Ausgabe 
(3.9.1915) 207. Erstes Blatt
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n auf dem Umwege über die Schweiz verkauft Kredite sofort einkassiert würden, während es talien unmöglich sei, seine Kredite aus Oesterreich⸗Ungarn en. Sechstens durch das schnelle Aufkaufen gewisser lange Zeit hinaus, Siebentens durch die Erhöhung Papiergeld, die sich im Anfange des Krie⸗ Metallreserve nicht so schwer fühl⸗

ö Helke

Waren au des Umlaufens von Pe 5 wegen der aufgespeicherten machte, wie jetzt.

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Ein englischer Truppentrausportdampfer versenkt.

1 Konstantinopel, 3. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt mit: Der englische Transportdamp⸗ ferSawslaw ist von einem deutschen Unterseeboot im ert und versenkt worden. Ein

Aegäischen Meer torpedi ö findlichen Truppen ist ertrunken.

großer Teil der an Bord be * An den Dardanellen und an den anderen Fronten keine wesentlichen Veränderungen.

Die Agitation für allgemeine Dienstpflicht in England. 5 Berlin, 3. Sept. Nach demBerliner Tageblatt findet heute in der Londoner Queenshall eine Massenver⸗ sammlung von 3000 Frauen statt, um für die allgemeine Dienstpflicht der Männer Propaganda zu machen.

Die englische Milliardenanleihe in Amerika gescheitert.

Basel, 2. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) DieNeue meldet aus Amsterdam: Alle Nachrich⸗ rk und London bestätigen, daß die große che Milliardenanleihe in Amerika auf un⸗ Zeit verschoben wurde. In Wirklichkeit ist sie itert. Die Morgangruppe sei mit europäischen Schatz⸗ seln geradezu u

Zürcher Zeitu

ten aus New bestimmte rsättigt.

Greys Verteidigung.

London, 2. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) In der Mitteilung des Auswärtigen Amtes über die englisch⸗deutschen Ver⸗ handlungen wird als Abschluß noch angeführt, daß die beiden Grafen Metternich vorgeschlagenen Ergänzungen 5 der von Grey im März 1914 angebotenen Formel folgenden 7 Vortlaut hatten: 8 6 Entweder 1. England wird daher mindestens wohlwollende Neutralität bewahren, wenn Deutschland ein Krieg aufgezwungen, England wird daher selbstverständlich neutral bleiben, wenn Deutschland ein Krieg aufgezwungen wird. a

Daily Chronicle schreibt in einem Leitartikel über die * ch⸗englischen Verhandlungen von 1912: l blieb dabei nicht stehen. Der Balkankrieg brach aus, und die er Konferenz trat zusammen, um einen euxopäischen Krieg zu verhindern. Sie kam zusammen auf die Einladung Greys aund war hauptsächlich infolge seiner Stellungnahme erfolgreich. Grey gab wiederholt besonders im Skutariefall, Deutschland und Oester⸗ kreich⸗Ungarn den stärksten Beweis der Freundschaft und der Ent⸗ schlossenheit, keine Politik zu unterstützen, die nach Angriffslust auf ihre Kosten aussah. Das militärische Gleichgewicht in Europa war damals zweifellos mehr zugunsten Frankreichs und Rußlands wenn die Triple⸗Entente jemals einen Angriff beab⸗ sichtigte, so war damals die rechte Zeit. Statt dessen trat die Entente beständig für Frieden ein. Dia einzige Macht, die auf⸗ brauste, war Oesterreich. Und was tat Deutschland, nachdem es diesen Ausschub erhalten hatte? Es erhob eine große Kriegssteuer, 1 die Armee, Artillerie und Munition gewaltig und ver⸗ einbarte mit Oesterreich, einen Streit mit Serbien vom Zaune zu brechen. So stürzte es in kürzester Frist diejenigen, die un⸗ .. Friedenswünsche bewiesen, in furchtbarster Form in den

Diese Verdrehung bedarf kaum noch einer Widerlegung. Es ist zu bekannt, daß die Veränderungen auf dem Balkan, die Zurückdrückung der Türkei, sehr wesentlich gegen die 5 Zentralmächte gerichtet waren. Diese haben bei den damaligen Konflikten und der Erschütterung des europäischen Gleichgewichts, die von England ertragen wurde, weil sie in seinem Interesse lag, eine große Geduld umd Mäßigung an den Tag gelegt.

Die englischen Verluste.

London, 2. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) DerDaily bezeichnet die britis August auf 2256 Offiz

wird, oder

Die Angelegenheit

als 1914, un

vermehrte

Interessen der

Telegraph

chen Verluste im iere und 30 139 Mann.

Ein deutsches Entgegenkommen gegenüber Amerika.

Berlin. 2. Sent.(WTB. Nichtamtlich.) Wie wir ec⸗ fahren, teilte der deutsche Botschafter in Washington Graf Bernstorff der Regierung der Vereinigten Staaten weisungsgemäß mit, daß nach den bestehenden Instruktionen Pafsagierdampfernichtohne vorherige War⸗ 5 0 daß das Leben der Nichtkom⸗ battanten in Sicherheit gebracht sei, versenkt werden sollen. Hierbei werde natürlich vorausgesetzt, nden Schiffe nicht zu fliehen versuchen und i and leisten, widrigenfalls sie sich ohne weiteres der Zerstörung aussetzen. Es ist anzunehmen, daß die Zwi⸗ schenfälle mit Amerika hierdurch ihre Erledigung finden. London, 2. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) DieDaily . York: Der Herausgeber des Lon⸗ donerEconomist, Hirst, telegraphierte an dieNew York Tribune, daß die Besserung in der Behandlun Kriegsgefangenen, Greys Bemerkungeüber die Freiheit der Meere in seiner Antwort an den Reichs⸗ kanzler und die Modifizierung des deutschen U⸗ Bootkrieges auf eine Verringerung zwecks hochdiplomatischer Absichten hindeuten.

Eine französische Zensurmaßnahme.

Berlin, 3. Sept. Die Pariser Presse veröffentlicht lautBerliner Lokalanzeiger eine Mitteilung, wonach die oberste Heeresleitung aus dringenden Gründen der natio⸗ nalen Verteidigung bestimmte, daß Briefe nach dem Auslande 48 Stunden zurückgehalten werden können, ehe sie aus dem französischen Gebiet weiter gesandt werden.

nung und ohne

daß die betre keinen Wide

News meldet aus New

der Spannung

Die Kämpfe in Kamerun.

Paris, 2. Sept.(WTB Nichtamtlich.) Eine Mitteilung des Kolonialministers besagt, daß die im Osten und Süd- osten von Kamerun tätigen französischen Abteilungen in Fortsetzung ihrer Angriffsbewegung in Richtung

2 05 2 Ven wärtige Hauptstadt der Kolonie, n n am 23.

segzt haben. lung hen 8e auf. Bevor der e 57 Nach

und 24. August die Station Dume be⸗ u gaben ihre Stellungen bei Njassi sten zwischen Nonbiaume und Mallaboldume(3) nd abzog, äscherte er die Station Dume starke Nachhuten auf dem die Stadt beherrschen⸗ dessen wir uns nach erbittertem Kampfe der Einnahme der Station Dume wandte sich eine französische leichte Abteilung mit einer Kanone und einem Maschinengewehr gegen Abong⸗Mbang, das sie am 0 d scheint sich nach Norden um einen Widerstand bei Joto vorzubereiten,

Die Deutschen

29. August einnahm. Der ge

London, 2. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Der Staatssekretär der Kolonien emp⸗ fing ein Telegramm von dem Gouverneur von Ni⸗ gerien mit der Mitteilung, daß die Stadt Gas ch a ñka in Kamerun am 16. August widerstandslos besetzt worden sei. Am 21. August wurde die sejindliche Stellung bei Ga⸗ schala unerwartet angegriffen; der Feind zog sich zurück.

die dritte Kriegsanleihe!

Aus Stadt und Cand. Gießen, 3. September 1915. Metallsammeltag.

Gestern war der zweite Ablieferungstag für Kupfer, Messing und Nickel. Er hat eine überreiche Ende gebracht. Der Andrang zu der Sammelstelle an der Aliceschule war so stark, wie ihn niemand erwartet hatte. Mit Schiebkarren, Körben, Kisten, Kinderwagen und ähnlichen Transport⸗ mitteln war man zur Stelle, um sein Metallopfer auf dem Altar des Vaterlandes niederzulegen. Mit dem guten Willen freilich war es allein nicht getan, denn es gehörte auch eine große Menge Geduld dazu, um auszuharren, bis die lange Reihe der Frühergekommenen erledigt war. Das umfangreiche Geschäft wickelte sich in drangvoll fürchter⸗ licher Enge ab, und die Metallkommission hatte in ihrem Keller nichts zu la Eine Frau, die endlich nach voll⸗ zogenem Handel wi an die frische Luft kam, meinte mit erleichtertem Aufatmen, im Schützengraben oder im Unter⸗ stand könne es nicht schlimmer sein, und auch zum Metall⸗ abliefern gehörten Nerven. Nebenbei konnte man auch die Ansicht hören, die Wartestunden des Vormittags könne man 8 viel besser am häuslichen Herd verbringen. Ja, wenn es 5 noch abends wäre.

Was kommt auf das Zauberwort des Staates nicht alles vom Boden oder sonstigen Winkeln zum Vorschein. Mit Mörsern und Kesseln, Leuchtern und Kochgeschtrren ist's bei weitem nicht getan. Da bringt ein Herr einen oldeten Granatverschluß, einen Veteranen von 1870, der schon ein⸗ mal im Kriege seine Schuldigkeit getan und seitdem im 1 auf einem Schreibtisch als Briefbeschwerer ein otium cum dignitate, den wohlverdienten Ruhestand genoß. Der Krieg hat ihn nicht ruhen lassen. Er brennt wieder darauf, gegen den Erbseind zu ziehen; praktisch und prosaisch genommen bringt er seinem Besitzer einstweilen einen patriotischen Verdienst für Fünfviertelpfund. aße Eine Dame hat eine kunstvoll gearbeitete bronzene Vase unterm Arm, die den Stempel einer fans nchen Fabrit trägt; in Form von Munition soll sie Herstellern urlgeschickt werden. Andere schleppen vollständige Krvn⸗ 1 die noch fix und fertig zum Gebrauch sind, heran: manches Stück sieht man auch, bei dessen Anblick man die Opferfreudigkeit der Verkäufer doppelt begrüßen möchte: jene Mißgeburten des Kunstgewerbes, die jahrzehntelang zum Schrecken jedes Menschen von Geschmack: die guten Stuben bevölkert haben. Wenn doch die Ablieferungsmög⸗ lichteit noch ein wenig weiter gehen möchte, damit man alle schreienden Hirsche mit einer nie gehenden Uhr im Bauche, alle bronzierten Amors, die als Thermometerhalter ein würdeloses Dasein führen, alle obstmesserbewa Möpse, kalendertragenden Adler und verwandte S 1 scheußlichkeiten in den Schmelzofen zwingen könnte! 5 münzen, außer Kurs gesetzte Stücke aller Staaten, werden pfundweise abgeliefert: und so ist die Mannigfaltigkeit dessen, was der. Metallkommission unter die kommt,

..

10 Manche der Ablieferer bringen sogar ein doppeltes Opfer: das lange Warten hat sie so wenig in ihrem vater⸗ ländischen Empfinden beirrt, daß sie auf all Bezahlung verzichten. An den beiden Ablieserungstagen sind bereits N mit 80 cel ber e feuerte eine schwere Batterie, die am Eingang des Ortes auf⸗ ein Zehntel davon ist Reinnickel, je zur gestellt war. Oestlich von Bielsk war heftiges Gefecht, das gegen] Kupfer und Messing. Man darf vermuten, daß auf dem abend gut voran lam. Wieder waren die Russen ein Stück gegen] bisher eingeschlagenen Wege der freiwilligen Ablieferung den Wald von Bialowiesk zurückgedrängt. In der Stadt er⸗ soviel Material eingeht, daß von der zwangsweisen Ent⸗ fuhr ich, daß soeben auch Ossowiec gefallen sei und Teile der eignung abgeschen werden kann.

8. Armee drängen gegen Bialystok von Norden, während jedes 3 ö ** Für die Kriegsanleihe wurden W 1 Stadt bei den sechs Banken ausgenommen die Rei 1 stamt-

weitere Vordringen der Armee Gallwitz über Bielsk die Flanke * a Kräfte, die noch die Linie um Bialystok halten, edroht. Während ich durch die schmutzigen Straßen der weitläufi⸗ di ie kasse und das gen Stadt fuhr, die in der Hauptsache aus Holzhäusern besteht, e A 15 Für be Hieb dachte ich an den eisigen Winternachmittag, da die österreichi⸗ 1758 115 t das einen schö Aua Die Stadt Gießen, die schen Motorbatterien im Walde von Wolka⸗Brzözawa ihren Eisen⸗ bei 1 1 Auteihr 200 000 We 5 r sich 2zeichnete, auch diesmal wieder mit einem größeren Betrage beteiligen. Die meisten der bisher vorliegenden Zeichnungsziffern von außerhalb zeigen weit höhere Beträge als das erste und

hagel über die Festung gegossen hatten, wie das Werk deutlich sichtbar zerschossen wurde und wie trotzdem über die gefrorenen zweite Mal; viele Unternehmen zeichnen die Summe der beiden ersten Beteiligungsziffern. 5

Sümpfe der Infanterieangrif, nicht vorwärts kommen konnte,

weil überall von unten her der Tod nach den Stürmendent

greisen wollte. Jetzt fiel das Sumpfnest als reiche Frucht. Und

ich 8 t 4 in 4 4 8 mit großer Er⸗ 7

wartung Bialystok als nächstes großartiges Quartier ausgemalt** 1 1 1.

0 N 1 us zeichnung. Stabs⸗ und Bataillonsarzt Dr.

wurde, Bialystok hat 100 000 Einwohner, elektrisches Licht, Waf Schäffer ban hier, 13 7 e 00

Erwartungen auf Bäder und ein gutes Hotel⸗Bett. Es ist dann] Hessische Sanitätskreig am Bande der Tap erkeit 55

anders gekommen, anders herum, könnte man richtiger sagen.] hat, wurde neuerdings auch mit dem a An vielen Häufern von Bielsk sah man noch die Granat⸗ verdienstorden mit Schwertern aus ea

spuren. Am Vormittag noch hatten die Russen hineingefunkt, aber Das Eiserne Kreuz 2. Klasse er

len kein Haus waren keine Verluste zu beklagen. Sie gehen g, von rgiewsk vom Kaiser persönlich überrei

ja n 1 Finde 5 a ee 5 1 Pod. 0

hinter Rozan hatten sie weiter hinter der Linie, bei weren[ herzog errat Heinrich f

Artillerie, einen Hauptmann gesucht, der nur gerade für einen Nermscht zum 1. September ds. Js. das Ehrenzeichen für 36

Der Seekrieg.

London, 2. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Lloyds Agen⸗ tur meldet: Der DampferSavona(1180 Tonnenß ist versenkt worden. 17 Mann der Besatzung wurden ge⸗ rettet, drei werden vermißt.

a Uriegsbtiefe aus dem Osten.

Von unserem zum Ostheere entsandten Kriegsberichterstatter (Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.)

Gegen den Wald von Bialowiesk.

Rudka, 25. August.

Am Abend, als ich mich von der Armeegruppe Beseler ver⸗ abschiedete, saßen auf den weiten Wiesenflächen des Radziwillschen Schloßparkes Rehe und Dammwild, ein glitzriges Mondlicht streifte über das zauberhaft schöne Friedensbild, es war so still, daß man den Schritt des Postens auf dem Kiesweg bis in den Park hinein hörte. Das donnerdunkle Dröhnen in der Luft war verstummt, der Abend atmete in tiefen kühlen Zügen. Die Luft wehte von dem mattglänzenden Narew⸗Tal her. Selbst der wenig schöne Ankerstein⸗Bau des Schlosses Zegrzynek hob sich leicht und an⸗ mutig in diesem Lichte aus dem Dunkel der alten Bäume.

Das war der letzte Eindruck nach den aufreibenden Gluttagen der Belagerung. Dies abendliche Verklingen in dem Dämmergrün des Parkes. Tann, am nächsten Morgen, fuhr ich über Pultusk wie ruhig, ohne durchmarschierende Bataillone, vergessen schlief die Stadt über Wyszkopf, war das gestern, daß da die blutigen Kämpfe gingen, vor vierzehn Tagen, vor einem Monat? Die Zeit fließt, man weiß nicht Wochentag und Sonntag, und das neue Ereignis, und jeder Tag bringt neue, macht das Bildnis der andern dunkler über Wyszkopf am Narew, über Ostrow nach Zambrowo und dann die Straße entlang, der sich die Armee Gallwitz in den letzten Tagen unter täglichen, stündlichen Gefechten vorwärtsgekämpft hat.

Das sumpfige Tal der Nurzek war ein schwer zu überwindender Abschnitt, da die Russen unaufhörlich die aus der Verkürzung der Hauptfront gewonnenen Kräfte gegen die Stoßgruppe Gallwitz warfen. Aber die vier xussischen Divisionen, die eben frisch aus der Bahn kamen, ausgeladen und in die Linie, wurden in den allgemeinen Wrirwarr des Rückzuges hineingerissen. Die russischen Verluste in diesem frontalen Ringen sind sehr schwer. Am Anfang dieser Kämpfe nahmen sie noch sorgsältig ihre Verwundeten zurück, aber bald ließ die doch endlich einsetzende furchtbare Zerrüttung die Zurückweichenden an solche Dinge nicht mehr denken. Sie ließen überall ihre Verwundeten zurück. Der Sumpfwald von Bialowiesk, der ihnen den Rückzug zur Katastrophe gestalten kann, droht im Rücken, und je mehr sich die vordringenden deutschen Armeteeile Bielsk näherten, desto erbitterter wurde der russische Widerstand. Wenn in den Abschmitten vorher sich die Graben⸗ Linien in fünfzehn Kilometer Entfernung hintereinander hin⸗ gezogen hatten, so mußten jetzt alle fünf Kilometer die Gräben genommen werden. Diese Kämpfe, die nun seit über eine Woche entlang der Straße Ostrow Bielsk gehen, stellten an unsere Truppen ungeheure Anforderungen, ebensolche an die Armee⸗ leitung, die die Aufgabe hatte, auf einer langen und schwierigen es steht in der Hauptsache nur eine einigermaßen gute Straße zur Verfügung Strecke Munition und Verpflegung sicher zu stellen. Es läßt sich da aus militärischen Gründen manches nicht sagen, aber ich glaube dem Ober⸗Quartiermeister, daß es sich selbst in seinen Träumen darum handelte, ob eine gewisse Bahnlinie rechtzeitig wiederhergestellt würde. Uebrigens sie wird es, es ist erstaunlich und bewundernswert, wie schnell scheinbar unmögliche Dinge auf diesem Gebiete möglich gemacht werden.

Vor drei Tagen wurde Bielsk erreicht. Als ich dort war,

serspülung, wir schwelgten in den Schmutzstraßen von Grodno in trotzdem jeder Winkel belegt war es ist ja hier oft auf Mei⸗ d. R. Hans Förtsch aus Gießen. Es wurde i nach der Er⸗

fdienstahre in Gold verliehen. Der Großherzog hat am S nn de. Is. dem Nanmerntufster Uleich Roh de das e berne Ehrenkreuz für 25 Jahre Hofdienst verliehen Am 26. August ds. Is. wurde der Finanzamts⸗Bureauporsteher Lud⸗ Glasfenster eingebüßt hatte. wig Heilmann zu Dieburg auf sein 1 bis zur Wieder⸗

Auf jeden Fall war in Bielsk zunächst kein Quartier zu ha- herstellung seiner Gesundheit unter Ar ung seiner treuen ben, so fuhr ich zurück nach Rudka, in das Pfarrhaus, das 55 Biene vom 1. September ds. Is. an in den Ruhestand versetzt.

ein kleines Biedermeier⸗Idyll weit von jeder vernünftigen St Am 27. August ds. Js. wurden der Weichensteller Johann liegt. Das ganze Dorf und gräfliche Gut Rudka ist unter 7 Ehmig zu Wörrstadt und der Bahnwarter en zu Sturm, der über Rudka 1 Bransk ging, wie durch ein Wun⸗ 3 9. Site n e A due 1 N Wentz kehrt on dem Uflergarten dlähen die Herößeo en und r eren ging ticken zer dee boite

wenig berührt. In dem Pfarrgarten blühen die Herbstrosen, und ie Birn⸗ ö d i i Last rei mstadt. Der Charakter als Rechnungsrat wurde dem Ober⸗ Ben geld fun e e be a ad eee Vierke in Darmstadt verliehen. Das

Früchte. Goldfunkelnd steht der Herbst über Wald und Garten 1 5 Dorf. dt i i Eiserne Kreuz zweiter Klasse erhielten Posssekretär W. Müller und Dorf Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter. 8* Mainz* Nostassitent Engeler aus Gießen; die Hessische

Tapferkeitsmedaille Postsekretär Strohauer aus Maim Aus dem Reiche. und Voftassitent Volz aus Seligenstadt. Versetzt wurden: Ober⸗ Die Kriegsanleihe.

0 Goedtke von Adlersberg von Köln nach n Possekretär Kammer von Trier nach Darmstadt. Saarbrücken, 2. Sept.(WTB. Nichtamtlich.) Die Familie Stumm⸗ Halberg zeichnete auf die dritte

Angenommen zu Postagentinnen wurden Frau Eyppard in J Kriegsanleihe wieder einen Bettng von 3 Millionen

Tag aus Berlin zu 7 55 einer dienstlichen Besichtigung dort war und hier in Bielsk war etwa irgend ein kleines Holzhaus zerschlagen, so daß das Innere nur noch aus Trümmern bessand, während daneben die große hübsche Apotheke nicht einmal ein

Appenheim und Frau He berer in Dudenhofen; zur Telegraphen⸗ Mark.

Margarete Buaner in Mainz. Vor dem Feinde ge⸗ dal 175 0 it Postafsistent Engeler aus Gießen. Gestorben * Berlin, 2. Sept.(WTB. Nichtamtlich) In de f; Sitzung des Bundesrats gelangten zur Annahme 5

sind die Postagenten Eppard in Appenheim und Heberer in

wurf einer Bekanntmachung zur Erweiterung der Bekanntmachun

über die Vorratserhebungen vom 2. Februar 1915, Entwurf einer Verordnung zur Beschränkung der Milchver⸗ wendung, ein Antrag Bayerns betreffend Anerkennung der Reifsezeugnisse der Gymnasialkurse bei höheren Mädchenschulen in Bayern als ausreichenden Nachweis der wissen⸗ schaftlichen Vorbildung für das medizinische Studium usw.

igung hervorgerufen und zwar um so mehr, Her Wildabschutz gerade in diesem J minderung des Wildschadens an Brotgetreide, 8 und Hackfrüchten sowie zur Versorgung des Fleis mit Wildbret dringend geboten ist. Wie wir