trollmaßmahmen zur Durchführung der Berbrauchs regelung bestehen in der— amtlicher 8292 Brot- und Mehlkarten, unter Berücffichtigung de bei der Vorratsaufnahme im privaten Besitz befindlichen Vorrũte, ferner in der rung von Bermerfbü Bäcker sowie Händler mit Mehl und Brot. Die Brotkarten werden im all( wesenden sonach auch für Kinder jeden Alters, ausgestellt. Die 2 Abgabe von Gebäck ist in Gast⸗ und Schankwirtschaften nur gegen Brotkarten zugelassen. In Bahnhofswirtschaften, Speisewagen und Dampfschiffen wird Brot ohne Vorlegung der Ausweiskarten verabfolgt wer⸗ den. Nötigenfalls können die 8 Landesbehörden neue Vorratsaufnahmen anordnen. rtretungen werden mit Geldstrafe bis zu 2000 Kronen, bei erschwerenden Um⸗ ständen bis zu 5000 Kronen oder Arreststrafe bis zu 3 oder 6 Monaten geahndet. Auch kann auf Verlust der Gewerbe⸗ berechtigung erkannt werden. Diese systematischen Maß⸗ nahmen werden, wie das K. K. Korrespondenzbureau hinzu⸗ fügt, under verständnisvoller Mitwirkung der Bevölkerung und insbesondere der Organe der Selbstverwaltung den Aushungerungsplan unserer Feinde zum Scheitern bringen. General Pau in Sosia.
Sofia, 26. März.(WTB Nichtamtlich.) General Pau
ist aus Vu fa rest hier eingetroffen.
Türtische Erfolge am Suezkanal. Konstantinopel, 26. März.(WTB Nichtamtlich.) Das Dauptquartier teilt mit: Eine Abteilung unserer gegen den Suezkanal operierenden Truppen stieß in der Nähe des Kanals gegenüber der Station Madam auf eine kleine englische Ko⸗ lonne und vernichtete sie. Darauf beschoß sie zwei mit Truppen angefüllte englische Transportdampfer mit Erfolg. Ebenso beschoß eine andere Abteilung einen englischen Transportdampfer zwischen Schalaf und Adschigoel.— Am 16. März überrannten unsere Truppen gemeinsam mit den kriege⸗ rischen Stämmen nördlich Schuebia und südöstlich von Bassorah den Feind, nahmen seine Stellungen und warfen ihm bis Schuebia zurück. Der Feind verlor etwa 300 Tote und Ver⸗ wundete, sowie eine Menge Waffen und Munition. Auf un⸗ serer Seite waren 9 Tote und 32 Verwundete zu verzeichnen.— Vor den Dardanellen nichts Neues. Die Lage an den Dardanellen. London, 26. März.(WTB Nichtamtlich.)„Times“ meldet aus Tenedos vom 23. März: Obwohl der Stur m abnahm, ist doch der Wind noch zu stark, um unsere Opera⸗ tionen gegen die Dardanellen wieder aufzunehmen. 8* Minensucher sind N an 8 Arbeit.
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26. März.(WTB. Nichtamtlich) Die Admi⸗ die Versenkung des holländischen Schiffes bekannt: in
— 1 55 um das 8 3 ö wurde zwei Stunden von rer auf⸗ —
5 London, 26. M 5 15„Daily Tele⸗ graph meldet aus 7 norwegische epa atelier,— heute hier— ist, wurde auf der Fahrt von dem deutschen Unterseeboot„U 23“ angehalten. Die Gazelle“ verließ Christiansand ohne Ladung und war auf dem Wege nach dem Tyne. Vierzig Meilen von Shields, um 2 Uhr nachmittags, bhoörten die Seeleute bei a und glaubten, daß es von einem Aeroplan Zu i Erstaunen fanden sie, daß es von dem Aus pu* Unterseebootes stammte, das 1 beinahe Längsseit des Schisses befand. Der Konmmandant des Unterseebootes rief den Kapitän an und gab der Besatzung 10 Minuten Zeit, um das Schiff mn verlassen. Der Besehl wurde befolgt. Fünf Mann von dem 7 Brteebevt unt der Wstiin gegen an Bec bes Seger. Der Kapitän nahm Einsicht in die Schiffspapiere und überzeugte sich, daß der Segler keine Ladung führe. Darwuf wurde das Schiff freigelassen. Das Unterseebovt tauchte und verschwand. 0 London, 26. März.(WTB. Nichtamtlich) Das Reutersche Burtau meldet; Das Schiff„Delmiral, auf der Fahrt nach 5 8 80 begriffen, wurde 1 ein deutsches Unterseeboot Sa gebracht. Die Bemannung erhielt 10 Minuten Zeit, Ff zu verlassen, und landete bei der Insel Wight. 8 J rn 26. März.(h Nichtamtlich. Halbamtlich wird gemeldet, daß die 1 Regierung ihren Gesandten in Berlin beauftragt habe, bei der deutschen Regierung um Auf⸗ . N 1 die* des niederländischen. „Zeven ergen“ ein deutsches Flugzeug zu die Anstellung einer anttlichen Untersuchung zu beantragen.
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Englische Befürchtungen in China.
London, 26. März.(WTB. Nichtamtlich) Der„Daily DIe. der Chr W* man g e ige Haltung in Anbetracht des üer daß Japan darauf ausgeht, eine Art — eränität über China zu erlangen, nutzlos sein wird. Da
Mann. ruppen mit lreicher f Ar⸗
2 über das Land verteilt seien die japanischen Sied⸗ lungen sich offen darauf vorbereiten, wenn nötig, als agents provocateurs zu handeln, ist die Lage nichts weniger als ermutigend Die leitenden japanischen und chinesischen Krei 45 find beide über⸗
zeugt, daß ein etwaiger Kabinettswechsel in Japan nichts an der Lage ändert. Alle Japaner sind einig, die gegenwärtige Gelegen⸗ heit zu benutzen, um die ersten Schritte zu einer vollständigen Kontrolle über die Mandschurei und g zu tun. Wie auch immer die Verhandlungen sich entwickeln mögen, eine militärische Aktion ist sicher im Laufe des April erwartbar. Im ganzen Lande kommen zahlreiche kleine Zwischenfälle vor, wie Ueberfälle und Boykottbewegungen, die zu ernsteren gen führen müssen. Unter diesen Umständen ist es unbedingt notwendig, die Klauseln des englisch⸗japanischen Bündnisses in Erin zu bringen, die einen offenen een, be⸗ sonders für einen Fall wie den gegenwärtigen, vorsehen. Wenn nicht die ganze Zukunft Chinas unwiderruflich aufs Spiel gesetzt, und die alteingesessenen 1 Handels ge⸗ sellschaften nicht an den Rand des Ruins gebracht werden N sollen, muß vorgebeugt werden, 9 es 25 spät ist. Dieses unge⸗ wöhnliche politische Geschäft ist schon zu hr in die Mie Greten, vorden. weitere Tag vermehrt die Gefahr. Die t derlangt, daß wir nicht nur* bei Entstehen der neuen Ae ischen Frage diese anerkennen, sondern auch eine Politik machen, die den veränderten Zuständen gerecht wird. Ein Schritt sollte amtlicherseits sofort werden, daß die britischen 2 für alle, die den Geist der britischen
äge ignorieren, und die Grundprinzipien, die britischen Han⸗
nämli
fassen, verhandelt Die wichtigsten Artikel 2 und 3 sind noch unerledigt. Die Frage der Bergwerke am Dangtse wurde auch bes yrochen, führte aber zu kleinem Ergebnis.
Aus Indien.
Berlin, 27. März. Der Vizekönig von Indien soll, wie der„Bossischen Zeitung“ nach der„Times“ berichtet wird, durch den englischen Ministerrat zur Verhängung des Belagerungszustandes über das Königreich er⸗ mächtigt worden sein.
Die Stimmung in Italien.
Berlin, 27. März. Zur Stimmung in Italien schreibt die „Kreuzzettung“: Es besteht kein Zweifel darüber, daß die Drei⸗ berbands mächte sich den Fall von Przemyslausgie⸗ big zunutze machen, um die während des ganzen Krieges nicht ausgesetzte Bearbeitung der abwartenden Neutralen mit doppelter Energie fortzuführen. Erfolg haben sie damit nicht gehabt, wenn man nicht die retoris chen Feuerwerke, die aus Anlaß des russischen Erfolges in der dem Dreiverband verpflichteten Presse abgebrannt wurden, dahin rechnen will. Speziell die italienische Oeffentlichkeit fühlt das Bedürfnis, sich auf sich selbst zu besinnen, und dem sei es zuzuschreiben, daß der Fall von Przemysl nicht den vom Dreiverband erhofften Eindruck gemacht habe, und daß selbst die durch und durch österreichfeindlichen Blätter dem Heldenmut der
Verteidigung bedingungslos ihre Verehrung erwiesen hätten.
erwarten unsere Angehörigen den regelmäßigen Eingang dcs heimat; blattes. Um eint Unterbrechung in der Justellung zu vermeiden, wolle man
len feldpost⸗Beꝛug
des Gießener Anztigers für das nächste vierteljahr(April ⸗ mai/ juni)
schon jetzt erneuern
Alle Postamter nehmen dic Bestellung entgegen. der vierteljahrs⸗ Bezug be⸗ trägt mk. 3, 20 einschließlich der Um⸗ schlag/ õebühr. Außerdem vermiticit die Bestellungen wie bisher auch dit
Geschäftsstelle des Gichener Anzeigers
Aus dem Reiche.
Das genaue ebnis der Vie I Se e Mas(. Nichtamtlich.) bnis der Zeichnungen auf die zweite 5 b ert sich auf neun Milliarden sechzig Willio⸗
+ und setzt sich zusammen aus 6610 Millionen Zeich⸗ nungen auf Anleihestücke, 1675 Millionen Zeichnungen ouf
4 1
Anleihe mit Schuldbuch⸗Eintragung und 775 Millionen Zeichnungen auf Reichsschatzanweisungen. Das Ergebnis wird sich noch erhöhen durch nungen der T n im Felde, für die, soweit sie den Betrag von 10000 Mark nicht übersteigen, eine Verlängerung der Zeich frist bis 10. April bewilligt ist. Die Zeichner erhalten die Zuteilungs⸗ schreiben von der Stelle, bei der sie gezeichnet haben.—
wird volle Zuteilung auch auf die Schatzanweisu u. folgen. Die Zahlungen können bekanntlich vom 31.
geleistet werden. Auszeichnungen
Berlin, 26. März.(WTB. Michtamtl) Der„Reichs⸗ anzeiger“ meldet: Dem Generalfeldmarschall Graf Haese⸗ ler ist das Eichenlaub zum 8 Pour le mérite, dem Ge⸗ neralfeldmarschall Frhr. v. d. Goltz die Königliche Krone zum Großkreuz des Roten Adlerordens mit ichen laub und Wes Schwertern am Ringe verliehen worden. Ferner gibt der „Reichsanzeiger“ die Verleihung des Sterns zum Roten] Ers Adlerorden zweiter Klasse mit Eichenlaub an den ordentlichen Professor der Universität Berlin Wirklichen 3 Ra Dr. Adolf Wagner bekannt. Dem Oberschulrat a. D. Ge⸗ heimen Regierungsrat Dr. Scherer in Straßburg i. Els. und dem bisherigen ordentlichen= der Universität Straßburg i. Els. Geheimen Archivrat Dr. Wiegand ist der Kronenorden zweiter Klasse verliehen worden.
Berlin, 25 März.(T. Nichtamtlich.) Das Kriegs⸗ ministerium erläßt eine Bekanntmachung über die Vor⸗ ratserhebung und Bestandsmeldung einer Anzahl von Metallen. Unter die Verfügung, von der alle gewerb⸗ lichen Unternehmer, Verbände, Kommunen usw. betroffen werden, fallen Wolfram, Chrom, Molgodin, Vanadium als Metall und Mangan. Die Meldepf icht, für welche der am 16. März mittags 12 Uhr bestandene Zustand maß⸗ gebend ist, umfaßt neben 9 über die Vertriebs Das mengen noch die Angabe, wem die fremden Vorräte hören, die sich im Gewahrsam der Auskunftspflichtigen— finden. Die Meldezettel müssen bis 31. März bei der Me⸗ tall-Meldestelle der Kriegs⸗Rohstoff⸗Abteilung des Kriegs⸗ ministeriums, Berlin, eingereicht Ein
Aus Stadt und Tan Gießen, 27. März 1915.
Der Gießener Landsturm in Feindes laub. 3 Ein 3 12 52 wenige Tage noch, dann ein ha 5 wir mit Sang und Klang Gießen verlassen baten, 2 5 halbes Jahr schon! Kaum glaublich! Und doch, es ist so, der Ka⸗ lender redet eine gar deutliche S 10 weiter, dann sind wir quch ein volles halbes in unserm B., das uns so„gastfrei“ beherbergt. —— 7—. 3 5 8 e„mit dem
bee dee e, N.
del, britische Industrie und Diplomatie beseelen, mit Gl ltig⸗ keit behandeln, dauernd verschlossen bleiben. 1 4—
unsere Kameraden bei dem—— der
nach Aussage unsers Bataillonsarztes herrscht, auch einen vor⸗
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züglichen Appetit entwickeln. und ung eu ard ie
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Weise für die alten 3 eg Darũber 55 1 in der Nähe Vorliebe für un⸗
sere gemütlichen und 1 raden, die so schöne r n, 3— den Franzosen gefallen 14 elodien nicht, sie.— doch ar— 3 Mein lieber Herr Nachbar, wenn Sie den schönen Walzer,„Ueber den Wellen“ lange nicht gehört— 4 sollten, dann besuchen Sie uns hier bitte mal, dann werden Sie . D. Dautgland zucht de n A„Die Se ein!,„ and in Ehren“ u——5 5
Male führt hat.
Uebrigens, weil wir gerade vom„Befuchemachen“ wir haben heute auch einen ganz interessanten hier gehabt.— Nein, nein, Sie sind auf Nachbar! Es war kein Offtzier. Na, S raten obgleich es doch gar nicht Sie kennen doch das schöne L Na ja, also, ein. a vom Herbst her noch ganz gut in Erinnerung war; aber dann monatelang nicht gesehen. naß hier. Ist aber scheints schließlich gebrochen; ich weiß nicht, wie es kam, ers hat paar Eier im Fluge verloren.— Wie, Herr Nachbar, Sie nen doch nicht etwa, daß ich hier Jägerlatem zum
1 Warum ist er denn geworden?!“ so murmeln
das ist wohl so eine Ra f und zwar war dies die ies: 3 Ihnen unnützes Suchen im„Brehm“ englischer Flieger! Wen 5 hierher,. halbes harndert nd an einen o am guten Tagen Na, sse ge
deutschen Kollegen aufst
schnell auf die Beine 1
wiederkommen. Und mm werden Sie sich am können, daß die„Eier“ zwei Fliegerbomben waren. Go haben sie keinerlei Unheil angerichtet. Die eine fiel auf und warf mit großem Krach ein paar Schiebkarren Die andere fiel 16 einen freien Platz nahe beim„Stadtgarten
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noch viel Erde, bis es ein Haufen von ungefähr Meterhöhe i dann werden die guschauer, unter denen se 7 1 Kinder 91155 durch die„Gießener“ in den 8 ein bi
weiter“ hinein gedrängelt, 300. wett, N zündete der Herr Feuerwerker die— an, 8 e 2
saust zu uns her; e eine Minute ist!
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ahnen etwas von einer„Erfrischungszulage“ oder so Und die euen“ sich„wenn an
Dekade“ 500 oder 1000 stanweisungen nach„Oberhessen gehen. ene Erfrischungs zulagen
bekommt„, „Estaminets“, das ist so mode bei ben ie 15 gut so.
* Ritter des bier Kreuzes: Oberstleutn. Pampe, 1 des a de. Wetzlar* Regt. 1165. der kathol. Theo Weodor Seel bach aus— irchen, Offers. im bayr. 1 8 Regt. 16. Wehrmann Karl Schmidt aus
Wetzlar, Landw.⸗Brig.⸗Ers. Bat. 41. A
e Mainz, Generalleutnant Büking.. i p⸗ ister Wilh. ger c
2 aus n— und Führer des dw. ellvertr. Kommandeur des 18. Armeekorps, Generalleutnant v. Gall(I. KI.). Off.⸗Stellv pert, früher an der Unteroffizi chule in VBizewachtmei Bart.⸗Regt. 3. Dr. Poppo aus 1 tabsarzt Dr. Haeberlin aus * Wichtige 8 2 far beamte.
Nach einer cheidung stamtz sollen die etatsmäßigen Stellen der 1 ten 3 und Unterbeamten erst dann anderweit besetzt werden, wenn den
———— ehtredel lt ist, oder eines Jahres seit dem ißtwerden vom Leben des ißten eingegangen ist.
Schluß des Schuljahres iofsen za Na
bereits gestern die 2 5 haben, treten — 4 ach die Volksschulen in di⸗ 5 erien ein. chuljahr 1914/15 ist damit zu Wie u. a. Ne e der ief ins Leben der ingegriffen; e letzten e See A au im 2 istete zuri i 5 weil dank angespanntesten Tätig keit das Wert der iehung in vollem Umfange 2
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2 K. Stolz blickt ferner
—.— 3 Lehrer Scfler bie die Mer mit der Waffe haben. werden sich alle zu 1 jahres sehen in dem Wunsche, daß schulfen ten 5„ ie ae dure ee A5 der daß die
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