ein Ausschuß gewählt, dem das Recht zusteht, weitere Sach⸗

verständige zu seinen gen hinzuzuziehen. * 5 1

Beförderung. Schutzmann Adam Hahn Gießen wurde zum Bre e e und mit der hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. a * Amtliche Personal nachrichten. Der Groß⸗ herzog hat am. 27. November den ordentlichen Professor in der theologischen Fakultät der Landesuniversität, Geheimen Kirchen⸗ rat D. Wilhelm Baldensperger, in Gießen auf sein Nach⸗ suchen, unter Anerkennung seiner langjährigen und er⸗ sprießlichen Dienste, mit Wirkung vom 1. Dezember 1915 an in den stand versetzt und ihm aus diesem Anlaß das Ehrenkreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. Das Ehrenzeichen für die Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde verliehen an Adolf Bougeois, Franz Buchberger, Julius Dickor és, Georg K i Rudolf Rödiger sämtlich setzt wurde am 3. ember ds. mann zu e seiner langjährigen treuen ste, mit Wirkung vom 16. Nodember 1915 an. Der Großherzog hat am 3. November ds. Is dem Lehrer Georg Schuchmann zu Nieder⸗Modau, Kreis g, anläßlich seiner Versetzung in den Ruhestand das Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. D In den Ruhestand versetzt wurde am 13. November ds. Js. der Lehrer an der Volksschule zu Breungeshain, Kreis Schotten, Max Gärtner wegen geschwächter Gefundheit mit Wirkung vom 16. Dezember 1915. Am 1. Dezember ds. Js. wurde der Großh. Pfandmeister Heinrich Schneider zu Bingen vom Tage seines Dienstantritts an in gleicher Diensteigenschaft in den Bel, treibungsbezik Mainz IV versetzt. N 15 e Rotes Kreuz und riegshilfe. Wir wer gebeten, darauf aufmerkfam zu machen, daß vom 1. bis 7. d. Mts. im ster der Firma Wilhelm Horn, Kreuzplatz, Ga der Inhalt einer der 20 Einheitskisten ausgestellt ist, die das Kreis⸗ komitee als Weihnachts gabe an unsere im Feld stehen⸗ den 1 755 1 975 17 ocheine Mehlausgabe. Für diejenigen Brot⸗ verbraucher in unserer Stadt, die ihre Mehlkarten bisher noch nicht vorgezeigt haben, soll noch ein Tag zur Empfang⸗ nahme von Weizenmehl, das Pfund zu 20 Pfg., bestimmt werden. Später sind die Mehlkarten verfallen. Der Tag der 8 wird von der Bürgermeisterei noch bekannt gegeben erden. * Für die Familien der Kriegsteilneh⸗ mer werden neuerdings Dieustags, Donnerstags und Samstags, vormittags von 812 Uhr, im Stadthaus Anwei⸗

ausgege! Seit längerer Zeit ist die Krieger

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sungen zum Empfang von e und

Kohlen