Ausgabe 
(1.4.1915) 77. Erstes Blatt
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den auch wüßrend des Sommerhalbjahrs erst um 8 U . e eee hr

Obbornhofen, 31. März. Die schöne, alte Sitte der Ostereiergabe wurde dieses Jahr in eine zeitgemäße um⸗ gewandelt. Man sammelte die Eier, die früher die Kinder erhielten und konnte die stattliche Zahl von 824 Stück in Gießen beim Kreiskomitee für Rotes Kreuz und Kriegshilfe ab⸗ liefern. Mögen sie vielen der tapferen Verwundeten zur Stärkung dienen und in den Kindern das stolze Bewußtsein erwecken, auch etwas im Kampf ums Vaterland geleistet zu haben, daß ihnen die Kriegsostern 1915 in dauerndem Gedenken bleiben.

Kreis Büdingen Ortenberg, 30. März. Die Holzversteigerungen in fiskalischen und herrschastlichen Wäldern sind bis auf gan; wenige, auch in Gemeindewaldungen, nun beendet. Die Preise waren durchgängig niedrig, so daß die Genehmigungen der einzelnen Versteigerungen nur zögernd erteilt wurden. Gegen voriges Jahr wurden 33/ Mark pro Meter Scheitholz weniger getöst. Stock⸗ holz war durchgängig sehr billig. Steinkohlen⸗ und Braunkohlen⸗ preise waren dagegen auf der Höhe wie im vorigen Jahre.

. Kreis Friedberg.

b. Friedberg, 31. März. Ein Hundevergifter treibt seit geraumer Zeit in der Stadt sein ruchloses Wesen. Zahlreiche wertvolle Tiere fanden durch ihn bereits den Tod. Von dem Rohling hat man bis jetzt noch keine Spur entdecken können.

Hessen⸗Nassau. 5] Marburg, 31. März. Der in der letzten Versammlung des landwirtschaftlichen Vereins geäußerte und vom Landratsamt weitergegebene Wunsch um Errichtung eines Gefangenen lagers im Kreise Marburg verwirklicht sich nicht, weil in Gießen ein größeres Gefangenenlager besteht und von dort aus Gefangene zu landwirtschaftlichen Arbeiten abgegeben werden.

b. Hochheim a. M., 31. März. In der Nähe der hiesigen Station sprang der 17jährige Zwangszögling Hamm aus Wies⸗ baden, der in seine Anstalt zurückgebracht werden sollte, aus dem Seile Im gleichen Augenblick kam von der entgegengesetzten

eite der Frankfurter Frühzug. Der junge Mann wurde üder⸗ fahren und derart verletzt, Faß er nach kurzer Zeit verstarb.

b. Cronberg, 31. März. Um die durch den Heldentod des Bürgermeisters E. Pirsch erledigte Bürger meisterstelle der hiesigen Stadt bewerben sich 186 Personen.

h Frankfurt a. M., 31. März. Des Altreichskanzlers 100. Geburtstag wurde heute abend durch eine von der Stadt veranstaltete Feier, der eisern⸗ernsten entsprechend, in würdiger nud schlichter Weise gefeiert. Die Stadt selbst hatte schon am Nachmittag einen überreichen Flaggenschmuck angelegt. Das Bismarck⸗Denkmal hatte nur eine schlichte Umrahmung von ragenden Lorbeerbäumen erhalten. Bei einbrechender Dunkelheit sammelte sich am Denkmal des Kanzlers eine nach Zehntausenden zählende A N die Spitzen aller Behörden, faft alle Frank⸗ surter Vereine, die Studentenschast und zahllose andere Vertreter von den verschiedensten Körperschaften. Im Mittelpunkte der von musikalischen Darbietungen umrahmten Feier stand die Ansprache des Oberbürgermeisters Voigt und die Kranzniederlegung für Frankfurt. In endlosem Zuge begaben sich die Festteilnehmer nunmehr in die Paulskirche, deren gewaltiger Kuppelbau mit seinen Erinnerungen ja in besonders engen Beziehungen zu des Kanzlers Werk steht. Nach einer einleitenden Ansprache von Pfarrer Werner feierte der Universitätsprosessor und Historiker Küntzel den Nationalhelden als ein Schöpfergenie, dessen Werk die Jahr hunderte überdauern wird. Kraftvolle Chöre und brausende Orgel⸗ vorträge gaben auch der Vaulskirchenseier einen prächtigen Rahmen. Auf dem Bismarckplatz fand später ein patriotisches Konzert statt, das viele Tausende herbeilockte.

Vermischtes. Schiffszusammenstöße.

London, 31. März.(WTB. Nichtamtlich.) Ein Lloyds⸗ Telegramm meldet aus New-Orleans: Der amerikanische DampferHeredia' stieß im Nebel mit dem englischen DampferParisian zusammen.Parisian strandete in der Mississippimündung. Beide sind schwer beschädigt.Heredia brachte noch den KüstendampserTheodore Weems zum Sinken.

London, 31. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die am 29. März in Chatam abgehaltene gerichtliche Totenschau hat er⸗ geben, daß ein Torpedobootszerstörer am 24. März den kleinen KreuzerUndaunted' rammte. Der Bug des Zerstörers drang tief in den Kreuzer ein und tötete zwei Mann der Besatzung. Die Ursache des Zusammenstoßes war Nebel.

*

* Finnlands Waldreichtum. Eins der waldreichsten Länder Europas ist Finnland, denn es weist nach den neuesten Veröffentlichungen über 20 Millionen Hektar Wald auf. Dieser große Waldreichtum ermöglicht nun, wie dieHolzwelt mit⸗

teilt, eine große Ausfuhr von Holzprodukten, die 2 einigen Jahren stetig ansteigt. Der Wert der finnländi lzaus fuhr betrug im Jahre 1913 etwa 230 Millionen Mark, das sind

74 Prozent des Wertes der Gesamtausfuhr des Landes über Unter diesen ausgeführten Holzprodukten entfallen auf Bretter 1892 179 Festmeter, auf Grubenholz 1818 387 Festmeter, Pfosten 1 197 633 Festmeter, Masten, Klötze 519 781 Festmeter Planken 512 206 Festmeter, Papierholz 508 839 Festmeter, Brennholz 1046 449 Festmeter, Holzschliff 40 000 000 ilogramm, Zellu⸗ lose 74 000 000 Kilogramm, Holspappe 54 000 000 Kilogramm und auf verschiedene Papiersorten 144 000 000 Kilogramm. Die Bearbeitung des Holzes erfolgt zum größten Teil in Finnland selbst; daß dies in immer größerem Maße der Fall ist, geht daraus hervor, daß die Ausfuhr des Rundholzes eine Steigerung um 22 Prozent gegen das Vorjahr erfuhr, die Ausfuhr des gehobelten Holzes aber eine Steigerung von 123 Prozent. Die Stockung der Ausfuhr, die durch den Krieg hervorgerufen wurde, bedeutet für

irtschaft einen außerordentlich schweren Schlag. Der

den, den Feinde erleiden, wird noch dadurch ht,

daß in der Holzindustrie Finnlands etwa 500 Millionen Mark englisches und französisches Kapital arbeiten, die jetzt natürlich keine Zinsen und keine Erträgnisse bringen.

Büchertisch. Der Tabak. Anbau, Handel und Verar⸗ beitung. Von Jak. Wol i. Mit 17 Abbildungen im Text. (Aus Natur und Geisteswelt. Sammlung wissenschastlich-gemeim⸗ verständlicher Darstellungen aus allen Gebieten des Wissens. 416. Bändchen.) Verlag von B. G. Teubner in Leipzig und Berlin. Nach einem Ueberblick über die geschichtliche Entwickelung des Tabakgenusses, sowie über die Botanik und Chemie des Tabats gelangen zunächst der Tabakbau und die mannigfachen Arten von Rohtabak in allen bedeutenderen Produktionsländern ausführlich zur Darstellung. Unter Beifügung reichen statistischen Materials wird sodann eine interessante Einführung in das Gebiet des Welt- handels verkehrs wie der Fabrikationsmethoden, in technischer, wirt⸗ schaftlicher und sozialpolitischer Hinsicht, gegeben. Im Hinblick auf die Bedeutung, die die Besteuerung des Tabakverbrauches als Ein- nahmequelle für die Staatsfinanzen sast aller Länder hat, werden die verschiedenen Systeme der Tabakbesteuerung eingehend erörtert. Kronen⸗ Bücher Band 18: El Correi: Die schöne Ela. Preis Mk. 1,..(Aronen-Verlag, G. m. b. O., Berlin SW. 68.) Noch niemand griff das klaglose stille Aushalten der deutichen Frauen auf, noch niemand pries die Treue, mit der sie in Not und Gefahr an der Seite ihres Mannes stehen. El Correi, die bekannte Schriststellerin, hat jetzt diesen Wurf gewagt. Ihreschöne Ela, die ihr Leben als Tochter eines verjagten polnischen Schusters beginnt, steht in der Blüte ihres Daseins an der Seite eines adligen Mannes, den mißliche Familien- und Ver- mögensverhältnisse aus seiner militärischen Laufbahn rissen. Welt- vergessen hängt er aui einem verfallenen Gute seinen Träumen nach, ein verbitterter Mensch, der sich allen Freuden verschließt. Sie aber in ihrer unverbrauchten Kraft führt ihn zum Leben zu⸗ rück und zeigt ihm in bestem Beispiel, daß über allen Enttäusch⸗ ungen des Daseins noch eines steht, was keine Macht dem Meuschen rauben kann: die Freude am Wirken und Schaffen. Und als die ersten Sturmglocken des Krieges über das Land hinschallen, da stebt er wieder als echter deutscher Mann in Reih und Glted. Ueber die schöne Ela aber kommt das leise, stille Zagen, das wohl alle Frauen überfiel, als ihre geliebten Männer in den Kampf zogen. Wie sie es in ihrer starken Natur überwindet, wie sie sich dieser schweren Zeit würdig und wert zu machen weiß, das ist der Aus- klang dieses groß angelegten Frauenromans, der in der Reihe der Kronen-Bücher einen bevorzugten Platz einnehmen wird.

Amtlicher Wetterbericht. Wetteraussichten in Hessen am Freitag, den 2. Seer oclen, nachts kalt, ruhig.

Letzte Nachrichten.

Die Ziele des Friedens.

Berlin, 1. April. Eine Reihe deutscher Wirtschafts⸗ verbände hatte vor einiger Zeit in einer Eingabe an den Reichskanzler angeregt, die Erörterung der Friedens- ziele freizugeben. Jetzt ist demDeutschen Kurier zufolge an den engeren Vorstand des Bundes der Landwirte folgende Antwort eingegangen: ö

Großes Hauptquartier, 24. März. Die Eingabe, die der der 4* 3 dent ee der deu Industrie, dem deutschen Bauernbund, dem Bu

Industriellen und dem Reichsdeutschen Mittelstands verband dem 10. ds. Mis. an mich gerichtet hat, ist mir zugg⸗ gangen. In voller Anerkennung der in ihr zum Ausdruck gekom⸗ Wünsche für das Wohl und Gedeihen des Vaterlan⸗ ich ntir eine Aeußerung auf ihren sachlichen Inhalt s Gründen eines gebieterischen Staatsinteresses ver⸗

i Verbänden aus meinen, die Frage

April 1915:

Die Karpathenschlacht. i

Budapest, 1. April.Az Est meldet: Im nörd⸗ lichen Teil des Saroser Komitats finden schwere Kämpfe statt, in deren Verlauf wir bei Molnarwagas einige Er⸗ folge errangen. Die Russen ersetzen unaufhörlich ihre riesi⸗ gen Verluste. In Bartfeld funktionieren die Behörden un⸗ gestört und in voller Ruhe. Aus Czernowitz wird gemeldet: Bei und in der Umgebung von Nowosilica und nördlich davon in Rußland hält der Kampf an, wobei unsere Trup⸗ pen Schritt für Schritt porwärts kommen. Die Zahl der Flüchtlinge steigt täglich. Die österreichisch⸗ungarischen Truppen überschritten am 27. März die bessarabische Grenze und zwangen die Russen zu schnellem Mo und nahmen Nowosilica, Bolusek und Cotin ein. Sie scchen 35 Kilo⸗ meter auf bessarabischem Gebiet. In der Bukowina herrscht über die neuerlichen Erfolge große Begeisterung.

Russischer Siegestaumel.

Mailand, 1. April. Nach demSecolo aus Petersburg zugegangenen Nachrichten herrscht dort eine unbeschreibliche Be⸗ geisterung wegen der Beschießung des Bosporus durch die russische Flotte. In derNowoje Wremja heißt es: Das Bombardement beweist, daß die russische Flotte das Schwarze Meer beherrscht. Die Frage der Meerengen ist vor allem eine russische Frage und wir begrüßen es mit Freuden, daß die rus⸗ sischen Kriegsschiffe sich in den Straßen von Zarigrad(Konstanti⸗

nopel) haben hören lassen.Birschewija Wiedomo sti

schreßt: Wir füd in; 1 angetommen unb hier bleiben wir, das ist der heili r Rußlands.(1). 5 Der Dumapräsident ianko erklärte, Konstantinopel und die Dardanellen werden unser sein und niemals irgend jemand anders gehören. Der Staatssekretär Crupenski sagte, kein Egois⸗ mus der Balkanstaaten könne die Ausführung des Programms der Verbündeten verhindern.

DerBerliner Lokalanzeiger bemerkt zu diesen Meldungen Haben die russischen Zeitungen und politischen Persönlichkeiten kein Gefühl dafür, wie sehr sie sich durch solche durch gar nichts begründete Prahlereien blamieren? Daß die angebliche Beschießung des Bos⸗ porus durch die Russen nichts als ein großer Bluff war, ist längst von einwandfreier Seite festgestellt worden. Im übrigen müssen die obigen Aeußerungen auch den Balkanstaaten zu denken geben.

Eine Begegnung auf See. N

Amsterdam, 1. April. Die Mannschaft des Dampf⸗ kuttersIbernia berichtet, wie derTelegraaf aus Ymuiden meldet, daß am Montag ein deutsches Wasser⸗ flugzeug mit 3 Mann besetzt und Nr. 79 gekennzeichnet, in mäßiger Höhe über das Schiff hinwegflog und einige Bom⸗ ben nach ihm geworfen habe, obwohl der Kutter die holläu⸗ N dische Flagge führte. Die Bomben fielen in 15 Meter Ab⸗ 9 stand von Steuerbord des Kutters ins Wasser und explo⸗ a dierten, wobei das Wasser haushoch über den Kutter ge⸗ trieben wurde. Einige Zeit später fuhren zwei Luftschiffe, deren einesL. 9 gezeichnet war, über den Kutter und des⸗ gleichen erschien eine größere Anzahl deutscher Kriegsschiffe.

Ein Offizier eines Torpedobvotes kam an Bord des Kutters 5 und untersuchte das Schiff gründlich. Da nichts Verdäch!: tiges gefunden wurde, verließ der Offizier das Schiff wieder. Alle Luftschiffe und Wasserflugzeuge waren aus 5 östlicher Richtung gekommen. 5

Rußkij tritt zurück. 5

Stockholm, 1. April. Ein Telegramm aus Petersburg meldet den Rücktritt des russischen Generals Ruß⸗ kij, der als Kommandant der 3. Armee bei Lemberg, War⸗ schau und Prasznysz hervorragend tätig war. Der Rücktritt ist, wie gemeldet wird, aus Gesundheitsrücksichten erfolgt. Der Zar beklagt in einem persönlichen Schreiben den Rücktritt des Generals, der anläßlich seines Abschiedes zum Mitglied des Reichs rats er⸗ nannt wurde. l f 5

Amerikanische Neutralität. 1

New Pork, 31. März. Ziel der Neutralitätsliga, die aus einer in Washington abgehaltenen Massenversammlung von Deutsch⸗Amerikanern und Iren hervorging, ist die volle Wahrung der Neutralttät der Vereinigten Staaten in dem Sinne, daß die Ausfuhr von Waffen und Munition für die Dauer des Weltkrieges untersagt werde. Die Versammlung hat beschlossen, bei Wahlen für öffentliche Aemter die Stellung zur Frage Ausfuhr von Waffen und Munition als maßgebend zu betrachten und ausschließlich solche Kandidaten zu unterstügen, die sich dem Grundsatz des Verbotes dieser Ausfuhr anschließen. Dieser Grundsatz der Liga ist auch für die nächste Präsidentschafts⸗ wahl von Bedeutung.

Verhandlungen für den internationalen Frauen Kungerf

Amsterdam, 31. März. Gestern sand hier eine reitende Versammlung statt für den internationalen Frauenkon⸗ greß, der trotz des Krieges vom 28. bis 30. April im Haag ab⸗ gehalten wird. Teilnehmerinnen sind aus allen Ländern angemel⸗ det, darunter 80 aus Deutschland und 40 aus England. Den Hauptpunkt der Tagesordmung bildet das Frauenstimmrecht im Hinblick auf die durch die Zeitereignisse besonders g er⸗ wiesene Emwirkung der Frauen auf die Weltpolittt. l

Ein unbekannter Brief Bismarcks. 17

Varzin, 31. März. Der nachstehende Brief, der bisher nicht veröffentlicht wurde, ist vermattlich der einzige, den Fürst Bismarck am Tage seiner silbernen Ho t geschrie⸗ ben hat. Der Reichskanzler hatte sich alle Familienfeier verbeten, nur eine nahm er an,

Sberst von Ostrowski vom Infanterieregiment Nr. 54 in 8 3 te e gab er dem Kapell meister 3 ief an mit:

Barzin, 28. Juli 18 2. Geehrter Herr Oberst! In Er⸗ innerung an unser Biwack 1869 freue ich mich, daß wir nach der dazwischen liegenden Entwicklung der königlichen Streitkräfte uns wohlbehalten wieder ußen können, und ich kann dabei am heutigen Tage meinen Dank gegen Gott nicht unterdrücken, daß alles gut ablief für König, Land und Heer, daß ich meine beiden Söhne wohlbehalten bei uns sehe. Und zugleich danke ich Ihnen verbindlichst, daß Sie die Farben meines so tapferen heimat: lichen Regiments mit meinem Familienfest in Verbindung oesetzt haben. Ich bin selbst Unteroffizier im Colberger Landwehrinfan⸗ terie⸗Regiment und war jahrelang Offizier bei der Kavallerie ge- wesen, und ich denke gerne au die Zeit, wo ich den tveißen Kragen trug. Ich bitte Sie, mich Ihren Regimentskameraden zu emp⸗ fehlen und ihnen zu sagen, daß ich in schweren Momenten stets meine Kraft und meine Richtung in dem Bewußtsein gefunden hahe, des Königs Offtzier zu sein. Wir sind es beide und in heamerad⸗ schaft bitte ich Sie, meinen herzlichen Gruß entgegenzunehmen.

1 v. IAH 1

Privat⸗Real⸗ und Handelsschule. Nach dem so⸗ eben erschienenen Ja icht der Goetheschule zu Offenbach a M,. wurden im verflossenen Schuljahre 346 Schüler in 16(nach Kriegs⸗ ausbruch in 13) Klassen unterrichtet; 63 Schüler gehörten dem mit der Anstalt verbundenen Alumnat an. Von den 24 Mitgliedern des Lehrkörpers rückten bei der Mobilmachung 6 Herren ein; doch konnte der Unterricht im vollen Umfang aufrecht erhalten werden. Bei den Ostern und Herbst 1914 abgehaltenen Prüfungen erhielten 71 Schier die Berechtigung zum einjährig⸗freiwilligen Mili! tärdienst; hiervon haben sich 16 der Notprüfung unterzogen und stehen zurzeit im Felde. 7488

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