* K 714 12 hrgang Freitag, 12.
Nr. 207 Drittes Blatt 5 165
Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags.
Die„Sleßener Familienblätter“ werden dem „Anzeiger“ viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Gleßen“ zweimal wöchentlich. Die„Landwirtschaftlichen Seit⸗
fragen“ erscheinen monatlich zweimal.
* 7 n 1 1 Wie die italienische Feldpost arbeitet. breit f Als im Mat 1915 der stalientsch⸗österreichische Kr ausbra. sah sich die italienische Feldpost vor Aufgabe ö die sie ii——.———— diesem Umfange nicht vorausgesehen haben dürf Di zahl d Rußland nach ufiohn rio, dangton Briefe, Karten und Sendungen, die von der Heimat für die Fron umünd u 5 Nei 8 und von der Front für die Heimat einliefen, wuchsen lawinenartig Ein 1 der tägliche Durchschnitt erhöhte sich allein von Juni ai[mung von 200 000 auf 300 000 Poftstüicke de gleich Steigerung 1 von Juli bis August zu beobachten. Alles in allem gehen h daf 0 r vom Inlande an die ront etwa 900 000 Briefe und Kart tun n———.— täglich, während von der Front nach der Heimat in det g ichen 15 1 eren Htes. Zeit durchschnittlich 1 100 000 Ko icke zu befördern find. 1. 5 2 Nimmt man für jedes Korrespond wicht von 10 Gram 0 se tes or de riegsgericht an, so würde das für den täglich b italienischen 5 f f 5 0 e l 5 post ein Gewicht von 20 Tonnen bedeuten; setzt man die ein 8 f e nen Briefe und Karten mit einer Durchschntttslänge von 12 Zen urchgema N rben der em 0 0 le n 5 timeter aneinander, so würden stie ein Band von 240 Kilometer] wilden un i beob 48 ei i ˖ 0 3 1 5 bilden. Natürlich machte sich bald das Bedürfnis nach Erweiterung] die verdu 5 1 ng 1 e i 1 1 ö 21 der für die Zentralbureaus der post in einer Schul 1 71 ten vor 9 f ö e en Ne erde 1 8 er 0 Bologna eingeräumten Geschäftssäle geltend, und so nahm di risti 1115 1 a 1 e! 5 aß ie K Feldpost bald außer dem Erdgeschoß auch noch den zweiten b. 0 nell 10 Mtesschneider an 0 f g und die Kellergeschosse des Gebäi hinzu. Dort wer 1 sischen silu ruck l ne e 2 befonderen die ikete bearbeitet, deren Zahl im Juli täglich l 1 un ha merit tischer 3 ö Ar 5 5 10 000 betrug, jetzt 18 000. In Bologna beginnt die Morgen 10 renzen t nein und 1 f 1 Tr 1 urde legt 5 a tägl arbeit it der Musterung der in der Nacht eingelaufenen Postsäck ingig, in Ruf 1* wenige f da manche davon tragen von vornherein Sammelaufschriften, si ‚ bers 1 1 uer r e e stammen aus dem Standort eines Korps, enthalten nur Post⸗ n ichen Aender n un 1 6 rk en 1 a sachen an dessen Angehtzrige und gehen uneröffnet an die Kor! von 0 4 in 0 eht 1 uicht Acht sen postämter weiter; die Mehrzahl enthält aber alle möglichen Sen⸗de nicht so H. ö ießt e lzun dungen, die erst nach ihren Adressen geordnet werden müssen 16 ha 11 t n Di 0 zunächst nach der Waffengattung; ist 74 1 1 1———— so wandern die Sendungen an die einzelnen 1 0 1 ge ft le 1 gaische Beobachtungen der 8 ion 3. weiter, die für Waffengattung arbeiten und di eg 7 n 4 2 2 für die Waffen, die ungeteilten Verbände zu bleiben pflegen,] verbargen 5 i 1 l 2 9 5 5 regtmenterweise ordnen, während die Mitteilungen an die Ange kam so reich ist,! l 0 7 5 8 8 1 8 hörigen der Spezialwaffen einer besonderen Orbnungsstelle zufallen. Ste dachten r als Großflt a 75 8 5 8 Wette Sämtliche Bureaus siegeln die zusammengehörigen Briefschaften] Unte El iter 1 Gf 1 1 0— 8 9 in einzelne Säcke, die nun mit Kraftwagen an die Züge gebracht] in den russischen Städten ist 1 J rm an Entbe 1 8 S 2 5 28 und von diesen, so weit es geht, an die Front gebracht[Das allgemein nd m tlich st— 167 45 8 SEA Damit ist der Feldpostbrief aber noch nicht am E seiner In dtvierteln. on P e angelangt: er wird vielmehr zunächst von der Armeepostst dit irrten, in die Geschäft la 1 ˖ 1411 5 8.3) 19 4 5 8 arbeitet, die die Uebermittlung der einlaufenden Säcke an die nicht] das ndigs 1 erstehen t 2 rfahr 11 58 58 9— 8 an die Eisenbahn angeschlossenen Truppenkörper veranlaßt und] man sich eine neue Einschränkung fe en 1 1— 4.3 ö 1— 25 10 Regen den Säcken die in Bologna nicht bekannten Adressen an Streit Fleisch; ge ˖ 1 kräfte gibt, die sich augenblicklich auf dem Marsche befinden, vor V ˖ umgelegt werden oder in die vorderste Kampflinte vorgeschoben war e in 1 n. 10. bis 11. N 55 worden sind. Von ihnen aus gelangen die neuerdings durch allgemein 1. 8 5 gesiebten Sendungen an die Abteilungspostämter e Abteilungs im Preise gestiegen l spärlich und 10.„ 1915 5 postämter liegen dicht hinter der Front, befinden sich zuweilen kleinen Unannehmlich n im täglichen Leben sind sehr in verlassenen österreichischen Postämtern, zumeist aber in Baracken, e Tag itungen 1— kaum etwas anderes enthalten, als Tische und Stühle, und nie n, 1 in D pek i 2 1 ö U 1 Brät b selter Volltreffern zerstört werden. Die b 1 stspi 1 1 i ö 1 tätig Postsendungen endlich dem„ i 6 0 0 n t ü ö 1 18n gon Postwägelchen, das die eingelauf 1 N man beg 1 1 Postsc die Truppenverbände bt und derer en iften nach H ö i ö 0 Korrespondenzen wieder mitnimmt, oder dem Feldpostbriefträger 1 0 der unverdrossen von Schützengrab chützer von Unter- so 5 Der Wagenmangel ist m 0 lutot hken 1 stand zu Unterstand, von Zelt zu Zelt t, um efe und Liebes selbst geschlossen bedrof sin licht u seh w f gaben aus der Heimat gegen Briefe und Karten an die Angehöri nit offenen U dä n 1 f b der Kämpfenden auszutauschen. Er gehört selbstverständlich zi in U t Straßen 1 0 offen N ö en volkstümlichsten Leuten der Front, sein Eintreffen wird jedes Und beide Beförderungsmittel sind ger jetzt über⸗ sei v. 1


