mit Wärme und Lebhaftigkeit die deutsche Modenbewe
der Welt erblickten.
*
Ver
handwerks und der deuts tene Vorbesprechung. Bildun
gestern mit der Fr angebender Höhe ein Stab
Eine
dung einer Modeakad ie i 9 8**— K ö ademie in Frankfurt vor, nicht als Schule, sondern als Beratungsstelle, wo Meinungsaustausche, Vor⸗ träge, Ausstellungen und letzten Endes Lehrgänge dem nken der deutschen Mode Raum und Geltung in der deukschen Frauenwelt schaffen sollen. Professor Tauer, Direktor der Fachschule zu Barmen,—— dar, daß die Stoffabrikanten bislang nach franzö⸗ sischen Vorbildern gearbeitet hätten und bat um neue Entwürfe und Gedanken aus deutschen Kreisen. Zahlreiche Frauen 9 22 0. ie d gung u versprachen ihr Förderung in jeglicher Weise. Den Gruß des Deutschen Werkbundes überbrachte unter Worten hoher Anerkennung Prof Eberhardt, Direktor der Offenbacher Kunst⸗ beschule. Großes Gewicht legte man allseitig auf die Grün⸗ ng einer Fachzeitschrift von ausgesprochener deutscher Eigenart. Das Ergebnis der fruchtbringenden, bis spät in den Abend währenden Tagung faßte der Arbeitsausschuß in folgenden Leit⸗ säzen zusammen: Zur Hebung der geschmacklichen Bildung der n Kreife wird angestrebt: 1. Gründung einer führenden Akademie für Mode kunst in Frankfurt a. M., 2. selbstschöpferische Qualitätsarbeit in Modellen, Materialien und Zutaten, 3. perio⸗ dische Fachausstellungen von Neuerscheinungen in Farben, Stoffen usw., 4. Gründung einer Fachzeitschrift, die den höchsten tech⸗ nischen und künstlerischen Ansprüchen genügt, 5. Mitarbeit der Frau, 6. halblährliche Versammlungen zur Aussprache, 7. Werbe⸗ vorträge, 8. Ausgabe eines Jahrbuches. a „Die Versammlung sprach einhellig ihre Zustimmung zu den Leitgedanken aus; sie begrüßte insbesondere die Gründung einer Modeakademie in Frankfurt und gab der Erwartung Ausdruck, daß das mit so großer Begeisterung begonnene deutsche Kulturwerk zu einem bleibenden Segen für die gesamte deutsche Frauenwelt möge. 4 R. H.
L. U. Das Denkmal für den Stifter der Uni⸗ versität, Landgraf Ludwig V. Zur Beratung des Preis⸗ e für das Denkmal des Landgrafen Ludwig V. vor Universität ist eine Kommission zusammen⸗ . der außer dem Oberbürgermeister der Stadt und
jetzigen Rektor der Universität folgende Herren an⸗ 771 Geh. Hofrat Behaghel, raubach, Justizrat Grünewald, Prof. König, Beigeordneter Krenzien, ssor Rauch, Professor Watzinger, Rentner Winn. Die Kommission beabsich⸗ tigt, ein Preis ausschreiben zu erlassen, das im wesentlichen folgende Bestimmungen enthalten soll: Das Denkmal wird in Gestalt eines Brunnens in der Mitte des Platzes vor dem—— der Universität auf⸗ gestellt. Es soll an ihm ein Reliefbild des Land⸗ re Ludwig V. angebracht sein. Dabei steht es dem ünstler frei, eine Beleuchtungsanlage zu dem Denkmal in Beziehung zu setzen. An dem Wettbewerb können sich Künst⸗ ler beteiligen, die aus dem Deutschen Reich gebürtig oder darin ansässig sind. Die Zuerkennung des Preises schließt die Uebertragung der Ausführung nicht ein. Zur Beurtei⸗ lung der Entwürfe ist ein Preisgericht aus eini Ver⸗ tretern der Stadt und der Universität sowie einer Reihe von auswärtigen Architekten und Künstlern in Aussicht nommen. Das Er is des Wettbewerbs wird öffentlich ekannt gemacht. Die Entwürfe werden 2 Wochen lang en ausgestellt.— Vor Einleitung weiterer Schritte ist es notwendig, daß 1 Spender mit den im Vor⸗ stehenden angedeuteten Bestimmungen des Preisausschrei⸗ bens ausdrücklich einverstanden erklärt. Außerdem ist es außerordentlich erwünscht, daß sich der Spender mit dem Oberbürgermeister der Stadt oder dem Rektor der Uni⸗ versität persönlich in Verbindung setzt; unbedingte Geheim⸗ haltung wird verbürgt.
» Eine Sitzung der Stadtverordneten findet am l N 3 n
8 r Tagesordnu n folg unkte: ung von chreibungen, Baugesuch des Georg Karl Reit für Marburger Straße 34, Baugesuch der Gebr. Kahl zur ichtung einer Lagerhalle auf dem Grundstück Flur VIII Nr. 101, Vor⸗ anschlag der Stadtkasse undderstädtischen Neben⸗ kassen für das Rechnungsjahr 1915 und Ausfstellung des Heyer ⸗Denkmals.
*Die Auszahlung der Landsturmquartier⸗ gelder findet nach einer Bekanntmachung des Oberbürger⸗ meisters am Mittwoch, den 23. Juni, Donnerstag, den 24. Juni, Freitag, den 25. Juni und Samstag, den 26. Juni statt.— Nach einer weiteren Bekanntmachung des Ober⸗ bürgermeisters können sich Einwohner, die beim Freiwerden von Quartieren erneut Einquartierung zu über⸗ nehmen wünschen, im Stadthaus, Zimmer Nr. 16, melden.
Verkannte Hurrarufe. In einem Städtchen Oberhessens ist es in den Schulen üblich, daß größere Sieges nachrichten von den Schülern die G. urrarufen dem Publikum bekannt werden, ehe die Extrablätter ihren Umlauf halten, weil gewöhnlich die Sieges schen sogleich den Lehrern mitgeteilt werden. Nun erscholl auch am ver⸗ gangenen Samstag wieder das gewohnte Hurrarufen durch die Straßen und man konnte nicht schnell genug das Fenster öffnen, um die Siegesnachricht zu erfahren. Wieviel Russen sind denn wieder gefangen? 5 man die ja Abe⸗Schützen.„Ei goar ka, unser Lehrer muß ei⸗ rückte!“ érscholl die freudige Antwort. Die Bürger konnten
Stadtbaumeister d
5 J). W*
nicht enthalten, da ihnen wohl bekannt ist, daß die Schüler einen ungeheuren Respekt vor dem betreffenden Lehrer
haben. Landkreis Gießen.
n. Steinbach, 21. Juni. Dem Gefreiten Heinrich Reusch⸗ ling III. von hier beim Landwehr⸗Inf.⸗Regt. 116 wurde das Sanitätsverdienstkreuz verliehen.
e. Lang-Göns, 21. Juni. Den Heldentod fürs Vaterland sand am 27. Mai der 22 Jahre alte Musketier Heinr. Wagner, Sohn des Pflasterers Wagner von hier. Der Gesallene gehörte der 4. Komp. des 118. Inf.-Rgts. an.
Bettenhausen, 20. Juni. Gegenwärtig sind von hier 35 Leute in das Heer eingestellt. Bis jetzt haben wir Tote. Es sind dies Wehrmann Heinrich Köhler, Reservist Edmund Roth und Kriegsfreiwilliger Lehrer Wilh. Seip. Die beiden ersten erlitten im Westen, der letztere im Osten den Heldentod. Ein Bettenhäuser ist mit dem Eisernen Kreuz ausgezeichnet worden, stud. agr. Wilhelm Rückel, Leutnant der Reserve.
Nonnenroth, 20. Juni. Schon seit über eine Woche treiben hier Füchse ihr Unwesen. Schon ungefähr 20 Hühner und Hähne sind innerhalb dieser Zeit aus den Höfen und den Grasgärten geraubt worden.
Grünberg, 20. Juni. Leutnant Max Fritz von hier erhielt das Eiserne Kreuz 2. Klasse. Da er auf einem nächt⸗ lichen Patrouillengang verwundet in französische Gesangenschast geraten ist, wurde die Auszeichnung seinen Eltern zugeschickt.— Wachtmeister Rudolf Ritter wurde mit der Hessischen Tapfer— keitsmedaille ausgezeichnet.— Vei den Kämpfen auf dem östlichen Kriegsschauplatze fiel Musketier Ludwig Zinßer, der Sohn des hiesigen Wagnermeisters Heinrich Zinßer. Die Familie — nun durch den Krieg den Verlust ihrer beiden Söhne zu be—
agen.
Hungen, 19. Juni. Wieder hat der Krieg aus unserer Gemeinde ein Opfer gefordert. Am 5. Juni starb den Heldentod fürs Vaterland Heinrich Vogt, Kanonier im Feldart.⸗Regt. 233, im Alter von 25 Jahren.
-m. Hungen, 21, Juni. Für drei im Felde gefallene Söhne unseres Städtchens, Karl Theiß, 20 Jahre alt, Wilh. Dirlamm, 26 Jahre alt, und Heinr. Vogt, 25 Jahre alt, fand gestern in der hiesigen evangẽlischen Kirche eine Gedächtnisfeier statt. Im ganzen haben bis jetzt acht junge Leute von hier ihr Leben dem Vaterland
geopfert. f Kreis Alsfeld.
h. Alsfeld, 21. Juni. Die diesjährigen Sommer- ferien an den hiesigen höheren Schulen sind mit Rücksicht auf die Landwirtschaft verlegt worden. Sie beginnen Samstag, den 31. Juli und endigen Sonntag, den 29. August.
Kreis Lauterbach.
Bermutshain, 20. Juni. Gestern mittag ereignete sich auf der Bahnstrecke zwischen Hartmannshain und Oberwald ein Vorfall, welcher leicht verhängnisvoll hätte werden können. Der kurz nach 12 Uhr von Hartmannshain kommende Personen- zug rannte an dem Uebergang eines Feldweges auf einen leeren Heuwagen. Der. ein hiesiger Bauer, wurde von dem Wagen zwischen das Gespann Kühe geworfen, kam aber glücklicherweise mit heiler Haut und mit dem Schrecken
avon. Hessen⸗Nassau.
(Marburg, 21. Juni. An Stelle der in diesem Jahre selbstrede ausfallenden großen Bismarck⸗ gedächtnis feier bei dem Bismarckturm fand heute nachmittag dort eine kleine aber würdige Feier statt. Außer den Angehörigen des akademischen Lehrkörpers hatten sich Angehörige aller studentischen Korporationen und die sonsti⸗
n hier weilenden Studenten Ee Die Ansprache telt ein Vertreter des Marburger gest Der gemeinsame 8„Deutschland über alles“ beschloß die Feier.— Beim e der Vorstadt Weidenhausen in ider Richtung nach dem Dorfe Cappel wurde das scheu⸗ gewordene Pferd eines Bierwagens von einem Zuge zermalmt.
h. Frankfurt a. M., 20. Juni. In der Riederwald⸗ kolonie wurde heute bei einer Teilnahme von etwa 80 Ab⸗ geordneten der achte Verbandstag der Baugenossen⸗ schaften von Hessen⸗Nassau und Süddeutsch⸗ land abgehalten. Der Verbandsdirektor Dr. Schroeder⸗ Kassel betonte bei seiner Eröffnungsrede, daß gerade wäh⸗ rend des Krieges die Baugenossenschaften hochwichtige Auf gaben zu lösen berufen seien. Bürgermeister Dr. Luppe wies darauf hin, daß in Frankfurt bereits 10 Prozent aller Mieter in Baugenossenschaftswohnungen wohnten. Nach dem Jahresbericht für 1914 umfaßt der Verband jetzt 32 Baugenossenschaften, 5 Aktiengesellschaften und 5 Gesell⸗ 0 7 m. b. H. Diese 42 Vereine arbeiten mit 8 Mill.
ark eigenem und 31 Millionen Mark fremdem Gelde. Der Krieg brachte 27000 Mk. Mietverluste, an Mietrückständen sind 25 466 Mark vorhanden. Die resmieten betragen für einen Raum 60—140 Mark, für 2 Räume 120300 Mark,
r 3 Räume 140—412 Mark, für 4 Räume 160-610 Mark. Durch den Krieg sind den Vereinen bisher Schäden nicht entstanden. Wie sich die Verhältnisse später gestalteten, sei sehr unbestimmt, doch müsse man die Hoffung auf einen Milliardensegen jetzt begraben. Trotzdem könne man angesichts der glänzenden wirtschaftlichen Stärke Deutschlands getrost in die Zukunft sehen. Ueber KHriegser fahrungen sprach sodann der Ver⸗ bandsanwalt Dr. Crüger⸗ Charlottenburg. Je länger der Krieg dauere, um so mehr wüchsen die Schwierigkeiten heran in Bezug auf Mietstundungen und ⸗rückstände. Die Bau⸗ Ane empfänden heute die Schmerzen der Haus⸗ esitzer. Die 1500 Genossenschaften Deutschlands hätten mit etwa 750 Millionen Mark 30—40 000 Wohnungen hergestellt. Durch die immer stärker werdenden Einberufungen ins Feld steigerten sich aber die Mietrückstände und infolge⸗ dessen auch das Risiko der Genossenschaften Nach dem Kriege müßte der Sparkassenverkehr mit der größten kam⸗ keit verfolgt werden. Vorsicht heische auch die Aktivbewer⸗ tung, die Dividendenfestsetzung und die Errichtung neuer Bauten.— In der Aussprache berichteten die Ab neten über die in den einzelnen Orten gemachten Erfahrungen, die sich im allgemeinen mit den Ansichten des Redners deckten. Bei der Vorstandswahl wurde das ausschei⸗ dende Mitglied Landtagsabgeordneter Justizrat Dr. Haeu⸗
sich eines heimlichen Lächelns über diese Kinderfreude doch
ser-Höchst wieder- und Professor Dr. Andree ⸗ Marburg neugewählt.. 1
h. Vom Taunus, 21. Juni. Zum erstenmal seit Jah⸗ ren war der Sonnwendfeier auf dem grauen Taunus⸗ hüter eine unvergleichlich schöne Nacht beschieden. Das hatte zur Folge, daß am Samstag abend tausende von wander⸗ frohen Männern und Frauen aus den Städten und Dörfern der Ebene durch die köstliche Waldesnacht auf den Feld⸗ berg stiegen, um hier auf seinem Kulm der von der Frank⸗ furter Ortsgruppe des Alldeutschen Verbandes veranstal⸗ teten Sonnwendfeier teilzunehmen. Kurz vor Anbruch der Mitternachtsstunde hielt Pfarrer Dr. Busch⸗ Frankfurt eine markige Ansprache, die der Erinnerung der teuren Toten, die der Weltbrand dahinraffte, galt und die dann die altdeutschen Volkstugenden begeisternd feierte. Dann flammte nach der von J. Herpel gesprochenen Feuerrede der gewaltige Holzstoß auf und warf seine Lichtbündel meilenweit in die Runde. Kraftvolle, ernste und siegfrohe Feuersprüche und Feuergesänge umrahmten die vaterlän⸗ dische Kundgebung. Eine Nachfeier bis Sonnenaufgang ver⸗ einte die Festteilnehmer in den Feldberghäusern.
—
Briefkasten der Redaktion. — polizeistunde. Namenlose Zuschriften können wir nicht berück⸗ sichtigen.
Märkte.. le. Frankfurt a. M. Viehhofmarktbericht vom 21. Juni. Auftrieb: Rinder 1773(Ochsen 204, Bullen 73, Kühe und Färsen 1496 Kälber 331, Schase 69, Schweine 1026. Tendenz: Am Rindermarkt anfangs lebhafter, späterhin ge⸗ drückter Geschästsgang; es wird nahezu ausverkauft. Kälber, Schase und Schweine werden ruhig gehandelt; bei Schweinen,
etwas Ueberstand. Preise für 100 Pfd. Lebend- Schlacht⸗ Ochsen. gewicht Vollfleischige, ausgemästete, höchsten Schlacht- Mk. Me. wertes, 4—7 Jahre alt.... 71—74 130—135 Junge fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 5.. 64—70 116—127 afleischt bach ln, ch Schlachtw. 84—87 110115 Vollfleischige, ausgewachsene, ten achtw.—— Vollfleischige, jüngere 99„ 56—61. 100105 Färsen, Kühe. Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. 60—66 111-122 Vollfleischige ausgem. Kühe höchsten Schlacht⸗ wertes bis zu 7 Jahren„ 59—63 109—117 Wenig gut entwickelte Färsen.. 50—58 98—112 Aeltere ausgemästete Kühe 4855 89—102 Mäßig genährte Kühe und Färsen.. 39—46 78—92 Gering genährte Kühe und Färsen.. 29—36 66—82 Kälber. Felusts Mätalbe„ 76—80 127—133 Mittlere Mast- und beste Saugkälber.. 70—75 117125 Geringere Mast- und gute Saugkälber. 65—70 110-119 Geringe Saugkälbe r. 60-64 102—108 Schase. Weidemastschase: Mastlämmer und Masthammel.. 53-00 116-00 Geringere Masthammel und Schafe. 4500 108-00
Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 5 100 kg Lebendgewicht... 123.00-127.50 150.00 155.00 Vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebenge wicht... 118.00—125 1385.00— 148.00
Vollfleischige Schweine von 100 bis 120 kg Lebendgewicht.. 123.00.127.50 150.00— 155.00
Vollfleischige Schweine von 120 bis 150 kg Lebendgewicht 123.00-127.50 159.90—155.00
Wetteraussichten in Hessen am Mittwoch, den 28. Junt 1815: Heiter, trocken, warm, nordöstliche Winde.
Müllersche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 22. Juni 18 R.
Letzte Nachrichten.
Maklakows Sturz. 0
Berlin, 22. Juni. Ueber Maklakows Sturz erfährt die„Vossische Zeitung“ aus Petersburg folgendes: Der Abschied des russischen Ministers des Innern war sehr dramatisch. Am letzten Freitag war der Minister zum Zaren berufen, der ihm leidenschaftlich wörtlich die„Revolutionierung ganz Rußlands“ vorwarf und erklärte, er erwarte sein Abschiedsgesuch binnen vier⸗ undzwanzig Stunden. Maklakows Abschied ist lediglich als Ab⸗ schlagszahlung auf die Forderung der Duma nach Goremykins Rücktritt zu betrachten. Nur wenn auch der Justizminister, der Häuptling der echtrussischen Leute, verabschiedet werden würde, erklären die Parteiführer der Duma ihre Forderung auf den Rücktritt Goremykins vorerst fallen lassen zu wollen.
Die Mehrheit Venizelos'.
Haag, 22. Juni.„Daily Chronicle“ meldet mus Athen? Venizelos verfügt endgültig über eine Mehrheit von 80 Stimmen in der neuen griechischen Kammer. Die Regie⸗ rungsorgane äußern sich dahin, daß diese Mehrheit schon vor der mächsten Sitzung des neuen Parlamentes verschwunden sein werde. Wie dies geschehen foll, verraten sie jedoch nicht.
Die Stimmung in Bulgarien. 0
Sofia, 22. Juni. Die hiesige nationalistische Lig veröffentlicht einen Aufruf, in dem es heißt: Heute, wo Bul⸗ garien aufgefordert wird, sein Gut und Blut in den Dienst fremder Interessen zu stellen, muß das bulgarische Volk laut verkünden, daß seine Söhne bulgarischen Blutes sind, die sich für die Interessen des Vaterlandes und zur Befreiung der mazedonischen Stammes⸗ brüder aufopfern. Die Liga ruft für morgen eine Versammlung ein, umgegen die Versuche der Entente⸗ Mächte, Bul⸗ garien für eine Aktion an der Seite der Entente⸗Mächte zu ge⸗ winnen, Stellung zu nehmen.
hübscher 2 2 Märschen und 6ë D)
Aufmachung erlaubt die Mitführung des Odol im Bewegungskampfe.
Sparsames Wirtschaften.
„Wir müssen an Lebensmitteln sparen!“ Dieser Ruf, mit⸗ —* in dem Kampf gegen unsere Feinde, hallt in Nh d and wider und die Frauen sind nicht die Letzten, die Folge leisten. Mit allen Kräften er n sie die richtige Ausnutzung der uns zu Gebote stehenden Lebensmittel. Darum ist auch die Koch⸗ liste, vor allem das bekannte Heinzelmännchen, in letzter Zeit als unbedingt notwendig für jeden Haushalt erklärt worden, denn beim Kochen in der Kiste gehen die kostbaren Nährwerte nicht mit dem 5 verloren, sie bleiben den Speisen erhalten und kommen dem zugut. Zudem spart man durch den praktischen Apparat, besonders durch das Heinzelmännchen, an Fruerung und an Arbeit.
HhBesonders durch„das Heinzelmännchen!“ u hut man einen so treffenden Namen für einen Gegenstand
.
gefunden als diesen, denn wo ein heinzelmännchen in der Küche ist, da glaubt man wirklich das Schalten und ten der kleinen Märchengeister zu verspüren. Heinzelmännchen kocht, brüt, bäckt die Speisen gar, ohne daß man s 5 mmern braucht. Man kann ganz unbesforgt seiner Beschästigung nachgehen, sobald man das Gerich 9 dem Reinzelmännchen iwerantwortet hat— es ist zur bestimmten Frist fertig und, was noch das Gute dabei ist, es gelingt stets! Nie wird die Grütze anbrennen, der Braten oder der Kuchen zu dunkel werden! Die kleinen heinzel⸗ männchen wachen ja darüber.
Das eben ist der große Vorzug des Heinzel männchen⸗ 8, daß man auch Back- und Bratosen ganz dabei entbehren kann. Dadurch wird er gerade jetzt zur Kriegszeit so wertvull, da man, um Abwechslung in der Küche zu schafsen, viel Gemüse als Auf⸗ läufe und zu Puddings bereitet, wozu man ohne das heinzel ⸗ männchen ümmer gezwungen wäre, den Brutofen anzuheizen. Die
—.. 8 b NN n also parnisse an Zeit und erung wieder aufgeßoben“ Wan sollte despulf die einmaltge Ws gebe mi fene und sich den Apparat anschafsen. Eine Zeit wie diese lehrt uns alles. was gut und praktisch ist, besonders schaͤtzen, darum wird auch künftig in jeder neuen ichtung ein Heinzelmännchen einen Ehrenplatz bekommen, denn es ist ein Spargeist, und der Krieg hat uns wieder einmal gezeigt, daß Sparen eine große Tugend ist.
Die Heinzelmännchen⸗Kochkisten sind in allen besseren Haus⸗ baltungsmagazinen und Wirtschaftsabteilungen schon für den Preis von M. 18,50 an für den kompl. Apparat erhältlich. Auch ver⸗ endet die Heinzelmännchen-Compagnie(G. m. H., Berlin NRW. 40, Heidestr. 52 bereitwilligst fostenfrei illustrierte Preis iste nebst aus- führlicher N uweisung. Man versäume nicht, sofort die Zusendung der betr. Drucksachen Preisliste
n Kochkiste entstehen, wer⸗
15600 oder lasse sich in Haushaltungsmagastwen n Nuchüllte—
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