Ausgabe 
(19.3.1915) 66. Erstes Blatt
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Nr. 60 Der Slezener Anzel erscheint täglich, außer Sonntags. Beilagen: viermal wöchentlich Gießener Familienblätter; eee

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Erstes Blatt

Einbruch russischer Reichswe Ostpreußens. Ein Angriff dert Panzerschiff Bouvet vor den d

.( WTB.) Großes Hauptquartier, 18. März. (Amtlich.) . Westlicher Kriegsschauplatz. 5 Ein französischer Vorstoß auf unsere Stellung am Süd hang der Lorettohöhe wurde abgeschlagen. Französische Teilangriffe in der Champagne nördlich von Le Mes⸗ ni! wurden durch Gegenangriffe zum Stehen gebracht. Ein dort gestern abend erneut einsetzender französischer Angriff wurde unter schweren Verlusten für den Feind abgewiesen. In den Argonnen flauten die Gefechte gestern ab. Französische Flieger warfen auf die offene elsäs sische Stadt Schlettstadt Bomben ab, von denen nur eine Wirkung erzielte, indem sie in das Lehrerinnenseminar einschlug, zwei Kinder tötete und zehn schwer verletzte. Als Antwort darauf wurde heute nacht die Festung Calais mit Bomben schweren Kalibers belegt.

Oestlicher Kriegsschauplatz. a Die russischen Angriffe auf unsere Stellungen zwischen Pissek und Orzyc, sowie nordöstlich von Prasznysz wurden auch gestern ohne Erfolg fortgesetzt. 5 Westlich der Szkwa machten wir 900, östlich der Szkwa 1000 Gefangene und erbeuteten vier Maschi⸗ nengewehre.

Einen billigen Erfolg errangen russische Reichs⸗ wehrhaufen beim Einbruch in den nördlichsten Zipfel Ostpreußens in Richtung auf Memel. Sie plünderten und steckten Dörfer und Güter in Brand. Den Städten des von uns besetzten russischen Gebietes ist zur Strafe die Zahlung größerer Summen als Entschädigung auferlegt.

Für jedes von diesen Horden auf deutschem Boden nie⸗ dergebrannte Dorf oder Gut werden drei Dörfer oder Güter des von uns besetzten russischen Gebietes den Flammen über⸗ geben werden. Jeder Brandschaden in Memel wird mit Nie⸗ derbrennung der russischen Regierungsgebäude in Suwalki und den anderen in unseren Händen befindlichen Gouverne⸗ ments⸗Hauptorten beantwortet werden.

Oberste Heeresleitung. * 4* 8

Heute wird amtlich näher festgestellt, um was für russische Horden es sich handelt, die bei Tilsit und Memel die ostpreußische Grenze bedrohten und friedliche Dörfer nie⸗ derbrannten und ausraubten. Diese Mordbrenner haben kein soldatisches oder strategisches Ziel im Auge, sondern gehen nur darauf aus, Schrecken zu verbreiten und sich zu berei⸗ chern. Die deutsche Heeresleitung hat erfreulicherweise sofort wirksame Vergeltungsmaßregeln angesagt. Im Kriege muß es heißen: Auge um Auge, Zahn um Zahn; nur auf diese Weise können die russischen Heerführer veranlaßt werden, de Krieg in den Grenzen des Völkerrechtes zu führen.

Die Türken erfreuen uns heute mit angenehmen Botschaften. Vor den Dardanellen hat die vereinigte feind⸗ liche Flotte, die am gestrigen Donnerstag wiederum die Außenforts beschoß, von den Verteidigern einen empfind⸗ lichen Denkzettel erhalten. Das französische Panzerschiff Bouvet wurde zum Sinken gebracht. Es ist 1896 vom Stapel gelaufen, hatte 12030 Tonnen Wasserverdrängung, führte zwei 30,5 und 5 01 Zentimeter-Geschütze und da⸗ neben acht 13⸗Zentimeter⸗Kanonen sowie zwei Unterwasser⸗ torpedorohre. Die Besatzung belief sich auf 633 Mann; ob sie gerettet werden konnte, ist in der nachstehenden Meldu 99 gesagt. Man darf wohl annehmen, daß die Engländer

Franzosen nunmehr allmählich ihre nutzloseKund⸗

gebung einstellen. Die türkische Flotte im Schwarzen Meer at den Russen wieder einmal eine Ueberr ung be⸗ rt, indem sie einen Küstenstrich der Halbinsel Krim be⸗

schoß und eine Werft in Brand setzte. Wir dürfen von unseren wackeren türkischen Bundesgenossen noch manche energischen Schläge gegen unsere Feinde erwarten, namentlich ist es in Aegypten und in Indien noch nicht aller Tage Abend. Die Engländer wissen ihre Schlappen zwar sorgsam geheim zu halten, aber allmählich sickert doch manches durch, und die Hauptsache ist, daß der Heilige Krieg langsam aber sicher seine Wirkung tut. Wie man aus den Veröffent⸗ lichungen derVoss. Ztg. über die Ereignisse in Aegypten und im Sudan ersieht, haben die Moslems ihre religiöse Kriegsleidenschaft noch keineswegs mit Europens übertünch⸗ ter Höflichkeit verdünnt. Was jetzt im Lande Pharaos vor sich geht, läßt uns zwar erschauern über die erbarmungslosen Gemetzel, die unter den Engländern und ihren fremden Hel fern angerichtet wurden, gereicht uns aber zugleich zur größ ten Genugtuung. Die Zeit rückt näher, wo England es tief bereuen wird, zum Kriege gegen das deutsche Volk geschritten zu sein. Schon verweist man verlegen einzelne unbequeme Frager nach der Vorgeschichte des Krieges im Parlament auf den schriftlichen Weg. Der angebliche Sieg bei Meuve Chapelle hat sich für England hinterher in eine Hiobspost verwandelt, gibt doch dieTimes selber zu, daß der englische Verlust bei diesen Kämpfen nicht weniger als 12 00⁰ Mann beträgt! 1

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Gieße

General⸗Anzeie

Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ.⸗Buch⸗ und St i 1

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5. Jahrgang

Die Verluste der Engländer bei Neuve Chapelle.

Berlin, 19. März. Den neuen amtlichen engli⸗ schen Verlustlisten zufolge wurden lautBerl. Lokal Anz. bei Neuve Chapelle 59 Offiziere getötet und 132 verwundet oder werden vermißt. Ferner erhielten die Fami lien die Meldung von dem Tode des Kommandanten des zweiten Bataillons der Gordon Highlanders, des Komman danten des sechsten Regiments derselben Truppe und dreier weiterer Offiziere des nämlichen Regiments.

Amsterdam, 18..(Ctr. Frkft.) Dergroße Sieg der Engländer bei Neuve 0 lle scheint doch einige Unruhe in England hervorgerufen zuDieTimes widmet ihm einen Artikel, in dem sie indirekt zugibt, daß die Engländer bei diesem Sieg 12 000 Mann verloren haben. Um diese Verluste weniger beunruhigend zu machen, gibt sie die deutschen Verluste, die sie doch nicht nachrechnen kann, auf die völlig erdichtete Zahl von 18 000 Mann an. DieTimes macht sich ernsthafte Sorgen dar⸗ über, wie derartige Verluste in den englischen Linien ersetzt wer⸗ den sollen, und kommt dabei zu der Ueberzeugung, daß das Land 0 Einführung der persönli Dienstpflicht nicht auskommen önne.

Deutsche Flieger über Sheerneß.

Berlin, 19. März. Ueber den englischen Kriegs- arsenalen von Sheerneß erschienen, wie derTägl. Rund⸗ schau gemeldet wird, zwei deutsche Flieger und war⸗ fen verschiedene Bomben gehalten wurde. 3

Die Fliegerverl

Berlin, 19. März. Nach denDaily News seien seit Kriegsausbruch 72 englische Flieger getötet und 110 Flugzeuge vernichtet worden. Diese Ziffern be⸗ zögen sich auf die Operationen im Westen und auf der See.

England und der Mangel an Kriegsmaterial.

London, 18. März.(WTB. Nichtamtlich.) Meldung des Reuterschen Burcaus. Unter den Auspizien der Regierung wurde gestern nachmittag eine große renz abgehalten, in der die t größerer Vorräte von Kriegs materia! erörtert wurde. Es wurde ein Komi⸗ tee von sieben Arbeiterführern gebildet, das alle Industriezweige vertreten und als Beratungskomitee für die Rogierung fungieren soll. Lloyd George hielt eine kupze Ansprache. Die Kon⸗ ferenz behandelte ferner die Verhältnisse der Arbeiter unter dem neuen Plane der Regierung, die Industrie unter die Kontrolle des Staates zu bringen.

Die Einberufung der französischen Jahresklasse 19167

Paris, 18. März. DerMatin meldet: Der Kriegs⸗ minister ordnete die Einberufung des Jahres- klasse 1916 an. Die Einberufung der Rekruten erfolgt am 12. April. Die Einberufung der für die afrikanische leichte 1 bestimmten Mannschaften ist auf den 12. April estgesetzt.

Düstere Ausblicke derTimes. London, 18. März.(WTB. Nichtamtlich.) DieTi⸗ mes schreibt in einem Leitartikel: Während Kitcheners ernste Warnung, daß die Arbeiterunruhen unseren Bedarf an Munition in Frage stellen, noch in unseren Ohren klingt, machen sich deutliche Anzeichen bemerkbar, daß der Menschenbedarf wieder nachläßt oder doch nachzulassen

ug verspricht. Die Verlustlisten der Offiziere der letzten Tage

künden nur allzu deutlich an, um wie hohen Preis unsere jüngsten Erfolge errungen wurden. Wir besitzen noch immer keine amtliche Darstellung der britischen Gesamtverluste, man glaubt jedoch, daß sie zwei Drittel der deutschen Ver⸗ luste ausmachen. Und das ist erst das Vorspiel einer Kampagne, die in wenigen Wochen ernstlich beginnen soll. Die Ergebnisse der Rekrutierung sind nicht ganz zufrieden⸗ stellend. In Irland sind sie besonders schlecht. Die Times schließt: Der große Führer der großen Demo- kratie jenseits des Atlantic schreckte nicht vor der allge⸗ meinen Wehrpflicht zurück, als sich die Republik im Kampfe auf Leben und Tod befand. Wir sind überzeugt, daß, wenn die Regierung unser Volk auffordern würde, dasselbe zu tun, was Lincoln von seinen Leuten verlangte, es dies Opfer mit größter Bereitwilligkeit bringen würde.

Aus dem englischen Parlament.

London, 18. März.(WTB. Nichtamtlich.) Der Liberale Duthwaite fragte im Unterhaus an, ob ein Abkommen mit der japanischen Regierung über die Zukunft Tsingtaus geschlossen sei. Grey verneinte.

Duthwaite fragte weiter, ob Grey sagen könne, zu welcher Stunde am 2. August die Entscheidung des Kabinetts, Frank⸗ reich zur See zu unterstützen, dem französischen Botschafter in London überbracht worden sei und um welche Stunde desselben Tages die deutsche Regierung in Brüssel die Gestattung des Durchmarsches durch Belgien verlangt habe. Grey sagte, er könne nicht die genauen Stunden angeben, es bestehe aber keine Verhinderung zwischen den beiden Fragen, da, wie das Weißbuch klar beweise, die deutsche Regierung von der britischen Regierung gefragt worden sei, ob sie die Neutralität Belgiens so lange respektieren wolle, als keine andere Macht gie verletze

Anzeiger

er für Oberhessen

derei R. Lange. Schriftleitung, Seschäftsstelle u. druckerei: Schulstr. 7.

Freitag, 10. März 101

rgoprel; monatl. 75 Pf., viertel⸗ jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2. viertel; jährl. ausschl. Bestellg, Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf. Haupt⸗ schristleiter: Aug. Goetz. Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otto Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen.

rhaufen im nördlichsten Sipfel rkischen Flotte. Das französische ardanellen in den Grund gebohrt. 5

und die Antwort geraume Zeit vor Besprechung der Unterstützung Frankreichs zur See im britischen Kabinett ablehnte. Outhwaite fragte ferner: Ist es nicht ein Faktum, daß die Forderung der deutschen Regierung an Belgien ein deutliches Anzeichen dafür war, was Deutschland zu tun gedenke? Grey erwiderte: Sicherlich nicht. Wir besaßen die ersten Anzeichen von Deutschlands Ab⸗ sichten, als wir eine Woche vorher ein gleichzeitiges Ersuchen an die französische und an die deutsche Regierung richteten. Die fran⸗ zösische Regierung antwortete sofort zustimmend, daß sie die Neu⸗ tralität Belgiens respektieren würde, während die deutsche Regie⸗ rung sagte, sie könne keine Antwort erteilen. Outhwaite sagte: Wenn die Entscheidung im britischen Kabinett am Morgen des 2. August gefällt und die deutsche Forderung nicht vor 7 Uhr erhoben wurde, ist es dann korrekt zu sagen, daß wir unsere Neu⸗ tralität nur wegen der Schändung Belgiens aufgegeben haben? Der Sprecher entschied, daß diese Frage schriftlich ein⸗ gebracht werden solle.

Jowett(Arbeiterpartei) fragte, ob die alliierten Regie⸗ rungen sich über die Friedens bedingungen, die Deutsch⸗ land, Oesterreich⸗Ungarn und der Türkei aufzuerlegen seien, ge⸗ einigt hätten. Grey verneinte.

London, 18. März.(WTB Nichtamtlich) Lord Curzon fragte im Oberhaus den Staatssekretär für Indien, wie die gegenwärtige Lage in Ahwaz in Südwestpersien und in Kur na am Tigris sei, ob er etwas über die jüngsten Gefechte in der Nähe der beiden Orte sagen könne und ob die dort aufgestellten indischen Streitkräfte genügend seien. Lord Crewe antwortete. er könne keine besonderen Details geben, die über die ziemlich ausführlichen Presseberichte hinausgingen. Es hätten hartnäckige Kämpfe stattgefunden, Um die Stellung der Briten sehr stark zu machen, seien beträchtl ärkungen auf dem Wege, so daß die Sreitkräfte derdi* zu verrichten haben,

ö S* sei b eit; Lord Curzon Info

icht werden könnten. a

Lord Macdonell wies darauf hin, daß der Vizekönig für Indien bei der Zusammenkunft der kaiserlich⸗indischen gesetz⸗ gebenden Versammlung in Delhi am 12. Dezember den Wunsch der indischen Regierung ausgesprochen habe, soweit als möglich eine Besprechung aller strittigen Fragen während der Dauer des Krieges zu vermeiden, und sagte, die Regierung hielte es für un⸗ angebracht, zu einer Gesetzgebung zu schreiten, die jetzt Kontroversen und Reibungen hervorbringen könnte. Da die im Hause am letzten Samstag vorgelegten Entwürfe bezüglich der Errichtung einer exe⸗ kutiven Versammlung für die vereinigten Provinzen Agra und Ou dh einen höchst strittigen Charakter besäßen, und die Ursachen, welche die Vorschläge dem Hause im Jahre 1909 unangebracht er⸗ scheinen ließen, weiter beständen, so beantragte Macdonell, es solle dem König eine Adresse überreicht werden, in der gebeten werde. der Proklamation, durch die die exekutiwe Versammlung geschaffen werden solle, während der Dauer des Krieges die Zustimmung zu verweigern. Der Antrag wurde angenommen. Das Haus ver⸗ tagte sich bis zum 14. April.

Der Aufstand in Aegypten und im Sudan.

Berlin, 19. März. Die Veröffentlichungen eines Mit⸗ arbeiters derVoss. Zeitung über die Wahrheit in Aegyp⸗ ten und insbesondere über den Aufstand im Sudan bis zur Ginschließung Karthums durch die Derwische wird heute fortgesetzt. Den Aufstand zustande gebracht zu haben, sei das Verdienst eines Menschen, der bisher völlig im Dunkeln lebte, jetzt aber als derneue Mahdi überall jubelnd begrüßt werde. Maburel Asl heißt dieser merkwürdige Parteigänger der Türkei. Bevor er in das Lager der Türken überging, wußte kein Mensch etwas von ihm, nur einige Bekannte sagen, daß er am See No wohnte. Jetzt hat er am Bar el Gebel sein Lager aufgeschlagen und von hier aus den Aufstand durch den ganzen Sudan getragen. Er zog, wie es weiter heißt, mit seinen Streitkräften zunächst nach dem Weißen Nil abwärts nach Faschoda, schlug hier die ge⸗ ringen englisch⸗ägyptischen Truppen vernichtend aufs Haupt und ließ ohne Gnade jeden Gefangenen töten. Fascho da selbst wurde geplündert und verbrannt. Ueberhaupt bildeten Mord und Plünde⸗ hrung die hauptsächlichsten Taten der Aufständischen, ganz wie in den Zeiten des ersten Mahdi. Der Fall von Faschoda geschah am 13. Dezember. Der Mahdi trennte hier seine Macht in zwei Teile. Etwa 10 000 Krieger ließ er in Faschoda zurück. Diese unterstellte er einem blutdürstigen Nagara-Scheich. Er sollte nilabwärts ziehen,

überall Leute anwerben und die Engländer vertilgen bis hinauf nach Uganda. Der neue Mahdi dagegen zog mit 30 000 Mann, zu denen fortgesetzt neue stießen, flußabwärts, zerstörte bei Clobeit die Eisenbahn nach

Karthum und brachte einen englischen Panzerzug zur Entgleisung. Ungeheure Mengen Holz und Brennmaterial wurden um den entgleisten Panzerzug aufgeschichtet, einige Fässer Petroleum darüber gegossen und das ganze angezündet. Alle In- sassen des Panzerzuges mußten jämmerlich ersticken. Nach diesen grausen Taten zogen die Aufständischen nach Elobeit. Die schwache englische Garnison ergab sich, ohne einen Schuß zu tun, aus Furcht vor der Rache der Derwische. Aber das mitzte nichts. Die 500 Kamelreiter gingen zu den Derwischen über, während die Sudan⸗ Riffkes, ebenfalls 500 Mann, sämtlich ermordet wurden. Ant 7. Januar standen 20000 Derwische vor Sennar. Die 200 Po- lizeisoldaten waren nach Karthum abgeführt, die wenigen Zwil⸗ personen geflüchtet. Senner kam glimpflich davon. Am Morgen des 11. Januar war Karthum von einem gewaltigen Heereshaufen

der Derwische, annähernd 70 000 Mann, vollig eingeschlosfen. Auch

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