Ausgabe 
(23.3.1915) 69. Erstes Blatt
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der

aut sein. Diese den 1 Orten zu erregen. Man müf die Kab!

sachverständige desCorriere della Sera führt den Verlust des Man habe den Eindruck, daß die türkischen Kñanonen unter hervor, dessen

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Alliierten durch die zwei

und spricht die

Anzeichen neuer Ereignisse sei.Liberal erklärt, die Re⸗

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kanische Kapitän ihm auch gleich antwortete, das möge er mit einem neutralen amerikanischen Schiffe nur einmal versuchen, so zeigt doch die Aeußerung dieses englischen Offiziers jedenfalls wieder einmal, wie die Engländer die Rechte der Neutralen einschätzen.

Amsterdam, 22. März.(WTB. Nichtamtlich Ein Blatt meldet aus: Ein deutsches Unterseeboot tor⸗ pedierte am Sonntag nachmittag den DampferCern⸗ torr, der von Newrastle nach Genua unterwegs war, bei Beachh Head. Der Dampfer sank, die Mannschaft wurde gerettet.

Rotterdam, 22. März.(WTB. Nichtamtlich.) DerNieuwe Rotterdamsche Courant meldet aus London: Der Dampfer Cairntorr, der eine Ladung Steinkohlen führte, wurde 11 Meilen von Beachy Head torpediert. Er fuhr im Augenblick der Explosion in westlicher Richtung. Der Steuermann sah den Tor⸗ pedo, bevor das Schiff getroffen wurde. Die Explosion war sehr

stark, aber die Mannschaft war imstande, ohne Schwierigkeiten die gu

Boote flott zu machen. Rettungsboote von Eastbourne und New⸗ haven eilten herbei. Das deutsche Unterseeboot wurde in einer Entfernung von etwa 300 Metern gesehen.

Zwei deutsche Unterseeboote vor Gibraltar?

Höln, 22. März.(WTB. Nichtamtlich.) DieKöln. Ztg. berichtet aus Madrid vom 15. März:El Debate behauptet aus bester Quelle zu wissen, daß sich in den Ge⸗ wässern von Gibraltar zwei deutsche Unterseeboote befanden, die bei der Verfolgung zweier englischer Kriegs⸗ schiffe einige Stunden zu spät ankamen. Die englischen Behörden hatten hiervon Kenntnis, bewahrten aber das größte Stillschweigen.

Kämpfe in Belgisch⸗Kongo.

Paris, 22. März.(WTB. Nichtamtlich) DerMatin mel⸗ det aus Le Hapre: Nach einem amtlichen Bericht des Generalgou⸗ verneurs von Belgisch⸗Kongo haben sich die Franzosen und Belgier im Verlaufe'der Operationen im Sanga⸗Ge⸗ biete nach dreitägigen heftigen Kämpfen am 22. Dezember der Station Mol un du bemächtigt. Der belgische DampferLuxem⸗ burg versenkte während des Kampfes das deutsche BootBonga.

Aus Deutsch⸗Südwestafrita.

Swakopmund, 22. März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus: Eine starke Abteilung berittener Trup⸗ pen kam am 20. März mit dem Feind in Berührung, der sich in einer stark befestigten Stellung eingegraben hatte und durch Feldartillerie und Maschinengewehre unterstützt wurde. Ein hef⸗ tiges Gefecht folgte. Die Operationen wurden von Botha ge⸗ leitet Zur Zeit der Absendung dieses Telegramms dauert der Kampf noch fort. Unsere Verluste scheinen ziemlich schwer 1 sein. Der Schauplatz des Kampfes ist der Bezirk um Barre n⸗

o pie.

***

Die Verteidigung der Dardanellen.

London, 22. März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Bureaus. Eine Mitteilung der Admiralität sag, daß infolge der Verluste durch treibende Minen der Angriff auf die Dardanellen nicht bis zu Ende verfolgt wurde..

Konstantinopel, 22. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die Agence Milli veröffentlicht folgendes: Der Feind gefällt sich darin, phantastische Nachrichten über angebli che Meinungs⸗ verschiedenheiten zwischen En ver Pascha und Ta⸗ laat Bey zu verbreiten. Obwohl solche Absurditäten jede Zurück⸗ weisung erübrigen, sind wir nichtsdestoweniger ermächtigt, bei dieser Gelegenheit zu erklären, daß engste Uebereinstimmung in den An⸗ sichten und Zielen, sowie vollkommene Harmonie zwischen den verschiedenen Mitgliedern der Regierung wie zwischen der Regie⸗ rung und dem Volke besteht. a ö

Mailand, 22. März.(WTB. Nichtamtlich) Der Marine⸗

Irresistible auf die Wirkung der türkischen Kanonen zurück.

deutscher Leitung ihre Pflicht getan hätten, was man nicht im gleichen Maße von der Flotte der Alliterten sagen könne. Dieses gehe aus der Absetzung des Admirals Car den rkrankung nur ein Vorwand sei. Der Verlust 925 die Unbrauchbarkeit zweier Panzer sei für Frankreich be⸗ ächtlich, da es nicht mehr über viele Schiffseinheiten verfüge, von der Westküste entfernen könnten.Serolo meldet, anzösischer Panzer, der an der Beschießung der Darda⸗ nellen teilgenommen hat, in Malta eintraf, um die erlittenen schweren Beschädigungen auszubessern..

Konstantinopel, 22. März.(WTB. Nichtamtlich.) Das Hauptquartier meldet: Auch heute herrschte in den Dardanellen Ruhe.

Berlin, 23. März. Ueber französische Ver⸗ stärkungen für die Dardanellen berichtet ein Telegramm derVoss. Ztg. aus Athen, demzufolge die Flotte der französischen Ueberdreadnoughts France undCourbet sowie die vier Dreadnoughts ff Tor 2Diderot*** und ünf Torpedojäger verstärkt werden soll. Zwei englische Linienschiffe seien bereits eingetroffen.

Der türtische Feldzug gegen Aegypten.

Konstantinopel, 22. März.(WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter Syriens veröffentlichen eine Proklamation des Ober⸗ besehlshabers der Expeditionsarmee gegen Aegypten, Die mal Pasch a, worin er die lügenhaften Gerüchte über die erste offensive Erkundung gegen den Suezkanal kategorisch dementiert. Die Proklamation kündet ferner an, daß die Armee lebhafte Vorbe⸗ reitungen für die späteren Operationen treffe, worüber bald Nach⸗ richten bekannt 4 7 werden würden. Sie mahnt zur Ruhe

0 die ie 3* 3* Hilfe in Kairo einziehe. Die Proklamation besagt au em, die türkischen Lerlse bei der erwähnten Erkundung waren: 14 Pte ziere getötet, 18 verwundet und 18 vermißt, 109 Mann getötet, 296 verwundet, 446 vermißt, diese wahrscheinlich gefangen.

ö Ein neuer Aufstand in Marokko?

Paris, 22. März.(WTB. Nichtamtlich.)Temps meldet aus Madrid: Aus Tanger wird 9 tet, daß die Debala⸗Kabylen, mit Ausnahme der Wadras⸗Kabylen und

Anglera⸗Kabylen, Raisuli zum Sultan ausgerufen ätten. Die Krieger der stämme kommen täglich nach anger, um Lebensmittel aufzukaufen, was gewöhnlich das

gierung müsse infolge der Proklamierung Raisulis auf der sei anscheinend erfolgt, um Unruhen in N se erwarten, daß en in der spanischen Zone die unter⸗ stützen, die eine große Ausdehnung annehmen könne. Dato erklärte einigen Journalisten, er U bisher keine amtliche Bestätigung von der Proklamierung Raisulis.

Schwedische Sympathie.

Stockholm, 22. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der schwedische Reichstagsabgeordnete Hildebrand ver fent⸗ lichte dieser Tage ein Buch, betitelt:Ein starkes Vol 1 welchem er die Eindrücke schildert, die ihm eine Reise dur Deutschland im Dezember und J Das Buch, das von der Kritik sehr günstig beurteilt wird, enthält 16 Einzelstudien, die alle von der wärmsten und auf⸗ richtigsten Sympathie für das deutsche Volk erfüllt sind. Be⸗ sonde res Interesse erweckt hier der Teil, der den Wechfel in sozialökonomischer und sozialpolitischer Hinsi t, wie ihn der Krieg herbeigeführt hat, behandelt. In erten Worten

anuar gebracht habe.

chs vertreten, einen angesehenen Platz geschaffen te.

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die das deutsche Gesellschaftsleben in wenigen Monaten in völlig neue Bahnen lenkte.

China und Japan.

Petersburg, 22. März(WTB Nichtamtlich.) In der Mandschurei kommen fortgesetzt japanische Trup⸗ pen an. Wie dieRußkoje Slowo aus Peking berichtet, meldet die dortige offtziöse ZeitungAshianahe, über einen großen Teil der mit Japan zur Verhand stehenden Punkte sei eine. erzielt worden, in allen Fragen, die die Integrität Chinas berühren, blieben aber beide Teile fest bei ihrem entgegengesetzten Standpunkte. Gestern erhielt China die Nachricht von einer Kundgebung der japanischen Flotte. Das japanische Heer steht zum Abtransport bereit; wenn im Laufe der Woche eine Eini⸗ ng nicht erfolgt, droht Japan vorzugehen. Aber jeder Chinese ist bereit, für sein Vaterland zu kämpfen und zu sterben.

Aus Stadt und tand. Gießen, 23. März 1915.

Das tägliche Brot.

Wer uns vor einem halben Jahre noch hätte 45 wollen, daß wir unsern Brot⸗ und Kuchenverbrauch bald nicht mehr vom eigenen Geldbeutel, sondern vom Staate regeln lassen, daß wir Kartoffeln im Brot essen würden, und daß man eine Art Preisausschreiben für die Kommunen erlassen werde, bei dem derjenige am meisten Aussicht auf einen Gewinn hat, der am wenigsten Brot esse, den hätten wir wohl ausnahmslos gefragt, ob er seine ge⸗ sunden Sinne zusammen habe, hätten ihn zum mindesten als einen gemeingefährlichen Miesmacher verschrien. Und heute? Nun, es genügt nicht mehr, die gewohnte Bitte ums tägliche Brot ins Morgengebet einzuflechten man muß auch Brotmarken 12 sonst nützt der größte Dar⸗ lehnskassenschein nichts. Dem Kartoffelbrot hat sich all⸗ gemach auch der verwöhnte Magen angepaßt, nachdem die Bäcker aus dem Stadium des Experimentierens mit dem neuen Material herausgekommen find; und heute behauptet manch einer, es sei ein schwerer Fehler, daß man nicht immer K Brot gebacken, und es sei nur zu begrüßen, daß uns der Krieg als Geschenk einen solchen Lekkerbissen Sar habe. Es wird nicht lange mehr dauern, dann werden wir auch die Brotmarken zu den Erscheinungen des täglichen Lebens rechnen, über die kein Mensch mehr ein Wort ver⸗ liert. Einstweilen aber haben sie noch den Reiz der Neuheit für sich und beleben an Straßenecken und Stammtischen das Gespräch in zeitgemäßer Weise. Sogar der Volkswitz hat sich ihrer stellenweise schon bemächtigt, und der Berliner 4 seinen weniger korpulenten Mitmenschen teilnahms⸗ voll, ob man ihm die Brotmarkenjeklaut hat.

Gestern hat auch in Gießen die allgemeine Ver⸗ teilung der bedeutungsvollen Heftchen begonnen. An zwölf Verteilungsstellen machte man sie dem Publikum zugänglich, nachdem die umfangreichen Erhebungen und Vorarbeiten in den letzten Wochen zum großen Teil dank ehrenamtlicher Tätigkeit zu einem gedeihlichen Ende geführt worden waren. Schon in den frühen Vormittags⸗ stunden umstanden, eingedenk der Bitte, nicht erst am Schluß der Zeremonie zu erscheinen, die Empfangsberechtigten in hellen Haufen die Ausgabetische, um gegen Vorl irgend eines gültigen Beweises ihrer staatsbürgerlichen ntität die bunten Zettel entgegenzunehmen, die augenb wichtig sind wie eben das tägliche Brot. Bei gar manchem, der in den letzten Tagen zu Hause mit Brotmesser und Wage operiert hatte, um festzustellen, wie weit er im Brotkonsum denn eigentlich noch gehen dürfe, beseitigten erst die ge⸗ druckten Marken den letzten Zweisel daran, daß er wohl oder übel nun doch eine kleine, im Sinn des großen Ga liegende Korrektur des Speisezettels werde eintreten lassen müssen; und manche Hausfrau, die im Bewußtsein treu erfüllter ökonomischer Pflichten ihren Mehlvorrat hatte an⸗ * müssen, machte ein erstauntes Gesicht, als sie fand, man ihr im Markenheft gewissenhaft eine entsprechende Anzahl der kostbaren Scheine abgeknöpft hatte. Wie gesagt, man wird sich im Handumdrehen auch an den legitimierten Brötchenkauf gewöhnen und den Wert der Brotmarken recht u würdigen verstehen; wird es auch nicht machen wie jene zäckersfrau und ihre Kundschaft in einem Orte der Um⸗ hegen, die alle die Brotmarken als Geldersatz ansahen und ie sich samt und sonders herzlich freuten, die eine, weil die Ladenklingel den ganzen Tag ging, die andern, weil sie so

billig zu Brot kamen. Später, wenn einmal 1 Zeiten der Geschichte an⸗ 8 wird man gern noch einmal eins der farbigen lättchen mit der Auf chrift:Wer Brotmarken spart, er⸗ weist dem Vaterlande einen Dienst zur Hand nehmen und sich daran erinnern, wie die unscheinbaren Zettel einen Beweis 4 5 haben für Deutschlands Sieger⸗ willen. Sie werden dann in ihrer Art ein Dokument sein, aber keines wie die Hungerpfennige aus alter Zeit, sondern ein solches für die Fraft eines zielbewußten Volkes, dem 121 von Feinden das tägliche Brot nicht nehmen onn

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*Osterliebesgaben. Die Heeresverwaltun⸗ ma wiederholt darauf aufmerksam, daß es nicht N. besondere Osterliebesga en-Sendungen an die Front 9 5 schicken. Weder die Militärpaketdepots noch die Güterabfertigungsstellen übernehmen die Fortführung derartiger. Transporte. Eine Massenaufliefe⸗ rung von Osterpaketsendungen würde die Sperrung der Militärpaketdepots nach sich ziehen können. Soweit Samm- lungen für Osterli aben bereits im Ga sind, sind die Pakete auf dem einzig zukässigen Bege durch die im Bezirke eines jeden stellvertretenden Generalkom⸗ mandos errichteten amtlichen Abnahmestellen vorzuführen. Diese Abnahmestellen 1 für die Weiterleitung unter Berücksichtigung des Bedarfs und der lichkeit der Weiter⸗ verfrachtung, ohne sich jedoch an einen bestimmten Zeitpunkt wie das Osterfest bi zu können. Stadtverordneter Habenicht f. Der Tod des Stadtverordneten Habenicht hat in gar manchen Kreisen, denen der Verstorbene seine vielseitige Kraft ge⸗ widmet hat, schmerzliche Lücken gerissen, Lücken, die nament⸗ lich auch das Stadtverordnetenkollegium emp- finden muß, wo sich Friedrich Habenicht durch sein treffen⸗ des Urteil und die Gabe, seinen Standpunkt rednerif in irken kam auch in einer Reihe von Ausschüssen und utationen zur beachtlichen 8 Das Volksbad dankt dem Verstorbenen die eifrige rge für seine Er⸗ richtung und die langjährige Rechnungsführung, der Saal- 1 ihm, den man vor einigen zum ersten Vorsi wählte, den tatkräftigsten Förderer seiner Aufgabe. Lange Zeit hindurch Vorsitzender des Kro n⸗

i t begei schilde rt der Versasser die großartige und kühne Organisation,

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glied des Konzertvereins hat der Tote am Musille

unserer Stadt regen, verdienstvollen Anteil genommen.

Weiterhin gehörte er dem Vorstande der Bezirksspar⸗ kasse Gießen an. Politisch zählte er sich zur Fortschritt⸗ lichen Volkspartei, die in ihm einen besonnenen, maßvollen Vertreter ihrer Ziele verloren hat. Liebenswürdiges Men⸗ schentum und gewissenhafte Pflichterfüllung sichern vor allen anderen Eigenschaften dem Verstorbenen ein ehrenvolles Gedenken in der Bürgerschaft. 1 Liebesgaben des Mäßigkeitsvereins für das eutsche Ostheer. Dem Deutschen Verein gegen den Mißbrauch geistiger Getränke ist es gelungen, für rund 50 000 Mk. an Liebesgaben zu sammeln die bereits zum größten Teil an die Front abgingen. Zurzeit wird eine neue große Sendung für unsere in den Karpathen pfen⸗ den Truppen vorbereitet, zu denen ja leider nur spärlich Liebesgaben-Sendungen vordringen. Beit di Sammlung nimmt der genannte Verein n 5 dankbarst entgegen. Unter den vielen Dankeszeichen, die dem Vereine von unseren Tapferen im fernen Osten für seine Sendung(darunter auch alkoholfreier Punsch und Glühwein) zugegen, war auch folgender launige Gruß vom Abteilungsstabe eines Garde-Feldartillerie-Regiments: Waldhöhle am Wegekreuz, an der Rden 29. Januar 1915. Heute kam des Wegs daher Eine Kiste groß und schwer. 1 Rings aus ihren Erdenhöhlen Krabbeln staunend Kriegerseelen, Und ein jeder gerne wüßte, 8 Was in dieser großen Kiste. Man erbrach nun ihr Gehäuse; Prächt'ge Fische in der Reuse Hat man schmunzelnd dann entdeckt Und verteilt, wie es bezweckt. 3 Ar riegte reichli j

Auch die leichte Mun.⸗Kolonne Schwimmt in eitel Dankeswonne Ob der Ohrenwärmer, Hemden, Unterhosen für die Lenden, Zucker, Tee und Nn 5 Hustenbonbons süß gleich ssen, Speck, Kakao, Taschentücher

ir die kälteroten Riecher, 5 hermosflaschen, Tabakspfeifen, Suppenwürfel, bunte Seifen, Blocks, Speck, Honig, Würste, Salz, Wärmer für Puls, Lunge, Hals, Schokolade, Pfefferkuchen, Tabak, köstlich zu versuchen, Strümpfe, Keks und T.⸗Papier, Das man schätzt im Walde hier, Kondensierte Milch, Zigarren. Schließlich war noch auf dem Karren, Gern begrüßt mit Mordshurra, Eine Mundharmonika. Alle diese Kriegsgeschenke Vom Verein, der die Getränke Geist'ger Art verachtet und Stets den Mißbrauch dieser rund Als verwerflich tadelnd straft Und uns soviel Freude schafft. Ihm von Mann und Offizier Sei 6 ein Hurra hier. 7 ig aus der Pollakei 5

öne unser Dankgeschrei, ö Und ein Gläs warmer Punsch Unterstütze unsern Wunsch, Daß den Spendern

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9 fa Man tu Karten zu wo. e am 1 en schreiben. Der sicherste Wen ist der Weg durch den Deut⸗ schen Hilfs verein in Stockholm. An den schickt man den offenen Brief für den Internierten nebst einigen Zeilen an den Verein gelbst, beides wieder in einem offenen Kuvert und läßt sich auf der Post zweiinter nationale Ausweisscheine eben resp von der Poststelle 8 Diese legt man dem Schrei⸗ ben bei. Beide kosten zusammen 1 Jedem Schreiben ist en aue deutliche Adresse des Absenders und des En pfängers beizufügen Neulich wurde mir ein Brief, der durch Vermittlung eines Kopenhagener Hauses besorgt werden sollte, obwohl er offen war, von der deutschen Militärbe⸗ örde zu ickt mit dem aufgedruckten Bemerken:Auf Befehl der Militärbehörde zurück.Als Kriegsgefangenensendung ohne Vermittlung tarfrei und offen direkt an den Kriegsgefangenen aufzugeben. Aber bis jetzt sind solche Sendungen überhaupt nicht e e en ver 5A. eu erseits ni anstandet worden. Ob meine jetzigen Briefe ein besseres Los haben

werden als die vorausge 1 muß ich abwarten. Das Los ur

der dort Internierten, die erfügung haben, ist gut. Die Aivubebbede unter der sie stehen, behandelt sie angemessen. Stadttheater Nochmals sei auf das heutige Ge⸗ samtbenefiz der darstellenden Mitglieder des Stadt⸗ theaters hingewiesen. ö f

* Der Lichtbildervortrag über unsere Feld⸗ post, den gestern abend Postassistent Hans Engel aus Dortmund in der neuen Aula auf Veranlassung des Zweigvereins vom Roten Kreuz Gießen hielt, war leider nicht so besucht, wie man es in

en Quartettvereins und Vorstandsmit⸗ f

zu dieser rlin W. 15)