Burzew, den Fed m Seren ver dent worden sind, erlelchtert *
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Der tͤͤrkische Bericht. Koenstantinopel, 7. Juli. TB. Nichtamtlich) Be⸗ nucht des Großen uartterg. 221 der kaukasischen Front fuhr auf dem rechten Flügel unsere Kavallerie nach erusthaften Ku fort, die feindliche Kavallerie gegen Osten uwerfen. Wir machten in dem Kampfe von vorgestern eine
Al Gefangene und gewannen Beute. l i auf der Dardanellenfront ist die Lage im allge⸗ meinen unverändert. Die gewohnten Grabenkämpfe dauern zwar N heftig auf unserem rechten Flügel bei Sedd⸗ül⸗Bahr alle diese Kämpfe sind aber für uns günstig. Unsere anatoli⸗ Batterien haben zahlreiche Explosionen und Brände in dem feindlichen Lager bei Se- Bahr hervorgerufen. Unsere Flie⸗ — warfen zweimal mit Erfolg Bomben auf die feindlichen ruppen. Vor Ari Burnu bombardierte ein feindlicher Moni⸗ loc, der sich sichtlich hinter einem Lazarettschiff verbarg, unsere
Auf 8 Fronten nichts bedeutendes. Von der deutschen Botschaft in Konstantinopel.
Berlin, 7. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Der deutsche after in Konstantinopel, Baron v. Wangenhe im, sieht sich auf ärztlichen Rat genötigt, wegen Herzleidens einen sechswöchigen Urlaub zu einer Kur in Bad⸗Nau⸗ heim zu erbitten. Zu seiner Vertretung wird Fürst Hohen— lohe⸗Langenburg als Botschafter in außerordentlicher Mission nach Konstantinopel entsandt, um während der Ab⸗ wefenheit Wangenheims die Geschäfte zu führen.
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1 Der französische Bericht.
Paris, 7. Juli.(W Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht von gestern nachmittag: Die Nacht war an mehreren Stellen der Front sehr bewegt. In Belgien bemächtigten sich englische Truppen, von unserer Artillerie unterstützt, einiger deutscher Schützengräben Juldwestlich Pilkem auf dem östlichen Kanalufer. Ein sehr lebhafter 1 entwickelte sich um den Bahnhof Souchez, der trotz wieder⸗ Holter Anstrengungen des Feindes in unseren Händen blieb. Ar⸗ ras wurde die ganze Nacht bombardiert. In den Argonnen waren unaufhörliche Kämpfe mit Handgranaten und n im Gage. Unsere Artillerie entwickelte mehrmals Kreuzfeuer, das die feindlichen Angriffsversuche glatt anhielt. Auf den Maashöhen griffen die Deutschen zweimal unsere Stellungen auf dem Höhen⸗ rücken südlich der Schlucht von Souvaux und östlich des Grabens von Calonne an. Sie wurden vollkommen zurückgeworfen. In dem Gebiete des Priesterwaldes ergriff der Feind ebenfalls die Offensive. Zwei Angriffe wurden ausgeführt, wovon der eine sich nach und nach vom Westteile des Waldes bis Fey⸗en-Haye aus⸗ dehnte, während der andere besonders gegen den Teil gerichtet war, der sich westlich von Croix⸗des⸗Carmes erstreckt. Beide An⸗ griffe wurden durch unser Infanterie⸗ und Artilleriefeuer angehal⸗ ten, das dem Feinde schwere Verluste beibrachte. l g
Paris, 7. Juli(WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht von gestern abend: Englische Truppen wiesen mehrere Gegenan⸗ Hriffe gegen die Schützengräben zurück, deren sie sich in der ver⸗ gangenen Nacht im Südwesten von Pilkem bemächtigt hatten. Sie machten 80 Gefangene und fügten dem Feinde sehr hohe Verluste zu. Die Deutschen beschossen Arras, insbesondere die Kathe⸗
rale, mit Brandgranaten. Reims erhielt 0 schosse. In den Argon nen ade ohne Infanteriekampf. Auf den Maashöhen auf der Südkuppe der Schlucht von Souvaux nahmen wir das Schützengrabenstück wieder ein, in dem die Deutschen Fuß gefaßt hatten und das sie seit dem 27. Juni be⸗ baupten konnten. Wir drangen über das Schuzengrabenstück hinaus vor. Der Feind machte n heftiger Beschießung einen Gegen⸗ angriff, welcher unter das Kreuzfeuer unserer Maschinengewehre genommen wurde. Die Deutschen fluteten in Unordnung zurück und erlitten schwere Verluste. Im Gebiete von Fey⸗en⸗Haye, im Priesterwalde, zeitweilige Beschießung mit Granaten aller Kaliber. Aus den Vogesen wurde eine verstärkte Tätigkeit der feindli Artillerie gemeldet, die besonders La Fontenelle, den Hilsenfirst, Hartmannsweilerkopf und Thann beschoß.
Die Erfolge der württembergischen Truppen.
Stuttgart, 7. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Wie der „Staatsanzeiger“ mitteilt, ist bei S. M. dem König fol⸗
undes Telegramm des Kronprinzen vom 5. Juli ein⸗ gelaufen: 10.
Erlaube mir, Dir zu melden, daß in den Kümpfen der letzten Zeit die Württemberger Truppen wesentlich zum Er⸗ folge beigetragen haben. Mit großem Schneid haben sie dem Gegner starke Stellungen entrissen. Die Gesamtbeute beträgt 3000 Mann Gefangene, 25 Maschinengewehre, 70 Minen⸗ werfer und viel Material. Herzlichste Grüße sendet Wil⸗ helm, Führer der 5. Armee..
Eine französische Militärmission in Rom.
Berlin, 8. Juli. Wie nach der„Deutschen Tageszeitung“ der„Matin“ mitteilt, sei eine aus vier Generalen bestehende französische Militärmission am letzten Samstag nach Rom abgereist, um die Gemeinsamkeit der französisch⸗italienischen Kriegshandlungen zu studieren.
England in seinen Nöten.
Prätoria, 7. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Die britische
Regierung hat das Angebot von Slidafrika, ein Truppenkon⸗ 3 lee auf den europäi⸗ n Kriegssch icken, angenommen.
London, 7. Juli.(WTB. Nichtamtlich)) Die Ad⸗ miralit ät teilt mit:
Der deutsche amtliche Bericht vom 4. Juli gab an, daß deutsche Flugzeuge auf das Landguardfort bei Ir Bomben ——2 hätten. Die Tatsachen sind folgende: Am Sonnabend frich erschienen ein deutsches Wasserflugzeug und eine gewöhnliche
lugmaschine in der Nachbarschaft von Harwich; sie flogen sehr
Unsere Flugmaschinen stiegen sofort auf, um sie zu verfolgen, und vertrieben sie. Die deutschen Flugzeuge ließen ihre Bomben in die See sallen und entkamen, indem sie sehr hoch flogen. Eine Unterredung mit dem Generalgouverneur von Belgien über das Verhalten des Kardinals Mereier.
Köln, 7. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Der Vertreter der„Köln. Volksztg.“, Dr. H. Contzen, wurde von dem Generalgouverneur von Belgien, Frhrn. v. Bi a„emp⸗ fangen. Die Unterredung drehte sich um den Bericht Latapies und dessen Unterredung mit dem Papste. Freiherr von Bissing erklärte, tatsächlich sei der Kardinal Mercier
nie verhaftet gewesen und tin seiner* freiheit durchaus nicht beschränkt worden. Die Ver⸗ haftung sollte an dem erfolgt sein, da der
Kardinal befragt werden mußte, ob ein Hirtenbrief, der noch nicht verbreitet, sondern mir zugegangen war, tatsächlich von ihm stamme, wie er dazu kam, und namentlich wie er sich hätte den Anordnungen über Presseerzeugnisse in Belgien entziehen können. Bei der Gelegenheit sagte der 8 der dem Kardinal die Fragen vorlegte:„Es wird wohl gut sein, wenn Sie sich heute dem Generalgouverneur zur Verfügung
halten, da er wahrscheinlich persönlich mit Ihnen eine Unter⸗ P
rebung herbeiführen wird.“ Dies Anheimgeben, fuhr Frhr. v. Bissing fort, geschah aus den ganz erklärlichen Gründen einer möglichst baldigen Auseinandersetzung mit dem Kar⸗ dinal. Im Laufe des Tages geschah von mir nichts. Ich reiste nach dem Großen Hauptquartier, um die Sache direkt mit dem Reichskanzler zu hesprechen. Dort erfuhr ich tele⸗ phonisch, der Kardinal wolle in Antwerpen selbst den Hirten⸗
3
leichfalls einige Ge⸗ 4
brief verlesen oder die Gelegenhelt besprechen. Da telegra⸗ phierte oder telephonierte ich an den Kardinal, ihn dringend bittend, von d Reise Abstand zu nehmen wegen der Ber⸗ unruhigung der Bepölkerung. Uebrigens hat der Kardinal einen sogenaunten Generalpaß, der ihm jederzeit bis zu dem heutigen Tage volle Bewegungsfreiheit gestattet, für ganz Belgien, nicht bloß für seine Diözese. Davon hat der Kardinal ja auch in der ausgesprochensten Weise Gebrauch gemacht. Hin⸗ sichtlich der Aeußerung des Kardinalstaatssekretärs Gasparri, wonach er, v. Bissing, nicht an den Papst oder an den Staats⸗ sekretär geschrieben habe, erklärte Frhr. v. Bissing:„Tatsäch⸗ lich hat Gasparri ganz recht; ich habe nie einen Brief ge⸗ schrieben, noch eine derartige Aeußerung getan, wie sie ge⸗ fallen sein soll. Es wäre auch ganz falsch; denn nicht mur „von nun an“, sondern stets und überhaupt war mein Be⸗ streben, die Rechte der Kirche zu schützen.“
Ganghofer beim Kaiser.
In seinem Bericht an die„Münchener Neuesten Nachrichten“ schildert Ganghofer eine Begegnung mit dem Kaiser vor Lem⸗ berg. Es war am Janower Ser. Unter herzlichem Lachen streckte der Kaiser dem Dichter die Hand entgegen und rief:„Ganghofer, 1 4175 denn 3 als 5 3 5 i nicht zu Mittag geges hatte, sagte Kaiser:„Um Willen, da müssen Sie doch gleich etwas haben,“ läßt einen Becher Tee bringen und zwei feste itten Gebäck, greift selbst mit der Hand in eine Blechdose, stopf Ganghofer die Taschen mit Zwieback voll und mahnt immer wieder:„Essen Sie, Essen Sie doch!“ wahrend er mit ihm spricht. Aus Ganghofer noch erwähnte, daß er in Przemysl Sven Hedin getroffen habe, glänzten des Kaisers Augen und er sagte rasch:„Tas freut mich, daß Sie den kennen gelernt haben. Dieser Schwede ist ein prachtvoller Mensch. Wenn Sie ihn wiedersehen, grüßen Sie ihn herzlichst von mir.“ Ta kommt ein russischer Flieger von Osten her, leuchtend in der roten Abend⸗ sonne wie ein Goldkäfer. Hinter ihm pufft ein Schrapnellwölkchen auf. Ruhig steht der Kaiser, schaut hinauf und sagt:„Zu kurz!“ Auch die folgenden Schüsse bleiben weit hinter dem Flieger zurück. Der Kaiser nickt sinnend:„Ja, Flügel haben, das heißt für die anderen immer: Zu spät kommen.“ Plötzlich wendet sich der Kaiser zum Dichter und sagt mit gedämpfter Stimme streng und langsam, jede Silbe betonend:„Ganghofer, was sagen Sie zu Ita⸗ lien?“ Es war am 23. Juni in Brzesko. Noch am 28. Mai hatte der Kaiser den festen Glauben:„Mag auch ein Teil des italienischen Volkes durch die Kriegshetzer mißleitet sein, auf den König kann man sich wenka Erst nach einer Weile vermag Ganghofer zu ant⸗ worten:„Majestät, wie es kam, so ist es besser für Oesterreich und für uns. Der reine Tisch ist immer das beste Möbelstück in einem redlichen Haushalt.“ Der Kaiser nickte, ein Aufatmen strafft seine
beschossen und in Gesandte in
ing dem Kommandanten auf Gotland ein Bericht über den a ein, in der Hauptsache folgenden Inhalts: Am 2. Jul 7 Uhr 40 Min. morgens wurde im Nebel etwas außerhalb der
ach einiger Zeit bemerkt, welcher
verfolgte— Sek. nördlicher
25 Min. 57 Min. 6 Schiffe d
Gestalt und er sagte dem Dichter zum Abschied ein Wort, das] der
dieser verschveigen muß, obwohl es frohe Verheißung bedeutet,
ein neues Stahlband des Zusammenhaltens. Er darf es erst amd
Tage der Erfüllung bekannt geben. Er wird kommen. Bald. In der solgenden Nacht in Jaroslau ließ Mackensen dem Dichter sagen:„Fahren Sie so früh wie möglich los. Die russischs Stellung beim Janower See ist genommen. Morgen fällt Lemberg.“
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Das Registrierungsgesetz im englischen Unterhaus.
London, 6. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Im Unter⸗ hause sagte gestern der Regierungsvertreter Brace auf eine 990 daß seit dem 13. Mai 7144 feindliche Fremde interniert, 800 Personen verschickt oder heimgesandt worden seien. Die Ge⸗ samtzahl der Internierten betrage jetzt 26 713. Premierminister Asquith erklärte auf eine Frage, daß die Registrierungs⸗ bill keine Einführung zwangsmäßiger Arbeit oder Militärdienstes beabsichtige. Minister Long, der die Registrierungsbill einbrachte, sagte, er schließe sich den Worten Curzons über den Ernst der Lage an. Die Regierung müsse auf künftige Schwierigleiten vor⸗ bereitet sein. Die Aufschlüsse, die die Registrierung ergäbe, würden sich als nützlich erweisen, wenn man auch noch nicht sagen könne, wie sie benutzt würden. Es wäre ein falscher Grundsatz, wenn die Regierung nichts tun wolle, bis der Feind vor den Toren stände.] Die Bill habe mit militärischer Wehr⸗ pflicht nichts zu tun, diese Frage bleibe vielmehr genau in dem⸗ selben Stadium wie früher. Die Bill würde es so erleichtern, bei der Rekrutierung diejenigen auszulassen, die in der Industrie usw. nötiger gebraucht würden. Wenn jetzt nichts geschehe, würde man nach einigen Monaten ebenso wie bei der Munitionsbill sagen, warum die Bill nicht längst eingebracht worden sei. Die Lage könne in zwei bis drei Monaten viel schlimmer sein. Die Bill mache die Registrierung obligatorisch. Aber ent⸗ hält nicht das Versicherungsgesetz auch einen Zwang? Die Mehrheit des Volkes wünsche mit Begeisterung dem i neben bestehe eine Minderheit. Diese solle allerdings genötigt werden, offen zu erklären, daß sie dem Lande nicht dienen wolle. Die Regierung habe die Bill sehr sorgfältig erwogen und werde sie keinesfalls zurückziehen. Es sei unrecht, anzunehmen, daß, die Bill unionistischer Herkunft sei.
Sir T. Whittaker(Liberal) sagte, die Bill führe zum Staatszwang, dessen Folgen aber seien so ernst und abscheulich, daß erst eine Notwendigkeit erwiesen werden müßte. Die Vill werde die Einigkeit des Landes untergraben. Im Kabinett befänden sich Männer, zu denen er in dieser Frage kein Vertrauen habe. Ge⸗ rüchte gingen um, daß das Kabinett gespalten sei. Alles weise darauf hin, daß die Bill das Ergebnis eines uneinigen Kabinetts sei. Die Frauen seien in die Registrierung von denen eingeschlos⸗ sen worden, die die Bill zum Scheitern bringen wollten.(Minister Lon 9 rief dazwischen: Absolut falsch!) Whittaker fuhr fort: Die Bill sei die erste wahre Frucht des Koalitionskabinetts und ver⸗ rate seine Schwäche. Die Registrierung allein habe keinen Zweck, sie sei nur das Mfttel zu einem anderen Zweck. Whittaker bean⸗ tragte schließlich, die Bill zurückzustellen, bis ihre Notwendigkeit erwiesen sei. Der frühere Minister Robertson sagte, die Miß⸗ griffe bei der Anwerbung der Soldaten hätten auch ohne diese Bill vermieden werden können. Ueber die Arbeitskräfte des Landes gebe die Produktionszensur am besten Aufschluß. Für die Bill fände si keine andere Erklärung, als daß sie ein Zugeständnis an die Presse sei. Wenn die Regierung die gewerblichen Kräfte des Landes mobilisieren und organisieren wolle, dann sei es unver⸗ ständlich, weshalb auch alle Frauen, Knaben und Mädchen zwischen 15 und 65 Jahren eingetragen werden sollen. Die Bill sei nutzlos und nur als Mittel zu einem anderen Zweck verständlich— Die Unionisten Duke und Hayes, Fisher traten für die Bill ein. Snowden(Arbeiterpartei) bezeichnete sie als beispiellosen Ein⸗ griff in die persönlichen Rechte des Volkes. Die Reden für die Bill seien von der Idee des Staatszwanges durchtränkt. Der Red⸗ ner sagte Lord Northeliffe hat die alte Regierung gestürzt und diktiert die Politik des jetzigen Kabinetts Duncan(Arbeiter⸗ partei) befürwortete die Bill vom sozialistischen Standpunkt aus. Minister Hender so u bezeichnete die Bill als notwendige Vor⸗ sichtsmaßregel und teilte mit, daß bei einem früheren privaten Registrierversuch im letzten Winter 45 v. H. der Fragebogen un⸗ beantwortet geblieben seien. Daher sei jetzt ein obligatorisches Ver⸗ fahren notwendig. Der frühere Minister Hobhouse betonte, daß die Bill arme viel stärkere Erregung im Hause hervorgerufen habe, als sie jemals seit dem August zu beobachten gewesen sei. Die Regierung möge N machen. Der Schatzkanzler bezeichnete die Bill als eine reine Volkszählungsbill.
Hierauf fand die Abstimmung statt. Die Bill wurde mit 253 gegen 30 Stimmen in zweiter Lesung ange⸗
nommen.. Der Seekrieg.
Eine amtliche schwedische Erklärung über die Beschießung des„Albatros“.
Stockholm, 7. Juli.(WTB. Nichtamtlich.) Die schwedische
Regierung hat folgendes Communiqus veröffentlicht: Nachdem man
2. Juli die Nachricht von Gotland eingegangen war, daß das
deutsche Minenschiff„Albatros“ bei Kuppen innerhalb Oester⸗
zu dienen. Da⸗ und
„auern über das Geschehene aus und versicherte, daß sie völlig entschlossen sei, gewissenhaft die schwe⸗
zufriedenstellende Erledigung dieser unangenehmen gelegenheit
Eine deutsche Darstellung des Seegefechts bei Gotland.
Berlin, 7. Juli.(WTB. Nichtamtlich) Gegenüber den russischen Berichten über das Seegefecht bei Gotland am 2. Juli geht uns von ma bender Selle fe Schilderung zu: Unsere leichten Streitkräfte, die in der N eine vorgeschobeng Stellung besetzt gehalten hatten, fuhren am 2. Juli morgens mit südlichem Kurs zurück. Das Wett zu, unsichtig, strichweise sogar hielten plötzlich aus einer im Südosten die„Augsburg“ und„Albatros“, die in der Nähe von⸗ einander standen, Feuer, und gewahrten auf 7000 bis 8000 Meter Entfernung die undentlichen Umrisse von vier feind⸗ lichen Schiffen, die später als„Admiral Mekaroff“,„Bajan“, „Bogatyr“ und„Oleg“ ausgemacht wurden.„Albatros“, der gegenüber diesen ßen Kreuzern keine Gefechtskraft besaß und 1 15* ene 1 war, erhielt* fehl,
nach der schwedi and zurückzuziehen, während die„Augsburg“ die beiden weiter östlich siehenden Rrerzer„Roon“
„Lübeck“ ief und inzwischen im Vertrauen auf i höhere Geschwindigkeit versuchte, das Feuer der Gegner Albatros“ ab und auf sich zu lenken, und den Feind in Richtung der herankommenden rkung zu ziehen. Die feind⸗ lichen Kreuzer ließen aber nicht vom ab, einigten auf ihn heftigstes Feuer. Ein Entkommen aus dem seind⸗ lichen Feuerbereich war für ihn wegen seiner geringeren Geschwindig⸗ keit nicht möglich. Nach zweistündigem Gefecht, das die Russen trotz ihrer Ableugungen auch nach dem Erreichen der f Hoheitsgewässer nicht abbrachen, wie die dienstlichen Meldungen in Uebereinstimmung mit den schwedischen Zeitun berichten feststellen, mußte der Kommandant sein von zahlrei schweren Treffern leckgeschossenes und in sinkendem Zustande befind⸗ liches Schiff bei Oestergarn auf den Strand setzen. Die dann ein⸗ getretenen Ereignisse, die Vonbordbringung der Schwerverwunde⸗ ten, die liebevolle und fürsorgliche Aufnahme und Pflege durch die Bevölkerung und die Bestattung der Gefallenen unter der herz⸗ len 7— der Einwohner, das 8 11* den 5 ichen Schilderungen von Augenzeugen dur, chwedische f deutsche Presse bereits bekannt geworden. Aus bt anch klar hervor, woran im übrigen wohl niemand in ge⸗ zweifelt hat, daß die ruffische Behauptung, der„Albatros“ habe die. noch während des Gefechts gestrichen, mit der steht.
dann„Roon“ aus
ahrheit nicht in Einklang dieses Vorgangs waren zunächst„Lübeck“ und 1 östlicher Richtung in dem unsichtigen Wetter, auf den Kanonen⸗ donner in höchster Fahrt zulaufend, an die. een Geg⸗ Feind acer das Feuur face t feder den ien nad ichtete* gegen
und schwachse Sal. dd 5 5 3 ue 7— ihm aus 9 Nebelwand
18 egen iu vorm ein Tärkste. Nanzertreuzer„Rurik“ zu Hilse kam. eon und„Augs⸗
*— 1 Schiffe, haben
stischen aben des Be⸗ t bei 2— N
getro 8 jädigt worden und die deutschen Schiffe sich zurück abe e durch die Tarstellung von deulscher Setze 3 widerlegt. 10 5
K agen, 7. Juli.(W 7B. Nichtamtlich) Die„Na⸗ lenal Beete meldet aus London uber dee— Bark r n aufgegriffen wurde. Die Man batte das chiff verlassen; dieses war aber nicht gesunken, sondern
ist 17 in Queenstown eingebracht worden. Tie Holzladung, die das
garnsholme bei Gotland auf Land gesetzt, sowie daß das deug von ruffsschen Kriegsschiffen inerhelb ken hen Gee
ür di, li i mt 1 5 Sau da a ie 1. ö.


