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* Fernsprecher übermittelt werden. Die untere Stellung ist als ein *
aus, unser Offizier und unser Soldat nur deshalb, weil sio 5
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uus Tal und zu den von den Russen besetzten Bergen hinüber, aber grüßt uns sofort mit ein paar Gewehrschüssen, die dicht neben
—
5 hat unsere Artillerie sich ins Fremdenbuch geschrieben. Nah dabei
.
5
55 aber sie
*
1— und aus dem Tal den steilen Berg hinanstürmen. Die Len
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wir haben die Stellung dennoch genommen, wenige Wochen darauf! 7 Es dunkelt. Um ins Tal zurückzukehren, trennen wir uns von
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K—.— und ist den
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SCeige! Und er springt auf einen Holzblock, stimmt, probiert und
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die keine geit gefunden hatten,
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energischeren Widerstand zu leisten.
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in der Hand.
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die von den Russen angezündeten Naphtavorräte im Westen der Stabt auch noch zu voller Entzündung kamen,
gewaltiger Anstrengung, oft mit Einsetzung des eigenen
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den fumken da, lauschen den nahen Tönen und starren in die Ferne.
3
.** Der sturmartige Nordwestwind trieb die Funken
dresachem Echo. wir bon aifprall stürden. Von Zeit zu Zeit nrußte man in den tiesen seite treten gesteuerten wundeten ihre lange, unruhevolle ann kommen wi bei dieser Kälte?
enden
sorgen Menschen⸗ und Hundekräfte.
daß man Bau- und Brennholz in Hülle und Fülle zur 2 hat und wenigstens das nicht hinaufzuschleppen braucht. Bal
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den Schützengraben bewachen oder die Gebirgskanonen
bedienen oder in den Unterständen der größeren Geschütze die
Befehle erwarten, die ihnen vom Bevbachtungsstand durch den
terrassenförmig angelegtes Waldhöhlenlager zu bezeichnen. Halb in den Schnee, halb in den Erdboden eingegraben, überdeckt mit
zweigen, stellen diese Wohnungen, auch wenn sie geheizt werden
können, den denkbar primitivsten Aufenthalt dar. Ein verwahr⸗
loster Nomade hält es in einer solchen Behausung nicht wochenlang
g Charakter genug haben, fürs Vaterland auf alles zu verzichten, was ihrer Kulturstufe angemessen wäre, sogar auf Reinlichkeit. Jetzt noch die letzten 4—500 Schritt bergan, und wir gelangen in
1 ützenlinie hin, lauter einzelne Unterschlüpfe von der Art der schon beschriebenen, aber in der Regel nicht heizbar, da der 2 nur den Gegner verraten würde. Wind bläst uns hier oben entgegen. Wir schauen über den Rand
ducken uns schleunigst, denn der da drüben paßt gut auf und be⸗
uns in das Unterholz schlagen. Nur aus der Deckung, wo das Scherenfernrohr steht, können wir in Gemütsruhe beobachten. In der weißen Wandtafel der jenseitigen Berge erblicken wir große, braune Trichter und Spritzflecken, einen neben dem anderen: da
sind deutlich die russischen Trahtverhaue zu erkennen, etwas höher die Schützengräben, ab und zu auch einzelne Gestalten, die zu und andere, die etwas heranzutragen scheinen. Auf einem „der sich wurmhaft von drüben ins Tal herein und zu uns her windet, liegen unsere und die russischen Truppen auf . Meter gegenüber. Man kann die Parteien genau unterscheiden, sie kämpfen jetzt nicht In einer anderen Richtung ragt ein trotziger Kegel empor, die Kuppe durch eine Rundbefestigung nach allen Seiten zu einer starken Festung gemacht. Uneinnehmbar, sagt jeder. Wir müßten, um die Festung zu nehmen, entweder in der Nacht oder im Angesicht des Feindes von hier ins Tal fte unserer Leute würde uns versucht
abstürzen, die andere zusammengeschos⸗ Etwas ähnliches haben die Russen mehrmals gegen
und alles dabei verloren. Uneinnehmbar.— Und
dem erstaunlichen Anblick dieses starren weißen Ozeans. Hier wird alles klar, was sich nach der Landkarte so Überaus schwierig vor⸗ en und beurteilen läßt. Hier wird auch klar, daß die Krieg⸗ g in den verschneiten Karpathen ihre eigenen Gesetze be⸗ schon vollkommen anders geartet ist als z. B. die in Bukowina, wo das niedrige Hügelland ganz andere 2 lt. Hinter dem gewandten Führer steigen wir tastend in die nächtliche Tiefe hinab. Alles umfängt uns schwarz und schweigend, nur der Schnee scheint manchmal in sanften Farben auzublinken. Man begreift, was es heißt, in solcher t eine Ueberrumpelung des Feindes zu wagen. Nach stundenlangem Abschied treten wir unten in die er⸗ leuchtete Baracke eines österreichisch⸗ungarischen Divisionsstabes. Anm den bretternen Tisch herum sitzt ein Dutzend Offiziere: Deutsch⸗
eicher, Ungarn, Tschechen, Kroaten; mitten darunter ein paar sche: ein Berliner, ein Stuttgarter, ein Hamburger. Ein ungarischer Husarenrittmeister, blaue Attilla, rote Reithosen,
eine Geige von der Wand. Sie gehört einem preußischen zierlichen Händen des Ungarn eigentlich wie aus der Nibelungenzeit(behauptet er).
uu plump, der Bogen Geige und obendrein eine deutsche
es ist doch eine 3 zu spielen. Und er spielt den Krieg und spielt den Frieden, die Kameradschaft und die Treue, die Geduld, die Sehnsucht, Zorn, den Mut und auch den llebermut. Alle sitzen ver⸗ Und seine Geige grüßt die Ausharrenden, die droben im eisigen irge auf Posten stehen und das ungewisse Schicksal des kom⸗
1 ges erwarten. K
5 Unberechtigter Nachdruck, auch auszugsweise, verboten.) Der Vormarsch in Kurland und Kowno. Szawle, 2. Mai.
Nachdem unsere Pioniere eine Schiffsbrücke zur Ueber⸗ führung größerer Truppenverbände auf der Memelstrecke östlich Tilsit geschlagen hatten, begann in der Mitte der vergangenen Woche der deutsche Vormarsch in die Gouverne⸗ Widerstand der Russen, den unerwarteten deut⸗ schen Schlag abzunehmen, war überall unerheblich; nur bei der Krgisstaßt Szawle, die einen wichtigen Verkehrs⸗ punkt bildet, weil sich die ausgezeichnete große Reichs⸗ straße Tauroggen—Mitau und die Bahnlinie Libau Wilna und Libau— Pins hier schneiden, versuchten die Russen
rotzdem unsere Truppen, die hier vorgingen, 80 km Marsch fast ohne Ruhepause hinter sich hatten, warfen sie in achtstündigem Durchgangsgefecht die Russen aus Szawle heraus und hatten am Freitag früh Szawle fest
a Die Russen hatten die großen lagernden Holzvorräte im Nordwesten der Stadt mit Petroleum getränkt und beim Abzug angezündet, ebenso wie die großen Heu⸗ und Hafer⸗
vorräte in den Lagerhäusern im Osten der Stadt. Deutsche
Granaten hatten bei der Beschießung in der Mitte der Stadt
ments Kurland und Kowno. Der
Flammen mit unheimlicher Schnelligkeit weiter; als
schien Sßawle kaum noch zu retten.
Als ich am Freitag vormittag in die Stadt fuhr, fing das Feuer schon an, mit rasender Wucht um sich zu greifen. In vier Stunden wurden ganze Straßenzüge vernichtet, zu⸗ mal die überall verstauten Holzhäuser das Ueberspringen
ten. Unsere Pioniere arbeiteten die ganze Nacht unter
Latetnen⸗ Schner bei⸗ und die von oben kommenden, künstl ich und behutsam Handschlitten vorbeilassen, auf denen die Schwerver⸗ eise zum Lazarett zurücklegen. wir ans Ziel? Wie wird es uns droben ergehen
Auf halber Höhe ein letztes Dorf, noch viel kiunmerlicher als das im Tal: an einem in Deckung liegenden, etwa einer mäßigen Sennhütte vergleichbaren Hause ein Schild: Stab der T. Brigade, bis hierher bringen Tragtiere täglich zweimal das Essen in Koch⸗ Asten herauf, Was noch höher hinaufbefördert werden muß, be⸗ g Es folgt ein Anstieg, bei dem auch das sichere, willige Maultier versagt, eine richtige 13 ei. Im Gänsemarsch mit großen Abständen bewegt sich der Zug der Lastträger Schritt für Schritt langsam aufwärts, auf dem Rücken Behälter mit Kommißbröten oder vollgestopfte Ruck⸗ säcke, gelegentlich auch einen eisernen Ofen. Der Weg führt im
empor. Ein Glück, daß es hier noch überall Bäume gibt,
denn auch alles von den Schlägen der Axt und dem ächzenden itt der Säge. Wir sind in der unteren Stellung, wo der aus⸗ Teil der Mannschaften in Bereitschaft liegt, während die
stämmen und diese wieder mit Schnee, Erde und Tannen⸗
die Teruerstellung. Unmittelbar unter dem höchsten Kamm zieht sich
Ein scharfer, pfeifender
Sedens an der Rettung der Stabt. Gegen Morgen gelang „ das Flammenmeer einzudämmen, em sich von Mitternacht an die gesamte deutsche Garnison an dem Ret⸗ tungswerk beteiligt hatte. Die kopflose und in Parteien, Aae und Polen, gespaltene Bürgerschaft leistete keinerlei ilfe und mußte erst mit Gewalt zum e gezwun⸗ 225 werden. Bei den mitternächtlichen ettungsarbeiten, ie an unsere übermüdeten Truppen gewaltige Anforde⸗ rungen stellten, konnte ich bei dem Versuch, zu helfen, die eradezu B Trägheit und Gleichgültigkeit der Einwohner feststellen, die selbst unter dem hauer des Ein⸗ druckes der ganzen brennenden Stadt und der prasselnden Flammen nur an kleinliche Einzelinteressen dachten und jede Rettungsaktion den deutschen Truppen überließen.
Der gerettete Teil der Stadt birgt noch reiche Vorräte. Auch gelang es, den größeren Teil der aufgestapelten russi⸗ schen Armeevorräte vor der Vernichtung zu bewahren; namentlich sehr große Mengen Rindleder lagern in den Speichern; aber auch Armeelieferungen der verschiedensten Art. Ein großer Zug mit Liebesgaben, der von Libau kam und für die 10, russische Armee bestimmt war, fuhr ahnungs⸗ los in Szawle ein und wurde beschlagnahmt.
Kavallerieabteilungen, die weit auf der Straße Szawle⸗ Mitau vorgingen, stellten fest, daß die Gegend völlig vom Feinde frei wäre.
Das bisher besetzte Gebiet ist deutsches Ordensland, da der Fluß Niewiaza die Ostgrenze des Deutschordenslandes bildet. Auch Szawle liegt innerhalb dieses ehemals deut⸗ schen Gebietes. Rolf Brandt, Kriegsberichterstatter.
Sonderblatt
des Gießener Anzeigers mit dem Tagesbericht der
obersten heereslcitung
Zustellung täglich zwischen 1 und 5 uhr, auch Sonntags Bezugspreis 50 pfg. monat; lich. Im Einzelverkauf 5 pfg. durch dic Austrager und in der 6eschaftssteule des bleßener Anzeigers.
Ordentliche Sitzung des Provinzialtags der Provinz Oberhessen. Gießen, den 1. Mai 1915. Ser Geheimerat Dr. Usin Ki 1 2 1.
Anwesend: als Vorsigzender, 20 Mitglieder und die Kreisräte der Büdingen, Friedberg, Lauterbach und Schotten.
Vor Eintritt in die Tagesordnung werden die Herren Forstmeister Dr. Weber⸗Konradsdorf und Apotheker Welcker⸗Allen⸗ dorf a. d. da. zu Urkundspersonen bestellt und als Protokoll⸗ führer Aspirant Krit durch Handschlag verpflichtet. Sodann hielt der Vorsitzende etwa folgende kurze Ansprache, die die Erschie⸗ nenen stehend an hörten:
Der Provinzialtag habe seit seinem letzten Zusammensein er⸗ freulicherweise den Tod von Mitgliedern nicht zu beklagen. Es Ate j e andere Tote zu ehren. Zum erstenmal seit Ausb des Krieges sei die Vertretung der Provinz hier versammelt, einer Provinz, deren e Männer dem ührer Wunder an Tapferkeit. aber
luren fernzu rfahr
unserer
Bedürfnis sein, aus Anlaß der heutigen gedenken, die im Kampfe
ü ut nds Klessen babe, Epe rem Wien
ihrem Andenken.
und Verwaltungsber icht für 1913, des Provinzialwasserwerks In
waltungs bericht für 1913. Die Rechnungen und Ver⸗ waltungsberichte wurden nrit Zustimmung der Versammlung ge⸗ meinsam verhandelt. Nach Mitteilung des Vorsitzenden sind die Rechnungen vom d ingugkeng schurke Stahl⸗Friedberg vor⸗
sowie Rechnung heiden und Ver⸗
und wird dem* die nachgesuchte Entlastung erteilt Punkt 3. o ran
für 1915. Der Vorsitzende bemerkte hierzu, wie es ja selbst⸗ verständlich sei, lichen das übernommen sei, was im vorigen Voranschlag gestanden hätte. Nur notwendige durch die neue
angenehmen Lage, daß der Umlagen nicht stattfände. Wie es damit in Zukunft werde, ließe sich manches
ewirtschaftet werden, daß der Umlagenb⸗ auch später unter utbarmachung der Einnahmequellen der Provinz erträglich bleibe. Qoffentlich würden die Nachwi des eges die vinz
hungen allzu schwer belasten. Zu Rubr. IV 4, Kleinpflasteranlage aufder Straße Gießen— Rodheim(1,150 km Länge) spricht der Vor⸗ sitzen de die Hoffnung aus, daß die Verhandlungen, die zwischen dem Kreise der Stadt Gießen gepflogen werden, in diesem Jahre zur Erledigung kämen. Wenn die t den Stra i bis zur Gemarkungsgrenze übernähme, werde ihr der Betrag, der für die aeg n. ausgeworfen sei, überwiesen werden
Bei der Pflasterung könne die Stadt ja dann nach ihren Wün⸗ schen die Pflast usw. ausführen. Die Verkehrsverhältnisse seien gerade auf besagtem Straßenteil durch die Biebertalbahn
besonders schwierig.
eee ee Falck⸗ Friedberg stellt zu dem Punkt Kreisstraßen den Antrag, der Prvvinzialtag wolle be⸗ sc d daß dem Kreis Friedberg nicht, einem neuerlichen Be⸗ schluß des Provinzialausschusses entspr„die Verzinsung der aufgenommenen, Provinzdarlehen zur Herstellung von Kleinpflaster⸗ anlagen mit 4½ Prozent zugemutet werde, sondern daß der Pro⸗ vinzialtag den Beschluß des 2 dahin abaͤn⸗
*
dere, daß der Kreis Friedberg das lehen wie vor dem Krieg mit 4½ Prozent verztnsen Mme.
eten. Punkt 1 und 2. Rechnung der Pro vinzialkasses des
ne 1212 2 Der Sorsibende erläutert die Beweggründe, die pinzialausschuß zu dem damaligen Beschlusse bestimint hätten und führt vor allem an, daß die Provinzialverwaltung in dieser ziehung gleichmäßig verfahren müsse, zudem der Kreis Gie en, der ein gleiches Darlehen später erhalten habe, 4½ ent Zin⸗ sen hätte bezahlen müssen. Als ein Akt ausgleichender Gerechtig⸗ keit sehe es der Provinzialausschuß unter allen Umständen an, dem Kreis Friedberg dieselbe Auflage zu machen. 3 Provinzialtagsmitglied Weber ⸗Konrads dorf weist dar⸗ auf hin, daß Oesterreich wohl in Kürze mit einer Gprozentigen An⸗ leihe herauskommen werde. Welche Wirkun en eine solche Anleihe habe, werde sich bald zeigen. Der Zinsfuß im Deutschen Reiche würde plötzlich in die Höhe schnellen. Die Provinzialverwaltung sei deshalb vor die ernste Frage gestellt, ob sie in einer solchem Zeit der Geldknappheit weiterhin noch große Napitalien für Ftraßenbau⸗ und Interhaltungszwecke darleihen solle. In dieser Beziehung stellt er folgenden Antrag: g ö Der Provinzialtag wolle in Berücksichti⸗ gung der Kriegslage und der Unsicherheit des Geldmarktes die Fortsetzung der a rungen im Laufe des Jahres 1915 vor 414 und erstugch Beendigung des Krie⸗ ges und Klärung der finanziellen Verhältnisse im Reiche und den Bundesstaaten wieder mit dem Bau beginnen lassen. Nach eingehender Aussprache wurde der Antrag Weber ein⸗ stimmig angenommen. „Ein weiterer Antrag des vorgenannten Provinzialtagsmit⸗ gliedes lautet wie folgt: Der Provinzialtag wolle den Zinsfuß für im Jahre 1915 zu gewährende Darlehen seitens der Provinz an Gemeinden und Kreise auf 4½ Prozent festsetzen und für die Folge„ zuß für Gemeinden und Kreise alllährlich nach Maßgabe des Artikels 74.1 der Kreis und Pro⸗ e D Au, ierzu entspinnt sich eine lebhafte längere— batte, in deren Verlauf der Vorsitzende schließlich barauf hinweist daß nach den Vorschriften der Kreis⸗ und Provinzialordnung ein Antrag für den Provinzialtag auf Beratung einzelner K so rechtzeitig zu stellen sei, daß er schriftlich den Mitglie vor der Tagung zugehen und vorher nom Provinztalgusschuß zur Beschlußfassung vorbereitet werden könne. Dieser Vorschrift sei bei dem Antrag Weber leider nicht genügt. Provinzialtagsmitglied Weber⸗Konradsdorf: Wenn ihm der Vorsitzende erkläre, daß im Jahre 1915 nicht mehr als 4½ Proz. für von der Provinz an Gemeinden und Kreise zu ge⸗ währende Darlehen genommen werden solle, so nehme er seinen
Antrag zurück. itzende erklärt hierauf namens des Provinzial⸗
Der Vor ausschusses, daß während der Dauer des Krieges, unter der Be⸗ dingung, daß die Provinz nicht notgedrungen zu einer gegenteiligen Entschließung geführt würde, für Darlehen von seiten der Provinz ein höherer Zinsfuß als 4½ Proz. von Gemeinden oder Kreisen nicht erhoben werden solle. a 1 ue erklärt sich der Provinzialtag einstimmig einver⸗
anden.
seinem Antrag auf Herabsetzung des Zinsfußes für das Klein⸗ Nflaster-Tarleben auf 4½ Proz. die namentliche Abstünmung. 28. ergab eine Ablehnung des Antrags mit 18 gegen 2 Stimmen. ö
Zu Rubrik VI 2 stellt Propinzialtagsmitglied Dr. Weber⸗ Konradsdorf den„den Voranschlag der Provinzial⸗ siechenanstalt Oberhessen ohne Aussprache zu genehmi⸗ gen. Dies geschieht.
Es kommt alsdann Rubrik VIII„Soziale Für⸗ sor ge“ zur Beratung. Hier sind unter anderem als Grund- klin E bei in V ne e ee
äuternd i u im Voranschlag 8
Es wird nicht nur alsbald, sondern in noch erhöhtem Maße im Laufe der kommenden Jahre erwünschte Gelegenheit sein, da helfend einzugreifen, wo irkungen des
chaffen werden, dessen Grundstock die neben so wie die W 1914 unter der 2000 Mart baden unß dete dinsen vn dere wiset 1 en Zinsen zu vorerwähnten Verwendung finden können. Die Frage Verstärkung dieses 3 sclüßsessen* 9* 2 i jeweiligen ußfassung über oran— behalten. Prwaten Zuwendungen zu diesem Fonds steht selbst⸗ verständlich nichts entgegen. 5 2 e Es wird für den Provinzialausschuß die Ermächtigung in Anspruch genommen, entweder selbst oder durch eine von ihm zu bestellende Kommission Grundsätze aufzustellen, nach denen der Fonds zu verwalten ist und seine Erträgnisse zu verwenden sind. Diese Grundsätze sollen dem Provinzialtag bei seinem nächsten Zusammentritt vorgelegt werden. Bis dahin dürfen not⸗ wendige Verwendungen des Zinsertrags des Fonds nur auf Be⸗ schluß des Provinzialausschusses erfolgen. Zunächst führt hierzu der Provinzialdirektor folgen⸗ aus: ch habe schon vor Eintritt in die heutige Tagesordnung einen der Zwecke, denen der Fonds dienstbar gemacht werden soll, ge⸗ streist. Darüber, daß Krieg bis zu einem für Deutschland günstigen Ende geführt werden muß, ist die ganze Nation einig. Alles übrige tritt heute vor dem undeugsamen Willen des Durchhaltens bis zum endgültigen Siege zurück. Aber auch ein für Deutschland günstiger 1 225 wird unserem 23 Volke in den kommenden Zeiten Opfer auferlegen, die man vielleicht schon jetzt ahnen, aber vorzeitig in ihrer Größe und Höhe auch nicht annähernd bemessen kann. Unerreicht in der lt steht heute die Gebefreudigkeit des deutschen Volkes zu allen möglichen Zwecken da, Ueberall und unter den verschie⸗ densten Namen wird gesammelt, um für spätere Bedürfnisse ge⸗ —.— zu sein. Die maßgebenden Persönlichkeiten in den elfte 9 Körperschaften Faben erklärt, daß dieses Mal für unsere Invaliden und für die Hinterbliebenen von Kriegern aus⸗ kömmlick gesorgt werden mu ß. Reiche Mittel sind jetzt schon einer Reihe von arg ag fas onen, wie der Nationalspende und dem hessischen Landesverein für das Rote Kreuz zu späteren Unter⸗ stützungszwecken zugeflossen. Der Wille zum Helfen, und an⸗ scheinend nicht nur zum vorübergehenden Helfen, besteht also. Trotz alledem und gerade weil wir 2 noch gar nicht absehen können, an welchen Stellen und auf welchen bis jetzt noch un⸗ bekannten Gebieten später einzugreifen und wieder aufzubauen sein
dufig
stände
Provinzialtagsmitglied Falck⸗ Friedberg beantragt noch zu
zeichmim Zur für besondere Zwecke“ bewdliaten
wird, hält es der Provinzialausschuß für geboten, schn
jetzt Vorsorge zu treffen, daß kommende Zeiten und unseren Kommunalverband a Quelle eröffnet werden, aus der den Angehörigen unserer Provinz in Stadt und Land neben dem und über das hinaus ge⸗ bolfen werden kann was etwa Reich, Staat, Körperschaften, Stif⸗ tungen usw. in Zukunft leisten en, um so das L lner oder ganzer Familien, die das Schicksal hart betroffen hat, er⸗ träglicher zu machen. Augenblicklich wird noch ll geso und e Unsere Jugend, die mit verlorenen Gli maßen oder mit äußerlich geheilten Wunden nach Hause zurück⸗ kehrt, lebt zu nächst noch mehr in Gedanken an das feder Pas wie im Ausblick auf das Kommende Die große Masse der Da⸗ e e da, lug d e pie Fe ig ren Wagen u wie sie„ jedoch, wie sich ihr gen n einer Reihe von Jahren darstellen werden. Denn auch
Geschlechter
an vielen, äußerlich jetzt noch gesund Erscheinenden Rin; Durchlebte nicht* ö ahre 1914 und 191 12 Er⸗
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vorübergehen. Wo. 7 n
wachsene sahen, sind sich der Unzulänglichteit bewußt, denen, ie der er Materlanbes Ehre und Fortbestand die Waffen er⸗ griffen haben, auch nur zueinemkleinen
nicht unvorbereitet finden. Es soll eine
Teilden Dank
tt können, den ihnen die Heimat schuldet. Die Zeit Tee schnell. Und 259 Ichnekt sind Ver dienste vergessen, wenn der Druck einer


