de er 1 it täglich, außer Sonntags.— Beilagen: e wöchentlich Gictener amilienblätter; eunal wöchentl. Ureis⸗ Raufürben kreis Giezen (Dienstag und Freitag);
g Seis de sehragen wirt e agen Fernsprech-Anschlüsse: e ee 2 er eschäftsstelled! Adresse jür Drahtnach⸗ richten: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr.
Großes Hauptquartier, 3.
Amtlich.) 3
3 Westlicher Kriegsschauplatz.
In Flandern griffen mir gestern nordöstlich von Ypern beiderseits der Straße Poellapelle— Ypern mit Er⸗ folg an und nahmen die Gehöfte von Fortuin, südöstli von St. Julien.
In der Champagne richteten wir Minensnrengungen erheblichen Stellung zwischen Souain und Perthes an.
„Zwischen Maas und Mosel fanden gestern nur
Artilleriekämpfe statt.
4 Am Hartmannsweilerktoyf machten die Fran⸗ zosen heute nacht vergebliche Angriffsversuche gegen unsere Gipfelstellungen. 0 in französisches Flugzeug landete gestern bei Hundlingen, westlich Saargemünd. Die beiden Injassen wur⸗ den gefangen genommen.
Ein deut sches Flugzeuggeschwader griff ge⸗ stern die Luftschiffhalle und den Bahnhof Epinal mit an⸗ scheinend gutem Erfolge an.
Oestlicher Kriegsschuuplatz. Auf der weiteren Verfolgung der auf Riga flüch⸗ tenden Russen erbeuteten wir gestern 4 Geschütze, Maschinengemehre und machten südlich Mitau wie⸗ der 17100 Gefangene so daß die Gesamtzahl der Gefangenen uuf 3200 gestiegen ist. Russische Angriffe süd⸗ westlich non Kalwa rja mißglückten unter starten Verlusten für den Gegner. Die Russen wurden über die Szeszupa zu⸗ 0 1 0 und ließen 330 Gefangene in unserer Hand. Auch norhüstlich von Skiernicwire zogen sich die Russen eine schwere Niederlage zu, wobei sie neben einer großes
Anzahl an Toten 100 Gefangene Jverloren.
Südöstlicher Kriegsschauplatz.
Im Beisein des Oberbefeblshabers Feldmarschalls Erz⸗
herzug Friedrich und unter Führung des Generalober⸗ sten nun Mackensen haben die verbündeten Truppen gestern nach erbitterten Kümpfen die ganze russische Front in Westgaligzien von nahe der ungarischen Grenze bis zur Mündung des Dunasec in die Weichsel an zahlreichen Stellen durchstoßen undüberalleingedrückt. f . Diejenigen Teile des Feindes, sind in schleunigstem Rückzug nach Osten scharf verfolgt von den verbündeten Trupnen. Die Troph den des Sie ges lassen sich noch nicht annähernd übersehen.
Oberste Heeresleitung.
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Mal.(Amtlich.) Am 1. Mai nach⸗ u de es Unterseeboot bei dem Ga⸗ lopper Feuerschiff den englischen Torpedobootszerstörer „Recruit durch Torpedoschuß zum Sinken geb racht. Am gleichen Tage sand in der Näbe vom Noordhiader Feuerschiff ein Gefecht zwischen zwei deutschen Vorposten⸗ bopten und einigen bewaffneten englischen Fischdampfern statt bei dem ein englischer Fischdampfer ver nich tet murde. Eine Diuisionenglischer Torpedo⸗ hoaotszerstörer griff in das Gefecht ein, das mit dem Verluste unserer Vo rpostenschiffe endigte. Laut Bekanntgabe der britischen Admiralität wurde der grüßte Teil der Besatzung gerettet. Der stellvertretende Chef des Admiralstabes. gez. Behncke.
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Ein Tag neuer Erhebung und Zuversicht in diesem! sturmreichen Kriegsjahr ist für uns herangebrochen, und kein Bangen mehr vor feindlicher Uebermacht, sondern ein stolzes Gefühl deutscher Unbezwingbarkeit und Siegeskraft zieht durch unscre Seele. So läßt man auch unsere Schuljugend, der im Zeitenschoße die sich gegenwärtig erfüllenden ge⸗ waltigen Schicksale der Völker noch dunkel bleiben, mitfeiern, damit sie später, wenn ihrem Auge die Bedeutung dieser Maientage von 1915 erwächst, die Erinnerung an einen der schönsten Frühlingstage lebendig gegenwärtig haben, an einen Tag, der dem deutschen Baum neue Blätter und Knospen gebar.
Der österreichisch-ungarische Tagesbericht ergänzt heute die Mitteilung unserer Heeresleitung dadurch, daß wir von 8000 Gefangenen erfahren, die uns der neue Sieg in West⸗ galizien gebracht hat. Mancher, der noch die unsinnigen Sonmagsgerüchte von 100 000 gefangenen Russen im Kopfe hatte und, von dem Wesen einer solchen Durchbruchs⸗ schlacht sich keine rechte Vorstellung machen kann, wird viel— leicht seine Mitmenschen durch Aeußerungen der Enttäu— schung ärgern: nur 8000, aber leine 80000. Nun, die strategische Bedeutung des neuen Sieges über die Russen ist ja jedem, der das Bild der monatelangen Stellung un⸗ serer und der feindlichen Truppen in Westgaltzien vor sich hat, ohne weiteres völlig lar. Zwischen Weichsel und Kar. pathen ist die feindliche Mauer auf viele Kilometer weit durchbrochen worden. Die Russen flüchten und ihre sich anschließende Karpathenfront wird auf das ärgste bedroht. Die Deutschen und ihre Verbündeten sind auf scharfer Ver⸗ fsolgung des Feindes begriffen und häben, wie der Wiener
Mai.(WTB.
durch erfolgreiche Schaden an der feinblichen
die entlommen konnten,
W, Berlin, 3. mittags hat ein deutsch
Tagesbericht feststellt, den Uebergang über den unteren
Daunajec an der Karpathenfront überschritten.
Der gauze 5 Kampf verrät Hindenburgis
hes Rezept. Von der Seite her
10 rei R. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. druckerei: Schulstr. 7.
Dienstag, 4. Mai 1015 Bezugspreis: hionatl. 75 Pf., viertel⸗ jährl. Mk. 2.20: durch Abhole- u. Zweigstellen monail. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel⸗ jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf.— Haupt- schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Veck, säntlich in Gießen.
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Feind muß sich in der Richtung des entscheidenden Stoßes zurückziehen, also von Krakau nach Przenthsl und Lemberg, oder, in derselben Richtung weiter südlich, von Gorlice nach Sambor und Lemberg. Hoffe
beschieden ist, unter Ge raloberst von Mackensen die Verfolgung sofort möglichst weit auszudehnen. Sicherlich sind von der Heeresleitung im Osten
alle Vorbedingungen dafür zwar nicht überspannte dürfen, daß etwa nun das ga fangen werden könnte, aber ue bald die Freude erleben, daß auf dem südlichen Kriegsschaup Nöten wieder über die Grenz
Gleichzeitig mit der frohen rascht uns der deutsche Admi ein Nordseegefecht, das inso
roffen worden. Man wird Erwartungen sich hingeben russische Millionenheer ge— ist schon genug, wenn wir russische Dampfwalze auch atz unter vielen Schäden und zurückgetrieben wird.
Kunde aus Galizien über⸗ stab mit dem Bericht über rn einen bedauernswerten
Ausgang genommen hat, als eine überlegene eng⸗ lische Division von Torped votszerstörern zwei deut- sche Vorpostenbobte— der englische Bericht spricht von Torpedobooten— zum Untergang gebracht hat.
Aber dieser deutsche Verlust if folge reichlich wett gemacht! zerstörer ist von einem deutsche den, und einer ganzen Reihe von unseren angriffslustigen reitet worden. Die Tätigkeit überall die größte Bewundern nung aber mit den englischen und Folgerungen zeitigen, die d bereiten sollen. Man wird es i Daeutschland sogar fordern, daß, schissen fortan wenig Federlese den dentschen Booten in den ö e Der österreichisch⸗ung Wien. 3. Mai.(WTB. verlautbart, den 3. Mai 1915, reichisch⸗ungarische unt geftern den Feind in seiner seit Monaten hergerichteten und besetzten Stellung in Westgalizien angegriffen, haben ihn auf der ganzen Front Malastum Gorlice-Grumnil und nürdlich dauon geworfen und ihm schwere Verluste zu⸗ gefügt über 8000 Gefangene gemacht und Ge⸗ schütze und Maschinengewehre in bisher noch nicht festgestellter Zahl erbeutet. Gleichzeitig erzwangen eu nsere Trup⸗ benden lebergangüber den unteren Dunajec.
An der Karpathenfkront und in den Besliden ist die Lage unverändert. In den Waldkarpathen haben wir in neuerlichen Kämpfen östlich Koziowa Raum gewonnen, den Feind aus seiner Stellung geworfen, seine Gegenangriffe blutig abgeschlagen und dort mehrere Hundert Ge⸗ fangene gemacht und drei Maschinengewehre erbeutet. Auch nördlich Osmalode murde der Feind von mehreren Höhen zurückgeworfen und erlitt schwere Verluste. Auch dort ist noch der Kampf im Gange.
An der russischen Grenze zwischen Pruth und Dnjestr nichts Neues.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Der Sieg in Westgalizien.
Berlin, J. Mai. Der Sieg der verbündeten Armeen auf dem westgalizischen Kriegsschauplatz wird von den Morgenblättern gewürdigt, indem man die amtlichen Berichte der deutschen Heeres⸗ leitung und des österreichisch-ungarischen Stellvertretenden Ge⸗ neralstabschefs zusammenfügt.
Im„Berliner Tageblatt“ sagt Major Moxraht:
Wir dürfen den 2. Mai feiern als einen Tag, welcher zähs Verteidigung und energischen Angriff durch einen Ersolg auf dem südöstlichen Schauplatz des Krieges krönte, der nur durch treuestes Zusammenwirten unserer verbündeten Heere gegen die russische Uebermacht der Zahl zu erringen war.
In der„Deutschen Tageszeitung“ heißt es:
Die Heere der verbündeten Kaisermächte haben schon manche rühmliche Wafsentat in diesem Kriege in treuestem Zusammen— wirken errungen. In Westgalizien haben sie jetzt in vollster tak⸗ tischer Kampfgemeinschaft einen großen Sieg von noch gar nicht abzuschätzender, vielleicht entscheidender Bedeutung für den ganzen Feldzug erfochten.
Die„Kreuzzeitung“ äußert:
Es handelt sich diesmal nicht um eine vernichtende Schlacht ähnlich der Winterschlacht in Masuren, aber dennoch um einen Sieg, der für die endgültige Entscheidung bedeutsam werden kann. Wir müssen das der Zukunft überlassen. Für jetzt freuen wir uns des schönen Erfolges und danken den wackeren Truppen, die ihn unter Führung des schon bei den Kämpfen in Polen so glänzen den Generalobersten von Mackensen erfochten haben. Aufs herr⸗ lichste hat sich wiederum die Waffenbrüderschaft mit unserem österreichisch⸗ungarischen Verbündeten betätigt.
Die„Tägl. Rundschau“ bemerkt:
Daß diefer große Sieg gemeinsam von unseren Truppen mit denen unserer Verbündeten errungen ist, erhöht seine moralische Bedeutung. In Blut und Feuer hat sich die Waffenbrüderschaft als ein unverbrüchliches, unlösliches herrliches Bündnis bestätigt. Der Sieg am Dunajer bedeutet, daß die Zeit des Stilliegens im Stellungskampfe vorüber ist und daß entscheideude Schlüge sich
durch vorausgegangene Er— englischer Torpedoboots⸗ Unterseebvot versenkt wor— on britischen Dampfern ist boten ein nasses Grab be— nserer Unterseeboote muß g hervorrufen. Die Begeg⸗ sischdampfern wird Lehren n Engländern teine Freude der Welt begreifen und in nit den britischen Handels⸗ gemacht wird, sobald sie eg kommen.
iche Tagesbericht. uhtamtlich.) Amtlich wird
mittags. Vereinte öster⸗ deutsche Kräfte haben
wird die russische Front aufgerollt, und der geschlagene
vorbereiten.
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zien. Gefechte in der Nordsee.
4
Die„Vossische Zeitun 9“ führl aus:*
Ter Feldmarschall drüben, der Gencral drüben, sie sind Klinge und Griff eines Schwertes und dieses Schwert saust nieder mit unwiderstehlicher Wucht. Die Schlacht in Westgaltzien ist eine der ruhmvollsten Waffentaten dieses Krieges und wird ihre militärisch⸗ und moralische Wirkung nicht verfehlen. Wir hoffen, daß dieser Sieg denen zur Warnung dienen wird, die etwa das Gelüste tragen sollten, aus ihrer Neutralität herauszutreten und mit den Ver⸗ kündeten die Waffen zu kreuzen. a
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Der Seetrieg.
Der englische Bericht über das Seegefecht in der Nordsee. 6 London, 3. Maf. WTB. Nichtamtlich. Die Admirali⸗ tät meldet: Der Fischdampser„Columbia“ ist von z wei deutschen Torpedobooten überfallen und torpediert wor⸗ den. Von der Besatzung wurde ein einziger Mann von anderen Fischdampfern gerettet. Die Torpedoboote wurden von einer Divi⸗ sion britischer, Zerstörer verfolgt, darunter die Schiffe„Laforey“, 16 „Leonidas“,„Lawford“ und„Lark“. Beide deutsche Torpedoboote 1 wurden nach einer Stunde in Grund gebohrt. Zwei deutsche Offi⸗ 1 ziere und 44 Mann wurden aus der See gerettet und gefangen ge⸗ nommen. 8 London, 3. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Vier Offiziere und 21 Mann von dem Zerstörer„Recruit“ sind durch den Fischdampfer„Dawswy“ geret⸗ tet worden. 5 105 78 London, 3. Mai. B. Nichtamtlich.) Nach Telegram⸗ men aus Ipswich ist der britische Torpedobootszerstörer„Re cruit, mitschiffs torpediert worden. Der Regierungsbampf „Daisy“, der zur Hilfe geeilt ist und 30 Mann von der Besatzung 1 rettete, wurde von einem deutschen Torpedoboot angegriffen. Der Schuß ging fehl. Jnzwischen mußte jedoch„Daisy“ das Boot mit den Gerctieten loslassen, die nun weiter zu rudern versuchten, dabei aber von dem Untersceboht angefallen wi so daß vier von ihnen verwundet wurden. In diesem Augenblie näherte f. U eine Division britischer Zerstörer, wovon zwei die Verfolgung der deutschen Torpedoboote aufnahmen, während die anderen das Unterseeboot überwachten. Die Dentschen wurden schnell ver⸗ trieben. Die Engländer setzten Boote aus, um die Ueberlebenden zu retten. g 0 1 5 London, 3. Mai. WTB. Nichtamtlich. g dampfer „Barbados“ ist von einem Treffen mit deutschen Unterse booten an der belgischen Küste beschädigt in Harmouth eingelaufe Der Kapitän wurde verwundet. Der Fischdampfer brachte sieb⸗ zehn Mann von der Besatzung der torpedierten Columbig mit. Der„Barbados“ verwendete gegen den Torpedoangriff zwei kleine Geschütze. Die Besatzung des torpedierten Dampfers „Europe“ rettete sich in ein. kleines Boot. Das Unterseeboot beschoß den Dampfer zuerst ersolglos, sowie einen Fischdampf aus Lowestoft, der die Schiffbrüchigen aufgenommen te. Drei Geschosse fielen neben diesem nieder. Später versenkte das Unt seeboot den„Europe“.
Der Bericht von Augenzeugen. 4 1
All sterdam, 3. Mai.(WTB. Nichtamtl delsblad“ meldet aus Rotterdam: Der zm n norwegischen Dampfers„Varild“ erzählt: Der Dampfer wurde am Samstag nachmittag ungefähr drei Meilen von dem Leucht⸗ schiff Noordhinder von zwei deutschen Torpedobooten angerufen, die nach einer Untersuchung der Papiere dem Schiff erlaubten, 1 die Reise fortzusetzen. Als das geschehen wollte, kamen d rei ang lische Fischdampfer in Sicht, auf die sich die Aufmerksam keit der deutschen Torpedoboote richtete. Der Fischdampfer„Mauri aus Cardiff fuhr sofort auf eines der Torbedoboote los, auge scheinlich, um es zu rammen. Das Boot wurde tatsächlich in der Nähe des Turmes getroffen. Der Stoß war so heftig, daß fünf Mann über Bord gingen, von denen einer durch den rammenden Trawler, der andene durch den„Varild“ aufgenommen wurde. Das zweite Torpedoboot war sofort zur Hilfe geeilt. Das erste blieb flott und wandte sich gegen die Trawler, von denen zwei flüchteten. Es wurden verschiedene Schüsse auf das Torpedoboo gelöst. Hierdurch alarmiert, lamen sechs englische Zerstörer a die die Verfolgung der Deutschen aufnahmen. Diese wandten sich sofort nach Zeebrügge. Der Steuermann konnte nicht sagen, wie die Verfolgung ausgegangen sei. Er teilte noch mit, daß ein eng⸗ lisches Torpedoboot einen geretteten Offtzier vom„Varild“ herab⸗ geholt und an Bord der„Mauri“ gebracht habe. Rotterdam, 3. Mai. WTB. Nichtamtlich.)
WT B
.
—— Der
ich) Das„Hau⸗ Steuermann des
etwas abweicht. Die Fisch f t.„Mauri“ griff Torpedoboot
delsblad“ veröffentlichten Bericht n dampfer waren als Minensucher ausgerüste das eine deutsche Torpedoboot an. Das zweite unterdessen die zwei anderen Fischdampfer ange f kommen suchten, als am Horizont fünf englisch orpedobvote er⸗ schienen. Man hörte an Bord der„Varild“ bis 6 Uhr abends 1 Kanonendonner. 8 London, 3. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reu⸗ terschen Bureaus. Nach Telegrammen von den Scilly- J nseln; hat ein Fischerfahrzeug gemeldet, es habe am 2. Mai um ½12 Uhr vormittags gesehen, wie ein deutsches Unterseeboot nord⸗ westlich pom Leuchtfeuer von Bishov einen Dampfer beschoß. 5 Lloyds Agentur erfährt aus Killrush, daß der Fischdampfer „Fulgent“ von einem Unterseeboot in den Grund gebohrt worden ist. Der Fischdampfer„Anala“ brachte ein Bovt mit neun Uleberlebenden und dem Leichnam des Kapitäns, der erschossen
war, an Land. Ein zweites Boot wird vermißt. a London, 3. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reu⸗ terschen Bureaus. Ein deutsches Unterseeboot versenkte gestern 60 Meilen vom Tyne den Fischdampfer„Sun rag Die Besatzung wurde gerettet. 1 Aberdeen, 3. Mai.(WTB. Nichtamtlich.) Das Renter⸗
berichten, daß sie heute früh von dentschen Unterseebooten verfolgt
sche Bureau meldet: Drei Fischdampfer, die hier eingelaufen sind.


