Ausgabe 
(3.6.1915) 128. Erstes Blatt
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Wafen:A basso la guerral undEviva la republica! Die anwesenden Zivilisten, hauptsächlich Arbeiter, stimmten in die Rufe ein. Schließlich entspann sich eine blutige Schlägerei, da sich die Soldaten unter Gebrauch der blanken Waffe mit Ge⸗ walt ihrer Verladung widersetzten. Den Offizieren gelang es schließlich, das Militär zu beruhigen. Die Tumulte in der Zivil⸗ bevölkerung dauerten fort und führten zu den bekannten Aus⸗ schreitungen gegen die Deutschen, weil bestimmte Kreise die Auf⸗ merksamkeit von den unbequemen bungen gegen den Krieg ablenken und in bestimmte Bahnen leiten wollten.. DieBasler Nachrichten berichten von der Abneigung der Italiener, die im Elsaß und Baden leben, zur Stellung heimzureisen. Die italie⸗ nischen Arbeiter beschlossen vielmehr in großen Massenversamm⸗ lungen, dem Einberufungsbefehl der italienischen Regierung nicht u folgen. Demonstrativ wurden die Gestellungsbefehle unter sen auf Deutschland auf den Straßen zerrissen Romanshorn, 2. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) Infolge der allgemeinen Stockung des Güterverkehrs, insbesondere infolge der Einstellung des deutsch⸗italienischen Transits, wurde der gesamte Trajektverkehr auf dem Bodensee, der in den letzten Wochen überlastet war, vollständig eingestellt. Auch die große Dampffähre Romanshorn⸗Lindau ist außer Dienst gestellt

den.

8 den Mitteilungen des Vertreters des italienischen Kon⸗ sulats St. Gallen, welcher hier weilt, befinden sich noch ungefähr 40 000 Italiener in Deutschland.

Eine Dentschrift des Vatikans?

Berlin, 3. Juni. DieKreuzzeitung meldet aus dem Haag: In katholischen Kreisen, die Fühlung mit dem Vatikan haben, wird versichert, daß der Vatikan eine Denkschrift über die unhaltbare Lage, die dem Heiligen Stuhl infolge des Eintretens Italiens in den Weltkrieg bereitet würde, ausarbeite.

J Desterreichische Flieger. 2. Juni.(WTB. Nichtamtlich) Meldung der Agenzia Amtlich wird gemeldet: Am Dienstag morgen erschien ein feindliches Flugzeug über Bari, ein anderes über Brindisi, und belegten beide Städte mit Bomben. In Bari platzte eine Bombe auf dem Dache eines Privathauses. Ein Dach⸗ iegel fiel herab und verwundete ein 15jähriges Kind schwer. Es 75 farb bald darauf. In Brindisi wurden zwei Bürger leicht ver⸗

letzt und zwei Häuser ganz leicht beschädigt.

1 Die Kämpfe an den dardanellen.

g Konstantinopel, 2. Juni.(WB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier meldet: An der Dardanellenfront wie an den übrigen Fronten hat sich nichts von Bedeutung ereignet.

Ein bulgarisch⸗rumänisches Einvernehmen?

10 Rom, 2. Juni.(WTB Nichtamtlich.) DieTribuna be⸗ streitet die Behauptung derTimes, daß zwischen Bulgarien und Rumänien bereits ein Einvernehmen erzielt worden sei. Bulgarien verlange für seine Neutralität gegenüber Rumänien bedeutend mehr Gebiet, als Rumänien zugestehen wolle. ö Rom, 2. Juni.(WT Nichtamtlich.) Der nach Berlin ver⸗ se bulgarische Gesandte in Rom, Rizoff, erklärt in dem Giornale d'Italia, daß die Balkanstaaten, namentlich Bul⸗ arten, ihre Neutralität erst im letzten Augenblick auf⸗ .wenn sie dies überhaupt tun. Sie könnten erst dann ö der Neutralität en, wenn gewisse Ergebnisse gut er⸗ fkeennbar sein würden und ihre Kri ng in zwei oder höchstens drei Monaten beendet werden könnte. . Die Bagdad⸗Bahn.

Konstantinopel, 2. Juni.(Wen Nichtamtli) Die 5 e Teilstreck der Bagdadbahn von

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Kilometer lan Ebiad nach Tuant östlich des Euphrat wurde dem Betrieb übergeben. ***

Kitchener, Generalissimus in Flandern? 8 Berlin, 3. Juni. Ein Bericht derTimes ans dem Daag meldet, daß die Ernennung Kitcheners zum Generalissimus in Flandern bevorstehe. Berlin, 3. Juni. Wie dasBerliner Tageblatt meldet, beträgt nach einem Bericht des englischen Kriegsministeriums die Zahl der dienstfähigen Leute zwischen 18 und 40 Jahren in Großbritannien 8 530 709, davon sind 2 Millionen mit der Anfertigung von Munition beschäftigt.

Verurteilte und begnadigte französische f Klosterfrauen.

Köln, 2. Juni(WTB. Nichtamtlich.) DieKölnische Volks⸗ 3 81 schreibt: Im Dezember 1914 wurde in Roye von schen Soldaten unter einer Anzahl französischer Klosterfrauen, die sich von dort nach Nesle begeben wollten, ein Soldat des zweiten französischen ssier⸗Regiments entderkt, als Ordens⸗ srau dertleidet Die von dem deutschen Felbgerich in Nesle an- * te Untersuchung ergab, daß der franzöfische Krassier Ende August das Kloster nach Rohe gekommen sei. Nach

1 der Besetzung des Ortes durch die Deutschen erließ der man⸗ dant den Befehl, nach dem alle' männlichen Einwohner von Noye, insbesondere Angehörige feindlicher Truppenteile, sich unverzüg⸗ lich zu melden hätten. Der Befehl wurde auch au die Klostertstre angeheftet und war dem Kürasster und den Nonnen bekannt. Gleichwohl kam der Kürassier dem Befehl nicht nach. Als die Nonnen nach Nesle gebracht wurden, legte der Kürassier auf Betreiben der Klosterfrau deren Ordenskleid an. während sie selbst in einer Perücke, in gewöhnlicher 5 als Auswärterin mitging. Eine Nonne, die Mitwisserin war, beabsichtigte, den ungehorsamen Kürassier gegen den Kommandan⸗ turbefehl zu verheimlichen und vor der Gefangennahme zu be⸗ waßren. Auf Grund dieses Sachverhaltes verurteilte das deutsche Feldgericht die beteiligten Klosterfrauen entsprechend dem Kriegs- gesetz zu längeren Freiheitsstrafen, wobei erschwerend ins Gewicht fiel, daß sie das ihnen seitens der deutschen Militär⸗ behörde auf Grund ihres Standes entgegengebrachte besondere Ver- trauen gröblich täuschten und mit dem Ordens kleid Mi ge⸗ trieben hatten. Wie wir hören, geruhte nunmehr der Kaiser auf Vorschlag der Militärbehörde auf dem Gnaden⸗ wege en die weitere Verbüßung ihrer Strafe zu erlassen. 1

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* 8 Der Seekrieg. b London, 2. Juni. Nichtamtlich) Die gerettete 5 1 des DampfersDixania sagte aus, das deut⸗ sche U-Boot, welches den torpedierte, Segel ge- führt hat, wodurch das Schiff getauscht worden sei. 85 London, 2. Juni.(WTB. Ni ich.) Reuterm. 750 einer Uebersicht der Admiralität trafen die deut⸗ schen Unter seeboote in der Woche vom 19. bis 26. Mai Kur einen englischen Dampfer. Ein n und 1323 al derselben Zeit in engli Häfen an oder fuhren 0 ab. 95 Die Gesamtverluste der Engländer seit Beginn des Krieges betragen 130 Schiffe. 56311 Seeschiffe kamen in diesem Zeitraum in den Häfen des vereinigten Königreiches an oder fuhren aus diesen ab. Zeppeline über England.

London, 2. Juni.(WTB Nichtamtlich.) Die Admiralität meldet: Durch das deutsche Luftschiff wurden 90 Bom⸗ ben, großenteils Brandbomben, auf den Stabtbdistrikt geworfen.

Eine Neihe von Bränden ist ausgebrochen; nur für drei wurde

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Brust(Ztr.) und Hue(Soz.)

wurden getötet, eine andere au lebensgefährlich verwundet. Außerdem wurden noch einige Personen verletzt.

Paris, 2. Juni(Wg. Nichtamtlich) Nach Londoner Blättermeldungen sind infolge des letzten Zeppelinangriffes in Lon⸗ 341 eee Unruhen ausgebrochen.

rei a ind zerstört worden. 13

Berlin, 3. Juni. Wie derBerliner Lokalanzeiger be⸗ richtet, richtet sich die Wut des Londoner Mobs auch gegen die englischen Firmen, die früher mit deutschen Häusern geschäftlich verkehrten und deutsche Angestellte hatten.

Stimmen aus England.

London, 2. Juni.(WTB. Nichtamtlich.) DieWest⸗ minster Gazette polemisiert gegen dieMorning Post, die in ihrer Propaganda für die Wehrpflicht die Weltanschauung der Liberalen und Freihändler als allgemein bezeichnete, und be⸗ tont, daß die Grundlage der Koalition nur eine zeitweilige Ver⸗ leugmung der parteipolttischen Grundsätze bilde. Man solle nicht glauben, daß eine sogenannte nationale Organisation der In⸗ dustrie durchführbar sei. Die vereinte Stärke der Alliierten an Männern sei bereits groß. England müsse nicht allein Männer stellen, sondern auch Geld und die Ausrüstung für die Alliierten liefern. Die wichtigste Aufgabe sei es, zwischen dem militärischen und dem industriellen Dienst das richtige Verhältnis zu finden. Sehr schwierig übrigens sei die Einbeziehung aller Drückeberger in die schnell organisierte Armee. Dies würde militärisch nur pro⸗ blemgtischen Wert haben Die Regierung mülsse jedenfalls den Rat der Arbeiterpartei einholen. Große Scmwierigbelten seien in Ir⸗ land zu erwarten. 0

Daily Chronicle, schreibt, eine harte Tatsache sei es, daß die demokratischen Massen von dem größten Widerwillen gegen staatlichen Zwang beseelt sind. Bei Einführung der Wehr⸗ pflicht würden wir statt einer einigen Nation eine gespaltene haben und zum erstenmal eine gefährliche Agitation gegen den Krieg

erleben.

Gegen dieTimes wurde öffentliche Anklage er⸗ hoben auf Grurtb eines von ihr veröffentlichten Briefes des pen⸗ sionierten Majors Richardson, der nach einem Besuch an der Front schrieb, die letzten französischen Reserven st än den im Felde; augenblicklich würden junge, unausgebildete Rekruten aufgerufen. Der Staatsanwalt betonte, diese Nach⸗ richt set geeignet, bei dem deutschen Selbstvertrauen bei Franzosen und Engländern das Gefühl der Niedergeschlagenheit zu erwecken. Die Zuschrift Richardsons müsse auf die Franzosen den Eindruck machen, daß in England völlige Gleichgültigkeit in Bezug auf den Krieg herrsche, außer sofern man Geld dabei verdienen könne.

Daily Chronicle undManchester Guardian wenden sich gegen die Möglichkeit der Ernennung des Unionisten Ca mpbell, der ein Führer in der Ulster⸗Rrvolte war, zum Lordkanzler Ir⸗

lands. Aus Spanien.

Lyon, 2. Juni.(WTB. Nichtamtlich)Progres meldet aus Madrid: Angesichts einiger neutralistischer Kundgebungen in Spanien erklärte Ministerpräsident Dato, daß künftig Kund⸗ 8 jeder Art auf das Schärfste unterdrückt werden sollen.

ie Regierung sei bemüht, Neutralität zu wahren. Spa⸗ nien erhöhe augenblicklich seine ehrkraft und werde sie erhöhen, so lange die Umstände es erforderten. Die Rüstungen hätten keiner⸗ lei offensiven Charakter und dienten nur dazu, jeden Angriffs⸗ versuch gegen Spanien, so unwahrscheinlich ein solches Ereignis auch sei, zurückweisen zu können. Dato dementierte, daß es in Spanien ausländische Agenten gebe, die eine interventionistische Campagne

führen sollten. Aus dem preußischen Abgeordnetenhaus.

a Berlin, 3. Juni. Präsident Dr. Graf v. Schwerin⸗Löwißz eröffnet die

Der eines Wohnungsgesetzes zur zweiten Be⸗ ratung. Die Vertreter der Parteien haben ic bahn geeinigt, daß 5 Beratung in die Kommi

beschädigt. Ein Säugling, ein ee, ein Mann und eine Frau

er ohne Erörterung zur zurüdverwiefen werden soll. 1 Abg. von Trampeynski(Pole) beantragte, die bis⸗ her aus 27 Mfitgliegern nission um ein Mitglied der Polenpartei, die bisher in der Kommission keinen Sitz hatte, zu verstärken. Dem Antrag wurde entsprochen. 1

vom Herrenhaus abgeänderte Gesetz über die Für⸗ sorgeerziehung Minderjähriger wurde unverän⸗ dert angenommen. Die Verordnung vom 11. Septem⸗ ase n zur Beide peng don ib und zur Beschß ahren zur g von zur. tign von Kriegsgefangenen wird ohne Aussprache bis zum 30. September 1915 verlängert. Die Ergünzungsanträge der

mission i en. und Dr. Arendt(k.) inne werden ebenfalls b der verstärkten Budgetko mm ission

üllerwiesen. ist die ung erschöpft. *

Die Frage, ö N oder 3 wird, wird voraussichtl. in n Woche entschieden werden. Der preußische Mimisterpräsident Herr v. Bethmann Hollweg befindet sich nämlich gegenwärtig im Kaiserlichen Hauptquartier und der stell vertretende Ministerpräsident Herr 9 9 4 NN 5 nicht 3 scheiden, so zur Rückkehr Minis. in der when erfolgen foll, gewartet ird. * Berlin, 2. Juni. Anzahl

8* hat sih auen, nachfolgende Eenkez ene ur Heeren anbauen: Beit Su brnteia: We eee

ndwir a rate ielen, aan en aeg ö fl n, T S der

gesetz werden ohne Aussprache der Anträge der Abg. v. Strombeck(Str.) auf Besteuerung der Kriegsgew Aussprache

der Käufer vertretenden Organs eine durchaus unter landwirts

München, 2, Juni.(WT Nichtamtlich DieKorre⸗ spondenz Hoffmann meldet: Der deutsche Kaiser und der König von Sachsen brachten dem Kön i an bayerischen Truppen in Galizien die Venzlichten lück⸗ wünsche telegraphisch zum Ausdruck.*

Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 3. Juni. Die Tagesordmung der gestrigen öffentlichen Stadtverordneten⸗ sitzung umfaßte nur 8 Punkte von untergevrdneter Bedeutung, Mitteilungen, Baugesuche und Gefuche um Schankwirtschaftsbetrieb. Dennoch konnten die Stadtverordneten erst gegen ½s Uhr auseinan⸗

stände zur Verhandlung stand, und weil es vorher noch in der öffentlichen Sitzung zu einer Aussprache über die Mehl⸗ und Brotfrage in Gießen gekommen war, die mancherlei bemerkenswerte und überraschende Tatsachen zutage förderte. Die Bitrgerschaft wird es angenehm empfinden, nunmehr über einen

die Hilfe der Feuerwehr in Anspruch genommen, die das Feuer in kurzer Zeit löschte. Kein einziges öffentliches Gebäude wurde

Gehenstand unterrichtet worden zu sein, der nachgerade in den

ission

fachtes Enteignungsver⸗st

Abg. zum Knappschaftskriegs⸗ 85

571 r

insbesonder 0 anbwirfchafftker Sag wielel Ve, nchen

müssen; und im Hinblick auf das Verhältnis des Pub ikums Verwaltung ist es willkommen zu heißen, daß vor aller Oeffent⸗ lichkeit einmal klipp und klar gesogt wurde, wo die Grunde dafür liegen, daß die Brotlieferung in unserer Stadt nachgerade unhalt⸗ 2 bare Formen angenommen hatte. Man wird es mit Genugtuung begrüßen, daß die Quelle der Mißstände nunmehr auch von der berufenen Stelle als außerhalb der verantwortlichen Organisation gelegen bezeichnet wurde; wird auch gerne dem Vorsitzenden des Lebensmittelausschusses und dem Oberbürgermeister zustimmen,. wenn sie sagten, es sei nunmehr von dem patrivtischen Pflicht? bewußtsein aller, die es angeht, zu erhoffen, daß in Zukunft kein Grund zu Klagen mehr gegeben werde. Wir werden die ganze Frage in der morgigen Nummer desGieß. Anz. auf Grund des

uns einstweilen noch nicht vollständig vorliegenden, maßgebenden Materials zum Gegenstand eines besonderen Artikels machen. Unsere Hausfrauen werden es weiterhin mit vollem Verständnis würdigen, daß es künftig dem Zwischenhandel durch eine neue Bestimmung der Marktordnung nicht mehr wie bisher möglich gemacht werden soll, preistreibend auf die an den Markt gebrachten Lebensmittel zu wirken. Die Sitzung nahm im einzelnen folgenden Verlauf:

Vor Eintritt in die Tagesordnung wurden die Sdadtv. Dr. Ebel und Eichenauer zu Urkundspersonen e machte der Vorsitzende Oberbürgermeister Keller 9 von der der Bürgerschaft bereits bekannten Stiftung des Herrn Gustav Bock⸗ Berlin, der der Stadt Gießen zum Gedenten an seinen in Frankreich gefallenen Sohn eine aus 54 Stücken be⸗ stehende, wertvolle Gemäldesammlung zum Geschenke ge⸗ macht hat, die, zu einer geschlossenen Ausstellung verrinigt, ben

Namen Dr Ham Bock⸗Gedächtnisstiftung

tragen soll. Die Räume, in denen die g werden wird, sollen mit dieser e e

gemacht werden. Der Stifter hat in seinem die Hoff⸗ nung ausgesprochen, die Sammlung möge der Grund einem Ernst Ludwig⸗Mufeum werden, dessen sich lich viele weitere Gönner annehmen würden. Der O hat dem Spender bereits den Dank der Stadt aus wurde von der Stadtperordnetenversammlung ermächtigt, mit- zuteilen, daß sie die hochherzige Zuwendung mit annehme. Ueber die Unterbringung der Sammlung Beschlüsse zu fassen. Weiterhin gab der Vorsitzende zwei person⸗ licher Art bekannt. Punkt 2, Baugesuch des Peter Gerber für die Schutzen⸗ Baudeputation daß

war der geplante Haus zu große Aufwendungen für Gas, Wafer,

platz bezw. für den des Hotels Einhorn ißen. Die Ge⸗ suche des Th. Bäulke um Erlaubnis chasts⸗ betriebe im Hause Schiffenbergerweg 58, der bath. Deibel Ehe⸗ frau um Erlaubnis zum Gast⸗ und n iebe im Hause Walltorstraße 28Zum Schwanen und der Selma ee während ein 1 a Schloßnaffe 9. Siclt Mannrhen, mach Artmnd Ler Pen un zurückgestellt werden sollte. Die Angelegenheit wurde für die ge⸗ heime ung vorbehalten. Mißftände auf dem Wochenmurkt. 5

Nach Exledi der Tagesordianm brachte Stade Bet ters r r Zeit manchen Hausfrauen Anlaß zu berechtigten Klagen hat. Es wur⸗ den sehr häufig die Preise der wichtigsten Lei dadurch fünstlich in die Höhe getrieben duß vor Beginn des Marktwer⸗ kaufs oder kurz nach Farsgekeft ume r Bestände eines Artikels aufgekauft So mie Red⸗ ner feststellte, an einem der letzten die Gier aus diesem Grunde um 2 Pfg. pro Stück aufges Der Wochen⸗ markt sei nun aber nicht für den Vorteil einiger we⸗ niger, meist sogar auswärtiger Händler, fondern ftr die

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Stader. Dr. bereits das Ergebnis

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beraten; zu einem Entschluß kan man j dürfte für die heutige Jortsetzung der G warten sein.

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dergehen, weil in der geheimen Sitzung eine Reihe wichtiger Gegen⸗ De