Lawrence“ von einem deutschen Unterseeboot in Grund
bei Koziowa ein neuer Erfolg erzielt. Nach tagelangem
gener Dampfers„Embla“, der heute hier aus England
der Küste
Die französischen Neserven. Paris, 25. April.(WTB. Nichtamtlich.) Der Heeres⸗ ausschuß der Kammer hat dem„Temps“ zufolge einen Gesetzentwurf Dalbiez angenommen, nach dem alle waffenfähigen Mannschaften, welche bisher zum Frontdienst noch nicht einberufen oder im Verwaltungs dienste des Staates, eines Departements oder einer Ge— meinde angestellt waren, in den Frontdienst eingezogen wer— den. Die bisher in der Verwaltung beschäftigten eingezoge nen Mannschaften sollen durch Kriegsinvalide, oder Frauen, Mütter, Töchter und Schwestern gefallener oder verwun— deter Soldaten ersetzt werden.
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Die österreichisch⸗ungarischen Tagesberichte.
Wien 24. Ayril.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 24. April 1915, mittags. In den Karpathen stellenweise heftiger Geschützlampf. Im Abschnitt des Uzsoler⸗ passes wührend des Tages vereinzelte Vorstößze der Russen, die durchaus abgewiesen wurden. Nachtangriffe des Feindes entlang der Turkaerstraßer und westlich dieser scheiterten neuerdings unter großen Verlusten des Gegners.
Die sonstige Lage ist unverändert.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
Wien, 25. April.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird
nerlautbart vom 25. April 1915 mittags: An der Karpathenfront wurde im Orawatale
mit großer Zähigkeit durchgeführten Sappenangriff er⸗ stürmten gestern unsere Truppen die Höhe Ostry, süd⸗ lich Koziowa. Gleichzeitig gelang es den anschließenden deut⸗ scheg Truppen an und westlich der Straße Raum nach vorwärts zu gewinnen. In Summa wurden 652 Russen gefangen. Durch die Erstürmung der Höhe Ostry und durch die Eroberung des Zwirinrückens anfangs April ist nunmehr der Feind von den verbündeten Truppen aus der ganzen seit naten zäh verteidigten Stellung beider⸗ seits des Orwatales geworfen.
In den N Abschnitten der Karpathenfront verein⸗ zelter 24285 amypf.
In Galizien und Polen zumeist Ruhe.
Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabes: v. Höfer, Feldmarschalleutnant.
Der türtische Bericht.
Konstantinopel, 25. April. WTB. Nichtamtlich.) Mel⸗ dung des Hauptquartiers. Heute vormittag eröffnete die rxussi⸗ sche Flotte zu Demonstrationszwecken ein Feuer außerhalb der Feuerlinie unserer Bosporusbefestigungen, das eine halbe Stunde dauerte, und zog sich unmittelbar darauf in nördlicher Richtung zurück. Unsere Befestigungen hielten es nicht für not⸗ wendig, das Feuer zu erwidern.— Von den übrigen Kriegs schauplätzen liegen noch keine wichtigeren Meldungen vor.
Enver Pascha.
Konstantinopel, 24. April.(WTB. Nichtamtlich.) Kriegsminister Enver Pascha ist zum Generaladju⸗ tanten des ernannt worden.
Die Stimmung in Italien.
Berlin, 26. April. Zur Stimmung in Italien wird verschiedenen Morgenblättern aus Rom berichtet, daß diese plö tz ⸗ lich ein neues Gesicht erhalte. Die philosophische Fakultät der Unwersität beschloß einstimmig eine Tagesordnung, durch die der Rektor aufgefordert wird, eine Untersuchung gegen die Stu⸗ denten einzuleiten, die die Collegs eines als deutschfreundlich be⸗ kannten Professors stürten, und dem Professor sein Lehrrrecht zu⸗ rückzugeben.
Russische Flieger über Neidenburg.
Allenstein, 24. April.(WTB. Nichtamtlich.) Die„Allen⸗ steiner Zeitung“ meldet: Zwei russische Flieger erschienen heute früh über Neidenburg und warfen Bomben ab. Am Bahn- hof wurde einiger Schaden angerichtet. In einem Zuge wurden AN Fensterscheiben zertrümmert. Zwei Kinder wurden leicht Graf Zeppelin Ritter des Eisernen Kreuzes 1. Klasse.
Stuttgart, 24. April.(WTB. Nichtamtlich.) Nach dem Württ. Militär Verordnungsblatt hat Graf Zeppe— lin das Eiserne Kreuz 1. Klasseserhalten.
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5 Der Seekrieg. 24. il.(WTB. Ni klich.) Der„Berl. rhalk der———* die der englische Fischdampfer„Saint
0 Berlin, Lachrich daß
eschossen sei. Von der Besatzung seien sieben Mann in n und zwei Mann ertrunken. In d n Blatt wird berichtet, daß Asq N der gestrigen Unterhaussitzung auf eine Anfrage von Lord rd erklärt habe, ein neuer gemeinsamer Angriff von Heer und Flotte auf die Dardanellen würde unter Verantwortung der Regierung vorgenommen werden. Stockholm, 24. April.(WTB. Nichtamtlich.) Nach hier ein⸗ getroffenen Nachrichten ist der finnische Dampfer„Fraack“, der nach einer gestrigen ung in der Nähe Finnlands unter⸗ gegangen ist, von einem deutschen Unterseeboot torpediert worden. Er ist sofort gesunken. Die Besatzung wurde gerettet. Die Torpedierung hat wahrscheinlich am frühen Morgen stattgefun⸗ den. Man schließt aus dem Ausdruck„in der Nähe von Aiuafand daß der Dampfer bei Aaland torpediert worden ist. Der Dampfer ist von Stockholm in der Nacht von Donnerstag zum Freitag ab⸗ gegangen, passierte Soederarm am Freitag morgens 4 Uhr. Abends sollte er in Aabo eintreffen. Er hatte Stückgut, zumeist Baum wolle, geladen. Die Besatzung bestand aus dem Kapitän Sabel⸗ stroem und 12 oder 13 Finnen. Der Dampfer gehörte einer mit französischem und russischem Gelde 8 finnischen Ge⸗ sellschaft. Alle in Stockholm befindlichen Dampfer haben die Wei⸗ sung erhalten, vorläufig hier zu bleiben. Kopenhagen, 25. April.(WTB. Nichtamtlich.) Aus Frederiksstad wird gemeldet: Der Kapitän des Ber⸗
eingetroffen ist, teilt einem hiesigen Blatte mit, daß er vor⸗ gestern mitten auf der Nordsee gesehen habe, wie ein deutsches Unterseeboot zwei oder drei beladene nor⸗ wegische Fahrzeuge anrief. Das eine war die„Eva“ aus Langesund, das andere eine graugestrichene Bark, deren Namen der Kapitän nicht sehen konnte. Etwas später sei eine starke Hanonade zu hören gewesen, weshalb der Kapitän befürchtet, daß beide Fahrzeuge in den Grund ge⸗ bohrt worden seien.
London, 25. April.— Nichtamtlich.) Der Fisch⸗ dampfer„Fuchsia“ traf gestern in Aberdeen ein, mit der Mannschaft des Fischdampfers„Envoh“ an Bord, der von
London, 25. April.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Der schwedische Dampfer„Ruth“ aus Gothenburg wurde am Mittwoch 100 Meilen östlich von Firth of Forth von einem deutschen Unterseeboot tor⸗ pediert und versenkt. Die Besatzung ist in Leith gelandet
worden.
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Aus dem englischen Unterhause.
London, 24. April. WTB. Nichtamtlich) Unterhaus. Lloyd George pries die Heeresorganisation Kitcheners. Nach nun acht Monaten habe England eine Armee, die sechsmal größer sei als die frühere und erstmalig eine Armee von kontinentalem Maßstabe. Eine große Uleberraschung des Krieges sei der Bedarf an Artil⸗ leriemunition. In den vierzehntägigen Kämpfen bei Neuve Chapelle habe die englische Artillerie sast ebensoviel Munition ver⸗ braucht wie im ganzen Burenkriege. Ferner habe eine große Ver⸗ änderung im Charakter der Munition stattgefunden. Die High⸗ explosives hätten die Schrappnells verdrängt, daher wurde eine Aenderung der ganzen Maschinerie zur Herstellung neuer Munition mitten im Kriege notwendig. Auch die anderen kriegführenden Na⸗ tionen hätten diese Erfahrung gemacht. Die deutschen Geschosse seien schlechter als zu Beginn des Krieges. Die Regierung plante zuerst nach französischem Muster eine Regelung nach der Art, daß die Waffenfabriken mit anderen Firmen Unterkontrakte machten. Die Herstellung der Munition für die Artillerie sei gestiegen. Wenn man die Produktion für September mit 20 ansetze, so hätte sie im Oktober 90, im Dezember 256, im Januar 186, im Februar 256 und im März 388 erreicht. Sie stieg also seit dem September um das Neunzehnfache. Aber die Methode der Unterkontrakte genüge nicht mehr für die kommenden Wochen. Ein neues Komitee im Kriegsamte wolle neue Werke für die Herstellung von Munition einrichten. Die Produktion der Highexplosives stehe jetzt so, daß die Engländer trotz der großen Lieferungen an die Verbündeten aller Sorgen enthoben seien. Lloyd George wandte sich der Arbeiter⸗ frage zu und hielt betreffend der Trinkfrage seine früheren Acu⸗ ßerungen aufrecht. Er betonte, daß er von der Minderheit— aber der wichtigen Minderheit— der Arbeiter gesprochen habe. Die Regeln und Gewohnheiten der Gewerkschaften dürften kein Hinder⸗ nis für die Herstellung der Munition bilden.
Bonar Law erklärte sich durch die Ausführungen Lloyd Georges befriedigt. Er griff die Rede Asguiths in Neweastle an und kritisierte die Langsamkeit des Entschlusses der Regierung, die Nation zu mobilisieren. Er fragte, wie die beiden Kommissionen für die Herstellung der Munition koordiniert werden könnten. Die Admiralität und das Kriegsamt konkurrierten bei denselben Firmen um Lieferungen. Kommissionen seien in solchen Zeiten ungeeignet für solche Aufgaben. England besitze größere geschäftliche Orgaui⸗ sationsfähigkeit als andere Länder, mache aber den geringsten Ge— brauch davon.
Blockade über die Küste von Kamerun.
Paris, 25. April.(WTB. Nichtamtlich.) Das Amts⸗ blatt gibt bekannt, daß der Befehlshaber der alliierten Flotten vor Kamerun am 20. April den deutschen Behörden der von den Alliierten noch nicht besetzten Teile Kameruns sowie dem„ e von Fernando Po mitteilte, daß vom 23. April mitternachts an die Blockade über die Küste von Kamerun zwischen den Mündungen des Kwayafeflusses und des Bimbiacreckflusses sowie zwischen den Mündungen des Sanayaflusses und des Campoflusses verhängt würde. Den in der Blockadezone sich befindlichen neutralen oder befreundeten Schiffen wurde bis 25. April mitternachts eine Frist zum Verlassen der Blockadezone gesetzt. Gegen jedes Schiff, das die Blockade zu verletzen — wird gemäß der internationalen Rechte vorgegangen werden.
Der ameritanische Handel.
u, 24. April. WT Nichtamtlich.)„Tunes“ melden
Lon do York a einem Bericht der Zollbehörde in New
e w
Nen über den Außdcahelkdel im März betrug die Eünsuhr aus Deutschland über New Pork 269 660 Lst. gegen 2 292 113 Ft. im März 1914. Die direkte Ausfuhr nach 1 betrug nur 3131 Lst. und die indirekte Einfuhr nach Deutschl sucht der Korrespondent der„Times“ aus den Verschiffungen nach neutralen Ländern abzuleiten. Die Ausfuhr nach Dänemark und Schweden betrug im März beinahe das Doppelte der Ausfuhr im Februar, die Ausfuhr nach Holland weist eine Vermehrung von 50 Prozent auf. Die angeführten Ziffern für März 1915 und März 1914 sind: Für Holland 1922 263 Lst. und 898 240 Ost., für Schweden 1 544 370 und 128 815 Lst. Für Dänemark 1084 292 und 93 302 Lst. Norwegen 548 017 und 108 270 Lst. Griechenland 653 640 und 18 489 Lst. Italien 1743048 und 420 602 Est. Die Gesamtausfuhr betrug 25 383 905 Lst., was gegen März 1914 eine Zunahme um 80 Prozent bedeutet. Die Ausfuhr nach England weist eine Abnahme von 6811795 Lst. und nach Frankreich 4751937 Lst. auf. Die Einfuhr aus England betrug 2 714000 Lst., das sind 60 000 Lst. weniger als 1914. Die Einfuhr aus Frankreich weist eine Verminderung von unge⸗ fähr 50 Prozent auf.
China und Japan.
London, 24. April.(WI Nichtamtlich.) Die„Times“ meldet aus Tokio: In den Verhandlungen zwischen Japan und China ist eine völlige Stockung angetreten. Man glaubt, Japan werde genötigt sein, die ganze Frage durch ein Rompro⸗ miß zu lösen und zwar vor dem Zusammentritt des Parlaments, um einer Er ng det öffentlichen Meinung zuvorzukommen. Die Ausländer in Japan sind entschieden gegen die japanischen
derungen, die die wohlerworbenen Rechte verletzen w 1
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Wechsel in der deutschen Gesandtschaft im Haag.
Haag, 25. April.(WTB. Nichtamtlich,) Das Korrespon⸗ denzbureau meldet, daß der gegenwärtig beurlaubte deutsche Ge⸗ sandte v. Müller sich aus Gesundheitsrücksichten dauernd von der diplomatischen Laufbahn zurückziehen und Ende April oder Anfang Mai nach dem Haag kommen„um der Königin sein Abberufungsschreiben zu überreichen und die Abschiedsbesuche zu machen. In der Mitteilung werden die diplomatischen Verdiente des scheidenden Gesandten hervorgehoben, seine Beliebtheit in den Kreisen der Niederländischen Gesellschaft betont und die Hoffnung ausgedrückt, daß er bald wieder in den vollen Besiß seiner Gesund⸗ heit gelangen möge, v. Müller sei immer eifrig bemüht gewesen, die guten freundschaftlichen Beziehungen zwischen seinem Lande und den Niederlanden zu pflegen und aufrecht zu erhalten. Er habe sich durch seinen persönlichen Umgang viele Freunde erworben, weshalb sein Scheiden von vielen bedauert werde.
Deutsche Schatzscheine in Amerika.
Berlin, 24. April.(WTB. Amtlich.) Die„Nordd. Allg. Ztg.“ meldet: Ein amerikanisches Banken- konsortium übernahm deutsche Reichsschatz⸗ . von neunmonatiger Laufzeit im Betrage von zehn Millionen Dollars und hat sie in seine Kundschaft untergebracht. Die Transaktion dient zur Verstärkung der deutschen Guthaben in den Vereinigten Staaten.
Aus dem Reiche. N
Der Glückwunsch des Kaisers an Staatssekretär v. Tirpitz. Berlin, 24. April.(WDB. Nichtamtlich.) Der Kaiser hat dem Staatssekretär des Reichsmarineamts Großadmiral v. Tirpitz anläßlich des 50jährigen Dienstjubiläums fol⸗
gende Or der zugehen lassen: „Gr ler 24. April 1015. Ich spreche Ihnen zu dem heutigen ahren
einem ir bescesen Unterseeboot Mittwoch abend an n wurde. Es ist unbekannt, ob der„Envoy“
Gedenktage Ihres vor 50 erfolgten Eintritts in den Marinedienst meinen herzlichsten Glückwunsch aus und gebe gleichzeitig meiner Freude
155 935—. 5 4 1 D 1 eit zu begehen. Ich benütze gerne die meiner N Dankbarkeit für Ihre dem durch den erfolgreichen Ausbau der Marine roßen Dienste zu versichern. Mit berechtigtem ze 1 Sie heute auf dieses Ihr Lebenswerk blicken, dessen Beden tung der gegenwärtige Krieg in das höchste Licht gesetzt hat. Als äußeres Zeichen meiner dankbaren Gesinnung verleih ich Ihnen hiermit die Schwerter zum Kreuz der Großkomture des Königlichen Hausordens von Hohenzollern.(gez.) Wilhelm I. R.“
Die Ausdehnung der Kriegswochenhilfe. 0 Die Bedeutung der neuen eh Bun⸗ desrats betreffend die Ausdehnung der Kriegswochen⸗ hilfe erhellt aus den ersten drei Paragraphen. 1 51 lautet: Wöchnerinnen, die nicht schon bis An⸗ spruch auf Wochenhilse seitens des Reiches haben, eine solche während der weiteren Dauer des Krieges ge⸗ währt, wenn 1. in diesem Kriege ihre Ehemänner dem Reiche Kriegs-, Sanitäts- oder 73 Dienste leisten, oder an deren Weiterleistung oder an der Wiederaufnahme einer Erwerbstätigkeit durch Tod, Verwun Erkran oder 1 verhindert sind; 2. oder wenn sie Minder⸗ bemittelte im Sinne des 8 2 sind. 4 1 Der 8 2 lautet: Wöchnerinnen gelten als minder⸗ bemittelt, wenn sie auf Grund des Gesetzes vom 28. Fe⸗ bruar 1888 in der Fassung des Gesetzes vom 4. 3 1914 unterstützt werden. Sofern nicht Tatsachen die Annahme rechtfertigen, daß eine Beihilfe nicht benötigt wird, gilt eine Wöchnerin fernerhin als unbemittelt, wenn 1. ihres Chemannes und ihr Gesamteinkommen in dem Jahre oder Steuerjahre vor dem Dienstantritt 0 1) den von 2500 Mk. nicht überstiegen hat, oder 2. wenn ihr nach der Dienstantritt des Ehemannes verbliebenes Gesamteinkom⸗ men höchstens 1500 Mk. und für jedes schon vorhandene Kind unter 15 Jahren höchstens weitere Mk. 1 8 bestimmt: Die Wochenhilse ist auch für das un ⸗ eheliche Kind eines Kriegsteilnehmers der in 8 1 bezeich⸗ neten Art zu leisten, wenn es auf Grund des§ 2 Absaß 10 des Gesetzes vom 28. 1 1888 in der Fassung des G setzes vom 4. August 1914 unterstützt wird. 1 Die einzelnen Sätze der Wochenbeihilfe sind durch die neue Bekanntmachung des Bundesrats nicht ver⸗ ändert worden. 1 1
0 0 Berlin, 24. April.(WT Nichtamtlich.) Die„Voss. Ztg.“ meldet aus Weimar: Die ursprünglich für den 21. April geplante Feier zur Erinnerung an die vor
Jahren erfolgte Erhebung des Herzogtums Sachsen⸗
Sto
Weimar⸗Eisenach zum Großherzogtum soll zu⸗ gleich mit der Feier des Geburtstages des Gro ogs am 10. Juli, und zwar entsprechend dem Ernste der Kriegs⸗
zeit, in einfachen Formen began werden. f
mön, 24. April.(WTB. Nichtamtlich.) Von S. M. dem Kaiser ist auf das Huldigungstelegramm des Oberbürger⸗ meisters anläßlich der 100 jährigen Zugehörigkeit
der Stadt Köln zu Preußen nachstehendes Tele⸗ gramm eingetroffen:„Großes quartier, 24.
Für treues Gedenken anläßlich der 100 jährigen Zu bdeig⸗ 14 keit der Stadt Köln zur Krone Preußens meinen—: Dank. Die Stadt kann stolz sein auf die Ruhmestaten ihrer Männer und Fünglinge, deren Kraft und Heldenmut zum Schutze des Vaterlandes n den Ansturm der Feinde hervorragend 1 5 die rheinische 1 sich auch im kommenden Jahrhundert als ein festes werk am deutschen Strom erweisen und der Kölner schaft des deutschen Aars Glück und Wohlergehen in
Maße beschieden sein. Wilhelm.“ 15 55
Aus Stadt und Cand. 2 Gießen, 26. April 1915. Erhaltung der Anwartschaft bei der Angestelltenversicherung.
Das Direktorium der Reichs versiche gestellte hat die nachstehende Belann ausschüsse und die Vertrauensmänner gemeinem Interesse ist, in den Angest i offenbar nicht genügend bekannt und gewürdigt wird:
Der Krieg hat als Folgeerscheinung in unserem Wirt⸗ schaftsleben, namentlich in den ersten Kriegsmonaten,. größere Stellenlosigkeit von Angestellten mit 93 gebracht, die jedoch erfreulicherweise in der letzten 0 wieder erheblich im Rückgang begriffen ist. Es erscheint besonders 9 die bisher 1 15 teilweise noch stellenlosen Angestellten auf die geseßlichen 1 4 mungen au zu machen, die en f eine Sicherheit zur Verhinderung des Erlö⸗ schens der Antwartschaft gewähren. Einen a kae bietet der 8 50 des Gesetzes, der folgender autet: 1
digen Beiträge lauf ber im Abs. 1 t Pflichtbeiträge können, soweit sie lich sind, auf die gestundeten Beiträge Durch die Anrechnung lebt die Anwarts.
iernach kann dem Versicherten beim wartschaft während der Wartezeit Stundung ständigen Beiträge durch die Reichsversicherungsan 0 währt werden, wobei spätere Pflichtbeiträge, soweit sie nicht gemäß 8 49 erforderlich sind, auf die ge Bei⸗ träge angerechnet werden können. Erforderlich 1 daß der Versicherte in der in 8 50 Abs. 1 d. a. O. angegebe⸗ nen Frist einen Stundungsantrag bei der Reichsver⸗ sicherungsanstalt stellt.„ 2
** N 15 Auf dem Felde der Ehre 2 a 5 (Aus Hessen und den Nachbargebieten. l Landsturmmann Otto Lerch, Landw.-In 3 Darmstadt.— Offiz.-Slellv. und Lehrer d Jakob Bi Da rinstadt.— wehrm. Rudolf Päberlein, Inf. Reg aus Büdingen.— Exsat-Res. Karl Wolf aus Wolf.— Ke sreiw. Unteroff. Jos. Nover au Darmstadt.
Das Eiserne 9 Klasse erhielt der Reserve-Regiment 116 stehende Wehrmann A. Pete Darmstadt, der als Koch im Felde die Speis Offiziere und Mannschaften herstellt und sie auch oft u dem Kugel- und Granatenregen weite Strecken weit bi die reg 2 55— N 17
Auszeichnung. Dem lern er Emil 2 aus Gießen, 5 3. Unteroffuier im dandfturmbate De
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