Kriegsnamen, die von der Kriegsbeute an Speise und Trank herrühren. Als um die Neujahrszeit 1516 das Landvolk vom Zürichsee nach der Stadt zog und sich dort auf Rechnung der gnädigen Herren an allerlei Festgebäck gütlich tat, da ward dieser Zug der„Leb⸗Chuechen⸗Chrieg“ getauft; es war nämlich just die Stunde,„da die Lebküchler auf den Gassen überall Naschwerk seilboten“. So hat auch der„Speck⸗Krieg“ von 1565 seinen Namen von dem leckeren Bündner Rauchfleisch erhalten, daran die Krieger sich damals erfreuten. Zum Schlusse mag noch der humorvolle Ursprung des Namens„Henne⸗Chrieg“ erwähnt sein, womit der Einfall der Tiroler ins Unterengadin vom Jahre 1465 bezeichnet wird. Damals hatten die Angreifer gedroht, sie würden im Lande auch nicht eine Henne verschonen, und so ist diese Henne im Kriegs⸗ namen unsterblich geblieben. 0
Vermischtes. Grubenunglück.
* Görliitz, 27. August. Gestern mittag sind in der Grube „Glückauf“ in Lichtenau vier Bergleute von Erdmassen verschüttet worden. Die Verschütteten sind vermutlich tot; die Leichen sind noch nicht geborgen.
*
— Die Entstehung des Namens Gallipoli. Ueber die Herkunft des Namens der im Mittelpunkt der Dardanellen⸗ kämpfe stehenden Halbinsel Gallipoli sind die verschiedensten Be⸗ rachtungen angestellt worden. Nun schreibt der Figaro zu dieser trage:„Verschiedene Forscher, die in ihren Untersuchungen auf die Zeit der Kreuzzüge zurückgingen, erklärten, daß die franzö⸗ sischen Kreuzfahrer an den Dardanellen landeten und dort ein Lager errichteten, das sich im Verlauf der Zeit zu einer Stadt entwickelte, die den Namen„Stadt der Franzosen“ oder„Stadt der Gallier“ erhielt. So wäre also aus dem lateinischen Worte gallus und dem griechischen Worte polis die Bildung Gallipolis entstanden. Doch der Name Gallipolis reicht weiter vor die Zeit der Kreuzzüge zurück. Die Stadt ist eine Gründung der Maze⸗
donier, die sie Kallipolis—„die schöne Stadt“— nannten, welche Bereicherung sich im Sprachgebrauch in„Gallipolis“ um⸗ wandelte. Uebrigens gibt es auch in Ohio, in den Vereinigten Staaten, einen Ort Gallipolis, der im Jahre 1790 von franzö⸗ sischen Kolonisten begründet wurde. Die beiden Namen stehen aber wohl kaum in irgendeinem innerlichen Zusammenhang.“
* Daß unpatriotische Verhalten der reichen Italiener. Die Zeitung„Gli Avanti“ veröffentlicht eine Er⸗ klärung des früheren Bürgermeisters von Bologna, Marquis Tanari, worin es unter anderem heißt:„Es gibt eine traurige und schmer⸗ liche Tatsache, die man nicht mit Stillschweigen übergehen kann. Die reichen Familien in unserem Lande, die aus ihren Gütern hohe Einkünfte beziehen, kümmern sich nicht im mindesten um die hun⸗ derterlei Anforderungen, die die gegenwärtige Lage an sie richtet. Sie spenden nichts oder nur ganz wenig für die öffentlichen Samm-
lungen. Es ist mir unmöglich, hierüber zu schweigen.“ Büchertisch. — Die Kämpfe in den Vogesen gehören zu den
blutigsten und anstrengendsten im ganzen Feldzuge. Eine sehr inter- essante von Augenzeugen geschriebene Darstellung dieser Kämpfe befindet sich in den neuesten 39.— 41. Hesten von Bongs illustrierter Kriegsgeschichte, Der Krieg 1914/15 in Wort und Bild“ (Deutsches Verlagshaus Bong& Co., Berlin W. 57, wöchentlich ein Hest zum Preise von 80 Pfg.).„Es ist eine tolle Sitvation,— heißt es dort— wie sie ähnlich wohl kaum an einer anderen Stelle der Kriegsschauplätze zu finden ist. Als könnte jede Sekunde der entsetzliche Nahkampf ausbrechen! Die Kuppe des Hartmanns⸗ weilerkopfes bildet ein Plateau von 12 m Durchmesser. 5 m Tiefe davon nach Ost und Nord haben wir, 2 m Tiese nach Süd und West die Franzosen, bleiben 5 m Zwischenraum! Es ist ein furcht⸗ bares Lauern aufeinander hier oben. In stark besestigten und ver— schanzten Felsengräben liegt man sich gegenüber, und ohne Unter⸗ laß geht der schrecklichste Kampf, den der Stellungskrieg erzeugt, der mit Handgranaten.“ Der erste Teil, die eigentliche Kriegs- geschichte, enthält serner die Schilderungen des russischen Feldzuges
..
*
im April, die mit der Eroberung des Zwininrückens ihren Anfang nehmen. Daran schließen sich die Kämpfe in Frankreich während des Monats April. Im zweiten Teile, der Krieg in Einzeldarstellungen, finden wir sehr interessante Berichte wie:„Im Handgemenge von Plava“,„Aus den Kämpsen vor Szawle“,„Das Ringen um Görz', -Unser nächtlicher Uebergang über die Bzura“ u. a. m. Auch diese von Kriegsteilnehmern beigesteuerten Berichte sind mit Bildern im Felde stehender Maler begleitet, so daß der Leser ein durchaus lebendiges Bild von dem gewaltigen Ringen unserer braven Truppen in Feindesland erhält. Jarbige Kunstblätter nach Ge⸗ mälden und Zeichnungen von Heims, Zimmer, Halke erhöhen den Wert der Hefte. 1
Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.)„ Ein Vorschlag. 5 Der Staat braucht nicht nur Gold, Kupfer und Messing, sondern auch Gummi, das jetzt sehr rar ist. Gummischuhe, die nicht mehr benutzt werden, liegen noch in großer Zahl in den Häusern. Diese gilt es zu sammeln, da sie großen Wert haben. Viel Wenig gibt ein Viel und die Sammlung könnte die neu⸗
gebackene Metallsammelstelle übernehmen. Die hiesige Gummifabrik kann diese Gummischuhe mit bestem folg verarbeiten, in wertvolles Gummi umarbeiten.— T—. ———— ä—— Kirchliche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinde. 5 1 Gottesdienst in der Synagoge(Süd⸗Anlage). Samstag, den 28. August 1915: Vorabend: 7.00 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Nachmittags; 4.00 Uhr. Sabbatausgang: 8.05 Uhr..
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Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen.
Mahnung des 1. u. 2. Zieles Gemeindesteuern u.
Kanalgebühren für das Rechnungsjahr 1915.
Die im Monat dent ds. Js. fällig gewesenen beiden ersten Ziele Gemeindesteuern und Kanalgebühren können mit Rücksicht auf die verspätete Ausgabe der Zettel noch bis zum 11. September ds. Is. einschließlich ohne Kosten
bezahlt werden. 0
Diejenigen, die mit der Zahlung dieser Ziele noch im Rückstande sind, werden hiermit gemahnt, die Abgabe bis 11. September 1915 an die Stadtkasse zu bezahlen. Vom 13. September an gelangen beide Ziele zur Beitreibung, wodurch Pfändungskosten entstehen. Ueberweisungen im Bank⸗ und Postscheckverkehr müssen am 11. September ebenfalls bei der Stadtkasse gutgeschrieben sein, andernfalls die Beitreibungskosten erhoben werden. 16787 B
Die Auszahlung der Familienunterstützungen für 1. bis 15. September 1915 an die Angehörigen der zum Heeres⸗ dienst Einberusenen findet statt:
u. Reichs⸗ und Kreisunterstützuns: an diejenigen, deren Namen beginnen mit A—K Mittwoch, den 1. September 1915 I.—2 Donnerstag, den 2. September 1915. b. Städtische Unterstützung(Mietszuschust): an diejenigen, deren Namen beginnen mit A- Freitag, den 3. September 1915 I 2 Samstag, den 4 September 1915. c. An Vermieter, die Mietbeträge abbolen: Montag, den 6. September 1915.
Die Auszahlungen finden von 8—1 Uhr vormittags im Stadthaus, Zimmer Nr. 16, statt. 6848 B
Die Auszablungen können nur an den vor⸗ geschriebenen Tagen stattfinden.
Die Beiträge zur land- und forstmirtschaftlichen Be⸗ rufsgenossenschaft für das Jabr 1914 können in den nächsten 8 Tagen noch ohne Mahnkosten an die Stadt⸗ kasse bezahlt werden. 6847 B
Aus der Kommerztenrat Heichelheim⸗Stiftung
sind am 1. November ds. Js. 968 Mark zu verteilen. Nach 8 0 925 i können zur Bewerbung nur zu⸗ elgssen werden: f 20 Personen, die während des Feldzuges 1870/1 im Militär ⸗ verhältnis gestanden haben, und b) Frauen und der solcher Personen, vorausgesegzt, daß sie einer derartigen Unterstützung würdi und bedürftig sind und vom Tage der Bewerbung a rückwärts gerechnet mindestens 2 Jahre ununterbrochen in Gießen gewohnt haben.
Bewerbungen sind bis zum 115 September ds. Js. im Stadthaus, Zimmer Nr. 15 schriftlich oder mündlich einzureichen unter Vorlage der die Erfüllung der Bedin⸗ gungen nachweisenden Papiere und ärztlicher Bes gungen über etwa behauptete Krankheiten.
Die Dachdeckerarbeiten für die Unterbaltung des
Nebengebäudes Wolkengasse Nr. 11 sollen,
Montag, den 30. August d. J., Arnittags 10 Uhr,
öffentlich vergeben werden.
Die Unterlagen liegen auf dem ftädtischen Hochbau⸗ ck, der da⸗ thin 0B
amt zur Einsicht offen. Angebote auf Bordru selbst erhältlich sind bis zum genannten Termin dort einzureichen. Zuschlagsfrist 8 Tage. 6850
Städt. Wohnungsnachweis Gießen, Asterwe
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1 Haus zum Alleinbewohnen(10 Zimmer, Bad, Küche und Zubebör) 1 berrschaftliche Wohnung von? Zimmern mit Zentralbeizung, 2 herrschaftliche Wohnungen von 6 Zimmern, 6 Wohnungen v. 5 Zimmern, 7 Wohnunge
von 4—5 Zimmern, 3 3 von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern mit oder ohne Laden, 4 Wohnungen von 2 Zimmern, 5 Wobnungen von 1 Simmer, 2 Ladenräume mit je 1 Zimmer, 1 Lager- oder Fabrikraum, 3 Lagerräume mit 1 Arbeits raum, 12 möblierte Zimmer, davon 2 nebeneinanderlsegende, 2 leere Zimmer. 5.
Hamburg 38, Stephanspl.
Zu mieten gesucht: 25 Wohnungen von 1—7 81
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