Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Isak Sonn, Gießen eingetragen: Der Isak Sonn Ehefrau, Babette geb. Herz zu Gießen, ist Prokura erteilt. 7757 B
Gießen, den 29. September 1915.
Großherzogliches Amtsgericht.
Nonsumverein Liassen u. Umg.
E. G. m. b. H. Sonntag, den 3. Oktober 1915, nachmittags 3 Uhr
General⸗Versammlung
im Saale des Gewerkschaftsbauses, Schanzenstraße.
Tages⸗ Ordnung:
1. Geschäfts⸗ und Kassenbericht, 2. Beschlußsaffung über
die Verteilung der Erübrigung, 3. Ergänzungswahl des
Vorstandes, 4. Ergänzungswahl des Aufsichtsrates und Wahl der Stellvertreter.
24¹8
Der Aufsichtsrat.
er Jelgben- And Malnterriaht
für Ermachsene und Kinder hat wieder begonnen.
Porträtaufträge werden angenommen. Vergrösserungen nach Photographien Verstorbener in Oel und Pastell.: 06268
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5 Es wird stets mein Bestreben sein, meine werte Kund- schaft gut und billigst zu bedienen und bitte ich um geneigten Zuspruch.
Adolf Plack.
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Anni Schmidt, Tochter des in Nemscheid, König ⸗
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dolf Schmidt ist am Abend des 16. September 1015, gegen 9 Uhr, im Laden ihres Vaters durch einen Stich in den Hals getötet worden. Es war wayrscheinlich auf Naub abgesehen. Ob etwas sehlt, steht noch nicht fest; Gegenstande von besonderem Werte sind den Tätern nicht in die Hände gefallen. Aus der Ladenkasse sehlt nichts.
Zwischen der Anni Schmidt und den Tätern bat anscheinend ein Kampf stattgesunden. Es ist deshalb an⸗ zunebmen, daß die Hände und Kleidungsstücke der Täter auch mit Blut befleckt sind. a . Nachstehend beschriebene verdächtige Personen sind in der Nähe geseben worden: 5 1. Person: 18 Jahre, 1.60 bis 165 m groß, breite gerade Schultern, schlank aber doch kräftig, dunkles Haar, bartlos, länglich⸗rundes Gesicht von auffallend frischer Farbe, blaue Augen, offener angenehmer Blick, dunkle Augenbrauen, kleine Nase, kleine nicht abstehende Ohren, kleiner Mund, frische Zähne, rundes Kinn, kleine gepflegte Hände, schöne gerade selbstbewußte Haltung, bochdeutsche un zuffällige Surache. Guter Jakeitanzug von blauem Tuch— nicht Kammgarn— ob ein⸗ oder zweireihig kann nicht angegeben werden, frischweißen einfachen Stehkragen, steisen schwarzen gut erhaltenen Filz⸗ but mit etwa 2 em breitem Band und flachem schmalen, schmal eingefaßten Rand. Er macht den Eindruck eines weltgewandten gesunden Menschen, der durch sein gesundes frisches Aussehen auffiel. Die breiten, nicht abfallenden Schultern lassen auf tüchtige Arbeit, Turnen und dergleichen schlleßen; vielleicht gehört er Arttstenkreisen an. Bei dem anscheinend aut gepflegten Körper ist es möglich, daß er jünger aussieht, wie er ist.
Eine Person glaubt ihn schon an einer offenen Arbeitsstelle beschäftigt gesehen zu haben. Straßen⸗ bau, Baustelle.
2. Person: 20 bis 21 Jahre, 1.68 bis 170 m groß, schlank, schlotterig, bartlos, rundes Gesicht, schlockernder Gang und Haltung, ließ sich hängen, Kopf zwischen die Schultern gezogen, etwas vornüber gebeugt. Abgetragener braungräulicher Jackettanzug, ge⸗ mustert wie sie jetzt vielsach getragen werden, das Jackett trug er offen, keine weiße Wäsche, Mütze, fast die gleiche Farbe wie der Anzug hinten über⸗ gezogen. Er sah aus wie die Leute, die beim Auf⸗ bauen der Buden auf Schützenfesten helfen, als wenn er keiner geregelten Beschäftigung nachgehe. Gegen seinen sauberen Begleiter sah er schmutzig aus.
Nach den Feststellungen haben sich die vorstehend be⸗ schriebenen Personen von kurz nach 8 Uhr bis nach 81 Uhr in auffälliger Weise in Remscheid in dem Teil der König⸗ straße aufgehalten, der zwischen Hüttenstraße und Schlitien⸗ delle lieg. Der zuerst Bezeichnete ist auch um 8 ½ Uhr oder etwas später in den Laden gegangen, in dem die Mordtal gescheben ist, und bat, als er herausgekommen 1 seinem vor der Türe wartenden Begleiter etwas gegeben.
Personen, die kurz vor 9 Uhr die Stelle passierten, baben zwei Leute in der Nähe des Ladens stehen sehen, auf die vorstehende Beschreibung paßt. Kurz nach 9 Uhr liefen zwei Personen eilig an der Fabrik von Albert Ibach vorbei nach dem Bahnhof Vieringhausen. Sie wurden nur von hinten gesehen, es können die oben Be⸗ schriebenen gewesen sein. 8
„Es liegt Ursache zu der Annahme vox, daß sich die
Täter von hier aus in der Richtung auf Solingen zu
gewandt haben.
Für die Ermittelung oder Ergreifung des Täters oder der Täter ist, wie bereits in dem Ausschreiben des Herrn Ersten Staatsanwalt vom 18. d. M veröffentlicht it, eine Belohnung bis zu 2000 Mk. ausgesetzt, zu deren Erlangung jedoch der Rechtsweg ausgeschlossen ist. In dieser Hinsicht wird das erwähnte Ausschreiben des hiesigen Ersten Staatsanwalts hiermit. 5
Zur Ergreifung der Täter dienliche Mitteilungen erbitte ich schleunigst zu dem Aktenzeichen 10 J 474/15.
Elberfeld, den 27, September 1915.
Der Untersuchungsrichter des Königlichen Landgerichts. 1246 D
Nachlaßversteigerung
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und Küchengeräte u. a. 9 7 Mr b 1 nat 17 8 und können Montag von 1. Uhr besichtigt werden. g Versteigerung bestimmt. Simon.
Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen.
Aus der Louis Scheid⸗Stiftung sind am 11. De⸗ zember die diesjährigen Zinsen in Gaben nicht unter 20 Mk. an Witwen und Waisen armer Kaufleute oder an arme Kaufleute selbst, sofern sie unverschuldet in Not ge⸗ kommen sind, ohne Unterschied der Konsession zu verteilen.
Meldungen nimmt das städtische Armenamt, Aster⸗ weg 9, bis 15. Oktober d. Js. entgegen. 774
Die Auszahlung der Familienunterstützung für 1. bis 15. Oktober an die Angehörigen der zum Heeresdienst Einberufenen findet statt: g
a. Reichs⸗ und Kreisunterstützung.
An Naß deren Namen beginnen mit
4A— Freitag, den 1. Oktober, I-42 Samstag, den 2. Oktober. N b. Städtische Unterstützung (Mietszuschu ß). 5 An diejenigen, deren Namen beginnen mit
A—K Montag, den 4. Oktober,
IL-2 Dienstag, den 5. Oktober. c. An Vermieter, die Mietbeträge ab⸗
o len. Mittwoch, den 6. Sllober N a Die Auszahlungen finden statt von 8—1 Uhr vormit⸗ tags im Stadthaus, Zimmer Nr. 16. 7682 Samstag, den 7 Oktober d. I vor⸗ mittags 10% Uhr werden im Stadthaus, Garten⸗ straße 2 die in den Waldungen der Stadt Gießen er⸗ forderlichen
Kultur⸗ und Wegebauarbeiten öffentlich wenigstnehmend versteigert. 3
Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der um⸗ liegenden Gemeinden werden ersucht, dies alsbald orts⸗ üblich bekannt machen zu lassen. 76735
Geländeverpachtung der Stadt Gießen.
Mittwoch, den 6. Oktober 1915, findet die ander⸗ weite Verpachtung leihfällig werdender Grundstlicke der Stadt, des Stadterweiterungsfonds und der Armenkasse statt und zwar: 8 5 a) vormittags 9 Uhr beginnend mit Zusammenkunft
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