Ausgabe 
(22.6.1915) 144. Erstes Blatt
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Der Kaiser in Galizien. Berlin, 21. Juni.(WTB. Amtlich.) Der Kaiser wohnte beim Beskidenkorps dem Kampfe um die Grodeklinie westlich Lemberg bei. Die Wirkung unserer Feldartillerte. Berlin, 22. Juni. Ein Arzt des russischen Generalstabes, der die galtzischen Schlachtfelder be⸗ suchte, hat erklärt, daß/ ller Verwundungen zum größten Teil von der schweren, zum anderen von der Feld⸗ artillerie herbeigeführt würden. Speziell über die Wirkung der 42⸗Ztm.⸗Mörser berichtet, lautBerliner Lo⸗ kalanzeiger, der Arzt, daß sie erschreckend sei. Das neue Geschoß grabe sich sechs Meter tief in die Erde ein, bevor es explodiere. Die Wirkung sei dann so furchtbar, daß, wer nicht verwundet sei, tagelang zu jeder Aktion unbrauchbar bleibe infolge der moralischen Depression, die sich der Leute

bemächtige. b Der russische Bericht. 3

Petersburg, 21. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Mittei⸗ lung des Großen Generalstabs. In der Gegend westlich des Niemen dauern örtliche und langwierige Kämpfe fort. An der Narewfront war am 19. Juni Geschützfeuer bei Jednorosetz und Grudusk, An der Tanewfront fanden keine erheblichen Gefechte statt. In der Richtung auf Rawarus ka und an der Teichlinie bei Grodek schritt der Feind am 18. und 19. Juni zu einer Offen- jive mit starken Kräften, darunter mit neuer⸗ dings aus Belgien angekommenen Truppen. Am Dnjestr dauerten am 19. Juni hartnäckige Kämpfe mit feind⸗ lichen Streitkräften fort, welche den Fluß aufwärts von Nizniow überschritten hatten. Vom Flusse weiter vorgehend, drang der Feind bis in die Dörfer Koronetz und Kosmierzin vor, wurde aber durch einen energischen Gegenangriff mit dem Bajonett unter großen Verlusten wieder zurückgeworfen. Er hinterließ allein in dem Dorfe Kosmierzin über 2000 Gefangene und fieben Maschinengewehre. Zwischen Pruth und Dujestr dauerte ein heftiges Gefecht am 18. und 19. Juni fort. Bei dem Dorfe Bal⸗ mamutowka nahmen wir acht Maschinengewehre fort.

Aeußerungen Björn Björnsons.

Wien, 21. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Der Kriegsbericht⸗ erstatter desFremdenblattes hatte mit dem im Hauptquartier eingetroffenen Björn Björn son eine Unterredung, in der dieser ausführte: Ich war in Belgien und habe dort die angeblichen Verwüstungen der Deutschen in Augenschein genommen; ich war auch in Ostpreußen. Es war interessant, festzustellen, wie bei⸗ spielsweise in Belgien ein einzelnes Haus, aus dem auf die deut⸗ schen Truppen geschossen worden ist, dem Erdboden gleichgemacht wurde, während ringsherum blühende Fluren und Anlagen un⸗ berührt geblieben sind; man konnte die preußische Art und Weise daraus ersehen. Im Osten dagegen, wo die Russen hausten, sind ganze Strecken dem Erdboden gleichgemacht worden. Aus der Gegenüberstellung ist die deutsche Disziplin zu erkennen, die wohl Straferpeditionen ausführte, aber nicht verwüstete. Die Gräuel,

die Björn Björnson in Ostpreußen gesehen hat, spotten jeder Be⸗ schreibung. Er begreife nicht, wie es Völker geben könne, die be⸗ haupten, sie kämpften für Recht und Freiheit, indem sie mit den * Russen gehen! Wenn man die russische Kriegführung beobachtete, 5 müsse man wohl mit ganzem Herzen mit allen jenen Völkern sym⸗ pathisieren, die Rußland bekämpfen. Björn Björnson sprach schließ⸗

lich über die engen Bande, die ihn aus der Jugendzeit mit Wien verknüpfen. Er lobte außerordentlich das österreichische Soldaten⸗ material, namentlich die Tiroler und Steiermärker.

Der Seelrieg. Ein englischer Panzerkreuzer torpediert.

Berlin, 21. Juni.(W. T. B. Amtlich.) Am 20. Juni griff eines unserer Unterseeboote etwa 100 See⸗ weilen östlich vom Firth of Forth einen englischen Panzerkreuzer, anscheinend von der Minotaur⸗Klasse, an. Der Torpedo traf; seine Wirkung konnte von dem Unter⸗ seeboot jedoch nicht mehr beobachtet werden. i Der stellvertretende Chef des Admiralstabes. gez. Behncke. . ie Panzerkreuzer vom TypMinotaur sind in den J 25 1900 und 1907 den Slap Sie eine Naser verdrängung von 14 800 Tonnen und eine Geschwindigkeit von 23 Seemeilen. Bewaffnet sind sie mit 4 Geschützen von 23, 10 von 19 und 16 von 7,6⸗Zentimeter⸗Kaliber. Ihre Besatzung be⸗ trügt 755 Mann.) Ein zeitweiliges Verbot derDeutschen Tageszeitung. Berl in, 21. Juni. DieDeutsche Tageszeitung Oberkomma

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9 8 8 do bis auf weiteres verboten worden.(Frkf. N 40 Berlin, 21. Juni.(WTB Nichtamtlich.) DieNorddeutsche Aulgemeine Zeitung schreibt: In derDeutschen Tages⸗ 5 zeitung wird seit einiger Zeit fast täglich eine lebhafte Kam⸗

geführt, in der mehr oder minder offen den Desern die 8 1. über die angeblichen Gefahren geöffnet werden sollen, die dem 7 deulschen Ansehen im allgemeinen und der energischen Krieg⸗ führung gegen England im besonderen durch die schlaffse Haltung der Regierung in den bekannten Differenzen mit Amerika 5 wegen des U⸗Bootkrieges drohen sollen. Auf der einen Seite wird der Anschein erweckt, als ob amtliche Kreise um des

lieben Friedens mit Amerika willen daran dächten, die Ueber⸗ legenheit der dautschen Tauchbootwaffe preiszugeben. Auf der anderen Seite scheut man nicht vor der Torheit der Behauptung zurück, daß die Vermehrung der Zahl unserer Feinde durch die Vereinigten Staaten eine ganz gleichgültige Sache wäre. In der heutigen Nummer versteigt sich dieDeutsche Tageszeitung zu kaum mehr erhöhter Verspottung des in den deutschen Noten an Amerika eingenommenen Rechtsstandpunktes und persönlichen An⸗ griffen auf den leitenden Staatsmann. 5 Die Männer, die die Verantwortung tragen, Gefahren und Veorteile gegeneinander abzuwägen haben, werden nicht dadurch TTT 2 4 ärkertum vor wird. Sie 1 vollen Anspruch aa dle Gefühle der nationalen Kraft und Würde,

die der Marinemitarbeiter derDeutschen Tageszeitung ganz

allein zu vertreten glaubt. Eine solche Kritik ist lediglich geeignet der Kaiserlichen Regierung die Aufgabe zu erschweren, bel

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Erledigung des Streitpunktes mit Amerika nicht nur die 5

FTraft unserer Waffen zu erhalten, sondern auch schädigende Rück⸗

wirku auf die politische Gesamtsituation zu vermeiden. Im

f Interesse der La igung wie der Auswärtigen Politik muß erwartet werden, daß diese mit leeren Gerüchten und un⸗ Sab en len ber Entelscmmg arbelkende Pwpaganba en

nimmt.

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Ein Engländer über die kommenden Kriegsereiguisse.

Kopenhagen, 21. Juni,. WT. Nichtamtlich.) Die Zei⸗ tung 3 schreibt: Ein ausgezeichneter militäri⸗ scher Schriftsteller Englands veröffentlicht in derBri⸗ tish Weeklh Review einen Artikel, in dem er berechnet, daß die russische Niederlage eine Million bester deutscher Sol⸗ daten für die Westfront freimachen werde. Er geht davon

dung der fürchterlichsten chemischelt Kriegspittel stattfrnden werde, und hält es für sicher, daß England, Frankreich und Belgien dann alle Kräfte aufbieten müssen, um sich nur zu verteidigen. Er be⸗ zweifelt, daß die Verteidigung dann ohne Geländeverlust durchge⸗ führt werden kann, und meint, daß die Ueberlegenheit der Deutschen bezüglich der Munition und Chemikalien ganz überwältigend, und es der englischen Industrie nur in drei Mona⸗ ten möglich sein werde, diesen Vorsprung einzuholen. In den nächsten drei Monaten würden die Westmächte also auf das Fürch⸗ terlichste gefaßt sein müssen. Der Mangel an Munition ser für den Angriff besonders entscheidend. 5 5

Er schlägt daher vor, daß die englische Regierung die Bevöl⸗ kerung mit dem richtigen Geiste erfüllen und Fürsorge für die un⸗ bemittelten Klassen treffen solle. Sie müsse ihnen billige Lebens⸗ mittel und Kohlen schaffen. Volk darbe, während die Koh⸗ lengruben und Kornhändler Vermögen verdienten. Außerdem müsse ein neues Offizierkorps ausgebildet und die Or⸗ ganisation des 8 Volkes für die Fabrikation der Munition für den Heeresdienst durchgeführt werden.

Die deutsch⸗feindliche ZeitungKoebenhavn bemerkt dazu: Lloyd George kommt zu der englischen Bevölkerung als ein Bote in bitterster Not. Wenn er kürzlich in einer Rede erklärte, daß es vor dem Richterstuhle der Geschichte England zu Gute komme, wie schlecht England für die Kriegsführung vorbereitet

llare Vorstellung darüber hatte, wie gut Deutschland vorbereitet war. Was die deutschen Heere nicht ausrichten konnten, das konnte die deutsche Industrie vollenden. Wer kann wissen, ob die Alliier⸗ ten die drei nächsten Monate, die sie nach der Ansicht des militäri⸗ schen Fachmannes brauchen, um den Vorsprung einzuholen, über⸗ haupt werden durchhalten können. Eine neue englische Kriegsanuleihe.

London, 21. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Schatzkanzler Me Kenna kündigt eine neue Kriegsanleihe in unbe- schränktem Betrage an. Die Anleihe soll zum Pari-Kurse mit Proz. Verzinsung ausgegeben werden.

Die englischeMunitionsarbeiterbrigade. Berlin, 22. Juni. DerTägl. Rundschau zufolge meldet derDaily Telegraph, daß die Munitionsarbeiterbri⸗ gade in London auf 10000 Mann gewachsen sei. In Glasgow meldeten sich 5000, in Sheffield 6500 Personen.

Angst vor deutschen Vergeltungsmaßregeln zur Luft; Berlin, 22. Juni. DieKölnische Zeitung meldet von der schweizerischen Grenze: Nach ihrer hohen Freude über den ge⸗ lungenen Fliegerangriff auf Karlsruhe bekommen die Pariser Blätter es jetzt mit der Ang st vor der deutschen Vergel⸗ tung zu tun. In auffallender Art bringen sie jetzt eine Nachricht desDaily Expreß aus Genf, die besagt, die Deutschen träfen Vorbereitungen zu einer großen Massenaktion von Luftschiffen und Flugzeugen gegen London und Paris als Vergeltungsmaßregeln für die jüngsten feindlichen Fliegerangriffe gegen offene deutsche

Städte. Die französischen Verluste.

Lyon, 21. Juni.(WTB. Nichtamtlich.)Progress mel⸗ det aus Paris: Der Kriegsminister erwiderte auf eine Aufforderung der Liga der Menschenrechte, die fran⸗ zösischen Verluste amtlich bekanntzugeben, eine der⸗ artige Veröffentlichung erscheine augenblicklich nicht not⸗ wendig. Die Oeffentlichkeit zeige keine Ungeduld. Eine vor⸗ zeitige Veröffentlichung könnte unter den augenblicklichen Verhältnissen als Vorwand für unangebrachte Erörterungen dienen.

die Rämpfe an den Dardanellen.

Konstantinopel, 21. Juni.(WTB. Nichtamtlich) Das Hauptquartier teilt mit: An der Dardanellenfront

Wesentliches. Ein von neun Torpedobooten und sieben Minen⸗

Sedd⸗ül⸗Bar, beschoß unsere Küstenbatterien auf dem asi⸗ atischen Ufer und zog sich wieder mit Bedeckung nach Lemnos hin zurück. Am 19. Juni wurde ein schwacher Angriff gegen das Zentrum unserer Südgruppe vor Sedd⸗ül⸗Bar mit Verlust ab⸗ gewiesen. Unsere Küsten-Batterien beschossen Artilleriekolonnen und Transportschiffe des Feindes wirksam, ebenso seine Infanterie, welche unter dem wirksamen Feuer unserer europäischen Batterien den Rückzug antrat. Unsere Batterien auf dem asiatischen Ufer be⸗ schossen auch Kolonnen des Feindes, welche nach seinem neuen La⸗ ger marschierten, sowie seine Schuppen und Flugzeuge wirksam und verursachten einen Brand, welcher mehrere Flugzeuge vernich⸗ tete und Schrecken unter den Truppen und den Tieren des Fein⸗ des verbreitete. Feindliche Flieger überflogen unsere genann⸗ ten Batterien und warfen acht Bomben, jedoch ohne Erfolg. Von den anderen Fronten ist nichts zu melden. 2 Der Prozeß gegen Dewet. London, 21. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Das Bureau Reuter erfährt aus Bloemfontein: De wet wurde auf Grund der ersten acht Anklagepunkte des Verrats für schuldig befunden. Bezüglich der anderen zwei Punkte wurde die Schuld verneint. Das Urteil soll morgen bekanntgegeben werden. Kriegerkameradschaft haf 25 1 rb. Darmstadt, 20. 5 Anbetrach 1 schweren Kriegszeit hat Vecbend der pesserhen Pe gere reine, die der ae Hassia, die über 70000 Mitglieder zählt, den Entschluß gefaßt, statt der sonst üblichen allgemeinen versammkung, die jedesmal abwechselnd in einer der Provinzen stattfand, und ber der Anwesenheit vicelr Hunderte von Mitgliedern stets zu einer großen vaterländischen Kundgebung sich gestaltete, diesmal nur eine einsache Mitgliederversammlung zu veranstalten, die heute vor⸗ mittag imKaisersaal zu Darimstadt in Gegenwart von etwa 100 Kameraden abgehalten wurde. Der 1. Präsident derHassia, Generalmajor Frhr. Max von Heyl, eröffnete die Tagun⸗

g nach Feststellung der Anwesenheitsliste mit einer packenden Ansprache, in der er die erschienene

4 0 l 18 Entschluß ündete, er ern e Trauer um so v llene Kameraden 3 d i 5 15

allene und Freunde, wie Verwundete von jeder 5 1 A NA unserer Krieger durch Kriegerverrine in sie hineingetragen wurde, daß ste nritgeholfen haben, die Begeisterung in unserem Heer so herrlich zu entfachen. Und deshalb gebühre auch unferer Krieger⸗ kamerabschaft Dank für Alles, was draußen auf dem Felde Großes und Heldenmütiges geleistet wird. Die Versammlung ehrte das Andenken der Verstorbenen durch Erheben von den Plätzen. Nach dem Bericht der 1 durch 1

aus, daß bieser Angriff dann mit ungeheurer Kraft unter Anwen⸗

war, so liege das Verhältnis doch vielmehr so, daß England keine schwe

bei Ari Bur nu ereignete sich am 18. und 19. Juni nichts h suchern gedecktes feindliches Panzerschiff erschien vor 80

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Depots abliefern werden. Nach den Erlkurter 1 J bericht trug Hauptmann Waldecker auch 8 den K bericht vor. Beide Berichte fanden keinerlei. wurden genehmigt, worauf dem Verbandsrechner, Mini Jockel, einstimmig Entlastung erteilt wurde. Die Berichte Verträge mit den Versicherungsgesellschaften: Provider und Rentenanstalt wurden ohne Debatte 2 die Kraft drbuie, aun 5 neee ie Ernst⸗Ludwig⸗ und die Eleonoren N Ueber denHessischen Kamerad berichtete Haup mann Waldecker u. a., daß das Blatt unter der schweren Kries zeit natürlich auch zu leiden hatte; die Verbandsmitglieder hätt aber mit ganz wenig Ausnahmen ihre Beiträge vollständig einge⸗ Die Zeitung würde auch den Lazaretten und den hessischen ruppenteilen uneutgeltlich ins Feld geschickt, womit man auch kameradschaftlichen Sinne zu handeln glaube. In Bericht u die Hassia⸗Sterbekasse bemerkte Hauptmann Waldeck daß innerhalb der Kasse mit Beginn der Mobilmachung ein Still⸗ stand eingetreten und keine Neuaufnahmen erfolgt seien, wogegen sich die Sterbefälle infolge der Opfer des Krieges sehr vermehrt hätten. Die bisweilen eintretende Verzögerung der Auszahlungen müsse wegen des Mangels an Personal und der eingestellten Hilfs⸗ 7 kräfte entschuldigt werden. Der Präsident bemerkt hierzu, daß jeder, der gesehen habe, wie segenspeich die Kasse gerade in dieser eren Zeit gewirkt habe, und wie sie helf den Hinterbliebe⸗ nen der gefallenen tapfern Krieger zur Seite stand, ihre Tätigkeit besonders hoch anschlagen werde. Umsomehr zu verurteilen ser daher das Treiben eines früheren Agenten in Mainz, der allerlei un⸗ wahre Gerüchte über angeblich absichtliche 6 der Aus⸗ zahlungen usw. verbreitete. Kamerad Landvogt⸗ Bingen brachte bezüglich der Auszahlungen verschiedene Wunsche vor, Kamerad Becker ⸗Michelstadt erbat und erhielt Aufklärung über einzelne . sen berichte Lehrer WII eber. ortragswesen 5 Büdesheim und widmete dabei dem verstorbenen Verbandsredner Volk⸗Gießen ehrende Dankesworte. Den Bericht über den Hassia⸗ Kalender erstattete Reallehrer Minnich⸗ Oppenheim, der betonte, daß der neue Kalender reichhaltig sein und besonders die Kriegsereignisse behandeln werde. Er erfuchte, die Bestellungen darauf möglichst frühzeitig zu machen, da der Kalender i 0 lich 55 im August erscheinen würde. Die Kam. Geißler⸗ Seligenstadt und Daab⸗Lollar brachten hierzu verf 5 Wünsche vor. Ueber das Sammelwerk des Verbandes tete ebenfalls Hauptmann Waldecker. Er betonte, daß die Sam⸗ meltätigkeit während des Kriegsjahres stark zurückgegangen sei, weil die Vereine naturgemäß alle Mittel für Unterstützungen selber ge⸗ . Nach dem Kriege werde die Tätigkeit aber von neuem einsetzen. 5 Als Ort für die diesjährige Tagung war im vorigen 1 die alte Reichsstadt Worms bestimmt worden. Da aber 9. 0 N die einfache Tagung in Darmstadt erfolgte, so erneuerte Worms 8 Einladung für die Tagung im Jahre 1916 und die Versamm⸗ ung beschloß einstimmig, dieser Einladung zu folgen. f Zur Beratung des Voranschlags für 1916 erklärte Hauptmann Waldecker, daß der schon mit E bekannt gegebene Voranschlag, der mit 94000 Mark lanciert, watürlich ganz in der Luft schwebe, und ersuchte, dem Pyisidium weitergehende Befugnisse zur Abänderung zu überlassen. Nachdem Med.⸗Rat Dr. Vogt den Vorsitz übernommen, bat Kam Daa b⸗ Lollar, die im Voranschlag enthaltene Summe von 15 000 Mark (im Vorjahr 8000 Mark) für Kriegs⸗Familien⸗Unter⸗ st ü tzungen einschl. Fonds des Frhrn. v. Heyl noch wesent⸗ lich zu erhöhen. Der Vorsitzende betonte daß über das Unter⸗ chts bei Beginn des vorausgesehen

stützungswesen gar ni werden konnte, namentlich nicht, wie viele Famili

auch weitere Mittel ngen dem

weiteren.

zu, daß man im

zahlt worden. Jedenfalls werde auch in Zukunft alles den, damit die tapferen Kameraden Feld wissen, da Familien gesorgt wird. Von den bis jetzt eingegangenen 160 Unterstützungsgesuchen seien nur 14 zurückgewie⸗ sen worden. Die Versammlung nahm darauf einstimmig den An⸗ trag des Präsidiums an: 5 1

Die Mitgliederversammlung billigt den schäftsführenden Vorstandes vom 8. Mugust Gesamtpräsidium gutgeheißen hat, betr. der Unter⸗ stützungstätigkeit des Verbandes und ihre Ausdehnung 1 bedürftigen älien der zum Kriegsdienst einberufenen 8 5 imHess. Kamerad Nr. 33 Präs. Frhr. v. Heyl sprach im Anschluß hieran Herrn Mrd Rat Dr. 2 unter lebhaftem Beifall der Versammlung den d Dank für dessen mühevolle, eine unendliche Summe assende er als, 17 125 über die Dr. Jubil ug bericht jetzt für Unterstükungen verwendet würden, daß

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folgte

Es zun zur Aufnahme in einen Kriegerverein mel 1 e

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. Schluß der 5 5 en- Der Ppisi⸗ Wen Fal

unter lautem Bravo zu.

Führer in 8

2 deer Geistkönne man sagen: Lieb 1 Vaterland, magst ruhig sein! 1 Auf Anregung des Kameraden Kraemer brachte die Ver⸗ sammlung beim Scheiden dem verehrten Präsidenten 8

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ver volle 8 ia ei ei. f

misches Hoch ans mat dein Wunsche, Faß er nach delt diele gehe

han der Spitze bleiben möge. Aus Stadt und Cand. Gießen, 22. Juni 1915. Die deutsche Modeubewegung. 3 h. Frankfurt a. M., 21. Juni. Aus Fund 0

wir geschrieben: Die jahrelangen Bemühungen, für welt eine deutsche Mode, unbeeinflußt vom Auslan

scheiterten bisher an dem Widerstand der ten selbst, Gesamtheit in den Schöpfungen der Pari and 1