Ausgabe 
(14.5.1915) 112. Erstes Blatt
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g 25 Die österreichisch⸗ungarischen Tagesberichte.

* Wien, 12. Mai.(W. T. B. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 12. Mai, mittags: Die Niederlage der rxussischen dritten und achten Armee vergrößert sich von Tag zu Tag. In regellosen Kolonnen, um Teil in Auflösung, flüchten die russischen Truppen und Trains dieser Armeen in der Richtung auf Jaroslau, Przemysl und Ghyrow zurück. Die aus dem Raum 8 Sanok Lisko nach Ost flüchtenden starken feindlichen Krüste werden vom Süden her durch die über Baligrod und Polana vorgedruugenen eigenen Kolonnen angegriffen. 7 Die siegreichen Truppen haben in weiterer Verfolgung 8 die untere Wisloka überschritten, Rzeszow er⸗ Best Dynow, Sanok und Lisko sind in unserem Besitz. Durch den bisherigen außerordentlichen Erfolg in West⸗

und Mittelgalizien beginnt nun auch die russische Kar⸗ 5 pathenfront östlich des Uzsoker Passes zu wanken. Diie deutschen und österreichisch-ungarischen Truppen sind nun N auch hier auf der ganzen Front im Angriff, der Feind im im Orawa- und Oportale im

. Raum bei Turka, Rückzug. 8 a 33 Nördlich der Weichsel find unsere Truppen über die 7 Nida vorgedrungen. 2. In Südostgalizien sind starke russische Kräfte über den Dujestr in Richtung auf Horodenka vorgestoßen. Zalesz⸗ ezyki wurde von uns geräumt. Die Kämpfe dauern fort.

5 Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: 5 v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

Wien, 13. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 13. Mai 1915.

Die in den November- und Dezemberschlachten von Lodz und Limanowa erfochtenen Siege der verbündeten deutschen und österreichisch⸗ungarischen Truppen zwangen die damals krleussische Front in Polen und Westgalizien in einer Aus⸗

dehnung von nahezu 400 Kilometern zum Rückzug. Damals Berschellte der vom Feinde geplante Vormarsch nach Deutsch⸗ land an der erprobten Schlagkraft der treu verbündeten Truppen. Vom Januar 1915 bis Mitte April haben die Russen ihre Uebermacht vergeblich aufgeboten, um über die KAarpathen nach Ungarn einzubrechen. Unter ungeheuren Ver⸗

lichteit unserer Truppen in monatelangen erbitterten Kümp⸗ fen vollkommen gescheitert. Damit war der Zeitpunkt ge⸗ lommen, mit den machtvoll vereinten Truppen beider Reiche den Feind im gemein samen Angriff niederzu⸗ ringen.

20 Der Sieg von Tarnow und Gorlice hat nicht nur West⸗ pgalizien vom Feinde befreit, sondern auch die ganze rus⸗ sische Nidafront und Karpathenfront z um Weichen gebracht. In Ausnutzung des ersten Erfolges haben die siegreichen Truppen in zehntägigen Kümpfen die russische dritte und achte Armee bis zur Vernichtung ge⸗ schlagen, den Raum vom Dunajer und den Besliden bis an den San durcheilt, dadurch 130 Kilometer heimat⸗ lichen Bodens erkümpft. Reiche Beute fiel in die Hände der Sieger.

Vom 2. bis 12. Mai nachmittags beträgt die Ge⸗ samtsum me der von allen Armeen eingebrachten Ge⸗ 15 41 143 50 Mann ferner etwa 100 Ge⸗

chütße und 350 Maschinengewehre. Hinzukommen

an die zurückgehenden Truppen versäumten und in den Wäl⸗ Dern der Karpathen vereinzelt umherirren. So hat sich der

Stab der rufsischen 48. Infanterie⸗Truppen⸗ division mit General der Infanterie Korniloffgestern im Rücken unserer Armee bei Odrzechowa unseren Trup⸗ pen ergeben. Das Maß der Zerrüttung beim Rückfluten des Feindes lennzeichnet sich dadurch, daß unfer neuntes Korps in den letzten drei Tagen durcheinandergewürfelte Mannschaften von 51 russischen Regimentern gefangen nahm. Die samtlichen in Monaten vom Feind aufgestapelten Aus. rüstungen, Vorräte aller Art, Munition und

sonstiges Kriegsmaterial blieben bei dem raschen Vordringen der Verfolger in den russischen Etappenstutionen zurück und werden erst jetzt gesammelt werden können.

3 Nördlich der Weichsel dringen österreichisch-un⸗ garische Truppen über Stopnica vor.

Deutsche Truppen haben die Gouverne⸗

ö ments⸗Hauptstadt Kielce erobert.

Oestlich des Uzsoker Passes erstürmten Deutsche und Honved⸗Truppen gestern mehrere Höhenstellungen der Russen, drangen bis südlich Turka vor und machten 400 0 Mann zu Gefangenen. Der Angriff wird hier und in

der Richtung auf Skole fortgesetzt.

In Südostgalizien greifen starke feindliche Trup⸗ pen über Horodenka an.

Schließlich sei noch erwähnt, daß die russischen Commu⸗ niqués der letzten Tage, sichtlich bemüht, unsere und die deutschen Erfolge abzuschwächen, alles verneinen und als ab⸗ sichtlich salsch wiedergegeben bezeichnen. Dies ist ein schla⸗ gender Beweis für die Größe der russischen Nie⸗ Jerlage, denn sie verwirrt nicht allein die Aktionen der Truppen am Schlachtfelde, sondern auch die offizielle Bericht⸗ erstattung der obersten russischen Heeresleitung.

5 g Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

Ein Ruhmesblatt der deutschen und österreichisch⸗ i ungarischen Artillerie.

Wien, 12. Mai.(WTB. Nichtamtlich) Aus dem Kriegs⸗ pressequartier wird gemeldet: Ter Armeeoberkommandant 7 Erzherzog Friedrich hat folgenden Befehl erlassen:

8 Die vergangenen acht Kampftage bilden ein neues Ruhmes⸗ blatt in der Geschichte der 3 und österreichisch⸗ ungarischen Artillerie. Die mit großer Mühe verbun⸗ dene zielbewußte Etablierung sowie das vorzüglich geleitete und mit hervorragender Schießtechnik zu höchster Wirkung gesteigerte Feuer haben den Angriff der verbündeten Truppen mit überwäl⸗ tigender Kraft Lorbereitet und ihn in aufopfernder waffenbrüder⸗ lichster Weise bis zum vollen Gelingen unterstützt. Mehrere Reihen stark ausgebauter feindlicher Befestigungen sind in unserem Besitze und sind Zeugen sowohl des Heldenmutes unserer Infanterie wie der vernichtenden Wirkung unserer Artillerie. Seither begleitet diese die ohne Rücksicht auf die Srtapazen, Entbehrungen und unter schwierigsten Verhältnissen rastlose Verfolgung des weichenden Geg⸗ ners durch Infanterie, um seine Niederlage zu vervollständigen und ihm jeden neuen Widerstand unmöglich zu machen. Ich sage der gesamten Artillerie der 11., 4., 3. und 2. Armee für ihr bisheriges hingebendes und aufopferungsvolles Zusammenwirken mit der In⸗ fanterie meinen Dank und meine vollste Anerkennung in der festen Zuversicht, daß die rücksichtslose Infanterieverfolgung, enge gepaart mit unablässiger, kein Opfer scheuender Unterstützung durch die be⸗

5 lusten ist dieser Plan an dem Heldenmut und der Beharr⸗ Gegend

noch alle jene, die durch die Sieger überrascht, den Anschluß 8

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.

Ein Glücwunsch des Sultans.

Konstantinopel, 12. Mai. WTB. Nichtamtlich) Der Sultan richtete an den Kaiser Franz Josef nachstehen⸗ des Telegramm: Ich beeile mich, Ew. Majestät meine herzlichsten Glüchvünsche zu dem großen Siege auszudrücken, den die Königlich Kaiserlichen Armeen soeben über die Russen errungen g Ich bitte Ew. Majestät, als Andenken an meine tiefgefühlte Freund⸗ schaft die Imtiaz⸗Kriegsmedaille entgegennehmen zu wollen Ich freue mich, Ew. Majestät zur Kennknis zu bringen, daß ich aus diesem glücklichen Anlasse dieselben Kriegsmedaillen Ihren Hoheiten Erzherzog⸗Thronfolger Karl Franz Joseph und Feldmarschall Erzherzog Friedrich verliehen habe.

Die russische Berichterstattung.

Petersburg, 13. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Der Gene⸗ ralstab teilt mit: In der letzten Woche berichteten amtliche deutsche Stellen Einzelheiten über den Fortgang der Kriegstätig⸗ keit an unserer Front, die mit der Wahrheit nicht übereinstimmen. So behaupten die Deutschen, daß sie im Laufe der Kämpfe bei Libau zwölf Kanonen genommen hätten, während die ganze Artillerieabteilung, die dort kämpfte, nicht mehr als vier Geschütze zählte. In der Gegend östlich von Rossienie brachte uns der Feind nicht nur nicht die großen Verluste bei, die er veröffentlichte, sondern er erzielte im allgemeinen nicht den dgderingsten Erfolg. Nicht wir sind in vollem Rückzuge, wie der deutsche Heeresbericht 3 sondern die feindlichen Abteilungen waren bisher gezwungen, sich vor unserer Offensive auf einer Front von 10 bis 15 Werst zurückzuziehen. Der Feind sagt weiter, daß er bei Kalwarfsa, Augustow und Praszuysz unsere An⸗ griffe mit blutigen Verlusten abwies. Indessen unternahmen wir keinerlei Angriff an dieser Front, wo nur der Feind Vorstöße bei Wach, Jednorozek und der Meierei von Pomiany machte. Diese Vorstöße waren teils rein demonstrativer Natur, teils hatten sie den Zweck, verlorene Stützpunkte wiederzugewinnen.

Was die Kämpfe in Galizien anbelangt, so muß aller⸗ dings gesagt werden, daß mit Ausnahme eines mißlungenen feind⸗ lichen Versuchs, unsere 48. Division zu umgehen, die Ereignisse hier seit neun? den Charakter von Frontalangriffen haben, die der Feind auf unsere befestigten Stellungen unternimmt, die wir nach und nach beziehen. Unsere Verlustesind zwar sehr ernst, aber die Verluste des Feindes unge⸗ heuer. Es ist offenbar, daß der Feind den Erfolg auf zu bau⸗ schen sucht, indem er die Anzahl der Gefangenen mehrfach multipliziert; unter diesen sind jedoch auch zahlreiche Verwundete, die wir bei der allmählichen Zurücknahme un⸗ serer Truppen leider nicht mitnehmen konnten. Mit seinen amt⸗ lichen Berichten, die alle auf Reklame zugeschnitten sind, verfolgt der Feind augenscheinlich den Zweck, die öffentliche Meinung in dem eigenen und in den neutralen Staaten zu beeinflussen.

Generalstab meldet: Am 11. Mai folgten unsere Truppen in der von Szawle dem Feind weiter auf den Fersen, der sich im Rückzug befindet und in füdwestlicher Richtung aus der Stadt Szawle zurückgeworfen wur dem linken Ufer des Njemen. und auf der Front des herrscht fast allgemein Ruhe. Auf dem linken Ufer der Weichsel südlich von Sochazew ging in der Nacht eine russische erieabteilung über die Bzura, er⸗ oberte nach Bajonettkä mehrere deutsche Schützengräben und machte einige Gefangene, darunter einen Offizier. Deutsche Ver⸗ suche, unsere Truppen verschiebungen in der Gegend füdlich Kier⸗ niewize und an der Rawka anzugreifen, wurden abgeschlagen. Im Westgalien zogen sich unsere Truppen am 10. Mai mittags weiter nördlich zurück. in der Gegend auf Louatowisk(5 bis zu den ihnen vorgeschriebenen Stellungen. Die seind⸗ liche Offensive jenseits in der Richtung des Uzsoder Passes und am Stryj wurde mit großen Verlusten für den Feind zurückgeworfen. Bei der unteren Rojanka sprengte der Feind mehrere Minen in der Nähe von unseren Schützengräben ynd unternahm dann eine Offensive gegen die benachbarten Abschnitte. Es gelang ihm, einen Teil des Erdtrichters besetzen. Durch einen wu

tigen Gegenangriff es unserendie Oesterreicher dort zu vernichten. Sie in 1 lassung von i en e Air mache machten

fangene. In der Gegend

5000 Tote auf den Hängen der Gebirgskette zurück. In der Ge⸗ gend jenseits des Dnjester auf der Front Czernowitz auf einer Breite von als Werst setzten unsere Truppen die

Offensive erfolgreich fort und fügten dem Feinde 1 5. ache 8 Mash gewehre, f 1 nahmen wir tze, inen e, sowie vie Kriegsmaterial. Der Feind räumte in seinem eiligen Rückzug das 57 linke Ufer des Dnjestr und wich füdlich der Stadt Jules czyki aus. Petersburg, 13. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) In den Kämpfen zwischen 8 und den Karpathen am 8. und 9. Mai auf einer Front von 5 i beabsichtigten die Dertschen unsere Front zu durchbrechen. Der Plan war einfach und beruhte auf der außerordentlichen 1 des Handstreiches. Ein Keil sollte in der Gegend von Krosno durch sieben Divifionen von deutschen Elitetruppen auf einer Breite von 20 Werst eingeschlagen werden nach starker Vorbereitung durch schwere Artillerie. Außerdem be⸗ fanden sich für diese Operationen und als Ersatz auf dieser Front

Verluste Gefangene; außer⸗

2 8 Uebermacht mit denselben Kräften wie vorher. Die Ge⸗ amtfront, acht Tage nach Beginn dieser Operationen, hatte eine Breite von ungefähr 60 Werst. Unsere Feinde zogen ¼ der öster⸗ reichischen Armee und den neunten Teil sämtlicher deutscher Re⸗ servetruppen erster Linie sowie die Hälfte sämtlicher deutscher Reservetruppen zweiter Linie zusammen. In derselben Gegend wurden noch acht Divisionen, welche früher an der serbischen

Front standen, herangeführt und mehrere neugebildete 5 ichische Divisionen. Außerdem wurden von dem westlichen iegsschau⸗

platz auf den östlichen 20 Infanterie-DTivisionen, acht neugebil⸗ dete Dipisionen und neun Kavallerie⸗Divifionen heribergeschickt. Unsererseits nahm auf einer Front, deren Breite auf ein Fünftel der Gesamtfront zu schätzen ist, an dem Hauptschlag eine einzige von unseren Armeen teil. Die Deutschen errangen keine N K 3 5 truppen in egend, von Jarmiez ge ie feindliche Flanke Fahren, gesnrttete gl idlscerweise unserer rher eine borbeifhafter Stellung einzunehmen. Es gelang uns, unsere Umgruppie⸗ rung zu vollziehen und Stellungen einzunehmen, welche die Furcht vor einem späteren Rückzug völlig ausschließen. Unsere Armee hat erhebliche Verstärkungen erhalten und ist vollkommen bereit, eine gute Revanche zu nehmen. Der Rückzug un⸗ serer Truppen einschließlich der Trainkolonnen vollzog sich in voll⸗ ster Ordnung. Die feindlichen Verluste sind fehr groß und übersteigen 100 000 Mann. Man muß bemerken, daß zurzeit, wo unsere Truppen die Gebirgsabschnitte besetzt hielten, welche der Feind heute besitzt, die feindlichen sommuniquss diese Abschnitte als ohne Bedeutung bezeichneten. 2*

Verlin, 13. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Aus dem Gro⸗ ßen Hauptquartier wird uns geschrieben: Zwei amtliche russische Berichte vom 12. Mai wagen es, angeblich zur Auf⸗ 3 5 öffentlichen e in neutralen 8 Erfolge verbündeten und österreichisch⸗ungarischen Heere abzuleugnen. Wir möchten nicht unterlaffen, diese uche niedriger zu hängen. Sie sind um so komischer und unver⸗ frorener, als heute, am 12. Tage, nachdem die verbündeten

griffen haben, ihre Bataillone 150 Kilometer weiter östlich am unteren San vor Jaroslau, Przemysl und Dobromil stehen, und die ganze russische Karpathenarmee ist südlich davon auf einer Front von über 120 Kilometer Breite eiligst nach Nordosten ge⸗ flüchtet. Als Kuriosum sei noch er t, daß der Kommandeur des in diesem Bericht besonders erwäh tapferen 48. Infan⸗ terie-Tivision sich seit gestern auf dem Transport nach dem In⸗ nern Oesterreichs befindet; er wurde von den Begleitleuten einer

währte verbündete Artillerie, zu einem vo llen Siege führen und die Kampfkraft unseres zähen Gegners vernichten werde.

Munitionskolonne aufgegriffen.

Petersburg, 13. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Der Große

nehmbar.

Werst zwischen Nielopol und Nowotanier f.

sechs andere Divisionen. Unsere Armee stand vor einer erdrückenden.

Truppen die russischen Stellungen bei Gorlice Tarnow ange⸗ an

. N

5 e g e Dardanellenkämpfe. Ein englisches Linienschiff gesunken.

London. 13. Mai(BiB. Nichtamtlich.) Unterhaus Marineminister Churchill machte die Mitteilung, daß das LinienschiffGoliath in den Dardanellen torpe⸗ diert wurde und man den Berlust von 500 Men⸗ schenleben befürchte. 0 Der türtische Bericht. N Konstantinopel, 12. Mai.(WT B.) Nichtamtlic h. * 142 K 1 An 3 5

anellensrout hat keine wichtige Kampfhandlung. gefunden. Nur das schwache Geschüz⸗ und Gewehrsener dauert au. Ein Teil unserer Batterien nahm bei Ari Burnun die Nachhuten und Landungsstellen des Feindes unter Feuer. Als der englische KreuzerIm pla cable vorgestern erfolglos unsere anatolischen Batterien am der Meerenge beschoß, wurde er von vier türkischen Granaten getroffen, worauf er sich zurückzog.

An der kankasischen Frout wurden mit über⸗ legenen Kräften ausgeführte Angriffe der Russen in der Gegend von Olty von unseren Vorposten volllommen ab⸗ geschlagen. Wir unternahmen Gegenangriffe und bemächtigten uns dabei verschiedener Höhen. Von den übrigen Kampf⸗ fronten ist nichts Wichtiges zu melden. 3

Athen, 13. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Ein fran⸗ Gelee der e den hee ist nach einer dung aus Mytilene zur Verstärkung der Alltierten bei Tenn en en 5

Petersburg, 12. Mai.(WTB. Ni ich.) Der Generalstab teilt mit: Am 10. Mai wechselte die Schwar ze⸗ Meerflotte nach einer Beschießung der Forts am Bos⸗ porus einige Schüsse mit dem Kreuzer öben, der, mehrmalig getroffen, sich eilig aus der Kampfzone zu⸗

rückzog. Die türtische Flotte. Lonstantinopel, 13. Mai.(WB. 9 Die Bevölkerung von Caeserea hat 12000 Pfund für den Bau eines DreadnoughtsMedjid Khan i net. Von allen Seiten laufen Meldungen über Ser tionen für diesen Zweck ein.. Die Helden derEmden. Lonstantinopel, 13. Mai.(WTB. Ni 0 Der Wali von Damaskus gab zu Ehren der der Emden ein Mahl. Den Gästen wurden namens der Be⸗ völkerung in Damaskus verfertigte Burnusse überreicht. Die Besatzung ist heute abgereist. 5 N 8 Ein englisches Dementi. 6 Lehdon, 12. Mai.(WT. Nichtamtl) Die Admtruli⸗ tät dementiert den deutschen Bericht über ein See⸗ gefecht in der Nordsee, bei dem sich en lische Schiffe gegenseitig beschossen haben undSuperb,e und Lion beschädigt worden sein sollen. * 1* Die Kämpfe im Westen. Berlin, 14. Mai. Aus Paris melden lautBerliner Loralanzeiger dieTimes, die deutschen Stelluun⸗ gen bei Mpern la Basse seien tatsächlich unein⸗

5

Gerüchte von Josfres Abberufung e Lugano, 13. Mai. Italienische Blätter dne das Gerücht von der angeblichen Ersetzung ab durch 4 Fo ch, da Joffre sich zu der neuen O unfähig erwiefen habe. Der amtliche französische Bericht.

Paris, 12. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht dom 1I. Mai, nachmittags. In Belgien bei St. Georges ver⸗ suchte der Feind, durch einen Nachtangriff die vorgestern vom uns eroberte Feldschanze wiederzunehmen, wurde aber zurüch⸗ geworfen. Nördlich Arras dauerten unsere Fortschritte an; am Montag abend bemächtigten wir uns zuerst des Friedhofes, sodann des Ostteiles des Dorfes Carency und der ö Carency⸗Souchez. Wir machten in Carency 230 neue sangene, darunter drei Offiziere, und erbeuteten mehrere Ma⸗ schinengewehre. Carency, welches von unseren Truppen auf drei 7 Seiten umschlossen ist, besitzt nur noch eine schwierige Verbindung mit den deutschen Linien. den vom Feinde in Automobilen aus Lens und Douai herbeigeschafften Kräften Aten es nirgends, dig Oberhand zu gewinnen. Vor. in Notre⸗Dame⸗de-Lorette. Souchez, Neuville⸗Saint Vast prachen Montag nachmstiag a. Gegenangriffe mit schweren Verlusten unter unserem 1 1 sammen. An den letzteren Stellen gewannen wir fände un! machten etwa 100 9. Die Zahl der gefangenen Offiziere betrug gestern abend etwa 50. In der Nacht vom 10. zum 11. Mai erlitt der Feind eine neue Schlappe. Seing Gegenangriffe nördlich von Neuville, welchen ein heftiges Bom⸗ bardement vorausging, wurden 2 zurückgeworfen. Wir . das gesamte gewonnene Gelände und b Feinde sehr starke Verluste bei. Auf der übrigen Front Arras erfolgte kein Gegenangriff. a Nach der gestern gemeldeten Beschießung Dünkirchens mit drei Granaten, die kein Opfer und keinen Schaden 15 warfen die Deutschen elf Granaten auf Bergues, durch din zwölf Personen getötet und fünf verwundet wurden. Un 11 terien eröffneten sofort das Feuer und brachten i Feuer des Feindes zum Schweigen. Von der übrigen Front nichts zu melden. 2

be⸗ dem

Eines unserer Flugzeuge bonbardierte die Luftf N b von Maubeuge und vern einen Brand. 1 eindliches Flugzeug warf erfolglos auf den 17

Doullens, ein anderes zwischen den Argonnen und der wurde verfolgt, es konnte jedoch in den deutschen Linien landen zwo es Fener fing. Die Deutschen schossen ein englisches Frrngzeng herunter, die englischen Truppen schossen zwei deutsche Flugzenge

herunter. 0 ö Paris, 12. Mai.(WTB. Nichtamtlich) Gestern abend wurde amtlich bekanntgegeben: Nördlich Dixmuiden wurden 0 die belgischen Truppen, welchen es gelungen war, einen Brücken⸗ 0 kopf auf dem rechten Yserufer zu errichten, in der Nacht vom 10. zum 11. Mai von drei deutschen Bataillonen hef i Sie warfen den Gegner jedoch zurück, brachten ihm eie Verler 1 1 455 3. 2 gefangen. Set 4 5 belgische ivision begann ixmuiden Boden. ich von n erfolgte wieder ein Angriff auf die en 11e 8 0

pen mit Hilfe einer Wolfe e der Gase; sie ließen die 4 geschst 8 kürzlich eingeführte Maske, vorüberziehen und 1 in dichten Formationen vorgehenden dentschen Truppen durch Maschinen⸗ und Gewehrfeuer aus nächster Nähe. Unsere Erfolge nördlich Arras gewannen merkbar 8 a zoos nahmen wir während Kämpfe nach einem erbitterten Gefecht, trotz starken eine große deutsche Schanze und ein gräben zu beiden S südlich erstürmten wir ein von Notre⸗Dame de Lor

Kapelle

wurde diese Ste f konaten hartnäckig verteidigt

1 kliche Festung gemacht hatten, heute

Wale dernden ue ig fade ars den pi en Nbg

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schen Notre-Dame de Lorette