Ausgabe 
(1.4.1915) 77. Erstes Blatt
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(rs) Großes Hauptquartier, 31. März. mtlich.)

Westlicher Kriegsschauplatz. WVestlich von Pont⸗a⸗Mousson griffen die Fran⸗ zosen bei und öftlich Regniéville, sowie im Priesterwalde an, wurden aber unter schweren Verlusten zurückge⸗ schlagen. Nur an einer Stelle westlich des Priesterwaldes wird nuch gekämpft. f a * Feindliche Flieger bewarfen gestern die belgischen Prte Brügge, Ghistelles und Courtrai mit Bomben, ohne militärischen Schaden anzurichten. In Courtrai wurde durch eine Bombe in der Nähe eines Lazaretts ein Belgier getötet, einer verletzt. 5 5 Oestlicher Kriegsschauplatz. g . Das russische Grenzgebiet nördlich der Memel ist ge⸗ fsläubert. Der bei Tauroggen geschlagene Feind ist in Richtung N Skamdwilie zurückgegangen. Die in den letzten Tagen nördlich des Augustower Wal⸗ des erneut gegen unsere Stellungen vorgegangenen russi⸗ schen Kräfte sind durch unseren kurzen Vorstoß wieder im das Wald- und Seengelände bei Sejny zurückgewor⸗ fen worden. Die Zahl der russischen Gefangenen aus diesen Kämpfen, bei Krasnopol und nordöstlich ist um 500 gestiegen. 3 Bei Klimki an der Szkwa wurden weitere 220 Russen

gefangen genommen. l . Oberste Heeresleitung.

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Der amtliche französische Bericht. Paris, 31. März.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlicher Bericht von gestern abend Während der Nacht zum 30. März beschoß der f ind weiter die Brücken bei Nieuport erfolglos. Am 30. März setzte die Kanonade auf der ganzen Front zwischen dem Meere und der Aisne aus. In der Champagne fanden im Gebiet von Peerthes, Beauséjour und Villesur⸗Tourbe Artillerie- und Minen⸗ FLeimpfe statt, in welchen wir die Oberhand gewannen. In den Ar⸗ onnen dauert der Kampf an einigen Stellen der Front mit Jäbigkeit und Heftigkeit fort ohne ein bemerkenswertes Ergebnis. Gestern fielen in das Fort Douaumont nördlich von Verdun einige 21⸗Ztm.⸗Granaten. Unsere Artillerie brachte die deutschen Geschütze sofort zum Schweigen: das Fort hat keinen Schaden ge⸗ nommen. Im Westteil des Priesterwaldes nahmen wir eine Reihe von Schützengräben und machten etwa 100 Gefangene, dar⸗ unter einen Offizier und drei Unteroffiziere. Trotz heftigen Gegen⸗ angriffs behaupteten wir den größten Teil der eroberten Gräben. Westlich Pont⸗à⸗Mousson nahmen wir auf der Straße vom Gast⸗ buause Saint Pierre nach Regnieville in der Nacht zum 30. März die deutsche Stellung und wiesen drei Gegenangriffe ab. Auf dem Kampfplatze am Hartmannsweilerkopf wurden 700 tote Deutsche gezählt. Der österreichisch⸗ungarische Tagesbericht.

Wien, 31. März.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich wird verlautbart: 31. März mittags. An der Front in den O st⸗ beskiden ist der Tag ruhiger verlaufen.

In den östlich anschließenden Abschnitten dauern die Kämpfe fort. Auf den Höhen nördlich Cis na und nord⸗ tlich Kalnica wurden abermals mehrere russische turmangriffe, die der Feind noch nachts wiederholte, gage schlagen. Auch nördlich des Uzsoker Passes scheiterten Nuchtangriffe des Feindes unter schweren Ver⸗ luften. gebracht

Weitere 1100 Mann Gefangene wurden ein⸗

4 An allen übrigen Fronten hat sich nichts Wesentliches rreignet Es fanden nur Artilleriefämpfe statt. 1 9 Seit dem 1. März wurden in Summa 183 Offiziere, 5 410 Mann des Feindes gefangen, 68 Maschinengewehre

ert. ö Der Stellvertreter des Chefs des Generalstabs: 5 v. Höfer, Feldmarschalleutnant. Wien, 31. März.(WTB. Nichtamtlich.) Di Kriegs bericht⸗ melden, daß in den 15 das heftige ur

chtharen Verlusten der Russen an⸗ amentlich zwischen der Durlasenke und dem Üzsokerpaß

2 erreichter Heftigkeit. Die Linien an und verschwendeten ihr doch scheiterte der Anprall des rchdringlichen Walle der verbündeten

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verfolgt. rz.(WTB Nichtamtlich.) Das Reuter⸗ . Nast K* Der DampferCrown 0 astile ist auf der r Scilly⸗Inseln tor pe⸗ diert worden. 4 155 N London, 31. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Reuter⸗ sche Bureau meldet: Der brit ische 3Fla⸗ menian, von Glasgow nach dem Kap unterwegs, wurde 5 enstag, fünfzig Meilen von den Seillyinseln entfernt, zum Sinken gebracht. Von der Mannschaft wurden 1 Mann von dem dänischen Dampfer Finlandia aufgenom⸗ men und in Holy Head gelandet. London, 31. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die Zeit⸗ chriftSyren und Shipping hat entschieden, daß 2. erste Handelsschiff, das ein Unterseeboot versenkte, der erThordis war. Die gestifteten Geldpreise im Gesamtbetrage von 660 Pfund Sterling wurden dem 5 Kapitän und der Besatzung zugesprochen. tiz des WTB. verweisen auf unsere Notiz vom 6. ärz, wonach der DampferThordis dem Unterseeboote nur i schädigungen zugefügt hat, wie sich nach de herausstellte.) London, 31. März.(WTB. Nichtamtl.) DieTimes melden: Die Handelsschiffe haben Schwierigteiten, ge⸗ nügend Offiziere und Mannschaften aufzutrei⸗ 22 8 88 5 2 22 mit zwei Offizieren be⸗ 25 en. ie u in den Besatzungen werden teilwei mit indischen Matrosen ausgefüllt. 9 nee

. kamen die Kapitän Zaanstroom an,

Rotter⸗ 2

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chen in Zeebrügge getroffenen Maßregeln. Auch zur Verteidigung,

7 sie von den Schiffen aus übersehen werden konnte und für die Sicherheit gegen Flugzeugangriffe war gesorgt. Ein großes Gewölbe auf dem Pier war ihnen angewiesen, wohin sie sich unter Umständen begeben sollten. Mehrere Male wurde nachts probe⸗ weise alarmiert. Heute früh waren sie Zeugen eines Angriffs auf ein französisches Flugzeug, das stark beschossen wurde.

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England und der Friedensschluß.

London, 31. März.(WTB. Nichtamtlich.) DieTimes melden aus Sydney vom 27. März: Der hiesigeDaily Telegraf befaßt sich mit der Regelung der Dinge nach dem. Kriege und schreibt: Wenn nicht Wege gefunden wer⸗ den, die Dominions um ihre Ansichten zu be⸗ fragen, dann entsteht die Gefahr zukünftiger Mißver⸗ ständnisse und Enttäuschungen. Das unbefriedi ende Er⸗ gebnis des Abkommens über die Neuen Hebriden bildet eine Warnung vor den Schwierigkeiten, die bei einer Ver⸗ nachlässigung dieses Punktes eintreten könnten.

Die Lage au den Dardanellen.

spondent derNeuen Freien Presse telegraphiert: Aus Lem⸗ nos wird gemeldet, daß in dem Kriegs rate der Alliierten, an welchem die Admirale und General d Amade teilnahmen, beschlos⸗ sen wurde, die Forcierungder Meerengen aufzuschie⸗ ben, da die bis jetzt vor den Dardanellen versammelte Armee nicht mehr als 30 000 Mann zähle, und die Operationen daher aussichtslos seien. Zu diesem Entschluß habe auch die Tatsache beigetragen, daß die Inseln vor den Dardanellen für die Zusammen⸗ ziehung so starker Truppenmassen wegen Mangels an Wasser, Vieh⸗ futter und Wohnplätzen ungeeignet seien, und die Mannschaften auf den Transportschiffen viel zu leiden hätten, so daß die Gefahr von Epidemien drohte. Daher wurde beschlossen, den größten Teil der Truppen nach Aegypten zurückzuschicken und nur einen kleinen Teil vor den Dardanellen zu lassen. Drei Dampfer seien bereits nach Alexandrien abgegangen, auf ihnen General d Amade mit

seinem Stab. 5 5 Berlin, 31. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die 8 meldet aus Athen: Nach einer Meldung aus Lemnos wird die Stärke der bisherigen auf der Insel eingetroffenen englisch⸗ französischen Truppen auf 30 bis 35000 Mann veran⸗ schlagt. In Mudros liegen 50 größere und kleinere Schiffe, Kriegsschisse aller Art und französische Ozeandampfer. Vor eini⸗ gen Tagen fuhren einige Dampfer mit Truppen nach einem unbe⸗ kannten Bestimmungsort ab, die vermutlich entweder nach Aegypten gehen oder an einem Punkte Syriens landen sollen. Auch General d' Amade ist mit seinem Stabe abgereist. Konstantinopel, 31. März.(WTB. Nichtamtlich.) Bei den Dardanellen ist keine Veränderung in der Lage einge⸗ treten, Die russische Flotte unternahm nach ihrem theatralischen Auftreten vor dem Bosporus gestern wieder einmal einen Angriff auf das Kohlengebiet von Eregli. Rund 2000 Schuß wur⸗ den abgegeben, die neun Segelbarken zum Sinken brachten und vier Häuser beschädigt. Sonst ist nichts erreicht worden. Es sind keine Verluste an Menschenleben zu beklagen und auch die Kohlenförderung ist nicht beeinträchtigt. Ein versuchter Flieger⸗ angriff wurde durch die Landbatterien sofort abgewehrt. Die rus⸗ sischen Streitkräfte zogen sich mittags zurück.

Konstantinopel, 31. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier teilt mit: Gestern beschoß die russische Flotte Zonguldok und Ereali Rosu an der Küste des Schwar⸗ zen Meeres. Nachdem sie über 2000 Granaten verschossen hatte, entfernte sie sich in nördlicher Richtung, ohne irgendwelchen be⸗ deutenden Schaden angerichtet zu haben Nur einige Häuser wur⸗ den beschädigt. Die von der Flotte während der Beschießung aufgestiegenen Flugzeuge wurden durch unser Feuer ver⸗ trieben. Vor den Dardanellen und auf den anderen Kriegsschau⸗ plätzen ist keine Veränderung eingetreten.

Entdeckte Spione in Petersburg. Stockholm, 31. März.(WTB. Nichtamtlichl) Die Mitteilung, daß mehrere höhere Ge ndarmerieoffi⸗ ziere in Petersburg sals Spione in deutschen Dien⸗ sten entdeckt worden seien, wird amtlich bestätigt. Mehrere wurden verhaftet. Die Anzahl der verhafteten Personen steht nicht fest. Unter ihnen befindet sich ein sehr bekann⸗ ter hochstehender Offizier. Die Affäre erregt peinlichstes Aufsehen in den russischen militärischen Kreisen.

China und Japan.

London, 31. N(WTB. Nichtamtlich.) DieMor⸗ ning Post meldet aus Tientsin vom 29. März: In Beant⸗ wortung der Anfrage Chinas, warum die japa⸗ nischen Garnisonen verstärkt würden, erklärte Japan, daß die Truppen zur Ablösung schon dort befind⸗ licher bestimmt gewesen seien, daß man es aber für ratsam erachte, während der Verhandlungen beide Truppen dort 2 behalten, da die antijapanische Stimmung wachse. Die

ritische öffentliche Meinung im fernen Osten ist einstimmig gegen die Forderungen der Japaner, ob⸗ wohl man ungern die Alliierten kritisiert. Es ist absurd, dies deutschen Intrigen zuzuschreiben, denn zu Kriegs⸗ begimm waren die Briten im fernen Osten auffallend freund⸗ lich gegen Japan, bis dann Japans Vorgehen Mißtrauen schuf. Wenn die Angelegenheit nicht so ernst wäre, könnte man die hier eingetroffene inspirierte Meldung aus Tokio, in der betont wird, daß Japan die freundschaftlichsten Be⸗ ziehungen zu China grität Chinas aufrechterhalten wolle, als einen Riesen⸗ scherz auffassen. Antijapanische Unruhen wurden mur durch die ungewöhnliche Geduld und Festigkeit des Präsidenten verhindert. 1 London, 31. März.(WW. Nichtamtl.) DieTimes meldet aus Peking vom 28. März. In der gestrigen Konferenz wurde ein Ueberein kommen erzielt, wo⸗ durch Japan das Recht eingeräumt wird, sich in der Sipdmandschurei Gebiete für den Bergbau auszu⸗ wählen und ihn zu betreiben, ohne jedoch dadurch die bereits anderen Nationen Fer Konzessionen zu beein⸗ trächtigen Auch mit dieser Einschränkung laufen die ge⸗ währten Vorrechte auf eine Monopolstellung hinaus. He Mongolei wurde bisher nicht erwähnt. japanische Gesandte Hioki behielt sich das Recht vor, die Einbeziehung der Mongolei besonders zu besprechen. Eine längere Ver⸗ handlung über die Ansiedlung der Japaner in der Mandschurei führte zu keinem Ergebnis. Der Charakter der Verhandlungen ist nach wie vor freundlich. Die Japaner sind zwar unnachgiebig, aber zu Besprechungen bereit. Die Tatsache, daß die ernsteren Fra⸗ gen, welche die Chinesen als Antastung ihrer Souverämitäts⸗ rechte und die Mächte als Verletzung des Prinzips der Gleichberechtigung betrachten würden, noch unerledigt sind, verbreitet allerseits Unsicherheit und Unbehagen. Die Nach⸗ richt vom Siege der Partei Okumas berechtigt zu der Hoffnung, daß die japanische Regierung in der Lage sein

wird, den Chinesen mehr Zeit zu lassen. Wenn die Japaner

Wien, 31. März.(WT Nichtamtlich.) Der Athener Korre⸗L

wünsche und die territpriale Inte⸗ Be

sich etwas weniger 1 3 dis Tak japani Truppen alle 55

2 5 2 lichen wwerantworklichen Gerichte aus Japan das Land.

N Aus Aegypten. 1 London, 31. März.(WTB. Nichtamtlich.) DieTimes melden aus Kairo vom 25. März: Das Begleitschrei des Finanzbeirats der Regierung zum Budget für 1915 1916, das heute a ommen wurde, weist darauf hin, daß die geringere Nachfrage nach Baumwolle die Einnahmen der Landesbewohner um 13 Millionen ägyp⸗ tische Pfund verringert habe, was angesichts der Abhängig⸗ keit Aegyptens von der Ausfuhr ein Unglück für das Land bedeute. i f. . 5 Aus Stadt und cand.

efallen. beten.) 10 arburg.

aus 8 rsatz-Bat. 41, aus Wilh. Schmidt, 3

.

Mandeln. Musk. bach. Musk. Emil

hausen. Musk. Geor Späth, Inj.-Rgt. 254, aus Niedern⸗

N Trompeter ee b ge, Drag-Agt. 6, aus Mainz. Musk. Hermann ro ß, Res.-Inf.-Rgt. 254, aus- 2(Lahn). Gesr. Johs. Schmrer, Jat.-t. 87, aus

*Die Zeichnun im Großher 0 1 den einzelnen

tungen au d g ogtum verteilen si Provinzen und eichnungsstellen der Neichs bank wie folgt:

5 I. Anleihe II. Anleihe J. Provinz Starkenburg.. 30 194 500 61 605 400 und zwar: 5 1 DarmfRat 23 091 200 29 392 200 2. Bensheim 1162 600 3 205 900 F 5 941100 19667 300 II. 7. Rheinhessen. 26 695 200 48 661 000 zwar: 5 5 5 Ein, 18 803 900 29 066 700 i 1548 300 3 060 200 . 6 343 000 14 534 100 III. Provinz Oberhessen 9244300 30 414 600 und zwar: F 6 848 500 18 380 500 &. eee 115140 7571 200 A 630 000 2188 000 70, Laterb agg, 614900 1 974 900 Summe[8134 500 138 7 οõο

Bei den Zahlen der zweiten Anleihe sind nicht be⸗ rücksichtigt die Zeichnungen bei den Postanstalten, die fast 3 Millionen betragen, sowie die Zeichnungen bei den landwirtschaftlichen Genossenschaften, die mit der Pre u⸗ ßenkasse abrechnen, in Höhe von etwa 9 Millionen, und bei den Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften, die mit der Dresdener Bank als ihrer 5 g rechnen, in Höhe von fast

noch zweiten

Rechnet man diese Beträge seir das ganze Land bei der 165 Millionen. 8 f 5

Verglichen mit der ersten wurden bei der zweiten e 1 1 60 f.

im Reich ru Prozen Milliarden gegen 4 Milliarden), in Hessen rund 150 Prozent(165 Millionen rn

66 Millionen).

Geh. Schulrat Prof. Dr. Buchhold. Heute sind es 40 Jahre, daß Herr Prof. Dr. Buchhold als Lehrer an unserer höheren Mädchenschule angestellt wurde. Durch seine in der letzten Zeit geschwächte Gesundheit sah er sich veranlaßt, um seine Versetzung in den Ruhestand einzukom⸗ men, die ihm auch unter Anerkennung seiner langjährigen, treuen Dienste und unter Verleihung des Charakters als Geheimer Schulrat gewährt wurde.

* Kreistagssitzung. Die Kreistagssitzung, in welcher der Verwaltungsbericht und der neue Vor⸗ anschlag beraten wird, findet unter Vorsitz von Regie rungsrat Hechler im April d. J statt..

Von der Reichswollwoche ist nach Abliefe⸗ rung der Decken an die Armeeverwaltung noch ein größerer Posten recht guterhaltener He rrenanzüge vorhanden, Lesch gereinigt und repariert wurden. Sie werden auf Beschluß des Ausschusses bis nach dem Fri auf⸗ bewahrt werden, um sie dann nach Rückkehr unserer Truppen an bedürftige Krieger zu verteilen, wenn die⸗ selben wieder ins Zivilleben zurücktreten.

* Silbernes Jubiläum. Der Ratsdiener Johannes Ochs begeht heute den Tag, an dem er vor 25 Jahren sseine Tätig⸗ keit als Verwalter des Oberhessischen Museums begann. Der Gründer des Museums, Prof. Dr. Buchner, hatte dem Jubilar damals die Verwaltung der noch kleinen Sammlungen übertragen. Prof. Buchner hatte bald erkannt, welch großes Inter⸗ esse Herr Ochs für die Museumstätigkeit entwickelte, und auch der jetzige Direktor Dr. Kramer, unter dessen Leitung das Museum sich erst zu der Sehenswürdigkeit entfaltete, welche es heute un⸗ Seren der Ur dener Seen e a fer 35. Sehe gründung der ann a in städtischen Diensten sich befindet. Ochs wurde 1885 der erste Kriminalschutzmann in unserer Stadt. Am 1. April 1890 bekam er die Stelle als Ratsdiener und gleichzeitig im Nebenamt die des Museums verwalters. 155

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ist der Feind nicht zichten, wenn der Versicherte aus dem Erlen zurilgtehrtf Ein Viel⸗

* Auf dem Kriegerfriedhof am Rodberg sind bisher im Fawn 91 Opfer des Weltkrieges be⸗ stattet; 36 davon sind deutsche Krieger, 55 französische, russische und belgische Soldaten. Für die Ausländer mußte bereits die dritte Gräberreihe in d iff genommen werden.

Postdienst in den Ostertagen. Am Kar⸗ freitag findet eine einmalige Paketbestellung, am 2. Osterfeiertag finden eine Paket- und eine Geldbestel⸗ lung statt. Einmalige Briesbestellungen werden an jedem Feiertag ausgeführt. Die Schalter der W st wer