Der Seekrieg.
Rotterdam, 19. Mai.(WT B. Nichtamtlich)) Dem Rotterdamschen Courant“ wird aus Ymuiden gemeldet: Der Kutter„Maria“ ist am 11. Mai abends 30 Meilen nordwest⸗ 25 lich von Yuruiden dem deutschen Luftschiff„L. 9“ be⸗
gegnet, das ungefähr eine halbe Stunde lang sehr tief über der 5„Maria“ schwebde, offenbar weil es glaubte, daß sie ein englisches a. sei. Hierauf flog es in westlicher Richtung weiter und 8 verschwand. 5 London, 19. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des a Reuterschen Burequs. Der Dampfer„Drumceree“, der gestern .— hatte, ist torpediert worden. Die Besatzung wurde gerettet. Ein Seekampf bei Liban.
Berlin, 19. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) In russischen Meldungen vom 15. Mai wird behauptet, daß eines der in der Ostsee befindlichen englischen Unterseeboote am 10. Mai in der Nähe von Libau einen deutschen, von Kriegsschiffen begleiteten Transportdampfer durch einen Torpedoschuß versenkt habe. Wie wir von unterrichteter Stelle erfahren, trifft es zu, daß am 10. Mai ein Hilfsschiff der Kaiserlichen Marine, aber kein Transportdampfer bei Libau von einem feindlichen Unterseeboot angegriffen wurde; die abgefeuerten Torpedos verfehlten jedoch das Ziel. Einer ging in den Grund und gelangte auf dem Grunde zur Explosion, ohne irgendwelchen Schaden anzurichten.
***
. Der amtliche französische Bericht.
Paris, 18. Mai.(Ctr. Frkft.) Die amtlichen Mitteilungen e Aus dent md k N von uns gestern 1 vor⸗ stern eroberten Gelände westlich des Pferkanals haben die chen„ungefähr“ 2000 Tote und eine große Zahl Gewehre * zurückgelassen. Im Laufe der gestrigen Aktionen haben wir von neuem einige Gefangene gemacht. Oestlich des Kanals haben wir die kürzlich von uns en Stellungen befestigt. Während der Nacht haben die Lenschen nach einer Beschießung und einem 9 einen besonders heftigen Gegenangriff versucht. 3 Sie wurden zurückgewiesen. In der Gegend nördlich von Notre 5 Dame de Lorette auf der Struße von Air-Noulette nach Souchez haben wir durch unser Feuer feindliche Gegenangriffe 0 latt aufgehalten. Unsererseits haben wir durch ein nächtliches J— Häusergruppen beim Friedhof von Ablain genommen. 5 Auf der Front nördlich von Arras dauert der Artilleriekampf Tag uud Nackt fert. Die Deutschen werfen sich besonders eifrig
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schicken, das Sprichwort in ihr Gedächtnis rufen: Jeder kehre vor seiner Tür, Eine Regierung, die duldet, daß in ihrer Haupt⸗ stadt, vor den Augen der Polizei, der wilde Mob Hunderte wehr⸗ loser Deutscher beraubt und plündert, eine Regierung, die die Kon⸗ zentrationslager in Südafrika mit ihren Schrecknissen gegen Frauen und Kinder auf dem Gewissen hat, sollte nicht andere bezich⸗ tigen und vermeiden, sich zum Anwalt eines Volkes zu machen, dessen Unglück sie größtenteils verschuldet hat. Sie sollte auf die eigene Geschichte zurückblicken und— schweigen. E Die Kämpfe in den Dardanellen.
Konstoantinopel, 19. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Dus Hauptquartier teilt mit: An der Dardanel⸗ lenfront hat auch gestern keine Aktion zu Lande stattge⸗ funden. Auf dem Meere dagegen zwangen unsere an dem Ufer versteckt angelegten Batterien am 17. Mai das engli⸗ sche Flaggschiff„Defence“, seinen Ankerplatz zu verlassen und sein Feuer gegen unsere Landbatterien einzustellen. Am 18. Mai vormittags beschossen die französischen Linienschiffe „Charles Martell“ und„Henry IV.“ mit Torpedobootszer⸗ störern unsere Infanteriestellungen auf dem rumelischen Abschnitt, zogen sich aber vor dem Feuer unserer Batterien auf dem asiatischen Ufer zurück. Am Nachmittag machten die englischen Linienschiffe„Implacable“ und„Lord Nelson“ einen gleichen Versuch, wurden aber verjagt. Vom„Nelson“ fielen infolge der Ungenauigkeit seines Feuers 200 Granaten ins Wasser. Unsere Verluste sind ganz gering.— Nichts Wichtiges auf den anderen Kriegsschauplätzen.
London, 19. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Der amtliche englische Bericht über die Kämpfe an den Dardanel⸗ len besagt: Die Brigade des Generals Cox schlug am 12. Mai einen Angriff mit schweren Verlusten fürr den Feind zurück. Am nächsten Morgen kam eine Doppelkompagnie von Gurkhas eine halbe Meile vorwärts und verstärkte das eroberte Gelände wäh⸗ rend der Nacht trotz sehr heftiger Gegenangriffe. Am 16. Mai machte eine Division von Lancashire Territoriales beträchtliche Fortschritte. Ihre Haubitzenbatterie vernichtete eine Anzahl von türkischen Munitionswagen und eine türkische Kanone. Die seind⸗ lichen Laufgräben mit einer neuen Artilleriestellung wurden eben⸗ falls vernichtet. Die Lage der englischen und französischen Trup⸗
auf Arras In der Gegend von Ville⸗au⸗Boi abgeschlagen wurde.
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Unterbrechung gefallen ist und der dichte Nebel, der verhinderte, 1400 e der i f
5 die Kanonade war sehr schwach.
5 Englands Munitionssabritation.
weit außer Sicht; nicht einmal ein den Arbeitern ausgezeichmet. Diese alle optimistischen A en der Politiker genährt. Die Macht der n ist übergroß. Die Industrie zrüßte mit fester Hand auf den Kriegs fuß gestellt werden. 5 Englische Greuelgeschichten. 5 Berlin, 19. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Unter dem Titel D der Bericht der Br isfton über die deutschen Greuel 70 in Belgien“ schreibt die„Norddeutsche Allgemeine Zei⸗ tung“: Die Greuelgeschichten, die im Ausland gegen unsere Ar⸗ meen verbreitet werden, wachsen wie eine Hydra, schlägt man ihr einen Kopf ab, so erscheinen schnell ein paur neue an feiner Stelle, den giftigen Saft der Verleumdumg überall qusbreitend. Es ist den Engländern vorbehalten gewesen, das Meister⸗ werk auf diesem Gebiete zu liefern. Eine englische Kommission, von der Regierung eingesetzt, um die deutschen Greuel in Belgien zu untersuchen, hat jetzt ihren Bericht veröffentlicht. Der Bericht selber liegt hier noch nicht vor, wohl aber die Zeitungsauszüge, die das Unglaublichste enthalten, was jemals an Greuel⸗ lügen veröffentlicht worden ist. Die in dem Bericht enthaltenen Angaben beruhen auf Zeugen⸗ aussagen, doch war
eppelin kam hierher. Es geht
1 bei Berry-qu⸗ Bac hat der Feind einen neuen Angriff versucht, der leicht
11 Uhr abends: Der Regen, der seit Montag abend ohne
sehen, haben jegliche Aktion un mög⸗ Front kam es zu keinem Gefecht, selbst
Deutschen, denen sie in England zufällig begegnet 7 Schotten zehn Deutschen gleichwertig. Der Krieg ist für die Arbeiter elbstzufriedenheit wird durch
pen verbessert sich jeden Tag. Die türkischen Verluste sind schwer.
Konstantinopel, 19. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Die englisch⸗französische Flotte hat gestern keine Aktion gegen die Dardanellen unternommen. Seit einigen Tagen herrscht bei den französischen Kriegsschiffen in den Gewässern südlich der Wilajets, Smyrna und Konia lebhafte Tätigkeit. Der Panzerkreuzer„Jeanne d' Arc“ lief am 15. Mai in den Hafen von Marmaras ein, beschlagnahmte die Flaggen mehrerer Barken und führte zwei Barken weg, darunter eine mit einer Holz⸗ ladung. Im Golf von Aedalia beschlagnahmte derselbe Kreuzer einige Barken. Ein anderer Kreuzer landete Soldaten im Hafen von Tschaguil bei Fenike, um Vieh und Geflügel zu requirieren. Gendarmen und Miliz verjagten den Feind. Abfahrend, gab der Kreuzer 150 Schüsse gegen den Ort ab.
Die Haltung Japans.
London, 19. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Das Reu⸗
tersche Bureau erfährt von der japanischen Botschaft, daß
Japan sein Angebot, Kiautschou an Ching zu⸗
1 bei dem Ultimatum nicht zurückgezogen E.*
Die Revolution in Portugal.
Lyon, 19. Mai.(WD. Nichtamtlich.)„Progros“ meldet aus Madrid: Die portugiesischen Kriegsschiffe haben erneut Lissabon beschossen. Etwa 100 Personen warr⸗ den getötet, darunter mehrere Spanier. Der Straßenkampf dauerte den ganzen gestrigen Tag an. Die Lage soll entgegen anderen Meldungen sehr ernst sein.
Aus Stadt und Cand. Gießen, 20. Mai 1915.
Verein für Hessen und Hessen⸗Nassau zur Beschäftigung Arbeitsloser. Im Magistratssaale des„Römer“ in Frankfurt a. M. trat gestern der„Verein für das Großherzogtum Hessen und die Provinz Hessen⸗Nässau zur Beschäftigung Arbeitsloser“ unter dem Vorsitz des Provinzialdirektors a. D. Geheimerat Dr. Breidert⸗ Biebrich zu seiner diesjährigen Hauptversammlung zusam⸗ men. Vor Eintritt in die Tagesordnung widmete der Vor⸗ sitzende den verstorbenen Mitgliedern Kirchenrat Wid⸗ mann⸗Darmstadt, Ministerialrevisor Gerhardt-Darm⸗ stadt und Oberbürgermeister a. D. Adickes⸗Frankfurt warme Worte des Gedenkens. Dem Jahresbericht zu⸗
hierend folge wendete der Verein seine Haupttätigkeit dem wirt⸗
zur planmäßigen den Perlen dieses
machen. Sie vergiften die Volkes mit diesen
f— 3 1*— 1 5 zu melden und, 1 n nötig, mit frommem Augenau inden. 5 Aus verschiedenen Angaben in— Meru— 2* 5
5 0 bange gewesen ist em k Mit Erstaunen und fast mit Ungläubigkeit 8 hatte die Kommission anfänglich die Aussagen über solche Hand⸗ lungen gelesen, heißt es an einer Stelle Wir wundern uns nicht
darüber, daß die Kommission schließlich ihre Ungläubigkeit und ihr Erstaunen überwunden hat. Es ist die britische National⸗ tugend, der Cant, die letzten Endes dabei den Ausschlag zu geben hat. Eine Kunst so tödlicher Art, daß sie die, welche ste üben, bis in die Seele hinein ertötet, indem sie über das Studium bewußter Lügen hinaus zu einem Glauben an ihre eigenen Wahn⸗ vorstellungen führt und sie zu dem denkbar elendesten Zustande herunterbringt. Traurig ist die Kommisston nicht über die bestia⸗ lische Kriegführung der belgischen Freischärler, die in hundert Fällen von eidlichen Zeugnissen deutsche Soldaten zu einem Vorgehen wider Willen zwangen, traurig ist sie vielmehr nur da, wo sie„eine unverkennbare Schwierigkert in der Beweis⸗ führung“ fand. Schnell und glatt geht sie über die Anlässe, die an einzelnen Orten die deutschen Soldaten zu einem Vorgehen gegen belgische Zivilisten zwangen, hinweg. Wir haben lernen Grund zu glauben, heißt es an einer Stelle, daß die Zivilbevölkerung von Dmaut drohend eine Herausforderung begangen hat. An einer anderen Stelle wird gesagt, daß(in Aerschot) ein deutfcher General oder Oberst in dem Hause des Bürgermeisters ermordet worden sei. Soweit die Kommission ermitteln konnte, wurde die Identität dieses Offiziers niemals festgestellt. Wenn man dem gegenüberhält, daß es sich gerade in diesen beiden Fällen um Tat⸗ sachen handelt, die durch eine genaue Untersuchung der deutschen Regierung, die in diesen Tagen der Oeffentlichkeit übergeben werden wird, ganz zweifellos festgestellt worden sind, so nimmt uns die englische Kommission nicht übel, wenn wir ihr un⸗ sererseits erwidern, wir haben keinen Grund zu glauben, daß die Lügen, die sie mit der aus gesprochenen Absicht, zu verleumden, verbreitet, wahr sind. Wir möchten der englischen Regierung, die ich nicht scheut, dies traurige Machwerk in die Welt hinaus zu⸗
daß es der Kommission wohl selber ein wenig . bei ihrem Werk.
schaftlichen Ausbau der Arbeiterkolonie Neu⸗Uul⸗ richstein in Oberhessen zu. In der Anstalt wurden im letzten Jahre 271 Personen beschäftigt und in 22 949 Tagen verpflegt, gegen 222 Mann im Vorjahr. Die Verpflegung erforderte 1895.25 Mk. oder für den Tag und Kopf 81.45 gegen 84.99 Pfg. im Jahre zuvor. An Löhnen wurden für 15 966 Arbeitstage 4543 Mk. ausgezahlt. Die Anstalt ver⸗ kaufte aus ihrem— Betriebe u. a. für 27003 Mk. Getreide und Vieh, für 8655 Mk. Milch und Butter. Insgesamt vereinnahmte sie 87 447.80 Mk. Am 2. Januar 1916 geht das Hofgut Neu⸗Ulrichstein in den Besitz des Vereins über. Nach dem Kaufvertrag sind bei dem hessischen Staat 30000 Mk. anzußzzaahlen, die schon bereit⸗ gestellt sind. Einige dringend nötig gewordene Bauten müssen bis nach Beendigung des Krieges zurückgestellt wer⸗ den. Wegen des fortwährenden Mangels an„Schweizern“ beabsichtigt man im Wirtschaftsbetriebe eine elektrische Melkvorrichtung einzuführen, eine Neuheit, die sich in andern Betrieben bereits gut bewährte. Die Kolonie bietet in jeder Beziehung ein Bild gedeihlicher Entwicklung auf durchaus gesunder Grundlage.
Der Haushaltsplan des Vereins für 1915 schließt mit 54000 Mk., der der Arbeiterkolonie mit 8797470 Mk. Einnahmen und Ausgaben ab. Für die Kriegsanleihe zeich⸗ nete man 16000 Mk. In den Vorstand wurden auf die Dauer von 1915 bis 1918 neu- bezw. wiedergewählt: Geh. Kirchenrat Meyer-Friedberg, Ministerialrat Hölzin⸗ ger⸗Darmstadt, Provinzialdirektor Dr. Usinger⸗ Gießen, Minister des Innern v. Hombergk zu Vach⸗ Darmstadt, Kommerzienrat A. Ladenburg ⸗Frankfurt, Geh. Justizrat Oswalt⸗ Frankfurt, Stadtpfarrer Abt⸗ Frankfurt, Regierungs⸗Assessor Welter ⸗ Frankfurt, Reg. Baumeister a. D. Sardemann⸗ Marburg, Oberbürger⸗ meister Troje-Marburg, Geh. Kommerzienrat Heichel⸗ heim-Gießen, Bürgermeister Hild- Hanau, Ober⸗ bürgermeister Dr. Glässing⸗Darmstadt, Bürgermeister Travers Wiesbaden, Stadtrat Dr. Flesch⸗ Frankfurt, Landrat v. Dörnberg⸗ Fulda, Pfarrer Wagner⸗Darm⸗ stadt und Oberbürgermeister Voigt⸗ Frankfurt. Eine An⸗ zahl geschäftlicher Mitteilungen machte den Beschluß der Versammlung.
Heinrich Steiper, Franz Si
Landbeschaffung, wichtige Gemifcurten für die Zeit des
Auf dem Felde der l 9. Hessen und den
Oberj. Kriegsfreiw. Heinr. Sei pp, Res⸗ aa Ane nee ke e ee au i en.— Res. wig Kir f, 41. Ers.-Bat, aus Offenbach.— Musk. Gallus I. e 7 a. M.. 127 nf.⸗Regt.„aus Offenbach a. M.— 1
Res.-Inf.⸗Regt. 61, aus Reiskirchen bei Wetzlar.— Ersatz⸗ Reservist Wilhelm Schmidt, Inf.⸗Regt. 17, aus e . Gefr. Peter Kraus kopf, Inf.⸗Regt. 138, aus Groß⸗Alte
städten.— Ers.⸗Res. Heinrich Pfeffer, Inf.⸗Regt. 17, aus Werdorf.— Musk. Rud. Hahn, Res⸗Inf.⸗Regk. 224, aus Dor⸗ heim.— Hornistgefr. Friedolin Gustav Treusch, Inf⸗Regt. 115, aus Darmstadt. Gefr. Heinrich Künstler, Landw. ⸗Inf. Regt. 87, aus Groß⸗-Feilda.— Musk. Wilhelm Reibeling Inf.-Regt. 140, aus Eifa.— Kriegsfreiw. Seminarist Friedrich Lang, Res.⸗Inf.⸗Regt. 222, aus Nauborn.— Referendar Heinr. Laguer in Braunfels.— Referendar Walter Goebel in Nassau.— Hermann Nickel, Res.⸗Inf.⸗Regt. 223, aus Ahausen. — Pionier Wilhelm Krauß, Pionier⸗Regt. 25, aus Worms. — Musk. Heinrich Thomas, Inf.⸗Regt. 174, aus Friedberg⸗ Fauerbach.— Unteroff. d. Res. Karl Schaum aus Hochweisel.
50 a
4 e Inf.⸗Regt
Ritter des Eisernen Hreuzes: Uffz. Ing. R. Gelhar aus Gießen, Inf-⸗Regt. 116. Jakob Bin gmer aus Rendel. Pionier Wilhelm Medebach aus Wetzlar, Pion. Bat. 16. Uffz. Johannes Engel aus Hörnsheim, 78. Res.⸗Art.⸗Munitions⸗Kolonne. Komp.⸗Feldwebel Karl Hosch aus Biedenkopf. 1
* Amtliche Personalnachrichten. Die Groß⸗ herzogin hat am 24. Februar ds. Is. dem technischen Eisen⸗ bahnsekretär Georg Engel und dem Bahnmeister Johannes Stic⸗ 9 ler zu Mainz, den technischen Bureauassistenten Jakob Bayer, Peter Beck, Franz Becker, Leonhard Herzberger, Konrad Mohr, Karl Schwarz, Peter Weihmann und dem Eisen⸗ bahnlandmesser Heinrich Schütz zu Mainz, dem Gütervorsteher Heinrich Ulrich zu Gustavsburg, den 80 rich Bienemann zu Mainz und Jalob Weber zu 1 brücken, sowie den Eisenbahnassistenten Philipp Manus und Franz Gentil zu Mainz, Heinrich Aßßmuth zu e Heinrich Bonacker zu Auerbach, Wilhelm Gerbig zu r⸗ stadt, Friedrich Herwig zu Worms, Friedrich Ler 5— Boden⸗ beim, Otto Lortz zu Dornberg⸗Groß⸗Gerau, Paul Möckel zu Oberwesel, Friedrich Momberger zu Bacharach und Ludwig Zückmantel zu Oppenheim, sämtlich in der Hessisch⸗Preußi⸗ 9
schen Eisenbahngemeinschaft, die unkündbare Anstellung verlichen. — Am 15. Februar ds. Is. wurde den Lobomvtivfn
Konrad Zecher, August Len nert, Heinrich Habich und Ferdinand Gaulrapp zu Darmstadt, Balthasar Fun d Sr Mainz, Andreas Ludwig zu Worms, Ludwig Ruppel zu Groß-Gerau, Philipp Oberhaus zu Hernkeskeil, Konrad Metzger zu Osthofen und Johann Lust zu Hanau, den Zug⸗ führern Karl Groth, Jakob Hill und d Höhner zu Frankfurt a. M., Georg Maurer zu Bischofsheim, Adar Roth zu Mannheim, Friedrich Vollhardt zu Wiesbaden und Jakob Zimmermann zu Worms, den Werkführern Friedrich Ensinger, Adam 5 und Ludwig Schäfer zu Mainz, Joseph Schröder zu Bingen, dem Wagenmeister Wilhelm Meyer zu Bingerbrück, den Rangiermeistern Peter Fickinger zu Bingen und Jakob Eschenfelder zu Mons⸗ heim, den Lademeistern Heinrich Zöller zu Worms und Wil⸗ helm Kraft zu Bingen, den Eisenbahn⸗Unterassistenten Joseph Wagner und Franz Götzen zu Mainz, Friedrich Eckel⸗ mann zu Worms, Johann Wartmann und Ludwig Ad⸗ loff zu Mettenheim, Peter Achenbach zu Pfeddersheim, Georg Brust zu Groß-Rohrheim, Nikolaus Eichhorn 5 Gau⸗ m, Johann Färber zu l Häring zu Mörfelden, Heinrich Kraft zu Eich, ilipp Rausch zu Monsheim, Johannes Schneider Bischofs⸗ heim, Friedrich Schneider zu Hohensülzen, am ce linger zu Viernheim, Georg Win newisser zu Lampert⸗ heim, Simon Zintel zu Lorsch und Heinrich Weicker zu Stockstadt, den Weichenstellern 1. Klasse Jakob Wart maun, mmer, Johann. 5 der, Johann Schmelzer, Jakob Saling, Peter Lauer und 7 Hefner zu Mainz, Georg Schuei 1 Georg Küchler, Karl Hofmann, A der ffun eadeh Ber ame 0 Grorg Neumann, Adam Merz, Jakob H Hofmann, Wilhelm Bol bach, Georg Daum Eckstein zu Bischofsheim, Karl Deibert zu Osth. Hofmann und Philipp Seib zu Mannheim⸗Waldhof 13 Johannes Diehl zu Bingerbrück, sämtlich in der Hessisch⸗Prru⸗ 0 ßischen Eisenbahngemeinschaft, die unkündbare Qnstellung ver⸗ liehen.— Der Großherzog hat am 28. April ds. dem Bahnhofs⸗Vorsteher Justus Hreger, dem technischen 5 assistenten Wilhelm Rohrgaß und dem Ober ⸗Bahn⸗ assistenten Friedrich Kaufmann zu a. M., sowie den Eisenbahnassistenten Wilhelm Schar lz zu Kl 4 und Konrad Becker zu Nidda, sämtlich in der Hessi schen Eisenbahngemeinschaft, die unkündbare Anstellung — Am 28. April ds. Is. wurde den Lokomotivführern Greiff und Wilhelm Knoblauch zu Frankfurt a. 5 4 Zugführer Adam Zinn zu Gießen, dem Unterassistenten Heinrich Schmidt zu Grünberg und dem Bahnhofsausseher Johannes Geyer zu Hirzenhain, sämtlich in der Hessisch⸗Preußischen Eisen⸗ bahngemeinschaft, die unkündbare Anstellung verliehen. 1 95, Unter dem Borsitz des Kreisschulinspektors Dr. Alles fand gestern im Hotel Großherzog eine Zusammenkunft der Landlehrer des S Gießen 5 25 Saft r über unser Vaterland hereingebrochene ungeheure Krieg die Gemüter in Angst und Spannung hält. Die err. 0 3 spiellosen Erfolge unseres Heeres darf auch die zu einem guten Teil auf ihr Konto setzen. Von den des Kreises, die hin n, um di bedrohten 0 vor dem Eindringen des Feindes zu schützen, sind bis jetzt sechs den Heldentod fürs Vaterland gestorben. Zu ehrenden Andenken erhoben sich die Anwesenden von 1 Plätzen. Lehrer Sprengel Bellersheim sprach sodann über den Garten zur N Seine lehrreichen und von Sachkenntnis zeu en in die Punkte zusammen: Wer soll
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faßte er treiben 7,
Fluss Besseres für die Zalinpflege
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