Ausgabe 
(22.2.1915) 44. Erstes Blatt
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Ur. 44 Erstes Blatt Der Siegener Anzeiger erscheint täglich, außer Sonntags. Beilagen: viermal wöchentlich Gietzener Famslienblätter; weimal wöchentl. Kreis-

latt für den kreis Gießen (Dienstag und Freitag); zweimal monatl. Land⸗ wirtschaftliche Zeitfragen Fernsprech-Anschlüsse: für die Schristleitung 112 Verlag, Geschäftsstelledl Adresse für Drahtnach⸗ richten: Anzeiger Gießen. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 9 Uhr.

Gießene

General⸗Anzei

105. Jahrgang

5

Ein englisches Trupp

Zeilenpreis: lokal 15 Pf., ausw. 20 Pf. Haupt- schristleiter: Aug. Goetz.

er für Oberhessen

Rotationsdruck und verlag der Brühl'schen Univ. Buch⸗ und steit druderei n. Lange. Schriftleitung, Geschäftsstelle u. Druckerei: Schulstr. 7.

Montag, 22. Februar 1015

Zezugspreis: nonatl. 75 Pf., viertel jährl. Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatl. 65 Pf.; durch die Post Mk. 2. viertel⸗ jährl. ausschl. Bestellg.

Verantwortlich für den politischen Teil und das Feuilleton: Aug. Goetz; für Stadt und Land, Vermischtes und Ge⸗ richtssaal: Otts Braun; für den Anzeigenteil: H. Beck, sämtlich in Gießen

entran

ortschiff und mehrere Handels⸗

chiffe versenkt! Erfolgreiches Fortschreiten der Kämpfe in Oft und West. Ein japanisches Ultimatum an China?

(WTB. Großes Hauptquartier, 20. Februar.

(Amtlich.) 5 a Westlicher Kriegsschauplatz.

In der Champagne nördlich Perthes und nördlich Lesmenils griffen die Franzosen gestern mit sehr star ken Kräften an. Alle Versuche des Gegners, unsere Linien zu durchbrechen, scheiterten. An einigen kleinen Stellen gelang es ihm, in unsere vordersten Grüben einzudringen. Dort wird noch gelämpft, im übrigen wurde der Gegner unter schweren Verlusten zurückgeworfen. Auch nördlich Verdun wurde ein französischer Angriff abge⸗ schlagen.

Bei Combres machten die Franzosen nach heftiger Artillerievorbereitung erneute Vorstöße; der Kampf ist noch im Gange. 5

In den Vogesen nahmen wir die feindliche Hauptstellung auf den Höhen östlich Sulzern in einer Breite von zwei Kilometern, sowie den Reichsackerkopf westlich Münster im Sturm. Um die

Höhen nördlich Mühlbach wird noch gekämpft. Metzeral und Sondernach wurden nach Kampf von uns besetzt.

i Oestlicher Kriegsschauplatz.

In der Gegend nordwestlich Grodno und nördlich Suchawola ist keine wesentliche Aenderung eingetreten.

Südöstlich Kol no ist der Feind in die Vorstellungen von Lomza zurückgeworfen. Südlich Myszyniec und nordöstlich Prasznysz und östlich Racionz fanden Kämpfe von örtlicher Bedeutung statt.

Südlich der Weichsel nichts 7*

Ober

(WTB.) Großes Hauptquartier, 21. Februar.

(Amtlich.) Westlicher Kriegsschauplatz. 5

Bei Nieuport lief ein feindliches Schiff, anscheinend Minensuchschiff, auf eine Mine und sank. Feindliche Torpedoboote verschwanden, als sie beschossen wurden.

An der Straße Gheluvelt Ypern, sowie am Kanal südöstlich Ypern, nahmen wir je einen feindlichen Schützengraben. Einige Gefangene wurden gemacht.

In der Champagne herrschte gestern nach den schwe⸗ ren Kämpfen der vergangenen Tage verhältnismäßig Ruhe.

Bei Combres wurden drei mit starken Kräften und großer Hartnäckigkeit geführte französische Angriffe unter schweren feindlichen Verlusten abgeschlagen. Wir machten zwei Offiziere, 125 Franzosen zu Gefangenen.

In den Vogesenschritt unser Angriff wei⸗ ter vorwärts. In der Gegend füdöstlich Sulzern nahmen wir Hohrodberg, die Höhe bei Hohrod und die Gehöfte Bretzel und Widenthal.

Oestlicher Kriegsschauplatz.

Auch gestern ist in der Gegend nordwestlich Grod no noch keine wesentliche Aenderung eingetreten.

Nördlich Ossowiez, südöstlich Kol no und auf der Front zwischen Prasznysz und Weichsel(östlich Ploch) nehmen die Kämpfe ihren Fortgang. 5

In Polen, südlich der Weichsel, nichts Neues.

Oberste Heeres leitung.

***

Ein englisches Truppentransportschiff mit 2000 Mann ist im Kanal untergegangen das war die Meldung aus schwedischer Quelle, die wir gestern früh schon durch Extra⸗ blatt verbreiteten, und wenn sie bis zur Stunde auch von den amtlichen e Stellen noch nicht bestätigt ist, so ist dies lein Grund, den Vorfall zu bezweifeln. England hat heute ein doppeltes Interesse daran, solche Dinge tot⸗ zuschweigen, denn schon mehrt sich die Aufregung in Schiff⸗ fahrtskreisen, und wegen der Gefahren, die in der Nord see lauern, wollen Reedereien und Schiffsmannschaften dem Geschäft, das Inselland mit Lebensmitteln zu versehen und seinen Handel zu stützen, nur sehr widerstrebend ferner noch ihre Dienste widmen. Da wird in London natürlich zur Lüge gegriffen. Man hat nicht nur den feigen Mißbrauch fremder Flaggen in e e sondern man scheint, wie nach einer der nachstehenden Meldungen anzunehmen ist, sogar davor nicht zurückzuschrecken, durch Bestechung Lügen zu verbreiten, als ob neutrale Handelsschifse jetzt absichtlich und systematisch von den Deutschen in den Grund gebohrt würden. Die Aufdeckung eines einzigen solchen Verhetzungs⸗ versuches wird indessen genügen, um die englischen Schliche wirkungslos zu machen. Das stolze Britannien müßte vor Scham erröten, sich heute von Holland sagen zu lassen, daß die Verwendung fremder Flaggen in der Tat ein ungehöri⸗ ger Mißbrauch ist; die e Note, die England dies zu Gemüte führt, nimmt kein Blatt vor den Mund und nennt die Dinge offener beim rechten Namen als es der Präsident Wilson getan hat.

Neben dem erwähnten Truppentransportschiff sind nun allerdings auch noch eine Anzahl von Handelsdampfern unt angen, durch welches besondere Verhängnis, ist zum Teil noch nicht e geworden. Es 9 6 aber

sest, daß die deutschen Maßnahmen gegen englische und 0 0 ische Schiffe heute schon zu erfreulichen Erfolgen

e Heeresleitung.

geführt haben. Wenn derTimes heute ein Licht auf⸗ gegangen ist über dasunvergleichliche deutsche Organi sationstalent, so wird sie auch noch einsehen lernen, daß der Bluff nicht zu den deutschen Kriegsmitteln zählt, daß vielmehr der Deutsche auch ausführt, was er sich vor⸗ genommen hat. Für die Folgen des verschärften See⸗ krieges kann Deutschland keinesfalls verantwortlich gemacht werden; England, das dem Washingtoner Kabinett gegen⸗ über seine völker rechtswidrigen Handlungen noch immer zu verteidigen versucht, ist der alleinige Schuldige!

Bei der Ueberschau über die neuesten Vorgänge auf den Kriegsschauplätzen fallen die erfreulichen ergänzenden Meldungen über die Niederlage der englisch-französischen Flotte vor den Dardanellen ins Auge. Es bestätigt sich, daß die Feinde dort nichts 11 haben, daß vielmehr ihr Admiralitätsschiff schwer beschädigt aus dem Kampfe ge⸗ schleppt werden mußte und daß noch weitere Schiffe erheb⸗ lichen Schaden erlitten haben.

Im fernen Osten beginnt die Spätfrucht der englischen Politik zu reifen. Japan soll beschlossen haben, wegen der Erfüllung seiner Forderungen China ein Ultimatum zu überreichen. Russische und englische Blätter haben zu Ja⸗ pans Verhalten schon ängstliche Kommentare geliefert, und was Sir Edward Grey in der letzten Sitzung des Unterhauses über die ostasiatische Politik ge ent hat, klang ausweichend und verlegen. Das britische Weltreich, sein Ansehen und sein Machtanspruch, kracht in allen Fugen!

3 8 1* Vom Uriegsschauplatz auf der Nordsee.

Hamburg, 20. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Die Hamburger Nachrichten melden aus Stockholm: Ein eng⸗ lischer Militärtransport von 2000 Mann ist mitsamt dem Transportdampfer im englischen Kanal ver⸗ senkt worden. Göteborgs Aftonblad, das diese Meldung erhielt, verbürgt sich für die Zuverlässigkeit der Quelle.

Berlin, 22. Febr. Es sei nicht wahrscheinlich, sagt die Kreuzzeitung, daß die englische Admiralität die Vernichtung eines ihrer Truppentransport⸗ dampfer zugeben werde. Aber von der Ansicht, als sei die deutsche Drohung gegen den englischen Handel nichts anderes als Bluff, habe man sich in London bekehrt.

Paris, 20. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Amtliche Mitteilung des Marineministeriums: In der Nacht vom 17. zum 18. Februar hat ein deutsches Unterseeboot um 2 Uhr morgens auf der Höhe von Dieppe den DampferDinorah angeschossen. Die Schotten wurden geschlossen. Der Dampfer ist nicht gesunken, sondern hat Dieppe erreicht.Dinorah ist ein österreichischer Dampfer, der bei Kriegsausbruch beschlagnahmt und jetzt von uns benutzt wurde.

Paris, 20. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Amtlich. Der DampferDinorah ist um 12 Uhr mittags im Hafen von Dieppe eingetroffen, wo er besichtigt und aus⸗ gebessert wird. Das Schiff war 20 Meilen vom Hafen ent⸗ fernt, als es ohne vorherige Warnung angeschossen wurde.

Liverpool, 20. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Der DampferCambank, der sich auf der Fahrt von Caroiff nach Liverpool befand, wurde auf der Höhe der Insel Angle sea von einem deutschen Unterseeboot ohne War⸗ nung torpediert. Drei Mann der Besatzung wurden bei der Explosion getötet. Zwei Mann, die über Bord sprangen, ertranken. Die übrige Besatzung wurde gerettet.

Nakskow, 20. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Der nor⸗ wegische DampferBjaerka aus Porsgrund, mit Koh⸗ len von Leith nach Nakskow unterwegs, ist heute morgen im Langlandbelt auf eine Mine gestoßen und gesunken. Die Besatzung ist gerettet worden.

Rotterdam, 20. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Dem Rotterdamschen Courant zufolge ist das gestern abend in Rotterdam eingetroffene SchiffAr y Scheffer in der Nordsee vielen Minen begegnet.

Paris, 20. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Die Blätter melden, daß der TankdampferNorwegian mit einem Leck am Vorderteil in Walmer W ist.

London, 20. Febr.(WTB. Nichtamtlich.)Evening News melden aus Dover vom 20. Febr.: Der nor- wegische DampferBelridge ist heute morgen mitten im Kanal von einem deutschen Untersee⸗ boot torpediert worden. Das Schiff lag mittags in der Nähe von Deal in einem gefährlichen Zustand mit dem Vorderteil im Wasser. Der größte Teil der Besatzung war noch an Bord. Englische Boote befinden sich in der Nähe des Schiffes. Nach einer anderen Meldung ist das Schiff auf eine Mine aufgelaufen. 5

Amsterdam, 20. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Ein hiesiges Blatt meldet: Die letzten Berichte besagen, daß der DampferBelridge wieder flott ist. Er wird sich nach England begeben, um im Dock ausgebessert zu werden, und später seine Reise nach Amsterdam beenden.

Kopenhagen, 20. Febr.(WTB. Nichtamtlich.)Natio⸗ nal Tidende meldet: Der norwegische DampferBelridge wurde gerammt, als er mitten im Kanal auf der Höhe von Folkestone fuhr. Da der Vorraum sich rasch mit Wasser füllte,

gab der Kapitän Olsen der Besatzung von 18 Mann den Befehl, in die Boote zu gehen. Nachdem er ein Stück fortgerudert war, hoffte der Kapitän, den Dampfer wieder retten zu können, ging an Bord zurück und setzte die Pumpen in Bewegung, wodurch es ihm glückte, das Schiff zu retten. Die Petroleumladung hat keinen Schaden genommen.

Kristiania, 21. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Das Aus⸗ wärtige Amt hat das Generalkonsulat in London ange⸗ wiesen, sofort eine seegerichtliche Verhandlung mit der Besatzung desBelridge aufzunehmen. Direktor Jentzen von dem Nor⸗ dischen Schiffsreeder-Verein äußerte sich imDagbladet: Die Nachrichten über dieBelridge klingen wenig glaubhaft. Er könne nicht verstehen, daß die Deutschen irgendwelches Interesse daran haben sollten, ein neutrales Petroleumschiff, das unter⸗ wegs nach Amsterdam sei, in den Grund zu bohren. Vorläufig dürfe man jedenfalls der Mitteilung keinen Glauben schenken. Der Schiffsreeder Wilhelmsen in Tönsberg, demBelridge ge⸗

hört, erhielt von dem Kapitän ein drahtloses Telegramm von

Bord, in welchem es heißt, daß das Schiff einer Katastrophe aus⸗ gesetzt gewesen sei. Vorläufig sei es unmöglich zu sagen, ob das Schiff ein Wrack oder noch zu retten sei. Der Kapitän meldet in dieser Depesche nichts von Torpedierung durch ein Unterseeboot, noch auch von einer Mine.

Esbjerg, 21. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Auf dem norwegischen DampferPostad entstand, als das Schiff ausgehen sollte, eine Meuterei. Die Vereinigte Dampfschiffgesellschaft konnte gestern fünf Schiffe infolge der Weigerung der Mannschaft nicht nach England abgehen lassen. Sie rief die Polizei an. Die Mannschaft wurde poli⸗ lich befragt, warum sie nicht fahren wolle; sie antwortete, daß sie es wegen der Blockade-Gefahr nicht wage. Die Ver⸗ handlungen führten zu keinem Ergebnis. Es glückte der Ge⸗ sellschaft auch nicht, neue Mannschaften zu erhalten. In Fre⸗ derikshaven erklärten die der gleichen Gesellschaft angehören⸗ den Feuerleute des DampfersKnuthenborg, daß sie auch gegen eine noch so hohe Bezahlung nicht fahren werden. Die Polizei konnte nichts ausrichten, das Schiff mußte gleichfalls liegen bleiben.

Die englische Lügentaktik.

Berlin, 22. Febr. DerKöln. Ztg. wird lautVoss. Ztg. von der holländischen Grenze gemeldet: Der Kapitän eines holländischen Dampfers erklärte, die englische Regie- rung habe ihm 10000 Pfd. Sterling anbieten lassen, wenn er sein Schiff ansteckte und dann in Amster⸗ dam melden würde, es sei von einem deutschen Untersee⸗

boot zum Sinken gebracht worden.

Ueber 12000 Minen auf 120 Unterseebooten.

London, 21. Febr.(Ctr. Frkft.) Der Korrespondent derDaily Mail in Kopenhagen meldet, daß die Deutschen zum Legen von Minen an der englischen Küste 120 große Unterseeboote gebaut hätten. Sechs Monate lang seien die deutschen Schiffswerften hiermit beschäftigt gewesen. Jedes Unterseeboot sei imstande, mehr als 100 Minen mit⸗ zunehmen, die auf dem Dach aufgestellt würden, sodaß sie rasch ausgesetzt werden könnten. Das Gewicht jeder Mine soll ungefähr 1200 Pfund betragen.(Frkf. Ztg.)

Ein deutscher Dampfer gestrandet.

Hoeganaes, 20. Febr.(WTB. Nichtamtlich.) Der deutsche DampferAustria aus Hamburg, mit Baum⸗ wolle von Gotenburg nach Bremerhaven unterwegs, ist gestern abend 8 Uhr nördlich von Viken gestrandet. Das Schiff hat kein Leck. Bergungsdampfer sind zur Stelle.

Der Protest der Niederlande gegen den Mißbrauch der neutralen Flagge.

Amsterd am, 20. Febr.(WTB Nichtamtlich.) In einer Sammlung diplomatischer Aktenstücke, deren Veröffent- lichung gemeldet wird, befindet sich ein Schreiben des niederländischen Ministers des Aeußern an den englischen Gesandten Alan Johnstone vom 15. Februar, der folgendermaßen lautet:

Ich habe die Ehre, den Empfang des Schreibens Ew. Exzellenz vom 7. Februar zu bestätigen, in welchem Sie in Beantwortung meiner Frage die Güte hatten, mir mitzuteilen, daß Ihre Regie⸗ rung noch keine Proklamation über den Gebrauch der neu⸗ tralen Flagge durch britische Handelsschiffe erlassen hat, daß aber der Gebrauch in der Praxis als eine Kriegslist an⸗ erkannt wird. Der niederländischen Regierung ist nicht unbekannt, daß Handelsschiffe einer kriegführenden Macht öfters eine neutrale Flagge hißten, um der Wachsamkeit feindlicher Kriegsschiffe zu entgehen. Ebenso ist ihr nicht unbekannt, daß die kriegführenden Mächte über rechtlich anerkannte Mittel verfügen müssen, um die Nationalität eines verdächtigen Schiffes zu untersuchen. In⸗ dessen ist die Tatsache der Benutzung der Flagge eines anderen Staates ohne dessen Zustimmung immerals ein Mißbrauch zu betrachten. In Kriegszeiten nimmt dieser Mißbrauch einen Charakter an, dessen Ernst keine Macht ignorieren kann, welche die Pariser Erklärung unterzeichnet hat. Er kompromittiert die neutrale Flagge, verursacht Zweifel betreffs neutraler Schiffe, die die eigene Flagge führen, und setzt sie der Möglichkeit aus, selbst als feind⸗ liche Schiffe angesehen zu werden und gefähr⸗ liche Folgen zu tragen. Ew. Exzellenz hatte die Güte, mich an die Bestimmung der Merchant Shipping Akt zu erinnern, welche den Mißbrauch der britischen Flagge bestra außer wenn ein Handelsschiff einer miegführenden Macht sich dieser Flagge bedient, um seine Erbeutung durch den Feind zur

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