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1 eitung Verlag,
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Gener
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165. Jahtgang
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al⸗Anzeiger für
Buch⸗ und Steindruckerei A. Lange. Schriftleitung,
Montag, 30. August 101
Bezugsprei⸗ monatl. 75 Pf., viertel⸗ jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel jährl. ausschl. Vestellg Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf.— Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den volitischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen.
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Er (Amtlich.)
Westlicher Kriegsschauplatz.
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Auf einem gro der Artillerien und Feindliche F
ende, Middel Baden) wurden bomben getötet.
Oestlicher Kriegsschauplatz. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls
In den Ge berg ist wurden gefange Maschinengewehre unserer Front den abgeschlage
Südö neralobersten v. E
Zwischen dem
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mird verfolgt. Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls
Prinz Die Heeres Forst und übe
8 to wok— Mycz chawiec⸗ und de pen den geschla sche Reiterei warf
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Notiz: Rad . Swi Poniewiec.
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Keine wesentlichen Ereignisse.
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Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Südöstlich von Kowno w
Widerftand gebro
weichenden Russen.
Das Waldgelände östl schritten, weiter südli Dombrowo
Linie schnitt(östlich von
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Prinzen Leopold von Bayern.
Die durch den Bialowieska⸗
Heeresgruppe nähert sich mit ihrem recht
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Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls Unter Nachhutkämpfen wurden die Russen bis in die
Linie Poddobn
Tewli— Kobryn gedrängt. 5 Unsere von Süden her durch das Sumpfgelände vor⸗ dringenden Verbände haben den Feind bis nahe vor Ko⸗
bryn verfolgt. Mit einer Ro mit tiefem Absche Maskierung ihrer wohnern, ihr
unter viele Frauen und
griffen entge Feuer unter ihnen
Süd ö st
Die verbündeten genen Feind über die Linie Pomorzany— Koniuchy— Kozowa und hin
rückgeworfen.
, Am Samstag on der Bieden
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fechten nordöstlich von Bausk und Schön⸗ der Gegner geworfen. Ueber 2000 Russen
zwischen Radsiwilischki und Swjadosze wur⸗ stlich von Ko wno schreiten die Truppen des Ge⸗
gruppe ist im Vordringen in den Bialowieska⸗ r die Lesna⸗ am Unterlauf sie bereits ge
Heeresgruppe des Generalfeldmarschalls
Igung ist die Straße Kamieniec— Li⸗ ez zee überschritten. Zwischen dem Mu⸗
gestern Kobryn) eine feind li Südöstlicher Kriegs
Unter Führung des Generals Gra deutsche und österr.⸗ungar. Truppen ge Sipa nördlich und südlich von Brzez Stellungen durchbrochen. N genangriffe wurden Gegner nach weiteren wird verfolgt.
roßes Hauptquartier, 29. August.
1 e wo na de Huupfe zum Stellungskrieg erstarrt waren,
der neue Durchbruch in Ostgalizien. Die finkenden Hoffnungen der Entente.
* oßes Hauptquartier, 28. August.
scher Handgranatenangriff auf Linge⸗ un Münster) wurde abgewiesen. 1 n 1 5 1 war die Tätigkeit r Flieger rege. lieger bewarfen ohne Erfolg O st⸗ kee und Brügge. In Müllheim ei Zivilpersonen durch Flieger⸗
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v. Hindenburg.
ngenommen zwei Geschütze und neun erbeutet. Feindliche Vorstöße gegen Teile
ichhorn siegreich weiter vor. Bobr und dem Bialowieska⸗Forst Die Stadt Narew ist besetzt.
en Leopold von Bayern.
Prawa, deren östliches Ufer nommen hat.
v. Mackensen.
3
m Prywet⸗Fluß treiben unsere Trup⸗ genen Feind vor sich her. Deut⸗ bei Samary(an der Straße Kowel— che Kavalleriedivision. auplatz.
n Bothmer haben stern an der Zlota⸗ any die russischen üchtliche feindliche Ge⸗ blutig abgewiesen. Heute früh gab der Mißerfolgen den Widerstand auf; er
Oberste Heeresleitung.
schki liegt 10 Kilometer östlich
siwili 8 östli e liegt 60 Kilometer östlich
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icher Kriegsschauplatz.
icher Kriegsschauplatz.
v. Hindenburg. urde hartnäckiger feindlicher unsere Truppen folgen den
ich von Augustow ist durch⸗ ch wurde in der Verfolgung die Gorodok— Narewka⸗ Ab⸗ der Stadt Narem) erreicht.
chen;
Forst verfolgende en Flügel Sceres⸗
v. Mackensen.
o(an der Straße nach Fruzana)—
heit, die unsere Truppen und unser Volk u erfüllen muß, haben die Russen zur
Stellungen Tausende von Ein⸗ e eigenen Landsleute, dar⸗ Kinder, unseren An⸗ gengetrieben. Ungewollt hat unser einige Opfer gefordert.
licher Kriegsschauplatz. 3 9 75 haben den gestern geschla⸗ ter den Koropiez⸗Abschnitt zu⸗
Oberste Heeresleitung. . ö brachten die Tages berichte die Meldung hme der Offensive in Ost⸗ der Schwenkung der Armee Mackensen
sprechereien Sasonows f
und wo sich seitdem an der Zlota⸗ bedeutsamere Tätigkeit gegenüberla hat auch dort wieder zum Durchbru zu Tode getroffenen russischen Bär reichischen Landes zu entreißen,
Krallen hielt. Der Kampf um dies
kilometer begann auf
Lipa die Fronten ohne gen. Der Frontalangriff ich geführt. Es gilt, dem en das letzte Stück öster⸗ das er noch in seinen e etwa 10000 Quadrat⸗ den Schlachtfeldern, auf denen genau vor einem Jahre die österreichisch⸗ungarischen Fahnen schon einmal wehten, ehe die ungeheure Uebermacht die morali⸗ schen Sieger der ersten Schlacht von Lemberg zum Zurück⸗ gehen zwang. Die groß angelegten Operationen haben die Russen nunmehr schon in zwei Tagen veranlaßt, ihre Front in einer Ausdehnung von 250 Kilometern nach rückwärts zu verlegen, überall scharf v gt vom Feinde, der bereits
über 10 000 Gefangene bine sich bringen konnte. Es ist zu ach ihrer Methode an einem
vermuten, daß die Russen ßabschnitt versuchen werden,
weiter östlich gelegenen F. ü 6 öglichst lange aufzuhalten: kämen dafür nacheinander g des Rückzuges aber auf dem Umstande, daß an⸗ ing vom Verfolger gelungen en rückwärtig vorbereiteten en. Man darf also erwar⸗ Wolhynien und Podolien, aß auch der Boden des vom Feinde werden wird.
in Betracht. Bei der Ausde 200 Kilometer Frontbrei
Inner⸗Rußland. Die in dem atemlosen maßen aus dem G
ungen, die man Polen einiger⸗ te, werden von deten wohl bald
sonow hat inzwischen die„Times“ r Erklärung gemacht, daß Ruß den denken werde, solange noch ein feindlicher Soldat auf russischem Boden stände. In dem Augenblick, wo dieser „Boden“ von Tag zu Tag wächst, nimmt sich diese Beteue⸗ rung wohl auch bei der verzagenden Ententegemeinde nicht sehr bestechend aus! Oder sieht Sasonow Polen nicht mehr als russischen Boden an? Das würde sein Versprechen we⸗ sentlich einfacher gestalten. Jedenfalls ist seine letzte Tirade bemerkenswert als ein Maßstab für die Hoffnungen und Ent⸗ wür fe, mit denen man drüben noch zu rechnen wagt. Es ist noch nicht allzu lange her, daß derselbe Sasonow nicht ruhen zu wollen prophezeite, bis Deutschland zerschmettert am Boden liege, und mit seiner Sanktion prägte man in Peters⸗ burg berefts Denkmünzen, die den Kosakenhetman im Verein mit dem Lanzenreiter Lord Curzons untekm Brandenburger Tor zeigten. Die Wandlung der Stimmung und Ziele zu erklären, sind Schlagwörter gut. Deshalb hat man die Dampfwalze neuerdings in eine„Saugpumpe“ umkon⸗ struiert, die die Deutschen in die Wüste locken und verschlucken soll. Von den Eigenschaften der ersteren spricht nur mehr die niederwälzende Wucht, mit der die rückflutenden russi⸗ schen Massen das eigene Land einer flachen Hand gleich⸗ machen; mit Feuer und Stahl wütet man gegen das eigene Fleisch. Das ist eine grause Ironie der Weltgeschichte. Den leichtgläubigen Russen' die Wiederholung von 1812 vorzureden, mag bis zu einem gewissen Grade gelingen; was aber die Verbündeten von dem strate⸗ gischen Rückzug denken, erhellt am besten aus der englischen Presse: Was will das werden? ist das Alpha und O ihres Nachdenkens über die Katastrophe im Osten. Dabei
zum Ver⸗
mittler de land nicht an Frie⸗
mega
kämpfen hierbei au Schlachten, die
in die feindlichen L Brzezanh wurde
mußte das Schl ganzen Front d Auch östli zu Kämpfe Feld
Nördlich der PripjetjS
Kamieniec⸗Litowsk Streitkräfte schl
so östlich Polazzo und San Doberdo, dann an unse Tolmeiner Brückenk dauert das Gefecht fort. nördlich des S
Wien, 29. Aug.(WTB. verlautbart: 29. August 1915.
Russischer Krie
Nichtamtlich.) Amtlich wird
erhöhte sich auf 10 Kavallerie Freiherr deren vorgestri das Infanteri ferkeit ab
nnen, stehen den Nordosten offen ten in der Gegend von ielomwiezskaja
haben auch an anderen Orten die Erwartungen der Alliier⸗ ten den Gefrierpunkt erreicht: die Dardanellenoperationen versanden in den blutgetränkten Feldern von Gallipoli, die Italiener holen sich eine Niederlage nach der andern, Joffre muß die sinkenden Geister des Widerstandes damit beleben, daß er in einem Armeebefehl den kommenden Winterfeldzug an den Rhein verlegt, in England droht wieder das Ge⸗ spenst des Bergarbeiterstreiks, und die würgende Jaust des U-Boot⸗Krieges wird von Tag zu Tag fühlbarer. Die Groß⸗ allen also in den denkbar ungünstig⸗ sten Augenblick.
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Die Tagesberichte unserer Verbündeten. ien, 28. Aug.(WTB. Nichtamtlich) Amtlich wird verlautbart: 28. August 1915.
Russischer Kriegsschauplatz. Unsere in Ostgalizien stehenden Armeen haben gestern die seit Wochen ausgebaute russische Front an der
zwei Alpini⸗Batail Truppen im Hand. glos waren einzelne . und den Raum nördlich gesetzten Vorstö ße, somie vier Angriffe li⸗Vrch—Sliemme. Auch der gegen Flitsch mit beträchtlichen Kruͤften versuchte zum Stehen Hier wie überall blieben unser⸗ Stellungen festin der Hand ihrer Verteidiger. An der Kärn tner Front sst es ziemlich ruhig. „ Grenzgebiet dauern die Geschütz⸗ kümpfe mit wechfelnder Stärke fort. b Der Stellvertreter des Chefs des v. Höfer, Feldmarschalleu
Schwere feindliche Verluste an Konstantinopel, 28. Aug.(W Das Hauptquartier teilt mit: An der Darda
Angriff kam zun
Generalstabs tnant.
den Dardanellen,
ds Nichtamtlich)
Zlota-Lina an metreren Stellen durchbrochen. Sie
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nellenfront griff der Feind in der Gegend von Anm
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