Ausgabe 
(16.4.1915) 89. Erstes Blatt
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5 Boden, der mit dem Blut tapferer preußischer, auch an⸗ Blut geflossen. Nach den Berichten des Armeeoberkom⸗ rich III. Nr. 11 in hervorragender Weise an den schweren

. großem Schneid und heldenhafter Tapferkeit die feindlichen 175 Angriffe zurück. Der Angriff des Regiments ist sprichwörtlich

* vollste Anerkennung und Glückwünsche aus.

. meines geliebten Vaters, eures erlauchten Chefs, dessen Namenszug ihr auf euren

5 den Nene ee, e e. len de re

. 1 Gegners verhelfen.

den Offizieren und schilderte u. a., wie die Russen in seinem Jagdschloß Rominten ge

Nachahmungen gewesen.Meine echten Geweihe, sagte laaunig der Kaiser,hängen bei mir zu Hause in Berlin.] An Der Kaiser n 1 und Stolz über die Leistungen seines Heeres spiegelten sich

in seinem Gesichtsausdruck wieder.

1 ben wie folgt: Kurz nach 12 Uhr nachts wurde die Bevölke⸗

5 Minuten folgten drei weitere. Die

werfer 5 Geschü

scheuchten das feindliche1 iff. Die erste Bombe ver⸗ ursachte einen heftigen Br

unb Ladkhänt rettet. Die Flammen bel taten nur ganz geringen Sachschaden. Die vierte verursachte

ceeinen Brand, am Rande des

durchschlug das Dach eines 30 Meter entfernten

auf eine Schule und ve Schaden wird auf mehr als 100 000 Franken geschätzt.

Heute nacht zwischen 11 und 12 Uhr wurden in Abständen von 15 bis 20 Minuten drei feindliche Flieger über der Stadt gesichtet, aber durch die Abwehrkanonen wieder

Verhandlungen in Peking sollte von den Briten aufmerksam verfolgt werden, da sich die Auseinandersetzung immer mehr um die Gruppe der dreht, die das Schicksal des

einlaufen. Es bleibt somit nur die Schlacht bei Coronel, in welcher am 1. r durch unser Kreuzergeschwader zwei eng⸗ lische Panzerkreuzer vernichtet wurden. Den Panzerkreuzer Goodhope verloren unsere Schiffe mit einbrechender Dunkel⸗ heit außer Sicht; sie suchten ihn, konnten ihn aber nicht wieder finden und wußten nicht einmal, ob er überhaupt und wo er unter⸗ gegangen sei. Daß unter diesen Umständen von der Besatzung Goodho pes niemand gerettet werden konnte, ist einleuchtend. Als Mönmouth sank, war nur dieNürnberg in der Nähe. Warum von diesem Schiff niemand gerettet wurde, läßt sich aus einem Brief des Sohnes des Grafen Spee erkennen, der schreibt: DieMonmouth versank mit wehender Aae. Keinen Mann konnten wir retten, einmal wegen der hohen See, die das Aus⸗ setzen eigener Boote unmöglich machte, dann auch, weil neue Feinde da waren, auf die wir zuhielten. Auch der deutsche Geschwaderchef Graf Spee schreibt in einem Brief:Leider verbot die schwere See die Rettungsarbeit..

In Deutschland wurde rückhaltlos anerkannt, daß englische Kriegsschiffe wiederholt nach Gefechten unsere Seeleute gerettet haben. Niemand fiel es aber in Deutschland ein, anklagend her⸗ vorzuheben, daß bei den Falklandsinseln, als unsereS charn⸗ horst mit wehenden Flaggen bei hellem Tage und glatter See unterging, niemand gerettet wurde, trotzdem zahlreiche britische Schiffe in der Nähe waren. 1 f

Aus Vorstehendem geht hervor, daß sich während des ganzen Verlaufs des Krieges für deutsche Kriegsschiffe nie Gelegen⸗ heit bot, Besatzungen britischer Kriegsschiffe zu retten. Ebenso wie uns, ist dies aber auch der britischen Regierung bekannt. Die britische Regierung verschweigt dies in der Note und erhebt durch die Gegenüberstellung der Tatsachen, daß die englische Marine wohl über tausend deutsche Seeleute, die deutsche Marine aber keinen einzigen englischen Marineangehörigen rettete, die Anschul⸗ digung, daß von deutscher Seite die Rettung britischer Besatzungen absichtlich unterlassen worden sei. Hierin ist ein arglistiges Mittel zu erblicken, die öffentliche Meinung zu täuschen und die Neutralen Deutschland zu verhetzen. Die deutsche Ant⸗ wortnote weist Also mit vollem Recht die in der britischen Note liegende Unterstellung mit Abscheu zurück.

* 1*

Eine Ansprache des Kaisers. b Breslau, 15. April.(WB.) DieSchles. Ztg. bringt gende Ansprache, die der Kaiser bei Besichtigung Grenadi iments König Friedrich III. Nr. 11 in Frankreich gehalten 2 775 8 e auf erobertem fränkischen

derer deutscher Soldaten getränkt ist, ist auch schlesisches

mandos beteiligte sich das Grenadierregiment König Fried⸗

Kämpfen in der Champagne. Das Regiment schlug mit

geworden in der Armee. Ich spreche dem Regiment meine 8 Grenadiere des 11. Regiments! Dem Namen

Schultern tragt, habt ihr alle Ehre gemacht. Wenn er von den elyseeischen Feldern her⸗

Regiment meinen Dank für seine Leistungen aus. Ihr

5 neuen Ruhm an eure A geheftet und 5 re Regimentsge eingereiht.

1 auch weiter standhalten und dem Vater⸗

Nach der ade plauderte der Kaiser noch lange mit dort aufgehängten Hirschgeweihe Paten te 2 cu ln* m Aber dabei hätten sie sich getäuscht. Es seien nur

war voller Zuversicht für die Zukunft, Freude

Zeppelin über Nancy.

Nancy, 15. April.(WTB. Nichtamtlich.)Reépubli⸗ cain berichtet über die Belegung Nancyhs mit Zeppelinbom⸗

eweckt. che in⸗ sofort in Tätigkeit und ver⸗

durch drei aufeinanderfolgende Explosionen ütze traten

in dem Lager eines Farben⸗ lers. Die umliegenden Gebäude wurden ge⸗ euchteten das ganze Stadtviertel, der Schaden ist sehr bedeutend. Die zweite und dritte Bombe

schnell gelöscht wurde. Die fünfte krepierte Rhein⸗Marne⸗Kanals. Große Betonblöcke und Granitblöcke wurden weit umhergeschleudert. Ein Hauses und wurde im Treppenhause aufgefunden. Die sechste fiel achte einen Zimmerbrand. Der

Feindliche Flieger über Freiburg. Freiburg i. Br., 15. April.(WTB. Nichtamtlich.)

vertrieben. Dem Vernehmen nach sind einige Bomben ab⸗ geworfen worden, ohne jedoch, soweit bis jetzt bekannt ist, Schaden angerichtet zu haben. J 1 1 Die englischen Interessen bei den chinesisch⸗japanischen Verhandlungen.

London, 15. April.(WTB. Nichtamtlich.)Daily

Telegraph meldet aus Peking: Die letzte Phase der

ünf japanischen Forderungen

gtsetales und der Eisenbah⸗ nen von Südchina betreffen, deren erste von Nanchang nach Chaochowfu Swatow. Amoy, die zweite von Nanchang nach Hangchow führt. In einer Mitteilung an Sir John Jordan vom Oktober 1914 behielt China die Bahn NanchangChao⸗ chowfu ausdrücklich den britischen Interessen vor Der Bahn⸗ bau sollte in die Hände einer zuverlässigen britischen Firma gelegt werden. Aehnlich verhält es sich mit der Linie Nan⸗ changHangchow, die parallel zu der britischen Konzession Nanking Changsha läuft. Die Wendung, die die Verhand⸗ lungen jetzt nehmen, kann nicht stark gemig verurteilt wer⸗ den. Man vergaß zu lange, daß der gegen die Deutschen in 8 den Briten und Japanern ge⸗ meinsam geführt wird, daß Tsingtau im Namen der Alliier⸗ ten eingenommen worden ist, und daß beide Parteien ver⸗ pflichtet sind, ihre gegenseitigen Interessen zu achten. In ganz China gewinnt die Ansicht Oberhand, daß jetzt, nach⸗

und mir zum endgültigen Siege und der Nie b der Combres⸗Höhe bis Richecourt nur Artilleriefeuer von mäßiger digt

lungen im Auswärtigen Amt in Peking teilnehmen sollte, um zu verhindern, daß die Alliierten die Fühlung mit⸗ einander verlieren könnten, und um gefährliche Riwalitäten durch Kompromisse zu beseitigen. Neue Forderungen Japans an China.

London, 15. April.(WTB. Nichtamtlich.) DieCen⸗ tral News melden aus New Pork: DerNew York Herald berichtet, daß Japan neue Forderungen an China betr. japanische Flottenstützpunkte in den chinesischen Häfen gestellt habe.

swischen Maas und Mosel. Die Kämpfe vom 10. bis 14. April.

Berlin, 15. April.(WTB. Nichtamtl.) Aus dem Großen

Hauptquartier wird uns geschrieben: 8

Die Tage vom 10. bis 14. Apel 1915 kennzeichnen sich durch besondere lebhafte Tätigkeit der Frauzosen auf beiden deutschen Flügeln. Nach dem verhältnismäßig ruhigen Verlauf des 10, April nahm der Gegner bereits gegen Abend wieder eine lebhafte Tätig⸗ keit auf. Bei einem französischen Angriff gegen die Nnie Souzy⸗La- Morville blieben 790 Leichen auf den Wald⸗ lichtungen zwischen den beiderseitigen Stellungen liegen. Auch bei Flirey brachen abends starke Kräfte zum Angriff vor, wurden aber, nachdem sie in einem Teil unserer Stellungen eingedrungen waren, wieder zurückgeworfen. Dennoch kehrte der Gegner am frühen Morgen des 11. April zurück, wurde erneut abgewiesen und ließ 3 Offiziere und 119 Mann gefangen in unseren Händen. In diesem Abschnitt wurde später beobachtet, daß die Franzosen ihre Gefallenen in Sandsäcken auf die Brustwehr ihrer Gräben aufpackten und mit Erde bewarfen. Im Ailly⸗ und im westlichen Priesterwalde spielten sich die ganze Nacht Nahkämpfe ab, die für unsere Truppen günstig endeten.

Am frühen Morgen des 11. April setzten die Franzosen auch an der Combres⸗Höhe zu einem neuen Angriff ein, der aber im Feuer unserer Artillerie nicht zur vollen Entwicklung kam. Am 11. April beschränkte sich die Gefechtstätigkeit im allgemeinen auf beiderseitiges Artilleriefeuer von wechselnder Stärke, in das stellen⸗ weise auch die Minenwerfer eingriffen. Nur im Priesterwalde führ⸗ ten zwei französische Angriffe nachmittags und abends erneut zu heftigen Nahkämpfen, in denen unsere Truppen die Oberhand be⸗ hielten. Auf der Combres⸗Höhe gelang es abends einem zweiten französischen Vorstoß, vorübergehend in Teile unserer Kampfstellung einzudringen. Aber nach zweistündigem Handgemenge wurde die Stellung vom Gegner wieder gesäubert.

Die beiden am Morgen und Abend abgewiesenen französischen Angriffe gegen unsere Stellungen auf dem Kamme der Com⸗ bres⸗Höhe verdienen besondere Beachtung, denn mit ihnen widerlegen die Franzosen selbst die durch den Dank Joffres an die 1. Armee der Welt am 10. April verkündete Botschaft von der endgültigen Eroberung der Combres⸗Stellung. Hätten die Franzosen dieses Ziel ihrer wochenlangen blutigen Bemühun⸗ gen erreicht, dann wären die erwähnten Angriffe am 11. April nicht nur überflüssig, sondern ein sinnloses Blutvergießen ge⸗ wesen. Sie wurden aber unternommen und abgeschlagen. Ein dabei gefangen genommener französischer Unteroffizier erzählte, daß den an der Combres⸗Höhe kämpfenden Truppen erklärt wurde, sie würden erst dann abgelöst werden, wenn sie die Höhenstellung genommen hätten. Die französische Heeresleitung meldet dagegen, daß* dem 9. April an der Combres⸗Höhe nicht mehr gekämpft würde.

Front im allgemeinen ruhig: nur stellenweise wurde diese Ruhe von französischen Artillerie- und Infantericüberfällen unter⸗ rochen. Ter 12. April brachte im größten Teile der Front von

Stärke. Dagegen bereitete eine sehr heftige Beschießung unserer Stellungen am Nordflügel zwischen Bu zy und Marche vrlle, sowie am Südflügel in dem Abschnitt östlich Richecourt auf Infanterieangriffe vor. Diese begannen mittags gleich⸗ zeitig bei Maizerey und Marchsville. Während der Gegner am letzteren Orte nach dem erst abgeschlagenen Angriff auf Wieder⸗ holung zunächst verzichtete, ließ er bei Maizerey, wo sämtliche greiser im Feuer liegen blieben, im Abstand von je einer Stunde zwei weitere Vorstöße folgen, bei denen die Angriffs⸗ truppen völlig aufgerieben wurden. Ein Offtzier und 40 Mann fielen in Gesfangenschaft. Dennoch rannten die Franzosen abends noch einmal bei Marchsville mit drei aufein⸗ ander folgenden Schützenlinien, dicke Kolonnen dahinter, in user Feuer, das diesem fünften Angriff ein blutiges Ende be⸗ reitete. An diesen Angriffen beteiligten sich zwei Panzerautomo⸗ bile. Um dieselbe Zeit wurde am Südflügel im Prieste r⸗ walde ein Infanterieangriff abgeschlagen. ier wurden schwarze Truppen beim Schanzen beobachtet. Nach einer im allgemeinen ruhigen Nacht lebte am Morgen des 13. April das Infanteriegefecht auf beiden Flügeln wieder auf. Diesesmal brachen die Franzosen ohne Artillerievorbereitung gegen unsere Stellungen bei Maizerey und Marchs ville vor; aber ihre Erwartung, unsere Truppen zu überraschen, wurde getäuscht, und der Angriffabgewiesen. Im Priesterwalde wurde das Gefecht fortgesetzt, und nördlich Maizerey unternahm am Nachmittag der Gegner einen neuen vergeblichen Versuch, in unsere Stellungen einzudringen. 1

In der Nacht zum 14. April unterhielten die Franzosen am Nordflügel ein heftiges Infanteriefeuer, in das zeitweise schwere Artillerie eingriff, um die Wiederherstellungsarbeiten in unseren Stellungen zu stören. Dennoch brach ein in der zweiten Morgen⸗ stunde unternommener starter Infanterieangriff vor unserer Linie zusammen. Dasselbe Schicksal ereilte im Laufe des Tages In⸗ fanterieangriffe nördlich Marche ville; in schmaler Front und großer Tiefe stürmte der Gegner dreimal gegen unsere Stellungen vor, wobei immer frische Kräfte die Zurückflutenden aufnahmen und ihrerseits angriffen. Nach Aussagen Gefangener soll dabei das Infauterieregiment Nr. 5l aufgerieben worden sein. Im Walde von Ailly folgten einer wenig en Sprengung ebenfalls drei Infanterieangriffe, die sämtlich abgeschlagen wur⸗ den. Einen kleinen Erfolg hatten die Franzosen nördlich Flirey, wo sie sich nach starker artilleristischer Vorbereitung in den Besitz eines 100 Meter breiten Keiles unserer vordersten Stellung setzten. Der erbitterte Nahkampf dauerte den N Tag über an und war am Abend noch nicht entschieden. Auch im westlichen Priester⸗ walde entspannen sich nachmittags heftige Nahkämpfe, die abends mit einem sehr verlustreichen Mißerfolg des Gegners endeten. Auf der übrigen Front brachte der 14. April Artilleriekämpfe von wechselnder Stärke und eine stellenweise rege Tätigkeit der Nahkampfmittel. Ein gefangener französischer Offizier sagte aus, daß der feindlichen Artillerie unbegrenzte Mengen amerikanischer. Munition zur Verfügung ständen. Bereits im Laufe des 12. April wurde der Vormarsch stärkerer Truppen nördlich St. Mihiel über die Maas in östlicher Rich⸗ tung beobachtet. Dies läßt im Verein mit einer sehr lebhaften französischen Fliegeraufklärung daruf schließen, daß die Kämpfe zwischen Maas und Mosel dem Abschluß noch nicht nahe sind. Zürich, 15. April.(WTB. Nichtamtlich In einer Er⸗ örterung über die Kämpfe zwischen Maas und Mosel weist die Reue Züricher Zeitung darauf hin, daß die französi⸗ schen Gewinnangaben den deutschen Hauptquartierberichten sast diametral gegenüberstehen. Die Verschiedenheit in den Meinungen ist kaum anders zu erklären, als daß es den Franzosen wohl gelungen sei, sich einzelner deutscher Vorstellungen zu bemächtigen, wogegen ihr Eindringen in die. een nur an einigen wenigen Punkten glückte. Sobald die französischen all⸗ gemeinen Angrisse begannen, wurde von deutscher Seite der Be⸗ fehl an die Vorbosten gegeben, sich auf die Hauptstellung zurück⸗ zenden so besonders um Pont⸗a⸗Monsson. Auch heißt es in den eutschen Meldungen ausdrücklich, daß die Franzosen nicht über die Linie Regniéville⸗Fey⸗en⸗Haye hinausgekommen sind. Die Ortschaften blieben also im Besitz der Franzosen, eben weil dort

dem China Japans mandschurische Forderungen bewilligte,

vorher nur deutsche Vorposten standen. Das gleiche gilt von Fromezey und Gusainville.

Jordan als Vertreter von Großbrifannien an den Verhand⸗

Die Nacht zum 11. und 12. April verlief auf der ganzen Kri

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Neue Volkswirtschaftliche Beschlüsse des Bundesrats.

Berlin, 15. April.(WTB. Amtlich.) Der Bundes⸗ rat hat heute weitere zehn Hundertteile des Rohzuckerkon⸗ tingents zum steuerpflichtigen E und zwar für Lieferung im il, fünf Hundertteile für spätere Lieferung. Hierbei sei zugleich darauf hingewiesen, a daß Rohzucker, der für die Raffination, und Verbrau, cker, der für den Verbrauch zur Verfügung steht, unter allen Um⸗ ständen bis zur nächsten Kampagne ausreicht, so daß umso weniger Anlaß zur Beunruhigung oder zur Aufstapelung von Vorräten in den Haushaltungen besteht, als die Preise, zu welchen die Raffinerien Verbrauchszucker abgeben, durch Verordnung festgelegt sind. Der Bundesrat hak ferner den nicht unter Steuerkontrolle befindlichen Rohzucker, das heißt also den im Freihandel befindlichen Rohzucker, der Verfü⸗ gung des Reichskanzlers unterworfen. Der Preis wird, so⸗ weit es sich nicht um Zucker handelt, der nach den bestehen⸗ den Vorschriften an Raffinerien zu liefern ist, dadurch ge⸗ bildet, daß zu den auf der Grundlage des Paragraphen 5 der Bekanntmachung über zuckerhaltige Futtermittel festge⸗ setzten Preisen ein Zuschlag von ¼ Pfennig für das Kilo⸗ grammprozent Zucker hinzutritt. Ferner hat der Bundes⸗ rat die Preise für Melasse⸗Mischfutter um 2 Pfg. für das Kilogrammprozent Zucker erhöht, um den erhöhten tatsächlichen Mischungskosten Rechnung zu tragen. Der Preis für getrocknete Schnitzel und Melasse⸗Trockenschnitzel wurde auf 15 M. mit Sack, für getrocknete Zuckerschnitzel auf 18 M. mit Sack erhöht, mit Rücksicht auf die Preisverhältnisse, die sich im Januar gebildet hatten und mit Rücksicht auf die Kosten, welche die Beschaffung der Säcke verursacht. Weiter e eien Vorschriften über die Leihgebühr für

äcke erlassen. 5

Eine Konferenz der deutschen Landesbersicherungsanstalten.

Berlin, 15. il. Am 9. April fand unter dem Vorsitze des ene Provinz Sachsen, Wirklichen Geheimen Rats Freiherrn von Wilmovski, eine Konferenz der deut⸗ 1 05 e e eiligung an Kriegs adi ürforge im zu Er 7791 statt. Es waren Vertreter deutschen Landes⸗ versicherungsanstalten anwesend. Die ferenz u auf Antrag des Berichterstatters, Geheimrats Dr. ssel, nachfol⸗ gende Entschließung an: a N J. Die deutschen Landesversicherungsanstalten sind berufen und gewillt, sich an der Kriegsbeschädigten⸗Fürsorge im größt⸗ möglichen Umfange zu beteiligen und zwar nicht nur dem Gebiete der ärztlichen Fürsorge(Heilverfahren), sondern auch auf wirtschaftlichem Gebiete(Berufsberatung, Berufsumschulung,

e ae eee eee, 2. te tschen L ver run das in der auch volkswirt⸗ ö

schauung, daß ihr eigenes Int chaftlich notwendi, 1

deren Abschließung 0 f ten frei steht. Die Beschlußfafsung über die Beteiligung an der ö ge war eine einstimmige. Die. ein in dieser Anstalten ein solches nicht fütr erforderlich halten wurde. Ther ber g Mecszinalabteikung Kriegsministeriums, Generalarzt Dr. Schultzen, gegenkommende Erklärungen ab, insbesondere er er sich be⸗ reit, in die gewünschten Verhandlungen über die Grundlage Abkommen einzutreten. N

Vom elfaß⸗lothringischen Landtag.. Straßburg, 15. April.(WB. Nichtamklich) Die

Zweite Kammer gab

ihre zur Verordnung 9 Statthalters vom. 1914, wonach

inziellen Organen

4

litor 1

heutigen Datum lossen werden heutigen Datum gesch 1 5

Bevůl terung den richtigen

richtigen Wege zu erhalten, 6 erixrungen F 5 trauen in Sieg unserer gerechten Sache 1

Kaiser. 5. Die Erste Kammer hat in ihrer heutigen Sitzung den tene n e e 2 ung. a 1 Hoch auf den Kaiser auseinanderging. 1

Aus Stadt und and. Gießen, 16. April 1915.

Auf dem Felde der Ehre gefallen. (Aus Hessen und den Nachbargebieten.) 1 85 Leutnant d. Res. Bankbeamter August Penk, Brig.-Ers. Bat. 49, aus Darmstadt. Lt. d. Rel. Ing. Peter Schuckmann aus Darmstadt. Kriegsfreiw. Karl Augenthaler, Res. n- Rgt. 248, aus Offenbach a. M. Gefr. Otto Schuch, Ins. Rat. 80, aus Friedberg. Pionier Friedr. Gaul, Pion.⸗Bak. 11, aus Wetzlar⸗Niedergirmes. Oberlt. Fritz v. Zangen, In- Ngt. 117, aus Darmstadt. Hauptmann Camill r g Rat. 166, aus Darmstadt. Musketier Karl Tröller, ö Rat. 81, Musk. Heinr. Philippi, Res.-Inf.⸗Rgt. 254. aus