ur. 262
Der Sletzener Anzeiger erscheint täglich, 5 85 Sonntags.— Beilagen: viermal wöchentlich Sießener Familienblätter;
eimal wöchentl. Kreis: latt für den Kreis Gießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land⸗ wirtschaftliche Zeitfragen Fernsprech-Anschlüsse: für die Schriftleitung? Verlag, Geschäftsstelleß l Adresse für Drahtnach⸗ richten: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis zum Abend vorher.
165. Jahrgang
Seleral⸗ Anzeiger für Oberhessen
Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ. Buch⸗ und Steindruckerei. Lange. Schriftleitung, Seschäftsstelle und druckerei: Schulstr. 7.
Samstag, 6. November 1015
Bezugspreis: monatl. 85 Pf., viertel⸗ jährl. Mk. 2.50; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 75 Pf.; durch die Post Mk. 2.30 viertel⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf.— Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge— richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen.
Weitere Siege in Montenegro und Serbien. Die französischen Balkantruppen von den Bulgaren geschlagen.
WTB.) Großes Hauptquartier, 5. November.
Amtlich.). Westlicher Kriegsschauplatz.
5 Der von den Franzosen noch besetzte kleine Graben nord⸗ östlich von Le Mes nil(vergleiche Tagesbericht vom 26. 10.) wurde heute nacht gesäubert. Ein Gegenangriff gegen den von unseren Truppen erstürmten Graben nordöstlich von Massiges wurde blutig abgewiesen. Am Ostende des Grabens wird noch mit Handgranaten gekämpft. Die Zahl der Gefangenen ist auf drei Offiziere, neunzig Mann ge⸗ stiegen, acht Maschinengewehre, zwölf kleine Minenwerfer
wurden erbeutet.
*
Der englische Oberbefehlshaber Feldmarschall French hat in seinem amtlichen Telegramm behauptet:„Aus den Verlustlisten von sieben deutschen Bataillonen, die an den Kämpfen bei Loos teilgenommen haben, geht hervor, daß ihre Verluste ungeführ 80 Prozent ihrer Stärke betrugen“. Die Angabe ist glatt erfunden.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls v. Hindenburg.
Ohne Rücksicht auf die ganz außergewöhnlich gohen Verluste haben die Russen ihre vergeblichen Angriffe zwischen Swenten⸗ und Ilsen⸗See, sowie bei Gateni fortgesetzt. Bei Gateni brachen wiederum vier starke Angriffe vor unseren Stellungen zusammen.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
Es hat sich nichts von Bedeutung ereignet.
Heeresgruppe des Generals v. Linsingen. Nordwestlich von Czartorysk wurden die Russen nuͤch einem kurzen Vorstoß über Kosziuchnowka auf Wolczeck wieder in ihre Stellungen zurückgeworfen. Oestlich von Budka machte unser Angriff Fortschritte. Mehrfache russische Gegen⸗ stöße nördlich von Komarow wurden abgeschlagen.
*
Bei den Truppen des Generals Grafen v. Bothmer führte unser Angriff gegen die noch einen Teil von Siemi⸗ kowee haltenden Russen zum Erfolge. Abermals fielen über zweitausend Gefangene in unsere Hand.
Balkan⸗Kriegsschauplatz.
Im Moravica⸗Tal wurden die Höhen bei Arilje
in Besitz genommen. f Südlich von Cacak ist der Kamm der Jelica Planina
überschritten. Beiderseits des Kotleufk⸗Berglandes haben unsere Truppen den Feind geworfen und in der Verfolgung das Nordufer der westlichen(Golijska⸗) Morava beiderseits von Kraljevo erreicht. Sie nahmen zwölfhundert Serben gefangen.
„HOestlich der Gruza hat die Armee des Generals von Gallwitz den Feind über die Linie Godocica⸗Santarovac zurückgeworfen, hat die Höhen südlich des Lugomir gestürmt und im Morava⸗Tal die Orte Cuprija, Tres⸗ njevica und Paracin genommen. Fünfzehnhun⸗ dert Gefangene wurden eingebracht. 5 Oberste Heeresleitung.
*
5 Während sich der Ring der deutschen, österreichisch-unga⸗ rischen und bulgarischen Heere immer enger um Serbiens Brust schließt, so daß Paracin und das südwestlich davon gelegene Gelände im Knie der Morava in unsere Hände ge⸗ 15 ist, während die Bulgaren nach einer letzten Mel⸗ ung schon in Nisch eingedrungen sind, hört man endlich auch einiges von den Bemühungen der hohen Protektoren Ser⸗ biens. Die ungeduldigen französischen Landungstrup⸗ pen sind nordöstlich von Prilep von den Bulgaren geschlagen worden und haben sich zurückziehen müssen. Und jetzt sollen auch die Engländer die warmen Oefen von Saloniki verlassen und die zweite Linie der Franzosen bei der Hilfeleistung für Serbien einnehmen. Auch hier, auf dem Kampfplatz an der griechisch⸗serbischen Grenze haben wir jenes Bild pon dem Gefährt, das von Franzosen bespannt, von Engländern leicht geschoben wird. Aus Griechenland kommen heute nur spärliche Nach⸗ richten über die dort neu geschaffene politische Lage. Der König hat noch keine Entscheidung gefällt. Uebereinstimmend vermutet man sowohl in Berlin wie in den Hauptstädten des Vierverbandes, daß Venizelos nicht wieder ans Ruder kommt. Wenn man nachliest, was heute von seiner letzten Kammerrede bekannt wird, schwindet auch der letzte Zwei⸗ fel: Der König kann diesen Mann, der seine Fähigkeiten öffentlich zu kritisieren gewagt hat, nicht mehr in seinen Aemtern dulden. Die Offenherzigkeiten dieses ehemaligen Ministerpräsidenten stellen allzusehr den Ausfluß von Wut über seine mißlungenen Pläne dar. Es 50 möglich, daß Zaimis an der Spitze des Ministeriums bleibt, das vielleicht um einige Persönlichkeiten verstärkt wird, wobei vielleicht ein Wechsel des Kriegsministers vorgenommen wird, um der Kammermehrheit ein Entgegenkommen zu beweisen. Da⸗ mit würde der König sich die Auflösung des Parlaments ersparen und eine Agitation im Volke, die jetzt, wo kühle
Ueberlegung und entschlossene Tat von den Staatslenkern gefordert werden, doppelt unerfreulich wäre. Die Nachricht von der neuesten Niederlage der Franzosen wird im Lager der Anhänger Venizelos' wohl auch eine ernüchternde Wir⸗ kung ausüben.
*
Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht.
Wien, 5. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 5. November 1915.
Russischer Kriegsschauplaß.
Die Kämpfe um Siemikowee dauerten auch gestern den ganzen Tag über fort. Sie endeten mit der völligen Vertreibung der Russen aus dem Ort und von dem westlichen Strypaufer. Der Feind ließ neuerdings 2000 Gefangene in unserer Hand. Die siebenbürgische Honveddivision, die durch vier Tage und vier Nächte ununterbrochen im Kampfe stand, hat an der Wiedergewinnung aller unserer Stellun— gen hervorragenden Anteil. Nördlich von Komarow am unteren Sthr wurden einige russische Gräben genommen. Westlich von Rafalowka brach der Feind in unsere Stel⸗ lungen ein. Ein Gegenangriff warf ihn zurück. Die Kämpfe sind noch nicht abgeschlossen. Sonst im Nordosten an zahl⸗ reichen Teilen der Front erhöhte russische Artillerietätigkeit.
Italienischer Kriegsschauplatz.
Der gestrige Tag verlief auch im Görzischen ruhiger. Nachmittags standen einzelne Abschnitte des Brückenkopfes von Görz und der Nordteil der Hochfläche von Doberdo unter heftigem Geschützfeuer. Vereinzelte Vorstöße der Italiener brachen in unserem Feuer zusammen. Nachts wurden sechs feindliche Angriffe auf Zagora abgeschlagen. Ein italie⸗ nisches Lenkluftschiff warf wieder über Miramar Bom⸗
ben ab. Südöstlicher Kriegsschauplatz.
„ Unsere im Orjen⸗Gebiet kämpfenden Truppen er⸗ stürmten gestern im umfassenden Angriff den westlich von Grahovo aufragenden Berg Mici Motika, zersprengten die montenegrinische Besatzung und machten einen großen Teil derselben zu Gefangenen. Auch östlich von Trebinje wurden mehrere Grenzhöhen genommen. Südlich von Optovac räum⸗ ten vorgeschobene Abteilungen vor überlegenem Gegner einige auf feindlichem Boden befindliche Stellungen. Die Armee des Generals v. Köveß drängt die Serben bei Arilje und südlich von Cacak ins Gebirge zurück. Die deutschen Truppen dieser Armee nähern sich Kraljevo. Die über die Höhen östlich des Gruca⸗Tales vorgehenden österreichisch⸗ ungarischen Kräfte warfen feindliche Nachhuten. Die Armee des Generals v. Gallwitz ist in Paracin eingerückt. Auch das Vordringen der bulgarischen ersten Armee macht Fortschritte.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
Die Urisis in Griechenland.
Berlin, 6. Nov. Aus Athen wird übereinstimmend von verschiedenen Seiten gemeldet, daß König Konstantin die Leiter der verschiedenen Parteien zu einer Beratung rief. Ein Athener Blatt will wissen, in den meisten politischen Kreisen nehme man als sicher an, daß der König die Entlassung Zaimis nicht annehmen werde. Das Kabinett werde nur durch neue Elemente verstärkt werden.
In der„Kölnischen Zeitung“ wird die Auffassung vertreten, daß man die Sachlage der Kabinettskrise in Griechenland wohl richtiger beurteile, wenn man diese als einen parlamentarischen Zufall und nicht als eine politische Wandlung ansehe. Das grie⸗ chische Volk habe zu seinem König das Vertrauen, daß sein Kurs bisher der richtige war.
London, 5. Nov.(zens. Frkft.) Die Times“ vernimmt aus Akhen, daß die Auflösung der Kammer als sicher angesehen wird. Die Krise entstand 8 In der De⸗ batte über den Militärkredit kritisierte der venizelistische Abgeord⸗ nete Vlachos einen Posten. Er sprach seine Verwunderung darüber aus, daß der General PNankitsa einen Vorschlag gemacht hatte, obwohl er kein Abgeordneter war. Der Minister verließ hierauf wütend das Haus. Er nahm seine Papiere mit und bemerkte, daß er nicht berichten könne. Es entstand ein schrecklicher Tumult. Zurufe und Proteste wechselten ab. Der Abgeordnete Vlachos bot Entschuldigungen an, aber die Sitzung wurde aufgehoben. Die Minister zogen sich zurück, um miteinander zu beraten. Als die Sitzung wieder aufgenommen wurde, nahm ein Ver⸗ treter an Stelle des Kriegsministers seinen Platz im Hause ein. Venizelos drang darauf, daß der General ebenso seine Ent⸗ schuldigung ausdrücken solle, daß er die Kammer auf ungehörige Weise verlassen habe. Daraufhin erklärte Zaimis, daß nach der Meinung der Regierung die Haltung des Generals Pankitsa vollkommen korrekt sei. Er bot hierauf das Vertrauensvotfum an. Venizelas antwortete darauf mit einem Ausfall auf die aus⸗ ständische Politik der Regierung, die, wie er sagte, durch die Majorität der Kammer nicht gutgeheißen werde. Er bedauere, daß man es zuließ, daß Serbien durch Bulgarien, den Erb⸗ feind Griechenlands, zerschmettert werde, und daß Bul⸗ garien späten durchaus nicht zögern werde, Griechenland zu überfallen, Ein Abgeordneter verwies Venizelos darauf, daß er die Vaterlandsliebe des Königs in Zweifel ziehe. Venizelos sagte
hierauf, ein konstitutioneller Fürst ohne persönliche Verantwortlich keit verurteile die Absicht derjenigen, die sich hinter der Souveräni⸗ tät verbergen wollen. In einem konstitutionellen Staat könne keine„königliche“ Politik geführt werden. Unser System bestehe darin, daß das Volk durch das Parlament und die Verantwort⸗ lichkeit der Regierung regiert werde, wenn auch die Krone das 1 8 habe, mit der ministeriellen Regierung nicht übereinzu⸗ stimmen.
Athen, 5. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Die Agende Havas veröffentlicht folgende bemerkenswerte Stellen aus der Rede Veni⸗ zelos in der Kammersitzung: i
Im Laufe der Tage empfanden wir den Schmerz noch tiefer, unser Land durch unseren Erbfeind bedroht zu sehen, der sich nach der Zerschmetterung Serbiens gegen uns wenden wird. Morgen werden wir allein, ohne Verbündete, ohne Freunde, vor einem mächtigen Feinde stehen. Unser Regime ist konstitutionell. Die Regierung allein ist verantwortlich. Die Krone ist berechtigt, mit der Regierung uneinig zu sein, wenn die Regierung mit dem Volke uneinig ist. Aber nach den letzten Wahlen konnte kein Miß⸗ verständnis bestehen bleiben. Der Hönig ist ein ausg. ezeich⸗ neter Heerführer, aber er hat keine genügende poli⸗ tische Erfahrung. Venizelos macht diejenigen verantwortlich, die den König nicht benachrichtigt hätten, daß die Krone das Ver⸗ trauensvotum der Kammer für die vorhergehende Regierung nicht verkennen dürfe. Hier griff Gunaris ein und erklärte, daß die Politik Venizelos das Land unfehlbar ins Verderben stürzen würde. Theotokis sprach in demselben Sinne und sagte, wenn Griechen⸗ land in den Kampf eingegriffen hätte, so wären sein Heer und seine Flotte zerschmettert worden. Venizelos hob sodann die Vor⸗ teile seiner Februarpolitik hervor und sagte: Wenn wir aus der Neutralität herausgetreten wären, so wären Bulgarien und Ru⸗ mänien uns gefolgt. Wir hätten jetzt große Entschädigungen in Kleinasien für ein kleines Opfer erhalten. Serbien hätte damaß 150 000 Mann aufstellen können. Eure Politik macht, indem sie der deutschen Politik dient, die Verwirklichung unserer nationalen Träume unmöglich. Wir werden die Verwirklichung der bul⸗ garischen Träume und die Stärkung der türkischen Macht erleben. Warum nicht heute den Krieg beginnen, da er doch morgen un⸗ vermeidlich sein wird? Venizelos flehte schließlich die Regierung an, die Gelegenheit nicht vorübergehen zu lassen, die sich nur alle tausend Jahre einmal biete.
Vom serbischen Kriegsschauplatz.
Berlin, 6. Nov. Zur Ueberflügelung der serbischen Armeeteile an der westlichen Morava wird dem„Berliner Tageblatt“ aus dem k. k. Kriegspresseguartier gemeldet: Die von Trebinje gegen Montenegro vorrückende Gruppe der Armee Sarkotic erstürmte nach kräftiger Artillerie⸗ vorbereitung die den Weg sperrenden Höhen des Trebinjoica⸗ Gebietes, wobei ein montenegrinisches Bataillon gänzlich zersprengt wurde. In Serbien folgt der rechte Flügel der Armee Köveß von Pozegar aus dem Bogen der west⸗ lichen Morava südwärts, erreichte Arlje und brachte im oberen Flußtale 20 Kilometer hinter sich. Diese Gruppe hat damit jene serbischen Armeeteile überflügelt, die vom Zen⸗ trum der Armee Köveß aus Cacak und im Tale der west⸗ lichen Morava in das unwegsame Jelica-Gebirge ab⸗ gedrängt wurden. Die Armee Gallwpitz rückte nach der Ein⸗ nahme von Parazin im Tale der großen Morava weiter flußaufwärts in der Richtung Cicevar vor. Das bul⸗ 27. Heer machte kräftig auf allen Fronten Fort⸗
ritte.
Berlin, 6. Nov. Aus Cetinje wird verschiedenen Mor⸗ genblättern zufolge gemeldet, daß eine große Schar gut bewaff⸗ neter mohamedanischer Albanier die serbisch-albant⸗ sche Grenze überschritten haben und sich gegen O chrida bewege.
Die Bulgaren in Nisch.
(GTB.) Sofia, 5. Nov.(Nichtamtlich.) Meldung det Bulgarischen Telegraphen⸗Agentur. Eine bulgarische Division ist in Nisch eingerückt.
Der bulgarische Bericht.
Sofia, 5. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht über die Operationen vom 3. November:
Fortgesetzte Offensive auf der ganzen Front. In der Richtung Bolevac⸗Paracin eroberten wir das Defils von Krivivirski⸗Timok bei dem Dorfe Lukovo. Wir erbeu⸗ teten sechs Kanonen und machten 500 Gefangene. In der Um⸗ gegend von Nisch stehen unsere Truppen schon vor der Fort⸗ linie der Festung. Im Tale der bulgarischen Morava be⸗ setzten wir Cemernik Planina, Pana Planina und Crnatraba. Südlich der Strumitza wurden die Bulgaren durch beträcht⸗ liche französische Streitkräfte angegriffen, die aber z u⸗ rückgeschlagen wurden. 5
London, 5. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Das Reutersche Bureau meldet aus Saloniki unter dem 3. November: Ein heftiger Kampf zwischen den Serben und Bulgaren am Babuna⸗ Paß, der den Weg nach Prilep und Monastir schützt, ist im Gange, Das Artillerieduell zwischen den Franzosen und Bul⸗ garen bei Valandovp und in der Gegend von Strumica dauerte fast den ganzen Tag. Nähere Einzelheiten sind noch nicht be⸗ kannt. Wie verlautet, ziehen sich die Serben angesichts der Uleber⸗ macht der Feinde in guter Ordnung von Tetovo zurfick.
Vom 4. November meldet das Reutersche Bureau aus Sa⸗ loniki: Am 30. Oktober erreichten erhebliche englische Verstärkungen den französischen Abschnitt und besetzten die zweite französische Linie. Sie werden später einen englischen Abschnitt bilden, der südlich von der französi⸗ schen Linie gelegen ist und die Franzosen in Stand setzen wird, vorzurücken. Dadurch wird der rechte Flügel der Alliierten in die vorgesehene Stellung gebracht werden.
Bulgarische Staatsmänner in Berlin.
Berlin, 5. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Der bulgarische Finanzminister Tontscheff und der Direktor der bul⸗


