Nr. 234
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165. Jahrgang
Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ.⸗Buch⸗ und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Heschäftsstelle und druckerei: Schulstr. 7.
Dienstag, 5. Oktober 1013
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Ag.
N Neue Angriffe im Westen abgeschlagen. Gescheiterte russische Vorstöße.
(TB.) Großes Hauptquartier, 4. Oktober.
mtli 8 Westlicher Kriegsschauplatz.
Gestern früh erschienen vor Zeebrügge 5 Monitore und legten ein wirkungsloses Feuer auf die Küste; drei belgische Bewohner fielen dem Feuer zum Opfer. Unsere Küstenartillerie traf einen Monitor, der schwer beschädigt abgeschlepypt werden mußte.
Gegen die englische Front nördlich von Loos, aus der nachts ein vergeblicher Ausfall gegen unsere Stellung westlich von Haisnes unternommen wurde, machten
die Angriffsarbeiten weitere Fortschritte. Südlich“
des Souchezbaches konnten sich die Franzosen in einem kleinen Grabenstück an der Höhe nordwestlich Givenchy fest⸗ sezen. Südlich dieser Höhe wurden französische Angriffe ab⸗ geschlagen. Das 40 Meter lange Grabenstück nordöstlich von Neuville wurde von uns wieder genommen.
In der Champagne setzten gestern nachmittag die Franzosen in der Gegend nordwestlich von Massiges und nordwestlich von Ville⸗sur⸗Tourbe vergeblich zum Angriff an. Ihre Ansammlungen wurden unter konzentrisches Feuer genommen. Ein starker Nachtangriff gegen unsere Stellun⸗ gen nordwestlich von Ville⸗sur⸗Tourbe brach im Artillerie⸗ und Maschinengewehrfeuer unter schweren Verlusten zu⸗ sammen.
Der Bahnhof Chalon, der Hauptsammelort des Nach⸗ schubes für die französische Angriffsgruppe in der Cham⸗ pagne, wurde heute nacht mit sichtbarem Erfolge von einem unserer Luftschiffe mit Bomben belegt.
Oestlicher Kriegsschauplatz.
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls von Hindenburg.
Die Russen schritten gestern nach ausgiebiger Artillerie⸗ vorbereitung fast auf der ganzen Front zwischen Po st a wy und Smorgon in dichten Massen zum Angriff, der unter ungewöhnlich starken Verlusten zusam⸗ menbrach; nächtliche Teilunternehmungen blieben ebenso erfolglos.
Auch südwestlich von Lennewaden(an der Düna) vurde ein feindlicher Vorstoß abgewiesen.
Bei den anderen Heeresgruppen ist die Lage unver⸗ ändert.
4 Oberste Heeresleitung.
.* ** N
Gerade jetzt hätten die Vierverbandsmächte ihren fünf⸗ ten Verbündeten, Reklame, so dringend nötig! Sie hat sich die Stimme heiser geredet, aber das Mißverhältnis zwischen Worten und Taten war gar zu auffällig. Heute spielen die französischen und englischen Armeebefehle, sowie die Peters⸗ burger Stimmungsberichte eine klägliche Rolle. Kaltblütig und ein wenig ironisch von weiteren Bemühungen abratend, stellte die deutsche Heeresleitung die gestern mitgeteilten en und Bekenntnisse gegenüber.„Wir sind in unseren Plänen durch die feindliche Offensive im Westen in keiner Weise anders beeinflußt worden und haben besondere Truppenbewegungen nicht nötig gehabt.“ Das klingt nach den Erfolgen der abgelaufenen Woche, die auch von der Presse des neutralen Auslandes anerkannt werden, stolz und er⸗ hebend. Und ist es nicht auch ein überwältigendes Zeichen deutscher Zuversicht und 1 ef Ruhe, daß unsere Heeres⸗ leitung gerade jetzt die neuen Bestimmungen über die Uni⸗ formierung unseres Volkes in Waffen schon herausgeben konnte? Unsere Industrie kann sich auf die neuen Bedürf⸗ nisse beizeiten einrichten, und unser Siegesbewußtsein hat einen neuen, starken Ausdruck bekommen. Man stelle sich einmal dagegen den Wirrwar in der russischen Heeres⸗ verwaltung vor, oder das englische Zerrbild künftiger militärischer Ziele! So sieht der abgerissene Landstreicher, der die Welt durchbettelt, neben dem in Wohlstand gesicher⸗ ten Bürger aus, der aus warmer Stube auf die Straße blickt und die Unbilden des Wetters nicht zu fürchten braucht. Daß wir in diesem Gefühl der Sicherheit keine Zierbengel werden wollen, beweist die Einführung einer schlichten, grauen Kleidung auch für die n n diesem Feld⸗
rau wollen wir mit Werken ünserer Wirtschaft und Kultur 2 5 Welt erobern.
Im Berner„Bund“ werden über die Kriegslage im Westen folgende Betrachtungen angestellt:
icht nur den ersten schlimmen Moment, sondern auch die
erste b limme Woche hat die deutsche Defensive überstanden,
ihre Linien verstärken, ihre Reserven bereitstellen und sogar zu
Gegenstößen übergehen, kurz, der englisch⸗französischen General⸗
offensive in einer ise begegnen können, die dieser die Bedeu⸗
tung einer„entscheidenden Kriegshandlung zugunsten des Vier⸗
. berbandes nimmt. Gelingt das vollends— es muß nach wie
vor einem neuen Generalsturm Joffres aus der eroberten
Stellung in der Champagne gerechnet werden— so schlägt die Operation Joffres in einen schveren strategischen Nachteil der Angreifer um, da ungezählte Opfer umsonst gebracht wurden und die zuerst gesteigerte Moral zuletzt unter das Niveau gedrückt würde. Die taktischen Erfolge, die im Gewinn eines Raumes von 20 bis 30 Kilometer Breite und 4—5 Kilometer Tiefe bestan⸗ den, sind für die Angreifer unverwertbar und mit dem Verlust von mindestens 150 000 Mann weit überzahlt, wenn ihnen keine strategische Auswirkung folgt. Sie sind scheimmer als Pyrrhussiege, da sie dem Angreifer nicht einmal Bewegungs⸗ freiheit lassen, sondern ihn auf der Stelle festbannen.
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Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht.
Wien, 4. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 4. Oktober 1915.
Russischer Kriegsschauplaß.
Der geftrige Tag verlief ohne besondere Ereignisse. Die Lage blieb unverändert.
Italienischer Kriegsschauplatz.
An der Tiroler Front entfalteten die Italiener eine lebhaftere Tätigkeit, die auf den Hochflächen von Vilgereuth und Lafraun zu größeren und andauernden Kämpfen führte. Im Tonale⸗Gebiet wurde ein nach heftigem Artilleriefeuer gestern abend angesetzter Angriff des Feindes auf die Albiolo⸗Spitze blutig abgewiesen. Auf der Hochfläche von Vilgereuth standen unsere Stellungen auf dem Plaut (nördlich des Marenia⸗ Berges) seit frühem Morgen unter dem Schnellfeuer schwerer und mittlerer Geschütze. Vormittags gingen von der bereitgestel!ten feindlichen In⸗ fanterie schwache Abteilungen zu einem vergeblichen Angriff vor. Abends erneuerte der Gegner diesen Angriff mit star⸗ ken, hauptsächlich aus Bersaglieri- und Alpini⸗Truppen zu⸗ sammengesetzten Kräften und am nahe an unsere Hindernisse heran. In der Nacht gelang es ihm, einen feldmäßigen Stütz⸗ punkt zu nehmen. Unsere Truppen warfen ihn jedoch nach hartnäckigem bis in die Morgenstunden währendem Kampfe wieder hinaus. So blieben alle Stellungen in unserem Besitz. Auf der Hochfläche von Lafraun zwang schon unser Geschütz⸗ feuer die vorgehende Infanterie zu verlustreichem Rückzuge. Auch im Raume von Buchenstein wurde das Vorgehen schwächerer Abteilungen leicht vereitelt. An den übrigen Fronten keine wesentlichen Ereignisse.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
An der unteren Drina lebhafteres Geplänkel. Sonst keine Ereignisse.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
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Ein Tagesbefehl des Generals French.
London, 4. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Der Tage sbefehl des Feldmarschalls French vom 30. September lautet: Wir haben jetzt das entschei⸗ dende Stadium der großen Schlacht erreicht, die am 25. Sep⸗ tember begonnen hat. Unsere Bundesgenossen sind im Süden bis zur letzten Verteidigungslinie des Feindes durchgedrungen und haben viele Gefangene gemacht und eine Anzahl Kanonen er⸗ beutet. Das 10. französische Armeekorps, das sich unmittelbar unserem rechten Flügel anschließt, stieß auf heftigen Widerstand,
ielte aber einen glänzenden Erfolg und vermochte sich der wichtigen Stellung der Vimy⸗Hügelkette zu bemächtigen. Die Unternehmungen der britischen Truppen hatten einen großen Er⸗ folg und führten zu bedeutenden Ergebnissen. Am 25. September früh gingen das 1. und das 4. Korps zum Angriff über und eroberten die erste und stärkste Verteidigungslinie des Feindes, die sich von unserem äußersten rechten Flügel bei Grengy bis zu einem Punkte nördlich der Hohenzollern-Redoute über eine Strecke von 6500 Yards ausdehnte. Die Stellung war ungewöhnlich stark. Sie bestand aus einer doppelten Linie mit großen Redouten und einem Netzwerk von Laufgräben. In kurzen Abständen waren auf der ganzen Linie bombensichere Unterstände eingerichtet. Das 11. Korps, das in Reserve gehalten wurde, und die 3. a wurden nacheinander ins Ge⸗ fecht gebracht, zum Schlusse auch die 28. Division. Nach Wechsel⸗ fällen, wie sie in jedem großen Gefecht vorkommen, wurde die zweite feindliche Linie genommen, und schließlich auch die be⸗ herrschende Stellung bei Loos, die als Hügel 70 bekannt ist, er⸗ obert. Hier wurde eine starke Linie dicht bei der dritten und letzten deutschen Linie gebildet und befestigt. Die wichtigsten Unternehmungen südlich des Kanals von La Bassee wurden sehr erleichtert durch die unterstützenden Angriffe des dritten und in⸗ dischen Korps sowie der 2. Armee. Auch die Kämpfe des 5. Korps östlich pern, wobei einige wichtige Eroberungen gemacht wurden, kamen uns sehr zu Hilfe. Dem Vizeadmiral Bacon schulden wir vielen Dank für die Mitwirkung der Flotte. Wir machten mehr als 3000 Gefangene und eroberten 25 Kanonen, eine Anzahl Ma— schinengewehre, sowie eine Menge Kriegsmaterial. Der Feind erlitt schwere Verluste, besonders in zahlreichen Gegenangriffen, durch die er die Stellungen vergeblich zurückzuerobern versuchte.— Der Tagesbefehl erwähnt hierauf besonders anerkennend General
Sir Douglas Haig, die Korpskommandeure und Divisionskomman⸗ deure, die unter seinem Befehle am Hauptangriff beteiligt waren. Ferner wird den Soldaten des alten und des neuen Heeres sowie der Territoriale Anerkennung für ihr mutiges Verhalten aus⸗ gesprochen.
Die neue Bewaffnung der französischen Zweidecker.
Paris, 4. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Nach einer Mel⸗ dung des„Temps“ sind die seit eini Tagen in den fran⸗ zösischen Generalstabsberichten erwähnten Geschützflug⸗ zeuge(Avions Canone) Zweidecker, die außer dem üblichen Maschinengewehr kleine Hotchkißkanonen auf der oberen Tragfläche trügen. Die ersten Versuche mit den Geschützflug⸗ zeugen seien im Januar von den Hauptleuten Remy und Faure angestellt worden, die durch falsche Manöver ab⸗ stürzten und getötet wurden.
Ein Glückwunschtelegramm des Königs von England. 0
London, 4. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Der König hat ein Glückwunsch⸗ telegramm an Feldmarschall French geschickt, in dem es heißt, der heftige Kampf sei nur ein Vorspiel größerer Taten und weiterer Siege. 5
Russische Beschwichtigungen.
Petersburg, 4. Okt.(Priv.⸗Tel. Indir., zens. Frlft.) Die Petersburger Telegraphenagentur meldet:.
Die durch mehr als ein Menschenalter durchgeführten deut⸗ schen Rüstungen haben zu unaufhörlichen Rüstungsmaß⸗ nahmen auch der anderen Großmächte geführt. Sie hatten weiter auch die Mobilmachung der Industrie zur Folge und bewirkten endlich den Entschluß der Verbündeten, den Feind mit seinen eigenen Mitteln zu schlagen. Heute ist nun die Feststellung mög⸗ lich, daß sich die Absicht der Verbündeten in glücklicher Wesse verwirklicht. Das Höllenfeuer der französischen Artillerie und die erstaunliche Gewalt des russischen Artilleriefeuers werden von den Kriegskorrespondenten und militärischen Mitarbeitern der deut⸗ schen Blätter immer häufiger verschwiegen. Mit andern Worten: Der Augenblick ist gekommen, wo das deutsche Hauptquartier be⸗ klagen muß, leichten Herzens das Beispiel einer unerhörten Ver⸗ schwendung von Geschossen gegeben zu haben. Deutschland ist un⸗ fähig, sich noch zu überbieten, während sich die Verbündeten ihrerseits in einer günstigeren Lage befinden; sie vermehren ihre Munitionslager bis zu dem Grade, daß sie allein schon damit den deutschen Militarismus werden brechen können. Die Wir⸗ kungen dieser neuen Sachlage werden immer handgreiflicher auf der russischen Front. Sämtliche Anstrengungen des Feindes bei Dünaburg sind zunichte geworden. Selbst das Höllenfeuer seiner Artillerie führt ihn nicht näher an Dünaburg heran. Seine Offensive auf der Front Polozk⸗Wilejka begegnet einem energischen Widerstande. Das Gleiche trifft auch für die an⸗ deren Gegenden zu. Im allgemeinen: Der Krieg behält dem deut⸗ schen Hauptquartier noch Ueberraschungen vor. Die deutschen Ge⸗ fangenen sagen aus, die Mitwirkung der russischen Ostseeflotte bei der Zerstörung der deutschen Anlagen zwischen Tuckum und Schlock in der Gegend von Riga sei den Deutschen völlig unerwartet ge⸗ kommen. Es sei ihnen nicht in den Sinn gekommen, auf den lin⸗ ken Flügel mehr achtzuhaben. Bei Dünaburg begannen die
Deutschen, laut Privatnachrichten, im Süden und Westen der Stadt
hinter der Seenlinie Befestigungen zu errichten. Ihr Mißerfolg auf diesem Punkte hatte schwere Verluste mit sich gebracht und die Hoffnungen auf ein siegreiches Vorrücken zerstört. Gegen⸗ wärtig richten sie sich nun darauf ein, die bis jetzt besetzte Unie zu befestigen. Man könnte ähnliche Fälle auch aus anderen Gegen⸗ den anführen. Die Stimmung unserer Truppen ist ausgezeichnet.
In einem Privatschreiben erklärt ein in der Gegend von Riga
weilender Offizier, Riga werde nicht die Beute des Feindes wer⸗ den. Privatmeldungen von der ganzen Front sprechen für die in unserer Armee herrschende außerordentliche Begeisterung. Die Blätter erklären, die von der Front zurückgekehrten Minister äußerten sich einstimmig dahin, daß die Stimmung der Armee ausgezeichnet sei. Jedermann ist erfüllt von der Gewißheit eines siegreichen Ausganges. Die Ausrüstung der Armee ist vollkommen befriedigend. Sämtlichen Bedürfnissen der Armee wird in vollster Ordnung entsprochen. ** 8 Der türkische Bericht.
Konstantinopel, 4. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt mit: An der Dardanellenfront ist nichts Bedeutendes vorgefallen. Außer Gefechten zwischen Erkundungsabteilungen gab es den gewöhnlichen Artillerie- und Infanteriekampf. Am 2. Oktober ließen wir bei Sedd⸗ ül⸗Bahr vor unserem rechten Flügel eine Mine springen, die eine feindliche Gegenmine zerstörte.— An den anderen Fronten nichts Wichtiges.
Konstantinopel, 4. Okt.(WTB. Nichtamtlich.) Mel⸗ dung des Wiener Korrespondenzbureaus. Nach einem Telegramm aus Adalia beschossen vorgestern zwei Torpedoboote, darunter ein französisches, die Stadt mit etwa hundert Geschossen. Das städtische Spital diente, obwohl die Fahne des Roten Halb⸗ mondes über ihm flatterte, hauptsächlich als Zielscheibe und wurde zerstört. Ein Kranker ist getötet. Die feindlichen Schiffe feuerten sodann 41 Schüsse gegen die Ortschaft Techiral i. Abends vor⸗ her hatten sie Kalamaki an derselben Küste beschossen, wohel sie ein dem Ministerium für fromme Stiftungen gehöriges Ge⸗ bäude zerstörten.
Aus Erzerum wird gemeldet, daß mit Ausnahme von Scharmützeln an der Grenze dieses Wilajeks Ruhe herr Tür⸗ kische Abteilungen trieben in östlicher Richtung ein r Kavallerieregiment und ein Infanteriebataillon zurück. Ein tütr⸗ kischer Feldwebel mit acht Mann zeichnete sich bei dieser Gelegen⸗ heit gegen überlegene russische Kräfte besonders aus. Im xussi⸗ schen Heere wütet die Cholera.
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