Ausgabe 
(9.9.1915) 212. Erstes Blatt
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gebende Kammern ausgearbeitet. Gleichzeitig ist ein Zusammen⸗ schluß aller fortschrittlichen Gruppen zustandegekommen. Der Eindruck in Frantreich und Italien. Berlin, 9. Sept. Ueber den Eindruck der Entschließung des Zaren in Frankreich heißt es imBerliner Lokalanzeiger; Von Clemenceau stammt das WortNichts ist geändert, es gibt mir einen Oberbefehlshaber mehr bei unseren Freunden. DerMatin spricht, ohne den inneren Zerwürfnissen Rußlands Beachtung zu widmen, von dem Beginn eines heiligen Krieges. DerTemps hegt die Hoffnung, daß es dem Zaren als Ober⸗ befehlshaber gelingen werde, in der Gegend von Wilna die N Massenzusammenziehung seiner Truppen zu bewerkstelligen. Die italienische Presse pertritt die Ansicht, als ob durch die Uebernahme des Oberbefehls durch den Zaren nunmehr der . größte Feldherr aller Zeiten am Kriege teilnehme. Nur derCorriere della Sera warnt vor trügerischen Hoff⸗ nungen auß eine baldige russische Offensive.

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Der türkische Bericht. 5 Konstantinopel, 8. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Bericht des Hauptquartiers: An der Dardanellenfront im Ab⸗ schnitt Anaforta zerstreute unsere Artillerie am 6. September eine starke feindliche Gruppe bei Komikli Liman und brachte ihr Verluste bei. Bei Ari Burnu nichts Wichtiges. Bei Sedd⸗ül⸗ Bahr wurde das wirkungslose feindliche Artilleriefeuer fort⸗ gesetzt. Unsere Erkundungsabteilungen erbeuteten 30 Kästen mit Infanteriegeschossen. Unsere anatolischen Batterien beschossen am 5. September wirkungsvoll die Artillerie, das Lager und die 7 Werkstätten des Feindes bei Sedd⸗ül⸗Bahr; der Feind er⸗ widerte heftig, aber ergebnislos. Am 6. September erzielten die⸗ selben Batterien einen wichtigen Erfolg, indem sie die feindlichen Anfanteriestellungen wirksam beschossen. An den anderen Fronten nichts Bedeutendes. Konstantinopel, 8. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt mit: Auf der Dardanellenfront drangen im Abschnitt von Anaforta in der Nacht zum 7. Sep⸗ tember unsere Aufklärungskolonnen, die gegen Meßtantepe und Azmak gesandt wurden, in die feindlichen Schützengräben ein, er⸗ beuteten zwei Maschinengewehre mit allem Zubehör, die gegenwärtig gegen den Feind benutzt werden, 15 Kisten Munition und 20 Ge- wehre. Unser Feuer vernichtete einen englischen Krankenwagen, der eine Munitionsladung enthielt und in die Luft flog. Bei Ari Bur nu nichts von Bedeutung. Bei Sedd-ül-Bahr beschos⸗ sen feindliche Torpedoboote mit Hilfe der Beobachtungen eines Fes⸗ selballons während einiger Augenblicke, ohne bemerkenswerten Schaden anzurichten, unsere Stellungen am rechten und linken Flügel. Unsere Batterien in den Meerengen brachten am 7. Sep⸗ tember feindliche Batterien zum Schweigen, die unsere Stellungen an linken Flügel beschossen, und zerstreuten feindliche, bei Morto⸗ 1 liman versammelte Truppen. Sonst nichts von Bedeutung.

N Rumänien. 1 Zürich, 8. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Wie dieNeue gaürcher Zeitung aus dem Haag erfährt, erklärt die rumä⸗ niüsche Nia en aft in London die Nachricht von der Mobilisation des rumänischen Heeres für falsch. 5 3 1 8 N

. om, 8. pt.(WTB. Nichtamtlich,) Der Athener Laorrespondent derIdea Nazionale. die Italiener, sich keinerlei Illusionen über das Verhalten Venizelos hinzugeben. Dieser werde alles aufbieten, um in Albanien, im Aegäischen Meere und Kleinasien den Italienern den Weg zu versperren. Er sei klüger und praktischer wie Gu⸗ naris und wisse genau, was er heute erreichen könne, und was nicht.

Die Depeschen der deutschen Gesandschaft in Athen unterschlagen!

Athen, 8. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Von unserem Privatkorrespondenten. Hier wurde die Aufsehen erregende Entdeckung gemacht, daß Depeschen der deutschen Gesandtschaft und Telegramme des Königs Konstantin seit Monaten von zwei Telegraphenbeamten unterschlagen worden sind, die hierfür von zwei fran⸗ zösischen Korrespondenten eine monatliche Bestechung jeder on je 1500 Franken bezogen haben. Die deutschen Dienst⸗ telegramme wurden, wie verlautet, nach Rußland weiter⸗ gegeben. Beide französische Korrespondenten sind verhaftet

Berlin, 9. Sept. Zu der französisch⸗russischen Telegrammspionage in Athen und der Verhaftung der eiden französischen Journalisten Papas und Marion wird dem Berliner Tageblatt aus Athen telegraphiert: Die Untersuchung bat ergeben, daß die Spionage in weit größerem Um⸗ 15. getrieben worden ist, als es zuerst schien. Im Mai sind 90 Telegramme der deutschen Gesandtschaft, fünf deer englischen und neun der griechischen Regierung, fünf der russi⸗ schen Gesandtschaft und zwei der österreichisch-ungarischen, im Juni insgesamt 236 Telegramme, darunter 200 Tele- gramme der deutschen Gesandtschaft, und im Au- gust 33 Telegramme gestohlen worden.

5 Amerika und Oesterreich⸗ ungarn.

London 8. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Wie das Reutersche 7. aus Lenox(Massachusetts) meldet, soll der österrei⸗ chisch⸗ungarische Botschafter Dumba zugegeben ha⸗ 5 daß er dem amerikanischen Kriegskorrespondenten Archrbald, der unlängst auf der Reise nach Rotterdam in England angehalten wurde, ein Schreihen für Baron Burian mitgegeben hätte, in welchem er einige Maßregeln angab, wie die Erzeugung von Muni⸗ tion in Amerika aufgehalten werden könne. Dumba betonte, er habe das Recht, die österreichisch⸗ungarischen Arbeiter in den Stahl⸗ fabriken zum Ausstande zu bewegen. Er habe die Absicht ge⸗ .am Montag nach Washington zu reisen, um Lansing seine . auseinanderzusetzen. Der Botschafter fügte hinzu, daß Tau⸗ . von Oesterreichern und Ungarn in den Stahlfabriken ar⸗ beiten und dadurch ein Verbrechen gegen das Vaterland begehen, für welches sie mit Zuchthaus bestraft würden, wenn sie zurück⸗ . Es sei seine Pflicht gewesen, die Leute von dieser Arbeit alten.

75 inige amerikanische Blätter entfesseln in dieser Sache eine Hetze gegen Oesterreich⸗-Ungarn. Der Fall wird wohl noch einige Auseinandersetzungen zur Folge haben.

führende keine Nen an 6 irgendeinen der Krieg⸗ führenden vorwerfen kann.(Frankf. Ztg. 1. 1 3 Gießen, 9. Se er DOesterreichisch-schweizerische Grenzsperre. die Artes We a Basel, 8. Sept.(WT B. Nichtamtlich) DieBasler Nach⸗ e i g. richten melden aus St. Gallen: Oesterreich sberrte nun-] Die dritte Kriegsanleihe soll eine Volksanleihe mehr den gesamten Grenzverkehr mit der Schweiz, auch die Linie sein. Auch die kleinsten Ersparnisse sollen aufgebracht wer⸗ Feldkirch Buchs sowie sämtliche Straßenübergaͤnge. den, um 25 ane nationale 1 Den 9 Die englischen Munitionsfabriten. gung des Krieges, zu ermöglichen. An diesem eicher 1 Lon d 8. 8 Nich, i ich) Das Munz leder Deutsche, ganz gleich welchen Standes und welcher Ver⸗ Lon don, 8. Sent.(Or Nichtamtlich) Das Muni⸗ mögenslage, in hohem Maße interessiert; denn die Zu⸗ tionsministerium erklärt, die Regierung habe weitere kunft jedes inzelnen hängt don dem Siege des 180 Munitionsfabriken übernommen, was ihre Ge⸗ Deutschen Reiches über seine Feinde ab. Die Reichetnanz⸗ samtzahl auf 715 bringe. l verwaltung ist darauf bedacht, auch die kleinsten Zeichner an Der Luftkrieg. den Vorteilen der Anleihe teilnehmen zu 715 ie hat Saarbrücken, 8 Sept.(WTB Nichtamtlich) Am Mon- deshalb in den Bedingungen der dritten Anleihe die Neue⸗ tag morgen gegen 10 Uhr stürzte am Friedhof von Cappel, Kreis rung getroffen, daß auch kleinere Beträge als 1000 Avold, ein französisches Flugzeug ab. Die Insassen, ein[ Mark nicht bis zum ersten Einzahlungstermin, dem 18. Ok⸗ Kapitän und ein Sergeantmajor, sind tot. Der Kapitän war bis tober, voll bezahlt zu werden brauchen, sondern daß auch zur Unkennglichkett verlümmelt, der Sergeantmqser entseblich fu⸗ den Zeichnern solcher Beträge die ganze Einzahlungs frist bis gerichtet. Das Flugzeug, auf dem sich ein Maschinengewehr, zum 22. Januar nächsten ahres zugute kommt. Wer nur Karabiner und fünf Bomben befanden, war vollständig von Schüfsen 100 Mar zeichnen kann und sich diese Summe erst erübrigen

durchbohrt. Bei d itä e ei Saar⸗ chnen. brücken. ee ee muß, hat Zeit bis zum 22. Januar 1916, das heißt vom

f ersten Zeichnungstage an fast fünf Monate. Um die 100 Mk. Alarmnachrichten aus Ind ien.. aufzubringen, braucht er nur jeden Monat 20 Mark zuxück⸗ Berlin, 9. Sept. Aus Konstantinopel bringt die

aus Stadt und and. 8 1915.

DieHesperian bewaffnet gewesen!

London, 8. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Der New Yorker Korrespondent desDaily Telegraph zitiert das amerilanische Blatt in WashingtonDespatsch, nach dem der amerikanische Konsul in Queenstown berichtet, daß die Hesperian am Heck eine vierzöllige Kanone ge⸗ führt habe.

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Berlin, 8. Sept.(Priv.⸗Tel., zens. Blu.) Aus London hier eingetroffene Amerikaner berichten: In England wird mit Be⸗ stimmtheit erzählt, daß ein deutsches Unterseeboot bald nach dem Untergang derArabic zum Sinken gebracht wurde. Das aufgetauchte Unterseeboot soll im Begriff gewesen sein, einen von New Orleans nach Liverpool unterwegs befind⸗ lichen Dampfer, der Maultiere geladen hatte, anzuhalten und durch Geschützseuer zu versenken, als der bis dahin durch den Dampfer der Sicht entzogene Zerstörer herbeieilte und das Unterseeboot durch Geschützfeuer versenkte, bevor das Boot tauchen konnte.

Bordeaux, 8. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agence Havas: Der FrachtdampferBordeaux, der Com⸗ panie Transatlantique ist 12 Meilen von Kap Coubre ver⸗ senkt worden. Die e wurde gerettet. 5

London, 8. Sept.(WTB. Nichkamtlich.) Lloyds Agen⸗ tur meldet, daß die norwegische BarkShoresand ve 1 05 2 Die Besatzung wille 1 5 0

5 ondon, 8. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Meldung des 1 critbe Reuterschen Bureaus. Der Londoner DampferRhea ist 0.. W über⸗ versentt worden; die Befatzung wurde gerettet. nehmen läßt, genießt den Vorzug eines billigeren Preises:

Bordeaux, 8. Sept.(WT. Nichtamtlich.) Meldung für be 100 Mark werden 20 Pfennige 7 be t als derAgence Havas Der DampferGuatemala von boi den Zeichnungen auf Stücke. Dek Kurs beträgt also nicht a der Compagnie Génsrale Transatlantic ist auf der Fahrt 90, sondern nur 98,80 der h wovon noch die Stückzinsen von Saint Nazaire nach Philadelphia auf der Höhe der abgehen. Dafür hat sich der Schuldbu ner einer Sperre Belle⸗Isle torpediert worden. Die Besatzung wurde ge⸗ bis zum 15. Oktober 1916 zu unterwerfen. Das ist eine Be⸗ rettet. DieGuatemala war 118 Meter lang und cue jet 2 5 9958 von.* 1* bie Wi 1 16 r breit. D iff war 1907 vom Stapel gelaufen. schuldbuch soll nur der Spar utzen, nicht die Absicht N

E ich) Meldung heat, schun bald wieder ider das ang dec Geld zn pee Die Zinsen werden dem Schuldbuchgläubiger entweder

b 0 zulegen. Wer 300 Mark zeichnet, hat erst am zweiten Zah⸗ Vossische Zeitung die Nachricht, daß an der nördlichen lungstermin, dem 24. November, die erste Rate zu exlegen. Grenze Indiens ein heftiger Zusammenstoß zwi⸗ Für den, der 500 Mark nehmen will, kämen Teilzahlungen schen englischen Soldaten und Afghanen stattgefunden habe, Zeichner von 200 Mark 100 am 24. November und 100 am 0 22. Januar zu entrichten hätte. Natürlich sind aber auch Nähe von Lahore dauerten die Kämpfe seit 20 Tagen an. frühere Zahlungen zulässig und erwünscht. 525 Die englische Regierung nehme viele Verhaftungen unter der nisse- woßf in 8 isten Fall der Sparkasf 51 5 5 0 hl in den meisten Fällen auf der Sparkasse indischen Bevölkerung vor. Allein in der Gegend von Lahore liegen haben. Da die Sparkassen Anmeldungen 45 0. aften), 2 0 so ist diesen Zeichnern dringend zu empfehlen, sich in diesem Der Seekrieg. Fall der Vermittlung der Sparkasse zu bedienen. Sie können dann darauf rechnen, daß ihnen die Sparkassen 8 des größte Entgegenkommen zeigen werden. 1 Der Sparer, der Anleihestücke uber muß für deren Verwaltung, d. h. für sorgfältige Aufbe ing der An⸗ Zinsen sorgen, sei es, daß er diese Aufgabe t ü kasse, Genossenschaft usw.) gegen Entgelt überträgt. Wer aber jeder Sorge um die Verwaltung und um die Einziehung der Zinsen enthoben sein will, dem bietet'die Benutzung des man kein Bankdepot und kein seuersicheres Versteck im eigenen Haus. Man hat die bequemste Unter für den ezeichneten Anleihebetrag, eine kostenlose Aufsicht und die buch kann jeder durch hundert teilbare Betrag, von 100 Mark an aufwärts, eingetragen werden. Die Einkragung erfolgt Heichenn Für die Schuldbuchzeichner werden besondere

von 100, 100, 100, 200 Mark in Betracht, während der wobei 3000 Engländer getötet worden seien. In der Die kleinen und kleinsten Zeichner werden ihre Erspar⸗ seien über 40 000 Leute verhaftet worden. nungen übernehmen(ebenso wie die Kreditgenosse Verzichts auf die satzungsmäßigen Kündigungsfristen das leihetitel und der Zinsbogen und für die Einkassie der 0 einsbe n. al er nimmt, oder sie einer dafür geeigneten Stelle( 1 Reichsschuldbuches den besten Ausweg. Da braucht elbsttätige Erledigung des Zinsendienstes. Ins Reichsschuld⸗ Jeichnungsscheine(auf rotem Papier) ausgegeben, die zu⸗

gleich die Angaben enthalten, welche der Zeichner machen muß, damit die Eintragung in das Schuldbuch bewirkt wer⸗ den kann. Die Anmeldungen zum Reichsschuldbuch werden bei jeder Zeichnungsstelle angenommen, und bei 2 Stellen wird a bereitwillig nähere Auskunft der erteilt. Wer seinen Beitrag in das R

La 4 8. Sept.(WTB. ede N 1 J derAgence Havas. Ein deutsches Unterseeboot hat in der D. i a 5 7. Nacht den eGarouhy aus Liver⸗ die Post ins Haus geschickt, und zwar schan zwölf Tage vor pool versenkt. Die Besatzung wurde gerettet. dem Fälligteitstermin, oder auf seinen Antrag der Spar⸗

Ymuiden, 8. Sept.(WTB. Nichtamtlich) Der Fisch⸗ kasse oder Kreditgenossenschaft überwiesen So kann sich das dampferVerano landete hier 18 englische Fischer, näm- Sparkassenbuch allmählich von selbst wieder um den Betrag lich die Besatzungen der SchiffeEmanuel(169 Tonnen), ergänzen, der für die Zeichnung auf die Kriegsanleihe ab⸗ 585 9 97 8 20. A. 8 A 0 8 gehoben wurde. 3 8 7 0 1 undConstance Tonnen). Alle Schiffe, die aus Lovestof Ni i inter die Mein verstecken, e sind. wurden am Montag nachmittag 44 Meilen Ostsüdost Lovestosts o m 1 1 7 125 dert o dert von zwei deutschen Unterseeboboten versenk Mark nicht an, damit auch die dritte Kriegsanleihe den

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London, 8. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des 5 N 3 5 80 f 1 7 1- gleichen gewaltigen Erfolg habe wie ihre Vorgängerin. Reuterschen Bureaus. Der DampferDouro ist versenkt wor Gerade dis kleinen und kleinsten B

. ment zusammengesetzt. Bei der ersten* sind 147 Millionen Mark durch 473 000 Zeichnungen auf9 85 Aus dem Reiche. summen von 100 bis 500 Mark aufgebracht worden; bei

Der Ankauf von Gerste. zweiten Kriegsanleihe aber hatte sich die Zahl dieser Zeich Berlin, 8. Sept.(Amtlich) Die Reichsfutker⸗ ner um nicht weniger als 820 ee mittelstelle veröffentlicht folgende Bekanntmachung: Nach summe war um 178 auf 325 Millionen M 5 vachsen. der Verordnung über den Verkehr mit Gerste aus dem Ernte⸗ Wenn ein solches Riesenvermögen von den kleinsten jahr 1915 von 28. Juni hat die Reichsfuttermittelstelle festzu⸗ Sparern aufgebaut werden konnte, so darf man wohl er⸗ etzen, welche Betriebe Gerste verarbeiten oder verarbeiten lassen warten, daß pie dritte Kriegsanleihe, bei die Voraus- Lürsen und in welcher Menge(Kontingent). Sie kann weiter zur setzungen des Erfolges(die militärische und wirtschaftliche Durchführung der Ueberwachung die erforderlichen Anordnungen Ueberlegenheit) noch größer sind, als sie im März 1915 e Lest recht eine wahre Volksanleihe sein wird. stelle im Einvernehmen mit ihrem Beirat angeordnet, daß Beträge von 100 bis 2000 Mark waren bei der i Aus-

Ankauf von Gerste für gersten verarbeitende Betriebe aus⸗ gabe von mehr als zwei Milli einzel 5 84

ießlich i ihr ausgestellten Gerstenbezugsscheine. 5. 9 1 A u iche Hersterbezugsscheine 17 5 emeldet worden; sie ergaben eine Summe von 1662 Mill.

weiteres der Gerstenverwertungsgesellschaft m. b. H. Berlin und] Mark. Das sind Taten, auf die das deutsche Volk stolz sein München ausgehändigt werden, der danach allein die Möglich⸗ darf; denn die feindlichen Nationen haben nicht 5 keit des Ankaufs von Gerste für Brauereien solche Beweise der finanziellen Bereitschaft aufzubringen. und die anderen e Betriebe gegeben ist., sind noch reichliche Ersparnisse vorhanden, die nicht in fünf⸗ Ein unmittelbarer Ankauf von Gerste ist diesen 95 f be prozentiger Reichsanleihe angelegt sind. Die Zeichnung i g 5 8

icht ttet. W ie Gerste kaufen wollen, müssen, 9451 1 8 die 3 sgesellschaft tun oder sich von der deutschen Sparlassen und ihrer Einl. haben zur 0

iht als Kommisstonäre bestellen lassen. Gegenteilige Bressenach⸗JKriegsanleihe 884, zur zweiten 1977 Millionen beigetragen. Abbe sind* Wer unbefugt(also ohne Gerstenbezugs⸗[Das sind zusammen 2861 Millionen oder 9 schein) beschlagnahmte Vorräte(alle Gerste ist zugunsten der Kom⸗14 Prozent ihrer Gesamteinlagen. Und die Neueinzahlungen munalperbände 1 verkauft, kaust oder ein anderes sind so reichlich ber denz daß die von den e 0 Veräußerungs- oder Erwerbsgeschäft über sie abschließt, wird aufgezehrten Gelder bereits fast vollständig wie

nach der Gerstenrerordnung mit Gefängnis bis zu einem Jahr den. l

. ö wurden. 3 2 oder mit Geldstrafe bis zu 10000 Mark bestraft. Gerste, die 1 i N g.; Gen! ein Betriebsunternehmer unbefugt erworben oder verarbeitet hat, Ver 8 151 wohl 2 1 IE enn

g 0 f f ur Verfü 0 itzt, de F e 51 die Darlehnskassen sich die zur Be⸗

4 a teiligung an der Anleihe verschaffen. Die N Mannheim, 8. Sept.(Prip. Tel.) Die Rheinische nehmen z. B staatliche und Reichsanleihen, also auch die Automobil-* Motorenfabrik A. Benz u. Co, Mann⸗ Stücke der Kriegsanleihen zu 75 Prozent des ee heim, hat auf die dritte Hriegsanleihe den Betragsals Pfand. Wer für 1000 Mark der* RE von Millionen Mark gezeichnet. Von dieser Mark gezahlt hat, bekommt darauf bis 500 ark ge⸗ Summe entfallen 5 Millionen Mark auf ung der Ge⸗ liehen und kann nun zwei Stücke von je und 200 1 f sellschaft, eine Million Mark auf Zeichnungen der Direk- der dritten Anleihe dazu kaufen. Die Kosten dieses Dar⸗ Der ameritanische Friedenskongreß. toren, Kontoristen, Beamten, Meister und Arbeiter und] lehens sind ganz unbedeutend. Sie betragen 8 eh* Nen Dorf, 8. Sent.(gen Irkst. Det Friedens- 500 000 Mk. auf den Arbeiter und Beamten-Unterstützungs⸗ als Ausnahmebedingung, Prozent fürs konareß in Ebieago nahm mit Einstimmsareit Eneschuetun⸗ sonds. Von der zweiten Kriegsanleihe hat die Benz-Gesell⸗ 700 Mark also 36,75 Mark. Das e von zu daten a

deren die Frerbeit de dee te ale Heller der saut J Niclonen Mark gezeichnet, Je daß ihre Gesannt- 400 Mark 35 Marf Jinsen zaßrlich tragen, Jo Jed 2

gen an, in langt, doch von der Forderung des Verbots der Waffengusfuhr J 5 5 N f nur 1,75 Mark z hlen. Und dies 1 and genommen wird. Bryan soble in seiner Rede die Frie⸗ Fee, nunmehr den Betrag von 9500 000 Mark erreicht. bee e nal 8155 47 n 50 Arlt

dens politik Wilsons. Er sprach die Meinung aus, daß Ferner hat die Firma Etablissement Hutchinson, 5 5 Irlit at b et* 5 ieß es Kongres 5 ummiwarenfabrik A. G., Mannheim, den Betrag von gezahlt wird. Auf den Monat berechnet, ma maß vollen* 2 des Kongresses der Friedensbewe⸗] Gum f heim, rag 112 Mad 15 Pfennige aus Die 3

die* gung in Amerika einen starken Anstoß geben werden, da man dem 400 000 Mark gezeichnet.

1 7 1 5 mpsbl.