Ausgabe 
(5.11.1915) 261. Erstes Blatt
Seite
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Serbien schreiht derTemps: Die Alliierten haben sich im

kätsprofessoren mit dem Rektor Tom a Jonescu an

fessor Paul Negulescu,

Suftan dem K 5 ene e

Der Schwarze Adlerorden für den türkischen Großwesir.

Konstantinopel, g. Nov.(WTB Nichtamtlich.) Ter Taiser hat dem Großwefsir den Schwarzen Abdler⸗

Orden verliehen. Griechenland und Bulgarien. Köln, 4. Nov.(Zens. Frkft.) DieKölnische 30955 meldet aus Bukarest: Die bulgarische Regierung bewie

abermals ihre freundschaftliche Gesinnung für Griechenland, indem sie die wichtige Entscheidung traf,

daß in dem besetzten, bisher serbischen Mazedonien für die Kirchen und christlichen Schulen der Zustand wieder gestellt wurde, der in der türkischen Zeit bestanden habe, daß nämlich die Griechen überall ihre Schulen wieder eröffnen und unter Aufsicht der Bischöfe des Patriarchats arbeiten lassen können, was die Serben nicht durchweg

8 hatten. Die bulgarische Regierung beabsichtige,

ulgarische Exarchat⸗Bischöfe nur da einzusetzen,

sie schon zur türkischen Zeit bestanden.

Diese wichtige grundsätzliche Entscheidung ist von großer Tragweite. Sie sichert den Griechen Mazedoniens alle mit einer bulgarischen Besetzung oder Angliederun barenden Freiheiten. Einflußreiche Persone hab für verwandt und bei der bulgarischen Regierung das Ver⸗ ständnis gefunden, durch das sich das Kabinett Radoslawow schon wiederholt ausgezeichnet hat.

Die Bestechungeversuche des Vierverbandes.

Sofia, 4. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Das Regierungs⸗ blattNarvbni Prava bringt eine eingehende Aufstellung der Bestechungssummen, die im Laufe des September von Agenten des Vier verbandes an verschiedene pulgarische Politiker gegeben wurden, die für einen 55780 05 die Türkei gagitierten An die erwähnten Personen sind 1 500000 Franken ausgezahlt worden, ferner im Laufe des September und bis zum 18. Oktober mehrere Schecks im Betrage von 2 740 000 Fran⸗ ken und an einen Bauernbündler und an andere Personen Be⸗ träge von rund 18 Millionen Franken. Das Blatt kündigt an, daß eine Untersuchung eingeleitet werden werde.

Ein bulgarischer Sieg über die Franzosen.

Köln, 4. Nov.(WB. Nichtamtlich.) DieKölnische Zeitung meldet aus Sofia: Nach sicheren amtlichen Mit⸗ teilungen sind die französischen Landungstrup⸗ pen jetzt nordöstlich von Prilep von den Bulgaren, die von Gradisko und Negotin n her angegriffen hatten, vernichtend geschlagen und teils zersprengt, teils gefangen genommen worden. Die französischen Ge⸗ fangenen sind 1 5 in Küstendil angekommen.

Der Temps über die Lage auf dem Baltan.

Paris, 4. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Zu der Lage in Orient überraschen lassen. Sie können die bereits hergestellte

Verbindung zwischen den Mittel mächten, Bulgarien und der Türkei nicht mehr verhindern. Die Ver

sorgung Bulgariens und der Türkei mit Kriegsmaterial wird e Donau erfolgen. Die Folge davon ist, daß sich die Lage

ent zugunsten unserer Feinde verbessert. Der Vorteil für

den, da der erste Balkan schwinden

5 Aus Rumänien

Bukarest, 4. Nov.(WTB. Nichtamtlich) 50 Universi⸗

der Spitze, veröffentlichten eine Kundgebung an das Volk, in der Eintritt Rumäniens in den Krieg gegen die Mittelmächte verlangt wird. Einer der Unterzeichner, Pro⸗ 5 s 5 richtete nun an den Rektor einen Brief, in dem er die Veröffentlichung der Kundgebung als unzeitgemäß

bezeicknet, da inzwischen die Verbindung zwischen Bulgarien und den Mittelmächten vollzogen sei. Rumänien könnte im Kriegs⸗ ö 5 von nirgendsher Munition erhalten und wäre daher noch vie

Konstantinogel, 4. Nov.(WTB. Nichtamtlich. Der Bulgarien die Militär⸗

her-

zu verein⸗ en sich hier⸗

schlimmer daran als die Russen. Unter solchen Umständen sei 1

Kritit im englischen Oberhaus. London, 4. Nov.(WTB. Nichtamtlich) Im Ober⸗

hause delt gestern Lord Willoughby Broke eine Rede gegen die Regierung und den Premierminister. Später kam es zu einer Aussprache über die Zensur. Lord Morley sprach als erster Redner gegen die Art, wie die Zensur ge⸗ handhabt werde.

* * 3*

Sasanow bleibt.

Rom, 4. Nov(WTB. Nichtamtlich) DieAgenzia Stefani dementiert nach Depeschen aus Petersburg die Gerüchte über den Rücktritt des Ministers des Aeußern Sason ow. l 12

Berlin, 5. Nov. In derDeutschen Tageszeitung heißt es zu dem Dementi von Sasonows Rücktritt: Auf Anfrage erklärte die Londoner russische Botschaft, daß sie bisher keine amtliche Bestätigung von der Demission Sasonows erhalten habe. Direkte Petersburger Berichte bestätigen jedoch Sasonows Ent⸗ lassungsgesuch und setzen hinzu, daß der Zar noch keine Entscheidung getroffen babe.

Der Seekrieg.

London, 4. Nov(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Lloyds berichtet aus Middlesborough: Der englische DampferFriargate mit 264 Bruttotonnen wurde versenkt. Fünf Mann von der Be⸗ satzung sind gelandet worden.

Ein vertrauensvotum für das RHabinett Briand.

Das Wolff⸗Bureau hatte uns gestern vormittag nur die Hälfte der Erklärung des Kabinetts Briand zugesandt und überraschte uns später durch eine Ergänzung, die wir heute nachtragen müssen. Es geht daraus hervor, daß die maßgebenden Herren in Frankreich noch immer alte Illu⸗ sionen von der Zurückeroberung Ersaß⸗Lothringens im Volke nähren wollen. Ja, es wird sogar betont, Frankreich werde mit dem Kampf erst einhalten,wenn der Feind zur Ohn⸗ macht niedergerungen ist. Immerhin, kleinlauter ist die sranzösische Regierung dennoch geworden, obgleich sie auch wieder die törichte Lüge verbreitet, Deutschland habe auf den Kriegsschauplätzen Mißerfolge gehabt. Der Schluß der Programmerklärung lautet:

Die Regierung wird gemeinsam mit der Presse für die An⸗ . der Gesetze die in einer Demokratie zwischen der Frei⸗ heit und Autorität notwendige Konzession finden. Wir werden unsere Kunst gleichzeitig aus der nationalen Meinung und aus dem Vertrauen des Parlaments schöpfen, das die Quelle unserer Autori⸗ tät ist. Wir wenden uns an Ihre Mitwirkung, die uns wertvoll sein wird. Wir wissen, daß es Ihre Sorge ist, das Vorgehen der Regierung zu unterstützen. Diese ist ihrerseits bereit, ihre Auf⸗ gabe zu erfüllen und alle Verantwortung zu übernehmen. Es wird ihr am Herzen liegen, die Kontrolle des Parlaments über ihre Handlungen zu erleichtern. Sie wird jede Gelegenheit er⸗ greifen, um das Parlament aufzuklären, indem sie ihm durch eine regelmäßige Zusammenarbeit, sei es mit den Ausschüssen des Par⸗ laments, sei es mit dem Parlamente selbst, alle Auskünfte gibt, nuf welche das Parlament ein Anrecht hat.(Forts. folgt.) Paris, 4. Nov.(WTB. Nichtamtlich.)(Regierungserklä⸗ rung Fortsetzung und Schluß.) So wird sich auch weiterhin die Einigkeit der Nation, des Parlaments und der Regierung bekräftigen. Durch sie werden wir den Krieg zu Ende führen, das heißt, bis zum Siege, der den Feind aus allen besetzten Gebieten vertreiben wird, sowohl aus denjenigen, die seit mehreren Monaten unter dem Einfall leiden, wie auch aus denjenigen, die ihn seit so vielen Jahren ertragen. Frankreich störte den Frieden nicht, indem es allen e e e widerstand. Es tat alles, um den Frieden zu erhalten Es ist das Opfer eines vorbedachten An⸗ riffes, den kein Sophismus jemals wird rechtfertigen können.

n zwang ihm den Krieg auf, den es furchtlos annahm. Es wird erst einhalten, wenn der Feind zur Ohnmacht niedergerungen ist. Frankreich wird erst Frieden schließen, nach Wiederherstellung des Rechtes durch den Sieg. Erst wenn es alle Gewähr für einen dauerhaften Frieden erhielt, würde es ihn unterzeichnen. Dieses Ziel werden alle Völker durch ihre praktische und enge Solidari⸗ tät erreichen, die ihren Zusammenschluß täglich fester knüpft, und die jetzt wieder durch den Beitritt Japans zum Abkommen vom 5. September 1914 verstärkt wurde, wodurch die Mächte die feierliche Verpflichtung eingingen, keinen Sonderfrieden zu chließen. Aber wir sind der Ansicht, daß das Ineinklangbringen er Anstrengungen der alliierten Nationen noch vollkommener und schneller sein kann und muß. So schwer es auch auf verschiedenen

un Lande wach geworden seien. Ein Land, das in den grausamsten Stunden den dtopf hoch getragen habe, fürchte sich nicht 2 daß seine größten Interessen öffentlich erörtert würden. Bria spendete denen Lob, die in den tragischen Stunden die Verant⸗ wortung getragen haben, und verlangte ein einstimmiges Ver⸗ trauen, das notwendig sei, um mit Nutzen zu regieren. Briand bestätigte, daß demnächst eine Se die Zen⸗ zur getroffen werden würde, und schloß mit den Worten: Es kann keine Unstimmigkeit unter uns geben: nur ein vollständiger 47 kann uns befriedigen. Um zu dem vielleicht fernen Augen⸗ blick zu gelangen, in dem wir der Friedensfrage 5 werden, müssen wir erst siegreich gewesen sein, müssen wir die dem Schoße Frankreichs entrissenen Provinzen erst zu⸗ rückerhalten haben, und werden die Völker, wie die gemar⸗ terten Belgier, erst vollständig wieder aufgerichtet sein müssen. In diesem Kriege ist Frankreich der Vorkämpfer der Welt: es kämpft für die Jivilisation und die Freiheit. Ein dauerhafter Friede kann der Welt erst gegeben werden, wenn Frankreich und die Alliierten die Freiheit der Völker wieder erobert haben. Die Kammer beschloß, die Rede Briands öffentlich anschlagen zu lassen und nahm mit 651 gegen eine Stimme eine Ver⸗ trauenstagesordnung für die Regierung an.

Das Urteil der Presse. Paris, 4 Nov.(WTB. Nichtamtlich) Meldung der Agence Havas. Alle Blätter besprechen die ministerielle Erklärung und sagen, daß die gestern von Briand in der Kammer ausgesprochenen Worte, die den Feinden zeigen, daß sie bei Frankreich nicht auß Ermattung oder Schwäche zählen dürfen, nicht oft genug wieder⸗ holt werden können.Gaulois schreibt: Die ganze Welt erwartete die ministerielle Erklärung. Briand wußte sich zu einem Adel wahrhaft patriotischer Worte aufzuschwingen. Indem er zu dem Lande und der ganzen Welt sprach, war er in der tragischen Stunde auf der Höhe der Lage.Die Erklärung kann in zwei Worte zusammengefaßt werden: regieren und siegen. DieHu⸗ manité sagt, daß Briand nicht nur als mutiger Patriot, sondern auch als scharfsichtiger und kluger Staatsmann gesprochen habe. DasJournal findet, das wichtige Ereignis der gestrigen Sitzung sei gewesen, daß die Kammer die Einstimmigkeit wiedergefunden habe. Die Parteien hätten sich wieder zur Einig⸗ keit geschlossen, um das Werk der Landesverteidigung kräftig fördern zu können. DerMatin glaubt, die Erklärung werde durch ihre Klarheit und Kraft im Lande und in der ganzen Welt tiefen Eindruck erwecken.

Aus dem Reiche. Bundesratsbeschlüsse. 0

Berlin, 4. Nov.(WTB. Amtlich.) In der heuti Sitzung des Bundesrats gelangte zur Annahme: Der Entwurf einer Verordnung zur Regelung der Milch⸗ preise und des Milchverbrauchs, der Entwurf einer Ver⸗ 1 zur Regelung der Preise für Schlachtschweine und Schweinefleisch, die Neufassung des Abschnitts 2(Ver⸗ sorgungsregelung der Verordnung vom 25. Sept. 1915), die Vorlage betreffend Vorschriften über die Alters⸗ rente, die Vorlage betreffend Einschränkung der Ar⸗ beitszeit in Spinnereien, Webereien usw., der Entwurf einer Verordnung betreffend Ausnahmen von dem Verbote des Handels mit in England abgestempelten Wertpapieren, der Entwurf einer Verordnung über die Verjährungsfristen. Nach dem Einführungsgesetz zur Reichsversicherungs⸗ ordnung hat der Bundesrat für die bevorstehende Tagung des Reichstages diesem die gesetzlichen Vorschriften über die Altersrente zur erneuten Beschlußfassung vorzu⸗ legen. Es handelt sich dabei um die Frage, ob die Alters⸗ grenze des siebzigsten Lebensjahres der Versicherten fiir den Bezug r Altersrente auf das fünfund⸗ sechzigste Lebensjahr herabgesetzt werden soll. In der heu⸗ tigen Sitzung beschloß der Bundesrat, diese Herab⸗

setzung der Altersgrenze in der Vorlage für den Rei tag zurzeit nicht zu e Die Herabsetzung der Alters renze würde, wie in der versicherungstechnischen Denkschrift nachgewiesen wird, eine Erhöhung der Bei träge zur Invaliden und Hinterbliebenenversi ng not⸗ wendig machen und eine Mehrbelastung des Reichs mit einem Reichszuschuß zur Folge haben. Beides kann im

gegenwärtigen Zeitpunkt nicht befürwortet werden.

Berlin, 4. Nov.(WTB. Amtlich.) Der Bundesrat hat heute eine Verordnung über Milchpreise und den Mil ch⸗ verbrauch erlassen. Danach sind die Gemeinden berechtigt, Höchstpreise für Milch beim Verkauf durch den Erzeuger, sowie im Groß⸗ und Kleinhandel festzusetzen. Gemeinden mit mehr als 10000 Einwohnern wurden zur Festsetzung von Höchstpreisen im Kleinhandel verpflichtet. Für die Festsetzung ist die Zustimmung der Landeszentralbehörde nötig. Der Reichskanzler kann all⸗

b eee Kundgebung ein unverzeihlicher Fehler. Uueberdies sei zu bemerken, daß die Kundgebung in aller Eile verfaßt worden sei und deshalb der hohen Gesichtspunfte entbehre, Die von einer dgebung der Unipersität zur Geltung hätten kommen müssen. Die Erwägung, daß das Eingreifen Rumäniens im Hinblick auf die militärische Verbindung zwischen den Mittel⸗ mächten und Bulgarien solange untunlich sei, als der Vierverband seine F 1 bn e E Me ver⸗ anlasse Negu 5 ektor zuseine unter der e als zurückgezogen zu betrachten. Entwaffnete russische Kriegsschiffe.

Berlin, 4. Nov. N DerBerliner Lokal⸗ e meldet aus Budapest: DerPester Lloyd meldet aus Bukarest, daß nach der rumänischen ZeitungEpoca pie in dem Donauhafen Kruja liegenden rüssischen Hriegsschiffe nunmehr entwaffnet worden sind. . größte Teil ges na ührt wurde. Der Rest wird heute folgen. 8 a Die Zufuhr aus Bulgarien. Sofia, 3. Nov. Die hier tätige deutsche Reichs⸗ Einkaufs⸗Kommission steht in eifrigen Verhand⸗ lungen mit der Regierung, die bald einen günstigen Ab⸗ 8 5 luß erreichen werden. Die Regierung wird von den großen bulgarischen Vorräten an Futtermitteln und Hül⸗ senfrüchten beträchtliche Mengen abgeben.(Frkft. Ztg.) 1 Aus dem englischen Unterhause. g Haag, 4. Nov.(Zens. Frkft.) Sehr scharf äußerte sich Dord Beresferd im Ünterhause in Erwiderung auf Asaquiths Rede über das Dardanellen unternehmen.

gemeine Anordnungen über die oberen Grenzen und Festsetz⸗ ungen treffen. Den Gemeinden wurde ferner die Pflicht aufer⸗ legt, die nötige Milch für die Versorgung von Kindern und Kran⸗ ken und stillenden Müttern sicherzustellen. Sie können das durch die Einrichtung eigener Verkaufsstellen, durch Vereinbarung mit Landwirten und Milchhändlern, durch Ausgabe der Bezugsberech⸗ tigung(Milchkarten), durch Regelung des Milchverkaufs zu be⸗ stimmten Stunden oder in sonst geeigneter Weise tun. Ferner regelte der Bundesrat durch Verordnung die Preise für Schlacht⸗ schweine und Schweinefleisch und zwar sepze er bier Höchstpreise auf den Hauptmärkten für Schlachtschweine fest 1575 8 1 55 8 2 für e und 185 augenblickliche Unternehmen Deutschlands auf dem Balkan bezeugt] Fett bei Abgabe an die VerbraucherDie Höchstpreise den Mißerfolg seiner Bemühungen auf den Kriegsschauplätzen. Saen betragen danach für Berlin auf 50 Kilogramm Wei jeine Offenstde auf der französischen und russischen Front Lebendgewicht bei im Oe wicht unter 60 Kilo⸗ gebrochen wurde, unternimmt es jetzt diesen ablenkenden Schritt. 918 100 70 Mark, von 60 bis 80 Kilogramm 85 Mark von 80 Es sucht dadurch die Meinung der Welt in Atem zu halten, nach⸗ bis 100 Kilogramm 100 Mark, bei Sauen 95 Mark; bei Schweinen dem so viele Monate verstrichen sind, ohne daß die von der] mit höherem ist eine entsprechend erhöhte Staffe⸗ ung lee deutschen Propaganda angekündigten Erfolge eintraten, lung der Preise vorgesehen, um durch die zunehmende Spannung un

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und so entfernten Schauplätzen durchzuführen sein mag, sind wir doch entschlossen, es durch eine engere und immer intimere Fühlung zu verwirklichen. Schon gestatten es die Reisen des Generals Joffre nach Italien und England und der Empfang, der ihm bereitet wurde, und die zwischen den Generalstäben gefaßten Entschlüsse der alliierten Nationen, ihre gegenwärtige und zukünftige Hand⸗ lungsweise einander anzupassen. Dem Rufe Serbiens Folge ger bend, eilte Frankreich ihm sofort zu Hilfe. Wir sind mit

englischen Regierung völlig einig über die Führung der mili⸗ tärischen Unternehmung auf dem Balkan. Frankreich und die Alliierten werden eine heldenhafte Nation, deren Widerstand die Welt zur Bewunderung zwingt, nicht im Stiche lassen. Das

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sich jetzt Anzeichen einer Schwäche unter dem Schein der die Aufzucht des Fettschweines zu begünstigen. Der Höchstpreis für

i innen. ff ein Pfund frischen Schweinefleisches wird in Berli 1,40 Mark, . amc werden r feenlge ir dee dend e ene 1 Schlachtschweinepreis nach Lebendgewicht bestimmt werden mußte, dürfen jetzt Schweine im allgemeinen nur nach L icht ge⸗ handelt werden. Es sind weiterhin Bestimmungen getroffen wor⸗ den, die den Behörden das Recht geben, den Markt und die Zu⸗ fuhr des frischen Schweinefleisches von außerhalb zu regeln, sowie die vorhandenen Schweinebestände auf die Schlächter zu verteilen Endlich ist den Gemeinden das Recht gegeben, die Ueberlassung von nach Marktschluß unverkäuflich bleibenden Schweine zu einem um 5 Mark niedrigen Preise als dem Höchstpreise zu verlangen. Schließlich erweiterte der Bundesrat die Verordnung vom 20. Sep⸗

enttäuscht werden. Die Mittelmächte werden ihre Niederlage hingusschieben, aber nicht verhindern können. Wir dagegen sind entschlossen, bis zu dem Ende zu gehen. Unsere Feinde dürfen auf keine Mattigkeit oder Schwäche unsererseits zählen. Nachdem wir unsere Aufgabe ermessen haben, so hart 5 sein mag, wollen wir sie bis zu ihrem notwendigen Abschluß fortsetzen. Wir haben den Willen zu siegen und wir werden siegen.

Paris, 4. Nov.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Davas Die Sitzung der Kammer wurde unter dem Vorsitze Deschanels eröffnet. Unter den Zuhörern befanden sich die Botschafter Rußlands, Englands und Italiens. Die Tribünen

Frs sagte Ich glaube nicht, daß die Rede des Ministers die waren dicht besezt. Briand verlas die mintsterielle Er- tember 1915 über Preisprifungsstellen und Versor⸗ Besorgnis dieses Hauses 111 des Landes hinsichtlich der Kriegs⸗[ klärung, 99790 Ende allgemeinen Beifall fand. Die Regierung] Kungs regelung, soweit sie die Versorgungsvegelung 2 erheb⸗

lich. Während die bisherige Fassung den ein⸗

lage beheben wird. Die Dardanellenunternehmun⸗ t Aprer g 5 5 5 5 8 eint den Befugnisse zur Einwirkung nur gegenüber dem Handel und

5 0 8 5 N unte er] nahm die sofortige Besprechung der eine schlimme e Katastrophe. Weiß die

Sozialist Baronows ki billigte die

Interpellationen an. Der Vrllärung der Regierung.

Regierung, daß die Fruppen wahrscheinlich ihre ganze Kampfeskraft] Er erklärte, die seordneten würden der Regierung folgen, Gewerbe gab, steht ihnen diese Einwirkung nunmehr auch auf die durch Krancheit verlleren werden, wenn sie während des Winters sie eine wi h tark ierung sei, welche regiere. Der Erzeuger und Hersteller des notwendigen Lebensbedarses,. B. boch dert kleiden Er iohrde wetter aug Ele berlseren t Kal ich Rebe bar bie dregtern ng de dcgldeieng eit wehe ichen, die Molkereien zu Weiterhin gibt die Verordnung einzelnen

Redner bat die Regierung dringend, einen 1 zu errichten, der den Alliierten gestatte, einen gemeinsamen Plan zu verfolgen. Er forderte schließlich die Einführung geheimer Sitzungen. Ra⸗ meil interpellierte über die Handhabung der Zensur. Der Libe⸗ rale Constant fragte, welches die Ahsichten der Regierung bezüglich der in Frankreich gebliebenen Ossterreicher und Deut⸗

tausenb Mann durch Diphtherie, Typhus und andere Ver⸗ kuste. Wenn der Regen eintritt, wird das Wasser durch die Kanäle fströmen bund die toten Körper in die Laufgräben führen. Die

e der 1 8 5 3. st sich* 1 bewußt, die feindli t i 5 7 c eindlichen ellungen die

Möglichkeit, Erzeuger 9 0 Hersteller 5 17

er se zu sorgungsver zusammenzuschließen.

Danach können beispielsweise Landwirte eines größeren Gebietes zur Milch⸗ und Fleichversorgung, Molkereien zur Butterversor⸗

gung einer Großstadt und Händler zur Kartoffelversorgung eines

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er bes wee A e der gecube. ie eren Nenaubel erf be Ggpepp 50 e 85 a r. erun 15 iff die Ei ngen wieder ift fn N f wußt, daß es ganz unwah lic tt, daß wir bie 9 8 auf, die 3 Ne 1 Die Inschrift für das Reichstagsgebäude.

Berlin, 4. Nov.(WB. Nichtamtlich.) Der Aus⸗ schmückungsausschuß des Reichstags hielt heute eine Sitzung ein. Der frühere Minister B6rard erklärte, er habe Vertrauen ab. Bezüglich der Inschrift für das Reichstags⸗ u Briand, der von Männern umgeben sei, die die Ehre des gebäude wurde dbeschlossen, zunächst Entwürfe in i Landes verkörperten. Briand antwortete den Interpellanten qua⸗, Fraktur⸗ und Uncialschrift herstellen zu lassen.

zufuhr von Bulgarien nach der Türtei verhindern können?

ö 1 e de en e a an u erreichen, sei garien sein Schi mit der Türkei verknüpft hat? Ist es der Regierung bekannt, daß die

i während Wochen zu der jetzi 5 3zeit e

worden waren. Er trat für die Beständigkeit und Einheit in der Leitung der militärischen und ane elten Unternehmungen

und erklärte, daß man alle die Gefühle kenne, die seit dem Kriege