Ausgabe 
(18.3.1915) 65. Zweites Blatt
Seite
111
 
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sttmmmmg zu der Rrgiermmgsvorlage. Die Erfüllung der Wünsche der Jandwirtschaftlichen Vertretung auf Gewührung von 8 mitteln zur Beschaffung von Futtermitteln wurde von der Regie⸗ dung in Aussicht gestellt.

Fortsetzung der Beratung Donnerstag 9 Uhr.

Ausfuhrverbot von Kartoffeln aus Hessen.

Die Abgeordneten Schott, Calman, Stöpler, Lang und Genossen haben in der Zweiten Kammer folgenden dring⸗ lichen Antrag eingebracht:

die

meistens unter einem Hektar sind, werden nur Gerste und

Kartoffeln angebaut. Saatgut wird in diesen kleinen Betrieben nicht zurückbehalten, sondern erst kurz vor der Aussaat beschafft. Da in diesem Jahre aus Anlaß der hohen Preise überall knapper ver⸗ kauft, und unsere Saatbaustellen nicht mehr in der Lage sind, den Ale genügen, so beantragen wir,

Großh. Regierung in den Fällen, wo aus Mangel an Saatfrucht die Frühjahrsbestellung nicht erfolgen kann, zu mäßigen Preisen aus stgatlichen Mitteln den obengenannten Betrieben Saatgut zur Verfügung gestellt werde.

In dem benachbarten Königreich Bayern ist ein Ausfuhr

Samstag vormittag 8.30 Uhr. Samsta,

nachmittag 3.30 Uhr.

Sabbat-Ausgang 7.25 Uhr.. Wochengottesdienst: Morgens 6.45, nachmittags 6.00 Uhr.

Meteorologische Beobachtungen der 8

saston Gießen.

verbot für

Kartoffeln erlassen.

Kartoffeln in Hessen zu erlassen.

Beschaffung von Saatgut für ärmere Familien, Kleinhand⸗

werker und Kleinbauern.

Die Abgeordneten Schott, Calman und Genossen noch folgenden dringlichen Antrag in der Zweiten

ammer gestellt:

Bei Arbeitern, Winzern, Kleinhandwerkern und Kleinbauern ist die 2 aufgetreten, daß es ihnen unter den jetzigen Berhältnissen nicht möglich sein werde, aus Mangel an Saatgut ihre wenigen Grundstücke zu bestellen. In diesen kleinen Betrieben,

artoff Da in Hessen auch Kartoffel⸗ knappheit herrscht, so ersuchen wir Großh. Regierung, im Interesse der Bevölkerung unseres Landes auch ein Ausfuhrverbot für

Lo rab end

Kirchliche Nachrichten. Israelitische Religionsgemeinde. Bottesdienst in der Synagoge(Süd⸗Anlage), Samstag, den 20. März 1915:

6.15 Uhr.

Morgens: 9.00 Uhr. Nachmittags: 3.30 Uhr. Sabbatausgang: 7.25 Uhr.

Isruelitische Religionsgesellschaft. Sottesd

teust.

Sabbatseier am 20. März 1918: Freitag abend 6.10 Uhr.

Niederschlag: 0,2 mm.

. 2 25 2 122 März 28 8 85 8 3 3332* a SSS Ss 1015 2 8 2 2 Z 8 Sage. 8 S8 S832 8 5 6 2 822 0 17. 2% 744.34 7,7 6,2 78 NW 2 10 Bed. Himmel 17.09% 742,1 5,1 5,9 90 NW 2 10 4 18. 287,9 3,7 5,2 88 N 2 9 Bew. Himme 1 ö Höchste Temperatur am 16. bis 17. März 1915 8,1 C. Niedrigste 16. 17. 1915= 4,8%

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0 Die Vergütungen für die im Monat Februar 1915 in Bürgerwohnungen untergebrachten Maunschaften des Landsturm⸗Infanterie-Ersatzbataillons Gießen werden

bezahlt: an die Empfangsberechtigten, deren en an⸗ fangen mit,. AE am Freitag, den 19. 1 GK am Samstag, den 20. März 1915 Lk am Montag, den 2. Märs 1915 82 am Dienstag, den 23. Märs 1915 jedesmal von 812 Uhr vormittags und 36 nachm. Die Zablstelle ist im Stadtbaus, Zimmer 4. Gießen, den 18. März 1915. Der Oberbürgermeister. Keller. 2³8B Bekanntmachung.

Am Donnerstag. den 25. Märs 1915, nachmittaos ad 85 an wird im Impflokal(Schulgebäude, Neu⸗ adt 61)

ein öffentlicher Impftermin abgehalten, in welchem diejenigen Angehörigen von Impfpflichtigen, welche Aufforderung erhalten haben, ihre Kinder kostenlos der Impfung unterziehen lassen können.

Dieselbe wird an einem Arme mit Kälberlymphe aus dem Landes⸗Impfinstitut vorgenommen. Die Kinder müssen rein gewaschen oder gebadet und mit frischer Leibwäsche zur Impfung gebracht werden. n dem darauffolgenden Termin, Donnerstag, den 1. April, von 3 bis 4 Uhr, find die am B. März Ge⸗ impften zu der gesetzlichen Nachschau wieder vorzustellen. n beiden Terminen können ferner Kinder, welche wegen Krankbeit bis zum Sommer von der Impfung zurückge⸗ stellt werden sollen, dem Impfarzte zur Untersuchung vorgezeigt oder ärztliche Zeugnisse abgegeben werden. Die am Großb. Kreisgesundheitsamt(Garten⸗ straße 19) abgegebenen Impfscheine müssen dort wieder abgebolt werden. 25208 Gießen, den 17. Märs 1915.

Der Oberbürgermeister. Keller.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Bettenhaufen für 1915 Rj. liegt vom 19. d. Mts. an eine Woche lang für die Beteiligten auf dem Geschäftszimmer der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht⸗ nahme offen. Einwendungen gegen seinen Inhalt können schriftlich oder mündlich während der Offen⸗ legungsfrist vorgebracht werden. Es ist vom Ge⸗ meinderat die Erhebung einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. Betteunhausen, den 17. März 1915.

Großh. Bürgermeisterei Bettenhausen. Roth.

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Dienstag, den 23. März, vorm. 10½ Uhr, soll ein der Gemeinde gehörender fetter Bulle unter den daselbst angegebenen Bedingungen auf dem Submissionswege vergeben werden.

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Pretses sind bis spätestens Dienstag, den 23. 851 d. 5 nachm. 6 Uhr, an das Arbeitsamt Darmstadt, Wal dstr. 1, zu richten. Später eingebende Offerten werden nicht be⸗ rücksichtigt. Muster werden nicht zurückgegeben. Angebote, welche bis zum 31. März nicht beantwortet sind, gelten als abgelehnt. 80 B

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