Ausgabe 
(26.4.1915) 97. Erstes Blatt
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Haberkorn. Am Samstag nachmittag sand eine ein⸗ drucksvolle. 1 55 Bahre des

Rau konnte dieser Tage als Ergebnis einer auf unternommenen

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Diese Summe worden sein.

Bestattung des Geh. Medizinalrats Dr.

dahingeschiedenen Geheimen Medizinalrats Dr. Haber kor min der Kapelle des Friedhofs am Nahrungsberg statt. Die Stadt Gießen wurde durch Oberbürgermeister Leller, durch Beigeordneten Krenzien sowie durch sast sämtliche Stadtverordnete, die Garnison durch Major Stephan sowie sämtliche vom Dienst abkömmlichen Offiziere und Unteroffiziere bei der Trauerfeier vertreten. Unter den Leid⸗ tragenden befanden sich als Vertreter der Justiz Land⸗ gerichtspräsident Dr. Güngerich, Oberstaatsanwalt Hof⸗ mann, die Landgerichts⸗Direktoren Prätorius und Schmeckenbecher, Ober⸗Amtsgerichtsrat Geh. Justizrat Gebhardt sowie zahlreiche Richter des Land und Amts- gerichts. Das Polizeiamt erzeigte dem Entschlafenen die letzte Ehre durch Entsendung eines Zuges Schutzleute. Stark vertreten war die e aus Stadt und Kreis Gießen. Pfarrer Schwabe hielt die Gedächtnisxede. Er entwarf ein schlichtes aber packendes Lebensbild des Verstorbenen, schilderte, was er als Mensch gewesen sei, was er als Arzt geleistet und wie er allezeit hilfsbereit seinen Mitbürgern gegenüber sich äti Der Tod habe hier eine schwer auszufüllende Lücke gerissen; über das Grab hinaus seten viele unserer Mitbürger dem Verstorbenen dankbar für das, was er ihnen getan. Aus einem glücklichen Fa⸗ milienleben habe der Tod ihn gerissen, als er sich eben von seiner amtlichen Tätigkeit zurückgezogen hatte, um die wohl⸗ verdiente Ruhe eines goldenen Lebensabends zu genießen. Namens der Stadt und der Stadtverordneten-Versammlung widmete Oberbürgermeister Keller dem dahingeschiedenen Stadtverordneten einen herzlichen worin er den verstorbenen Kollegen als einen 8 9 derer städti⸗

i der Bürger⸗

segene Viertel Sestersb leistungsfähi jetzt ohne e 2

Klein⸗Linden übernommen hat, beabsichtigt nämlich, am 1. Juli mit der Arbeit den ang zu machen. Zur Heran⸗ schaffung des Bodens, den der Einschnitt zwischen Klein⸗ Linden und Großen⸗Linden, das annte Lützellindener Waldstück, hergeben soll, werden sechs Lokomotiven und zwei Dampfbagger in Betrieb gesetzt. Der Unternehmer hat nun mit der Stadt Gießen einen Vertrag geschlossen, wonach ser ihm während der Bauzeit täglich 200 Kubik⸗ meter Wasser zur Kesselspeisung usw. bis zur Frankfurter Straße, dem Endpunkt unserer Quellwasserleitung, liefert. Hier wird jetzt ein Schacht eingebaut, in welchem ein Wasser⸗ messer Platz findet. Hinter dem Wassermesser aber baut sich der Unternehmer in einer von 800 bis 900 Metern einen eigenen Rohrstrang, der über die Brücke hinter Klein⸗ Linden in dessen Gemarkung bis zur Verwendungsstelle des Wassers ger rt wird. Der Rohrstrang wird nach Fertig⸗ stellung Bahnbauarbeiten wieder entfernt, falls die Gemeinde oder die Eisenbahnbehörde an dessen Erhaltung nicht Interesse haben 5

Klein⸗Linden von der Stadt Gießen aus mit Quellwasser ohne Errichtung des kostspieligen Wasserturms zu versorgen, ist also durch den Vertrag mit der erwähnten Firma dar⸗

getan. ** Patriotischer Sammeleifer. Bahnschlosser Willy eigene Faust Goldsammlung 500 Mk. auf dem Bürger⸗ meisteramt abliefern. * Verhafteter Ausreißer. In der vorigen Woche war aus dem hiesigen Gefangenenlager ein Franzose namens Lamotte entwichen. Als gestern mittag die beiden Jagd⸗ besitzer Reuß und Ullrich ihr Je et bei Friedberg be⸗ traten, bemerkten sie einen Menschen im Sportanzug und Schirm⸗ mütze, der ihnen verdächtig vorkam. Auf ihre Anrede erhielten sie keine Antwort, denn der Betreffende konnte kein Wort deutsch. Tie Jäger nahmen ihn fest und brachten ihn nach Friedberg, wo sich herausstellte, daß es sich um den Flüchtling aus dem Gefangenenlager Gießen handelte. Er wurde sofort nach Gießen

zurückgebracht. Kreis Alsfeld. l. Homberg a. d. Ohm, 24. Avril. Dem Gesreiten ud wig Geibel von hier im Landw.-Inf.-Rgt. 87 wurde die hess. Tapserkeitsmedaille verliehen,.

O Homberg, 24. April. Dem Kanonier Gottstied Hisserich, z. Zt. im Res.-Art.⸗Agt. 49, Sohn des Metzger- meisters und Gastwirts Georg Michel Hisserich, wurde die hessische Dapferkeitsmedaille verliehen.

Kreis Friedberg.

Friedberg, 25. April. Gestern abend ließ sich eine an⸗ scheinend den besseren Ständen angehörende Frau in selbst⸗ mörderischer Absicht bei der Walkmühle vom Zuge überfahren. Sie war sosort tot. Es soll sich um eine Frau Schmidt aus Dillingen handeln.

Starkenburg und Rheinhessen.

m Darmstadt, 26. April. Für dasKreuz in Eisen ind am ersten Tage als Ertrag für die verkauften und einge⸗ schlagenen Nägel über zweitausend Mark eingegangen. dürste am gestrigen Sonntag sicher noch überschritꝛen

senburg, 24. April. In der vergangenen Nacht

h Ne* 1: brach in der Schreinerei der Möbelsabrik von Barth& Co. ein

N ec srer der hiesigen und der Offenbacher Feuerwehr völlig

sollte. Die Möglichkeit, die Gemeinde]

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scherte. Der Schaden ist außerordentlich hoch, da auch die erheblichen Lagerbestände ein Raub der Flammen wurden.

Kreis Wetzlar. I dörnsheim, 26. April. Am 20. April waren es 25 Jahre, daß der Gemeindeortsdiener Heinr. Jakoby sein Amt in unserer Gemeinde antrat. Er hat sein Amt stets zur Zufrieden · heit der Ortseinwohner verwaltet.

Hessen⸗Nassau. a m. Kirchhain, 25. April. Im benachbarten Burgholz hatte ein Einwohner zur Unterhaltung des Feuers beim Kochen bes Viehfutiers Sägespäne verwendet. Diese hatten einen gewaltigen Rauch entwickelt, der aus der Futterküche in den an⸗ grenzenden Viehstalleindrang. Als der Hausbesitzer aufmerksam wurde, varen 5 Stück Rindvieh dem Erstickungstode nahe. Trotz bem bald darauf tierärztliche Hilfe zur Stelle war, verendeten drei wertvolle Tiere an Rauchvergiftung, die beiden anderen sind noch eie krank. Der Schaden ist nur teilweise durch Versicherung bede Biedenkopf, 25. April. Für alle über 350 Meter über dem Meeresspiegel liegenden Grundstücke im Kreise Biedenkopf wurde das Saathaserquantum von 4 auf 5 Zentner pro Hektar erhöht. Im Kreise Biedenkopf sollen durch die Zentral-Eiskaufsgenossenschaft in Berlin 550 Schweine zum Ab- schlachten aufgekauft werden. h Oberursel, 25. April. Die Stadtverordneten⸗ Bersammtung bewilligte allen Kriegsteilnehmern mit einem Einkommen von weniger als 3000 Mark völligen Erlaß der Staats und Gemeindesteuern. Es kommen rund 500 Personen in Frage. Die Beamten, deren Gehälter fortgezahlt werden, erhalten keinen Steuernachlaß. Ih Vom Hunsrück, 24. April. Ein furchtbares Blutbad richteten in Ravengiersburg Hunde in einer Schafherde an. Drei Hunde drangen nachts in die wegen der Maul- und Klauenseuche vor dem Dorfe eingesperrte unbeaufsichtigte Herde ein. Zwei Drittel der etwa 150 Tiere zählenden Herde sind tot aui- gefunden worden, teils sind sie, insbesondere die vorhandenen dies⸗ jährigen Lämmer, von der sich ängstlich zufammendrängenden Herde erdrückt worden. Erst als ein Schaf sich blökend auf den: Hose seines Besitzers einstellte, wurden die Einwohner aufmerksam.

Gießener Strafkammer. . th. Gießen, 24. April. 5 Zwei Privatklagen 1 tanden am Freitag zur Verhandlung, die durch Vermittlung des orsitzenden, Landgerichtsdirektors Schmeckenbecher, durch Vergleiche aus der Welt geschafft wurden. Dem Roten Kreuz flossen aus diesen Vergleichen 50 Mk. zu. 1 0 Wegen Viehseuchenvergehens wurde der Handelsmann und Metzger Benno St. von Rodheim v. d. Höhe zu 15 Mk. Geldstrafe hilfsweise 1 Tag Gefängnis verurteilt. Er war geständig, ohne polizeiliche Erlaubnis eine Kuh aus einer verseuchten Hofreite in seinen eigenen Stall drei Tage eingestellt zu haben, bis er sie zum Zwecke der Abschlach⸗ tung ins Schlachthaus verbrachte. 5 Wegen Üeberschreitung des Höchstpreises murde der Agent und Handelsmann Hch. H. von Friedberg zu einer Geldstrafe von 5 Mk., hilfsweise 1 Tag Gefängnis ver⸗ urteilt. Der Angeklagte hatte zwei Landwirten in Ockstadt über 40 Zentner Kartoffeln, das Malter zu 8,25 Mk., abgekauft, ob⸗ schon der Höchstpreis damals nur 6,10 Mk. ausmachte. Der An⸗ geklagte wollte den Mehrpreis für die Hilfeleistung beim Ver⸗ laden und für Stroh zum Verpacken der Ware bezahlt haben: er berief sich auch auf die vorzügliche Qualität der Ware und meinte, es seien die reinen Salatkartoffeln gewesen. Nur den Umständen, daß wenige Tage später der Bundesrat den Höchst⸗ preis für Kartoffeln erheblich erhöht hatte, und daß diese Mehr⸗ nahme schon vorher allgemein erörtert und bekannt war, ver⸗ dankte der Angeklagte die sehr geringe Bestrafung. Bestrafte Selbsthilfe. 1 5 5 Der Metzger Karl H., früher Hausbesitzer in Gießen, jetzt in Frankfurt a. M. wohnhaft, ist vom Schöffengericht Gießen wegen Nötigung zu einer Geldstrafe von 0 Mark verurteilt worden und verfolgte, weil er freigesprochen sein wollte, Berufung. Vor Ein⸗ tritt in die Ver g gaben sich der Vorsitzende und Land⸗ gerichtsrat Schudt alle erdenkliche Mühe, dem Manne klar zu machen, daß er seine Berufung zurückziehen solle, da nach Lage des Falles auf Gefängnis gegen ihn erkannt werden fönnte, zumal auch der Staatsanwalt Berufung gegen das sehr milde Urteil ein⸗ gelegt hat. Es wurde dem H. aus den Akten vorgehalten. daß er bei einem Mieter in seinem Hause des Nachts in den desem ver⸗ mieteten Laden widerrechtlich eingedrungen sei und sämtliche Türen und Fenster des Lokals ausgehängt habe, um den Mieter zum Verlassen von Wohnung und Laden zu veranlassen. Man stellte dem Manne vor, daß es doch nicht angehe, sich auf solche Art selbst Recht zu verschaffen, und daß es eine schone Wirtschaft geben würde, wenn man jedem Hausbesitzer das Recht geben wolle, in dieser Weise gegen seine Mieter vorzugehen. Diese Vorstellungen schlugen bei H. durch und er erklärte, seine Berufung zurückziehen zu wollen, womit sich der Staatsanwalt einverstanden erklärte. Das Urteil gegen den Landwirt Wilh. E. von Dorn⸗Assen⸗ heim wegen Ueberschreitung der Kartoffelhöchstpreise, dessen Fall in der vorhergegangenen Sitzung der Strafkammer bis auf die Urteilsverkündung verhandelt wurde, lautete guf 50 Mark Geld⸗ strase, im Falle der Uneinbringlichkeit auf 5 Tage Gefängnis. 2.5... 2 8 Universitäts⸗Nachrichten. Halle a. d. S., 24. April.(W. T. B. Nichtamtlich.) Der be⸗ kannte Mediziner und Toxikologe Geheimrat Prosessor Dr. med. Erich Harnack, Direktor des Pharmakologischen Instituts in Halle, ein Bruder des Berliner Theologen Adolf Harnack, ist heute früh, 63 Jahre alt, gestorben.

J Der mischtes.

* Eder umfangreichen Papiergeldfälschung

ist derVossischen Zeitung 5 die Berliner Kriminalpolizei auf die Spur gekommen. In einem Hause in der Möckernstraße in Berlin wurden in einem Raume einer Drei⸗ Zimmerwohnung das vollständige Material einer Werkstatt zur Herstellung von salschen Scheinen und für etwa 3000 Mark fertiges Papiergeld entdeckt. * Schreibtischstrategen. Einer unserer Leser schreibt uns: Vor 100 Jahren pflegte der Schuster Bimbächer in Gießen an seinem Stammtisch oft im Brustton der Ueberzeugung und mit der Faust auf den Tisch schlagend, als über den Krieg disputiert wurde, die gewichtigen Worte auszurufen:Wann der Napoleon mir gefolgt hätt', dann wäre er nicht nach Rußland gegange. An dieses Geschichtchen wird man jetzt lebhaft erinnert, wenn man die Kritik des sozialdemokratischen Reichstagsabgeordneten Bern⸗ stein an dem jetzigen Krieg liest. Darnach ist der Krieg falsch ge⸗ führt worden. Man hätte ihm folgen und von Anfang an sich nach Westen hin in starker Defensive verschanzen, nach Osten aber mit der ganzen Angriffskraft vorgehen sollen, dann, ja dann sähe es jetzt anders aus!! Ohne Zweifel sind Bimbächer und Bernstein große Strategen. a g

Die Tragödie des Läufers. Ein trauriges Geschick hat, wie die euglische SportzeitschristSporting berichtet, den be⸗ rühmten finnischen Läufer Hans Kolehmainen ereilt: er hat infolge einer Blutvergiftung ein Bein verloren. Seine Laufbahn, die in den letzten olympischen Spielen ihren Höhepunkt erreichte, hat da mit ein vorzeitiges Ende gefunden. Die Krankheit begann mit einem Forunkel am Zeh, das er nicht genügend beachtete, so daß eine Verschlimmerung eintrat. Bald traten furchtbare Schmerzen im ganzen Bein ein, das völlig schwarz wurde. Der Chirurg Glober gab sich die größte Mühe, das Bein des Läufers zu retten; ber das Uebel war schon zu weit vorgeschritten, man fürchtete cine allgemeine Blutvergiftung und die Amputation wurde not- roendig. Der Sportsheld ertrug die Operation mit stoischer Ruhe: er ließ sich nicht chlorosormieren, und als das schmerzhaste Werk

Aus Darmstadt wird un

persönlicher und literarischer Freund t 6 Freitag abend zu einer Feier seines 60. Geburtstages einge an der der Dichter, zu kurzem Erholungsurlaub ö. 1 teilnahm. Viele Blumen zeugten äußerlich von den herzlichen ühlen neben 5 Poesie und Prosa wurde derWelt- und Feldgraue Wahrheits⸗ kämpfer gefeiert. Telegramme waren von n seiner Kunst Kollegen sind, Hauptmann und Sudermann an der Spitze. Trefflich sand der Sohn des jugendfrischen Geburtstage Kindes den Ton in seinem Gratulationsgedicht, das! der Oeffentlichkeit mitgeteilt zu werden. Er trug es als begabter Künstler selbst vor:

S du r Vater! 60 Jahre

Hast Du im Lebenskampf geschafft. Weltgrau sind Deines Hauptes Haare, Doch frühlingsstark blieb Deine Kraft. Wenn auch des Glückes Sonnen⸗Klarheit Dir Sorgenwolken oft umstritten, Du bist den Dornenweg der Wahrheit

Aufrecht und

Oft warnend Oft geißelnd,

Sich herrlich

Doch als Du

Dem Du mit Mit Deinen Laßt alle

Zu Ernst von Wolzogens 60. Geburtstag.

dem den Dichter ehr

Ein Rufer warst Du stets im Streite Für deutschen Glauben, deutsche Art,

S sst Du schon in Frieden. Als dn an S eabtlic fill gel chant. Den deutschen Helden vorbereiten.

Der froh vertrauend

Im Feld, in Lüften und auf Wassern, Der a den deutschen Sler Selbst gegen eine Welt von

Erblühen sahst in Fleisch, in Blut,

Da wandeltst Du Dein Wort zur Tat, Zogst mit hinaus voll Kampfesmut. 1 Feldgrauer Vater, ohne Wunden 9 Kamst Du vom Osten uns zurück, 5 Und jenes Kampftags

i beschützt Dich uns, dem Vaterland erhalten,

Feldgrauer Vater Du sollst leben!

75 s geschrieben: Eine kleine Schar treuer e des Dichters hatten sich an?:

n, b von der Ostfront enden Lorbeer. In

allen eingegangen,

wohl wert ist,

stolz dahingeschritten,

drang Dein Ruf ins Weite, werbend oft, oft hart.

seiner Kraft heute zeigt im Krieg:

von Hassern 1 Deines Geistes Saat

heiße Stunden

Wort und Tat genützt. Freunden ruf ich aus uns das Glas erheben turm

ren. Ihre zweite Frage

Briefkasten der Redaktion. n. A. Sie können sich nur dann naturalisteren lassen, wen Sie nach den Gesetzen ihrer bisherigen Heimat dis positio find, es sei denn, daß Sie in Ihrem Falle die Zust Ihres Vormundes und Kurgtors beibringen.. sind ferner erforderlich unbescholtener Lebenswandel, die M lichkeit, an dem Orte, wo man sich Unterkommen zu finden, und die

Für Naturalisation niederlassen will, ein eigenes Möglichkeit, sich selbst zu ernäh ist mit Nein zu beantworten.

Niederschlag: 0,0 mm.

. Meteorologische Beobachtungen der Station Sießen. 8 5 2 23 72 E 222 1. 2 22 Avr E 2 8 S 2 de 1975 3 82 52 22 8 5 8 5 2 8385 S[e 82 1 25 2-0 748.6 100 6,1 66 N 2 9 Bew. Himmel 25. 8 49,6 74 6.5 87 NNE 2 0[Klarer bimmel 26. 7% 513 81 77 8 N 110 2 EE öchte Temperatur am 24. bis 25. April 1210 0870. Niedrigste 24. 25. 1915 0%

Heiter, trocken, mild, nachts 2

Wetteraussichten in Hessen am Dienstag, den 27. April 1815

kühler, nordöstliche Winde.

Letzte

Neutrale Blätter

unwesentlich. kopf stetig mit Erfolg an.

Sinne bewegungsfähig sei.

Kopenhagen, 26.

dung der Karpathen nicht allein

schöpfung u läufig an eine

und Ersatz brauchen

Offensive

stimmt,

Basel, 26. April. Der militärische Mitarbeiter derBas Nachrichten stellt fest, daß trotz der franzöfisch⸗englischen Siegesnachrichten auf dem westlichen Kriegsschauplatz keine wesent⸗ liche Verschiebung der Kampffront erkennbar sei. Der kleine Gewim der Franzosen bei Ailly, von dem diese so viel Aufhebens machten. habe taktisch keine Bedeutung. Die Verschiebungen von Metzeral seien Dagegen griffen die Deutschen am Hartmannsweiler⸗

Brief eines Fremdenlegionärs, der in Frankreich kämpft. In dent Briefe heißt es: Hier hat sich noch nichts geändert, immer noch die gleichen Stellungen. Es ist übrigens ni die Preußen sind zu gut verschanzt. Sie haben die Berghöhen besetzt, und wir sind unten.

nicht dazugekommen, die gefallenen Kameraden, die. angriffen gefallen sind, zu begraben.

die Operationen in Flandern und sagt, die Absicht der Deutschen sei es, bei Ypern nach Calais durchzustoßen. Sie gesteht den deutschen Sieg bei pern ein. Die Deutsch⸗ kämpfen flammenden Mutes, sie wissen, worum es geht in diest blutigen Ringen. Auch ihre Artillerie ist enorm wirksam. Die erschöpften Russen. Kopenhagen, 26. April. Eine urger ö Politiken meldet, daß die Russen in den

und die aufgeweichten Wege, sondern vor allem aus der Er⸗ und den Verlusten der russischen Truppen vor⸗

kämpfe von seiten der Russen sei nicht vor dem Ab mehrerer Wochen zu erwarten. Der englische Kaperkrieg. Stockholm, 26. April. Die Engländer die schwedische Handelsschiffahrt in under

Die Wiederaufnahme der 1 auf 1

nach dem Bristol-⸗Kanal ütbergesührt, wo er festliegt.

Nachrichten. 1

tber die Lage im Westen.

*

Der militär. Mitarbeiter des Berne

Bund! schreibt, man könne nach dem Verlauf des Vorstoßes von Neuve Chapelle daran zweifeln, i 1

ob das englische Heer

in vollem Dasselbe Blatt veröffentlicht den

ichts zu machen, denn

Seit dem 15. September sind wir

April. DieDaily Mail bespricht

durch die Witterungsverhältnisse

nicht denken könnten, da sie Ruhe

setzen den!

Der

Alten-Buseck umgeleitet.

vollendeb war, bot er dem Arzte den Bronzekranz an, den er sich bei dem Wettlauf in Stockholm errungen hatte. Nachdem ihm so

Brand aus, der sich mit großer Schnelligkeit über die Maschinen⸗ und die Lagerräume ausbreitete und diese trotz der umfassenden

die weitere Ausübung seines Sportes unmöglich geworden ist, will Kolehmainen sich dem kaufmännischen Beruse zuwenden.

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3 n a Die Krei ies ten-Buseck wird wegen Vornahme von Walzarbeiten von Montag, den für den Automobil- und Fuhrwerksverkehr gesperrt. 0

Verkehr wird über TroheRödgen und Daubringen

Die Sperrung der Ortsdurchfahrt Wieseck wird aufgehoben. Gießen, den 24. April 1915. 4

iches Kreisamt Gießen. f Er 3