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Foöblen mit Blättern, um
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2000 Mann.
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boote gu derstören, hinderken unsere Artilleristen, rem edlen Ge⸗
fühl der Menschlichkeit folgend, die Rettungsarbeiten nicht. Das Untersceboot wurde lange von englischen Torpedobootszerstörern ver⸗ ütkam aber unbeschädigt. Der„Triumph“ war ein Panzerschiff von 12000 Tonnen, die Besatzung betrug 800, Mann. Anscheinend wurde der größte Teil der Besatzung durch die Wir⸗ kung der Explosion getötet. Zu Beginn des Krieges nahm dieses Panzerschiff unter dem Kommando eines japanischen Admirals an der Beschießung von Tsingtau teil. Es wurde damals von den deutschen Batterien ernstlich beschädigt. Am 25. April feuerte unser Panzerschiff Torgut Reis“ eine Granate gegen das Schiff ab, die ein Volltreffer war. Das Erscheinen deutscher Untexsee⸗ boote rief unter den übrigen feindlichen Kriegsschiffen vor den Dar⸗ danellen große Unxuhe hervor.. 2 London, 27. Mai(Wm Nichtamtlich.) Die Admiralitft gibt bekannt: Bei der Torpedierung des„Triumph“ in den Dardanellen ist die Mehrzahl der Besatzung gerettet worden. a London, 27. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Das Reutersche Burtau meldet von den Dardanellen über Tenedos vom
5 23. Mai: Der Angriff auf Krithia wurde fast bis an den
Rand des Dorfes durchgedrückt. Wie die Soldaten sagen, drangen einige Truppeneinheiten in das Dorf ein. Tatsächlich aber war es unmöglich, das Gelände zu behaupten. Die Verluste waren so 17 5 wie in den härtesten Kämpfen dieses Krieges. Als die
sfiziere begannen, die erschöpften Mannschaften wieder zu sam⸗ meln, befanden sie sich etwa 1000 Yards von Krithia entfernt.
. kam das Vorrücken zum Stehen. Eine beklagenswerte Er⸗ schei g in den Verlustlisten ist der hohe Prozentsatz an
ö sallenen und verwundeten Offizieren. Die Türken legen sonderes Geschick an den Tag, die Offiziere wegzuschießen. Nach
jedem Vorrücken vergingen Tage, bis das besetzte Gelände von
den einzelnen Scharfschützen gesäubert werden konnte. Sie ver⸗ stecken sich mit einer 2 ion von 1000 Patronen in Erd⸗ und richten viel Schaden an. Einige färbten sich die das Gesicht grün und behängten ihre Uniformen sich der Farbe der Umgebung anzupassen.
N London, 27. Mal.(WTB. Nichtamtlich.) Eine Reuter⸗ 3 771 aus Kairo betont den großen Verlust an briti⸗ schen Offizieren bei der Landung bei Seddzül Bahr. Die Verbündeten hatten die größte Schwierigkeit, die 25 der türkischen Artillerie festzustellen. Sobald ein Flieger oder B llon i Feuer. Man glaubt, daß die Geschütze ihre Stellungen verändern.
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* Freuchs Berichterstattung.
g chen 0 4. noch immer Fortschritte östlich Festubert. Eine Division Territorial⸗ truppen
einer Front von mehr als 3 Meilen und eroberte die ganze Front⸗
3200 Hards. Auf den übrigen Teilen der Front sind die ersten beiden Lanfgrabenlinien in unserem Besitze. 3 Ge⸗ 7 Mann;
samtzahl der Gefangenen beträgt 8 Offiziere und 77 ßerdem eroberten wir 10 Maschinengewehre, eine große Menge
0 Material und Ausrüstungsgegenstände.
Die englischen Verluste.
London, 27. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Verlustliste enthält die Namen von 91
Die neueste Offizieren und
Ein deutscher Luftangriff auf Southend.
Berlin, 28. Mai. Ueber den in der letzten Nacht
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Milfordhaven gelandet worden.
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0 ten deutschen Luftangriff auf Southend wird dem 1 Lokalanz.“ noch gemeldet, daß das Bombarde⸗ ment 10 Minuten vor 12 Uhr begonnen 8 Man ver⸗ mutet, daß nur ein Zeppelin den Angriff ausführte. Ein
Brand geraten. Zwei Frauen seien t, eine
verwundet worden, darunter en und
Der Seekrieg.
London, 27. Mai.(WTB. Nichtamtlich) Lloyds melden Browuhead: Der amerikanische Dampfer„Nebras⸗
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den. Von der 1 ein Mann getötet, zwei verwundet worden. Die übrige satzung ist von einem Fischdampfer in
5 London, 27. Mai.(WTB. Nichtamtlich) Der dänische Dampfer„Betty“ ist gestern in der Nordsee torpediert—85 Die Besatzung ist nach Shields gebracht worden. * 1— Spionenfurcht in Mailand. Berlin, 28. Mai. Dem„Berliner Lokalanzeiger“ wird aus Chiasso vom 27. Mai gemeldet: In Italien treibt die Spi⸗
onenfurcht immer schlimmere Blüten. Gestern abend bot der J Domplatz in Mailand das Schauspiel eines regelrechten Po⸗
groms nach russischem Muster. Auf dem Dach des dem Domplatz gegenüberliegenden Hotels„Metropole“ war angeblich ein starker Lichtschein beobachtet worden, und bald verbreitete sich das Ge⸗ rücht, es handele sich um Signale für den Feind. Als die Wut der Menge immer größer wurde und die Rasenden mit den Rufen„Tod den Spionen“ sich anschickten, das Eingangstor des Hotels zu erbrechen, telephonierte der Besitzer des Hotels an die Polizei; diese erschien. Aber Carabinieri und Schutzlente waren unfähig, die Stürmung des Hotels zu verhindern, in dem alles zerschlagen wurde. Sogar die Marmorstufen und das eiserne Geländer der Treppen wurden zerstört, Militär traf ein und besetzte das Hotel. Aber trotzdem wurde das Hotel von dem wütenden Volkshaufen nochmals gestürmt und zum zweiten Male verwüstet, weil man einen neuen Lichtschein gesehen haben wollte. Der Besitzer des Hotels hatte sich längst über die Dächer der Nebenhäuser in Sicherheit gebracht. Zwei Personen. wären fast gelyncht worden, weil sie sich über die Menge abfällig geäußert hatten, und mußten von der Polizei geschützt werden.
Der österreichisch-ungarische Führer gegen Italien. Berlin, 28. Mai. Nach der„Köln. Ztg.“ berichtet „Az Est“, daß zum Oberkommandierenden der gegen Italien vorgehenden Streitkräfte der zum General- oberst ernannte Erzherzog Eugen bestimmt wor⸗ den ist. Der König von Italien als oberster Heerführer. Nom, 27. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Der Hönig,
der den Oberbefehl über das Landheer und die Marine
übernommen hat, ist in der Nacht vom 25. 26. Mai nach dem Großen Hauptquartier 1 Das Amtsblatt veröffentlicht einen königlichen Erlaß, der den
Prinzen Thomas von Savoyen, Herzog von Genua, den Onkel des Königs, zum Generalstellvertreter während der Abwesenheit des Königs von der Hauptstadt ernennt. Rom, 27. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Der König von Italien hat folgenden Tagesbefehl erlassen: Soldaten zu
die schön Erkl
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Lande und zur See! Die feierliche Stunde der Verwirklichung der nationalen Ansprüche hat geschlagen. Nach dem Vorbilde meines großen Vorfahren übernehme ich heute den Oberbefehl über die Land⸗ und Seestrritkräfte im sicheren Vertrauen auf den Sieg, den Eure Tüchtigkeit, Eure Opferfreude und Eure, Disziplin zu erlangen wissen wird. Der Feind, den zu bekämpfen Ihr Euch anschickt, ist kriegserprobt und Eurer würdig. Begünstigt vom Boden und durch kluge Kunstvorrichtungen, wird er Euch zähen Widerstand entgegensetzen, aber Euer unbezwungener Vorwärts⸗ drang wird ihn sicherlich zu überwinden vermögen. Soldaten! Euer wird der Ruhm sein, Italiens Trikolore an den heiligen Grenzen aufzupflanzen, die die Natur unserem Vaterlande gesetzt at, Euer der Ruhm, endlich das Werk zu vollenden, welches unsere 2 mit so viel Heldenmut begannen. Großes Hauptquartier, 24. Mai 1915. Viktor Emanuel. Eine Blockade⸗Ertlärung Italiens.
Rom 27. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung der Agenzia Stefani. Da die italienische Regierung der Ansicht ist, daß einige Häfen der albanischen Küste Oesterreich-Ungarn zur heimlichen Ver⸗ proviantierung seiner kleinen Schiffseinheiten dienen, erklärte sie am 26. Mai den Blockadezustand über 1. die österreichisch⸗ ungarische Küste von der Grenze im Norden bis zur montenegrini⸗ schen Grenze im Süden einschl. aller Häfen, Inseln u. Buchten, 2. die albanische Küste von der montenegrinischen Küste im Norden bis zum Kap Kephal einschließlich im Süden. Die Erklärung be⸗ zeichnet die geographischen Blockadegrenzen in ihrer Länge und Breite und fügt hinzu, daß die Schiffe befreundeter und neutraler Mächte eine von dem Oberbefehlshaber der Seestreitkräfte fest⸗ gesetzte Frist haben, um frei aus der Blockadezone zu fahren. Gegen die Schiffe, welche die Sperrlinie Kap Otranto— Kap Kephal zu durchfahren versuchen oder durchfahren, wird gemäß den Regeln „ Rechte und der bestehenden Verträge verfahren werden.
Die Opposition gegen den Krieg in Italien.
Berlin, 27. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Der Berliner „Lokalanzeiger“ meldet aus Wien: Der Mailänder„Avanti“ berichtet, daß die 75 Abgeordneten, die gegen das Kriegsgesetz stimmten, den ärgsten Verfolgungen aus⸗ gesetzt sind. Die Regierungsvorlage hat diese Abgeordneten wegen Hochverrats unter Anklage gestellt. Das Tragen von Ordensabzeichen wurde ihnen verboten.
Aus Tripolis.
Berlin, 28. Mai. Laut„Deutscher Tageszeitung“ meldet„Ikdam“, daß die italienische Regierung beschlossen habe, die Truppen aus dem Innern Dri⸗ politaniens nach der Küste zurückzuziehen.
Stimmen aus Griechenland.
Athen, 27. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) In Besprechung der italienischen Perfidie erklärt das Blatt„Chronos“, die italienische Mobilmachung sei fehlerhaft. Norditalien sei neutra⸗ listisch und es fehle den Truppen an Enthusiasmus. Der Ausgang des ungerechten, verräterischen Kampfes sei sicher. Das Blatt be⸗ tont die Perfidie, sich nach 30 Jahren gegen die zu wenden, die Italien ernährt und ausgerüstet haben und die weitere Perfidie, nach neun Monaten Verhandlungen den Krieg zu erklären. Italien sei unwürdig der nationalen Wiedergeburt.„Hesperene“ fin⸗ det die italienische Kriegserklärung nach neun Monaten lächer⸗ lich und noch lächerlicher die inszenierten Kundgebungen.—. Die der Regierung nahestehende„Neon Asti“ sagt: Feile Verleum⸗ dung hat die Krankheit des Königs verschlimmert, doch habe der König Griechenland vor Verlusten bewahrt und es vor der diplo⸗ matischen Demütigung gerettet, Italien um sein Mitwirken zu bitten.—„Athene“ sagt: Die Entente würde auf die griechi⸗ schen Interessen nicht mehr Rücksicht nehmen, als auf die ser⸗ bischen.—„Embros“ wundert sich, daß die Entente die Schande Italiens feiere und bemerkt: wer sollte jetzt seine Existenz einem anderen anvertrauen, wenn nicht mehr die Verträge und Be⸗ ziehungen zwischen den Staaten geachtet werden!
Aus dem Reiche.
Der Ausschuß der Deutschen Kolonialgefellschaft io setner Sitzung vom 21. Mai folgende Kundgebung be⸗ en: Verschiedene in der Presse wiedergegebene und besprochene Aeußerungen, wonach man einzelne Teile unseres Kolonialbesitzes leichten Herzens aufgeben könne, veranlassen zu der nachstehenden
ärung: Der Ausschuß der Deutschen ee vertritt den Standpunkt, daß in erster Linie selbstverständlich as Festhalten bezw. die Rückgabe der deutschen Kolonien zu fordern ist. Dieser Stellungnahme entgegengesetzte Aeußerungen von einzelnen Mit⸗ gliedern der Deutschen Kolonialgesellschaft sind als persönliche An⸗ sichten zu betrachten. Welche kolonialen Wünsche sonst aufzustellen sein werden, kann zurzeit noch nicht öffentlich erörtert werden. *
Berlin, 27. Mai.(WTB. Nichtamtlich) In der 7 r
Aus Stadt und Land. Gießen, 28. Mai 1915. Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.)
Res. Ludw. Wegner, Inf.-Agt. 117, aus Naunheim.— Ref. Karl Raabe, Inf.-Agt. 167, aus Waldgirmes.— Musk. Friedrich Becker, Ins.-Agt. 188, aus Greisenstein.— Erf. ⸗Res. Wilhelm Schmidt, Ins.-Agt. 17, aus Hörnsheim.— Kanonier Georg Rumpf, Fuß⸗Art.⸗Rgt. 3, aus Mainz.— Gefr. Gg. Eisen⸗ hau ea, Res.-Ins.-Rgt. 221, ans Ossenbach a. M.— Ersatz.Res. Wilh. Bauscher, Res.-Ins.-Rgt. 116, aus Offenbach.— Einj.- Kriegssreiw. Fritz Lang, Gefreiter im Pionier-Agt. 25, aus Fried⸗ berg.— Feldwebel Leutn. Johs. Drechssler, Res.-Juf.-Rgt. 221, aus Worms.— Unteroff. Heinr. Schreiner, Inf.⸗Rgt. 118, Einj.-Freiw. Ger. Rich, Fuchs, Inf.-Agt. 118, Pionier Wilhelm Krauß, 25. Pionier-Rgt, aus Worms.— Adam Justus Nagel, Res.-Ins.⸗Agt. 87, aus Worms.— Garde-Pionier Adam Fritz aus Schönberg bei Darmstadt.— Musk. Heinr. Roßbach, Juf.- Agt. 27, aus Wallau. t Res.-Inf.-Rgt. 252, aus Kleingladenbach.— Vizeseldwebel Adam Hedrich, Inf.-Agt. 132, aus Willofs.— Pionier Karl Bloch, 241. Pionier-Komp., aus Schlitz.— Pionier Heinr. Küster, Pionter-Agt. 25, aus Dillenburg.— Theodor Stork aus Nidda. Leutn. der Res. Dr. Walther Eichhorn, Bad. Feld Art.-Agt. 30, aus Ossenbach.— Kriegssreiw. Fritz Blitz, Ins.-Rgt. 221, aus Ossenbach a. M.— Musk. Bankbeamter Heinr. Engel, Inf.-Rgt. 235, aus Marburg.— Leutn. Hans Friedrich v. Uthmann, Kaiser-Alexander-Garde-Gren.-Rgt. 1, aus Darmstadt. Reservist Wilh. Nisch witz aus Pfiffligheim.— Lt. d. Res. Assessor Henner v. Buttlar, Ulanen- igt. 6, aus Hanau.—. Unteroff. Hans Krug, Res.-Inf.-Agt. 83, aus Marburg.— Landwehrmann Adolf Alt, Res⸗Ins-Rgt. 87, aus Kirschhosen.. 4 f Johann Kraft, Landw.-Res.-Agt. 118, aus Worms.— Karl Rothschild aus Alsseld.— Ersatz-Res. Karl Jo st, Pionier-Rgt. 25, aus Dillenburg.— Ger. d. Res. Ernst Kurz, Jägerbat. 11, aus Braun- sels.— Jäger Karl Mulch, Res.⸗Jägerbat. 28, aus Naunheim. — Musk. Wilh. Lamp, Ins.-Agt. 116, aus Rudingshain.— Gefr. Lehrer Heinr. Reuning, Inf.-Agt. 115, aus Götzen.—
— Eins. stud. jur. und dee. Adolf Reitz, bah,
15 1 7 aus Ossenbach.— Landwehrm. Bernb Rgt. 118, aus Offenbach.
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Ritter des Eisernen Kreuzes: Leutn. d. R. Helmut Zimmermann aus Oberquembach. Bergwerks⸗ direktor Bergrat Kier aus Dillenburg, zurzeit 7517 2 d. L. im 12. sächs. Armeekorps. Berga sessor Rudolph, Leutn. d. R. im Feldart-⸗Regt. 16, Bergassessor Bus kühl, Leutn. d. R. beim Stab der 13. Feldart.⸗Brigade und Berg⸗ assessor Gras, Oberleutn. d. Rim Feldart.Regt. 31, aus Dillenburg. Kriegsfreiw. Regierungsbaumeister d. Engel aus Wimpfen. Friedrich Klipstein aus Darmstadt, Sani⸗ täts feldw. im Ia negt 117. omp.⸗Feldw. Jakob Klink aus Offenbach. Leutn. d. R. Lehrer Hch. Wagner aus Bad⸗Nauheim. Walter Neumann aus Friedberg, Kurhess. Res.⸗Jäger-Bat. 11. Gefr, d. R. Adam Sauer aus Roden⸗ bach, Inf.-Regt. 168. Vizefeldw. Wilhelm Weitzel aus Butzbach, Inf. Regt. 168. Kriegsfreiw. Spahr im Jäger⸗ 75 24 und Kriegsgerichts-Sekretär Werner aus N 5 urg. * Vernichtet die Raupen! In diesem Jahre treten die Raupen ungemein zahlreich auf. Noch ist es Zeit, die Nester zu vernichten, denn die meisten dieser Schädlinge sind kaum ausgekrochen, um ihr Ver ings⸗ werk zu beginnen. Darum nehme man jetzt das Abraupen der Bäume vor.. * Amtliche Personalnachrichten. Das Ehren⸗ zeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde durch den Großherzog an Hermann Borngässer, Wilhelm Imhof, 4 R Raab und Emil Stetzer, sämtlich zu Rodheim, ver⸗ iehen. * Ermittelte Diebe. Die Urheber der in den letzten Tagen gemeldeten Diebstähle sind sämtlich ermittelt wor⸗ den. Im Besitze des Diebes, der sich in einem e einen Korb mit Lachs angeeignet hatte, befanden sich auch zwei Seiten Dörrfleisch, über deren Erwerb er sich nicht aus⸗ weisen konnte. Der rechtmäßige Eigentümer kann sich auf der Kriminalpolizei melden..
Heuaufwuchsaufdenstädtischen Wiesen. Es ist das Gerücht verbreitet, daß die Heuernte von den Wiesen der Stadt Gießen von ber Heeresverwaltung he⸗ 5 schlagnahmt sei. Dieses Gerücht entbehrt jeder Be⸗ f gründung. Das Heugras wird, wie uns von zuständiger Seite mitgeteilt wird, in der Kürze wie alljährlich zur Ver⸗ steigerung ausgeschrieben. 5 5
* Zum Jahresbericht des Oberhessischen Kunstvereins, der in der gestrigen Nummer des„ ieß. Anz.“ erschien, ist noch nachzutragen, daß für den zurück! getretenen Rechner Geh. Kommerzienrat Heichelheim Bankdirektor wurde.
1 91
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A. Heichelheim zum Rechner bestellt
Landkreis Gießen.
— Klein-Linden, 27. Mai. Gestern langte hier die Nach⸗ richt an, daß Musketier Wilhelm Müller, der seit dem 12. März von einem Patrouillengang nicht zurückgekehrt war, in der Perlust⸗ liste als vermißt geführt wurde, von diesem Tage ab in russische Gefangenschaft geraten ist. Er befindet sich nach seiner eigenen Mitteilung an seine Mutter wohlbehalten in einem Ge⸗ fangenenlager zu Taschkent in Turkestan. Müller diente im Regi⸗ ment 254, Ersatzbataillon II. 22
Wahenborn-Steinberg, 27. Mai. Am ersten
Pfingstseiertage fand in unserer Kirche unter sehr großer Teil⸗
nahuie die dritte Gedächtnisseier für gefallene, bezw. im
Felde verstorbene Krieger, Söhne unserer Gemeinde, statt. Es handelte sich diesmal um 6 junge Männer, 4 verheiratete und 2 ö ledige, deren Tod die Gemeinde zu beklagen hat. Es sind: Georg 55 Philipp V., Metzger in Waßenborn, Karl Häuser IV., Verg⸗ f mann in Steinberg, Karl Haas II., Schuhmacher in berg, Heinrich Sommer II., Bäcker in Watzenborn, Ka 5 Heß, Bergmann in Watzenborn, Karl Bittendorf aus W— born. Die Zahl der Opfer aus unserer Gemeinde beträgt nun-
mehr 15. ö g i Londorf, 26. Mai. Seit einiger Zeit treiben in hiesiger Gegend die Füchse ihr Unwesen. Vor zirka acht Tagen wurde einem hiesigen Einwohner nachts sein Hühnerstall mit 14 Hühnern und einem Hahn vollständig zugrunde gerichtet. Am Pfingstseiertage morgens gegen 10 Uhr tötete ein Fuchs 5 6 Hühner in den Gärten am Dorse. Heute Morgen gegen 11 Uhr holte ein Fuchs, wohl derselbe Räuber, abermals ein Huhn, das ihm von der Schuljugend zwar abgejagt wurde, aber leider schon getötet war. Auch in dem benachbarten Nordeck soll in letzter eit a viel Geflügel den Jüchsen zum Opfer gesallen sein. N f Treis g. d. Lda., 27. Mai. Aus unserem Orte erwarben sich in Frankreich die Hessische Tapferkeitsmedailie die Reservisten Georg Klein in der Maschinengewehr-Kompagnie 5
2 g
Infanterie-Regiments Nr. 116; Heinrich Amend, 4. Kom- pagnie Regiment Nr. 116 Heinrich Becker bei dem 5 Elisabethen-Regiment Berlin-Charlottenburg. rüher hatten die
Gebrüder Heinrich Rabenau und Dragoner Peter Rabenau das Eiserne Kreuz erhalten. Ferner wurde dem Landwehrmann Wilb. Preis bei einem Ins.-Regt. in Rußland die Hessische Tapferkeitsmedaille verliehen. in Bruder, Feldwebel ö Preis, ist mit dem Eisernen Kreuze 2. Klee und der Hessischen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Das Eiserne Kreuz hat 87 f Reservist Kaspar Euler, Reserve-Regiment 116, erhalten, 1 also bis jetzt 8 Krieger von hier Auszeichnungen für ihre Tüchtig g- keit erhielten. 1 a g Kreis Büdingen. 0. u Büdingen, 27. Mai. Das Kreisamt hat das Aus fuhr ⸗ verbot von Kartoffeln aus dem Kreise Büdingen wieder aufgehoben, Die für das Reich sichergestellten Vorräte dürsen jedoch nicht veräußert werden.
2 2 2 * G ER 2 2
Bobenhausen 855 fingst⸗Schweinemarkt Ferkel und etwas ältere e
1 e 5 b — Mor 10 Krämerma„im? mark Moenennt, der dem Ernste der Zeit entsprechend von Käufern besucht werden wird. Nen 1—— 55 Ner- Mer d idda, un tus, der Kreisstraße Stochheim—Gedern erforderliche Ge⸗ lände nicht abtreten wollen, wurde von der f N ndirektion, die auf dem Gelände D. Bahn und Straße aufstellen der betreffenden Grundstücke
erichtet worden ist, waren anfangs n letzter Zeit war die 15
zurückgegangen, über P 1
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in hübscher Metall- Felddose %„Flasche 85 Pfg.(tber fire
Vizeseldwebel der Res. Wilhelm Spengler,
Brig.-Ers.-Bat. 80,
In allen einschlägigen Geschäften.(Porto Y


