Ausgabe 
(17.4.1915) 90. Erstes Blatt
Seite
86
 
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* wöchentl. Kreis lati für den Kreis Gleßen und Freitag): zweimal monatl.

für die Schriftleitung 112 2

Verlag, Gescheltsfteles! G für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr.

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.* g 105. Jahrgang

ner Anzeiger

eneral⸗Anzeiger für Oberhessen

Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ.⸗Buch⸗ und Steindruckerei R. Lange. Schriftleitung, Seschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr. 7.

Samstag, 17. April 4015

Bezugserets: monatl. 75 Bf., viertel jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl 65 Pf.; durch die Post Mk. 2. viertel jährl. ausschl. Bestellg. Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf. Haupt⸗ schriftleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Zeuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Bermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen.

Neue Luftangriffe auf England.

Croßes Hauptquartier, 16. April.(WTB. Amtlich.) 8

Westlicher Kriegsschauplatz.

Vor Ostende⸗Nieuport beteiligten sich gestern am Artillerickampf einige feindliche Torpedoboote, deren Feuer schnell zum Schweigen gebracht wurde.

Am Südrande von St. Elo besetzten wir nach Spren⸗ gung zwei Häuser. 4 1

Am Südrande der Lorettohö he wird seit heute nacht wieder gekämpft. 1 8 Maas und Mosel fanden nur Artillerie

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ie Verwendung von Bomben mit erstickend wir⸗ kender Gasentwicklung und von Infanterieexplosiv⸗ geschossen seitens der Franzosen nimmt zu.

Bei dem klaren sichtigen Wetter war die Flieger⸗ tätigkeit wieder sehr rege. Feindliche Flieger bewarfen die Ortschaften hinter unseren Stellungen mit Bomben. Auch Freiburg wurde wieder heimgesucht, wo mehrere Zivil⸗ personen, hauptfächlich Kinder, getötet und verletzt wurden.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Im Osten ist die Lage unverändert. l

In den kleinen Gefechten bei Kalwarja wurden in den letzten Tagegn von uns 1040 Russen gefangen genom- men und 7 Maschinengewehre erbeutet.

Oberste Heeresleitung. **

*

Die Frühjahrstätigkeit unserer Luftflotte beginnt: nach der gestrigen Meldung über Zeppelin⸗Angriffe auf die eng⸗ lische Nordostküste teilt uns heute der Chef des Admiralstabs unserer Marine mit, daß neuerdings, in der Nacht auf den 16. April, deutsche Marineluftschifse die südliche englische Ostküste zum Angriff aufgesucht haben. Wiederum sind die Fahrzeuge unbeschädigt zurückgekehrt. Das Reutersche Bureau ergänzt die kurze che Meldung mit Einzel⸗ heiten, und wir erfahren daraus, daß es sich um zwei bis drei Luftschiffe gehandelt hat, die durch Werfen von Bom

ben, wie das Reuter⸗Bureau zugibt, Schaden angerichte desen dabehmg noch nicht zu übersehen

Die bombardierten Städte und Orte liegen in der Nachbar⸗ schaft Londons, in den Grafschaften Essex und Suffolk. Die Küstenstadt Maldon li 5060 Kilometer nordöstlich von der englischen Hauptstadt und hat etwa 6500 Einwohner. Das Heybridgebecken hat seinen Namen von einer kleinen Gemeinde, die in Essex liegt und der Mittelpunkt bedeuten⸗ der Salzwerke ist. Die Angriffe auf diese Orte fanden nächtlich um etwa 12 Uhr statt; darauf sollen die Luftschiffe dem Flusse Blackwater gefolgt sein, der in ziemlich gerader Linie von Nordnordwest kommt und bei Maldon in die Blackwater⸗ Bucht mündet. Auf diesem Wege sind die Luftschiffe dann aber wohl in östlicher Richtung abgebogen, um den Angriff auf Lowestoft zu vollführen, wobei ein Weg von etwas über 100 Kilometer zurückzulegen war. Der neue Angriff soll um 1 früh stattgefunden haben. Lowestoft liegt in der Grafschaft Suffolk, etwa 12 Kilometer südlich von der gleichfalls durch deutsche Luftangriffe(am 19. Ja⸗ nuar) bekaumt gewordenen Stadt Yarmouth. Lowestoft hat über 35 000 Einwohner. Auf der Heimfahrt haben unsere Marine⸗Luftschiffe sodann noch Southwold, 18 Kilometer südlich von Lowestoft, mit Bomben beworfen. Uebrigens ist es wahrscheinlich, daß das Reuterbureau nicht alle Orte aufgezählt hat, die von den Luftschiffen angegriffen worden sind. 5

Aber auch südlich von der Themse haben die Bewohner der englischen Ostküste gestern mittag etwas von deutscher Unternehmungslust 5 Ein deutsches Flugzeug hat sich beinahe bis an die Themsemündung vorgewagt und Bom⸗ ben auf Sittingbourne und Faversham(Grafschaft Kent) herabgeworfen. Beide Orte liegen etwa 10 Kilometer südlich von Sheerneß, an der Eisenbahnlinie Dover-London.

Neue deutsche Luftschiff⸗Angriffe gegen England.

Berlin, 16. April.(WTB. Amtlich.) In der Nacht vom 15. auf den 16. April haben Marineluftschiffe mehrere verteidigte Plätze an der südlichenengli⸗ schen Ostküste erfolgreich mit Bomben bewor⸗ fen. Die Luftschiffe wurden vor und bei den Angriffen heftig beschossen. Sie sind unbeschädigt zurückgekehrt.

Der stellvertretende Chef des Admiralstabes. 5 gez. Behncke.

Amsterdam, 16. April.(Ctr. Blu.) Reuter meldet aus London: Heute nacht um 12 Uhr 10 Mimiten erschienen z wei deutsche Luftschiffe über Maldon in Esserx und warfen vier Bomben, die keinen Schaden anrichteten. Ebenso wurden Bomben geworfen in das Becken von Heybridge, wodurch einige Häuser in Brand gerieten. Die Luftschiffe verfolgten dann den Lauf des Blackwater und beschrieben über diesem Fluß einige Bogen.

Ein weiteres Telegramm lautet: Gegen 1.15 Uhr flog ein Luftschiff, das vom Meere kam, über Lowestoft und warf drei oder vier Bomben in die Umgegend dieser Stadt. In einer Ent⸗ srrnung von drei Kilometern von der Stadt brach ein Brand ans. Der Uursaug des Schubens ist nuch nicht festgestellt.

N Ferner mesdet Reuter über den Flug: lleber Maldon sind

Einzelheiten noch nicht bekannt. Gegen 1 Uhr morgens wurden die Einwohner von Lowestoft gewarnt, daß ein Luftschiff sich nähere. Man hörte sofort darauf drei Explosionen und man sah, wir ein Holzmagazin in Brand geriet. Eine Frau wurde leicht

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verwundet, während in einem Stall drei Pferde getötet wurden. Ueber Southwold waren bereits zuvor Bomben geworfen worden.

Aus Vlieland leine der nördlichen Inseln Hollands) wird gemeldet: Heute früh um fünf Uhr passierten hier drei Luft⸗ schiffe von Westen nach Nordosten. Eines flog über Vlieland. Es wurden zwei Kanonenschüsse als Warnungssignal abgegeben, worauf das Luftschiff seinen Kurs veränderte. Südlich von Ymuiden wurde heute früh um 5 Uhr ein Luftschiff gesehen.

Amsterdam, 16. April.(Ctr. Frkft.) Reuter meldet aus London: Ein deutscher Flieger warf Bomben über Sit⸗ tingbourne und Faversham, beides Hafenplätze an der Themse⸗ Mündung.

Berlin, 17. April. Ueber das Ziel der deutschen Luftangriffe gegen England wird demLokalanzeiger geschrieben: Da die Engländer die Aushungerung Deutschlands als Hauptkriegsmittel bezeichnet haben, ist es natürlich unsere Pflicht, mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln die Versorgung Englands mit Lebens⸗ mitteln zu verhindern. Dazu würde die Zerstörung der Fischer⸗ flotte von Lowestoft, die aus 111 Dampfern und etwa 600 Segelbooten besteht, nicht wenig beitragen. Der Zeitpunkt für eine solche Tätigkeit gegen diese Flotte ist vorzüglich gewählt, da Lowestoft ein Hauptpunkt für den Heringfang ist. Der Flug weiterer Luftschiffe über Essex kam also London be⸗ trächtlich näher. Es wird wohl angenommen werden können, daß die plötzlich aufgetretene Gefahr unmittelbar vor den Toren Eng- lands große Aufregung hervorrufen wird.

London, 16. April.(WTB. Nichtamtlich.) Wie die Blätter melden, sind zwei Häuser in den von dem deutschen Luftschiff heimgesuchten Orten durch Bomben beschädigt worden. In Wall⸗ send ging eine Bombe durch das Dach eines Hauses und durch⸗ brach die Decke und brachte der Bewohnerin, einer alten Frau, e bei. Im ganzen Tynedistrikte herrschte größte

1 5- a 1

2 n, 10. ik.(WTB. Nich verlautbart: 16. April 191,5 mittags. 5 wies russischer Angriff bei Blogie östlich Piotrkow abge⸗

iesen.

An der unteren Nida schoß unsere Artillerie ein russi⸗ sches Munitionsdepot in Brand. Mehrere Schützengräben, der Russen, die in unserem wirkungsvollsten Geschützfeuer lagen, wurden vom Gegner unter großen Verlusten flucht⸗ artig verlassen.

In den Karpathen kam es nur im Waldgebirge zu vereinzelten Kämpfen. Vorgehende russische Infanterie wurde mie immer unter bedeutenden Verlusten abgewiesen, 450 Gefangene; partielle Kämpfe im Stryjtale brachten wei⸗ tere 268 Gefangene.

Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs. v. Höfer, Feldmarschalleutnant.

Bu dapest, 16. April.(WTB. Nichtamtlich) Der Sonder⸗ berichterstatter desPester Lloyd meldet aus Eperjes: Gestern fand an einem Teile der Duklafront Artilleriekampf statt. Die Lage ist im allgemeinen unverändert. Die Russen laufen in kleinen Gruppen ständig zu uns über, beklagen sich über Hunger und er⸗ geben sich bewaffnet an Zivilpersonen. Den seit Tagen anhaltenden Regen löste jetzt klares Wetter ab.

Von den Dardanellen. Konstantinopel, 16. April.(WTB. Nichtamt⸗ lich.) Das Hauptquartier teilt mit: Gestern nachmit⸗ tag beschoß ein feindlicher Panzerkreuzer in großeren Zeitabständen erfolglos die Befestigungen der Dardanellen von der Einfahrt aus. Vier Granaten aus unseren Batterien trafen den Panzerkreuzer, auf dem ein Brand entstand. Das Schiff fuhr sofort in der Richtung auf Tenedos ab. Die russische Flotte beschoß gestern Eregli und Zunguldak und dampfte hierauf in nördlicher Richtung ab. Ihr ganzer Erfolg war die Ver⸗ senkung einiger Segelschiffe. Auf den anderen Kriegs⸗ schauplätzen keine Veränderung. Wir finden die zeitweilige zweck- und erfolglose Beschießung von Ortschaften durch Schiffe, die bestündig an der syrischen Küste kreuzen, nicht wert, als Kriegsereignis zu verzeichnen.

Konstantinopel, 16. April.(WTB. Nichtamtlich.) Wie aus den Dardanellen berichtet wird, versuchten in der Nacht zum 15. April einige feindliche Tor- pedoboote unter dem Schutze der Dunkelheit sich dem Eingange der Dardanellen zu nähern. Sie entfernten sich jedoch, sobald die türkischen Batterien das Feuer eröffneten.

London, 16. April.(WTB. Nichtamtlich.)Star meldet: Täglich kommen große türkische Truppenmassen auf der Halbinsel von Gallipoli an, besonders in Kilidbahr. Alle schweren Nanonen aus den Festungswerken Konstantinopels würden nach den Dardanellen übergeführt. Auch sei eine große Anzahl deutscher Flugzeuge eingetroffen und beschieße die Transportflotte der Alliierten. Der Schaden, den fie unrichteten, sei unbekannt. Die Kriegsschiffe der Alli⸗ ierten bombardieren täglich die türkischen Stel⸗ lungen.

Berlin, 16. April. WTB. Nichtamtlich.) DieB. 3. am Mittag meldet aus Mailand: Der Kriegsberichterstatter Ma⸗ grini i aus Petersburg von großen Vorbereitungen zu einer neuen Aktion gegen den Bosporus und die

Dardanellen. In Odessa, Sebastopol und Nikolajewsk stehen

drei Armeekorps bereit und im Hafen von Sebastopol fegen ber 150 Transportschiffe. Ein neuer russischer Ueberdread⸗ nought soll Ende April in die Flotte eingereiht werden und Ende Mai ein zweiter Ueberdreadnought fertiggestellt sein.

Der türtische Feldzug gegen Aegypten.

Konstantinopel, 16. April.(WTB. Nichtamtlich.) Der Kommandant der Expeditionsarmee gegen Aegypten, Dschemal Pascha, hielt bei einem ihm zu Ehren gegebenen Bankett eine Ansprache, in welcher er sagte: Wir wollen Aegypten von dem Makel seines Verfüh⸗ rers reinigen und die Feinde verjagen. Wir wollen die Eng⸗ länder entfernen und unsere muselmanischen Brüder von der Knechtschaft befreien. Dies ist die Pflicht, die nicht nur den unter meinem Kommando stehenden Truppen, sondern allen Muselmanen obliegt. Dschemal schloß mit dem Ausdruck der Ueberzeugung, daß dieses Ziel werde erreicht werden.

Veniselos.

Athen, 16. April.(Ctr. Frkft.) Veniselos ist in der

Nacht abgereist, um Kundgebungen zu vermeiden. Er beabsichtigt,

einen Aufenthalt in Aegypten und hierauf in der Schweiz zu nehmen.

*** Der Seekrieg.

London, 16. April.(WTB. Nichtamtlich) Der Damp⸗ ferCity Cambridge von der Ellermanlinie, von Alexandria nach Liverpool unterwegs, wurde am 28. März bei Bishoprock auf 250 Yards Entfernung von einem Unterseeboot angegriffen. Das Unterseeboot, das auf der Steuerbordseite auftauchte, feuerte. Der Dampfer ver⸗ änderte seinen Kurs, Volldampf und vermochte, ob⸗ wohl er nur dreizehn Knoten fuhr, bis zum Eintritt den Dunkelheit der Torpedierung auszuweichen. Acht Schüsse trafen und richteten beträchtlichen Schaden an; sie beein⸗ trächtigten aber nicht die Seetüchtigkeit des Schiffes und 1 die Dunkelheit einsetzte, gab das Unterseeboot die Jagd auf.

Der DampferHaranja, von Glasgow 5

Havre unterwegs, wurde ebenfalls von einem Untersee⸗ 1

50 n 7. Der Dampfe 1225 2 K

feuerung bon Torpedos, indem er d n mite ee dte. DieKaranja,

e

den Stern die sich in der Nähe von Langships befand, als sie griffen wurde, 2 g 3 nach der Küste, wo sich mehrere Fis E efanden, die das Unterseeboobt offenbar für englische 1* trouillenboote hielten, weil es die Verfolgung aufgab.

Amsterdam, 16. April.(WTB. Nichtamtlich.) Aus Hoek van Holland wird gemeldet: Der niederländische DampferKatwyk, von Baltimore nach Rotterdam mit einer Ladung für die niederländische Regierung konsig⸗ nierten Getreides unterwegs, wurde auf der Höhe des Leuchtschiffes Noordhinder torpediert. Die Mannschaft wurde gerettet und befindet sich an Bord des Leuchtschiffes Sie wird von Marineschaluppen abgeholt. ö

(Notiz 8 be ker Die 1 deutschen Re⸗ gierung eingeleitete Untersuchung wird bald Klarheit über den Fall schaffen.) 12

1* a

Feindliche Flieger in Süddeutschland. Freiburg 3 16. April.(WTB. Nichtamtlich.) Von den bei dem gestrigen Bombenwürfen eines feindlichen Fliegers schwer Verletzten sind in⸗ zwischen zwei weitere Personen gestorben, so daß sich die Zahl der Todesopfer auf acht erhöht. Schwer verletzt liegen nochacht Personen, leicht verletzt sechs darnieder.

Stuttgart, 16. April.(WTB. Nichtamtlich.) Das stellvertretende Generalkommando gibt bekannt: Heute vor⸗ mittag 9.50 Uhr fand ein Fliegerangriff durch einen französischen Doppeldecker auf die Pulverfabrik in Rott⸗ weil statt. Der Flieger, vom Abwehrkommando sofort mit Feuer empfangen, warf einige Bomben ab. Dadurch wurden zwei Zivilpersonen getötet und eine schwer verwundet. Der Materialschaden ist gering. Der Betrieb der Fabrik ist nicht gestört. Der Flieger, dessen Maschine durch Treffer Scha⸗ den erlitt, flog in südlicher Richtung weiter.

Haltingen. 16. April.(WTB. Nichtamtlich.) Heute vor⸗ mittag warf ein feindlicher Flieger insgesamt fünf Bo m⸗ ben in der hiesigen Gemarkung ab. Vier davon ri keinen Schaden an, während die fünfte zwei leerstehende D⸗Zugwagen zertrümmerte, die in Brand gerieten. Ein in der Nähe befind⸗ licher Angestellter der Frankfurter Baufirma Helffmann u Co. erlitt lebensgefährliche Verletzungen.

Der amtliche französische Bericht.

Paris, 16. April.(WTB Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht vom Donnerstag abend. Nördlich von Arras trugen wir einen glänzenden Erfolg davon, welcher denjenigen des letzten Monats vervollständigt. Die ganze Südosthöhe von Notre Dame de Loretto wurde im Bajonettangriff von unseren Truppen eingenommen, welche jetzt die ganzen Südosthänge bis zum Rande Ablain-St. Nazatre besetzt halten. Wir machten 150 Gefangene, darunter mehrere Offiztere und erbeuteten drei Minenwerfer und zwei Ma⸗ schinengewehre. In Thieppal und Laboiselles unternahm der Feind in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag drei Gegen⸗ angriffe, um uns den Ortsvorsprung wieder abzunehmen. Er

wurde ren und erlitt schwere Verluste. Um die Mittags⸗ stunde beschoß er hestig die Stellung, griff aber nicht an. Am Mort⸗Mare-Walde warfen wir einen Gegenangriff zurück, ver⸗

folgten den Feind und dehnten das am 13. April gewonnene Ge⸗ lände aus. Der Bestand unserer Beute beläuft sich auf zwei Re⸗ volverkanonen, zwei Minenwerfer, ein Maschinengewehr, mehrere 100 Gewehre und Tausende von Patronen und Granaten. Int

Priesterwalde warfen wir einen Gegenangriff zurück, und 1

Gefangene. Ein deutsches Aviatikflugzeug warf Bomben

auf s 1

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