Ausgabe 
(1.4.1915) 77. Erstes Blatt
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Im Alter von 19 Jahren starb am Schwager, Onkel und Neffe

Inhaber der Hessischen Tapferkeitsmedaille,

Hausen b. Giessen, den J. April 19 15.

N . 5

Todes-Anzeige.

Dienstag abend ½ 11 Uhr ents

Leiden unser lieber Onkel und Vetter, der

Rentner Georg Lampus

im Alter von 47 Jahren. Um stille Teilnahme bitten

I. d N G. Löffler Ww.

1

Giessen(Stephanstrasse 14), den 31. März 1915.

Die Beerdigung findet Freitag,

den 2. April, nachmittags 3 Uh der Kapelle des a

Iten Friedhofes aus statt.

fürs Vaterland in haltenen schweren Verwundun geliebter seiner Kinder, unser unver sohn, Bruder und Onke

f Nach banger Ungewißheit erhielten wir

die traurige Nachricht, daß mein treu⸗ sorgender Sohn, unser lieber Bruder, Schwager, Onkel und Neffe

Ludwig Lenz

Wehrmann im Res.⸗Inf-⸗Regt. 116, 7. Komp., Monteur am städtischen Elektrizitätswerk,

am 14. Dezember 1914 im Feldlazarett 11 seiner am 8. Dezember erhaltenen schweren Verwundung erlegen ist.

U

10. Kompagnie im 36. Lebensjahre.

Frau Kath. Mengel, und Kinde

In tiefem Schmerz: Ludwig Lenz X. Witwe Familie Wilhelm Weigel v. Friedrich Lenz, zur Zeit im Felde

Elisabethe Lenz Helene Lenz

Christian Lenz, zur Zeit im Felde

Klein⸗Linden, 31. März 1915.

unser treues Mitglied

Danksagung.

1 die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinschelden meines geliebten Gatten, unseres lieben Vaters

August Frank

sagen wix allen auf diesem Wege unseren innigsten Dank.

zm Namen der tiestrauernden Hinterbliebenen: Frau Frank und Kinder. Wieseck, den 1. April 1015.

Infauterie⸗Regt. 131, 4

Wir werden ihm allzeit e Andenken bewahren.

E

Todes-Anzeige. Statt jeder besonderen Anzeige.

22. März den Heldentod fürs Vaterland unser heiss

stud. paed.

Unteroffizier, Kriegsfreiwilliger im Reserve-Infa

ohlief sanft nach langem, schwerem

Die trauernden Hinterbliebenen.

Ernestine Werner.

. 74 besonders 9 17 Kindern eb bat, 7 92 1 IItiag- und Abendessen 0 f 28 Denk, wie ist dir nun so wohl, Zeit, in der die Ernä rungssrage überhaupt so schwierig 5 Mit Gott für König und Vaterland Da Du alles überwunden wird, nicht glauben verantworten zu können, so haben N ö So schiedest Du furchtlos und 32 Und so brav und ehrenvoll wir uns zu dem letzteren entschlossen und werden Kraftbrühe mit Einlage 5 Doch die seindliche Kugel traf nur au gun, Schon 225 d nach Ostern die Suppe um den Preis von 5 5 Du gabest fürs Vaterland Leben und Blut. Sterben für das Vaterland. 10 Pfg. für den Liter liefern. Schlele blau m. fr. Butter Fern auf Rußlands fremder Exden Trennung ist unser Los, Auch dieser Preis wird in diesen teuren Zeiten die] gefrorener Meerrettich Rubst Du aus von Kampf und Strauß. Wiedersehen unsere Hoffnung. Selbstkosten noch nicht ganz decken. Außerdem müssen 5 8 . 2 Dich* N durchaus Wege gefunden werden, um au ganz lnbe⸗ Mindatends garntert Dor m Herrn im Baterhaus. Am 21. März starb den Heldentod mittelte und besonders an kinderreiche Familien Essen 3

folge einer am 17. Märzer⸗ g mein innigst⸗ Gatte, der treusorgende Vater geßlicher Schwieger⸗

Johannes Mengel

Gefreiter i. Landw.⸗Inf.⸗Regt. Nr. 87,

Die trauernden Hinterbliebenen:

Familie Ludwig Balser Jamilie Ludwig Mengel, uebst allen Angehörigen.

Reiskirchen, den 31. März 1915.

Den Heldentod fürs Vaterland starb

Wehrmann L. Speier

Komp.

Turnverein Wißmar.

geliebter Sohn, unser treuer Bruder,

Karl Schäfer

nterie-Regiment Nr. 221, vorgeschlagen zum Offizierausbildungskurs in Döberitz.

In tiefer Trauer:

Kasp. Schäfer I. und Familie.

Todes-Anzeige.

Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteil. dass am Mittwoch mittag 1 Uhr unsere lieb Mutter, Schwester, Tante, Schwägerin, und Grossmutter

Katharine Wagner Wy. geb. Schmidt

nach langen, schweren Leiden sanft in dem Herrn ent-

schlafen jist. Die trauernden Hinterbliebenen. Grossen-Buseck, den 31. März 1915.

Die Beerdigung findet Karfreitag, den 2. April, nach- mittags 4 Uhr in Grossen-Buseck statt. bs

font Se

Bes.: L. Klingler

0, unvergessliche Schwiegermutter

3089

r, von

Volksküche.

Unsere seit sieben Monaten so segensreich wirtende Polksküche ssebt sich, da ihre Mittel zu Ende sind und der Allgemeine Verein, der schon große Opfer dafür gebracht hat, nicht imstande ist, sie ohne weitere Beibilsen allein zu erbalten, leider vor die Wahl gestellt, entweder ihren

Betrieb einzustellen oder künstig die Suppe nur gegen Bezablung abzugeben. Da wir erstexe angesichts des sichilich günstigen Einflusses, den die Volksküche auf den Ernährungsstand so vieler bedurstiger Familien und

Oster- Sonntag:

ganz oder doch teilweise unentgeltlich abzugeben. Stadtische und freiwillige Armenpflege könnten durch Anweisungen auf Suppe unterstützen. Einzelne Wohltäter könnten Beträge für eine bestimmte Anzabl Freikarten, sei es im allgemeinen, sei es für von ihnen bezeichnete Per⸗ sonen, stiften. Wenn davon wirklich Gebrauch gemacht wird, so werden so boffen wir fowohl die Freunde der unentgeltlichen Abgabe, wie deren seitherige Gegner, von der neuen Einrichtung befriedigt werden und unserer Anstalt ihre wertvolle Teilnahme erhalten oder neu zu⸗ wenden. Ohne kräftige Unterstützung können wir unsere Anstalt nicht lange mehr halten. 7

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Oster- Montag:

Iittag- und Abendessen

2

Gießen, den 27. März 1915. 1.60 Mk. Allgemeiner Verein für Armen⸗ und Krankenpflege, 4 Abteilung für Volkslüche. oehzen schranz · zurn D. Schlosser. Rheinzalm m. holl. Tunke oder

Warmer Schinken mit Stangenspargel

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geb. Balser, r

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